Entstehung von Zyklonen und Antizyklonen
Du kennst das bestimmt: Das Wetter wechselt hier ständig zwischen sonnig und regnerisch. Das liegt am beständigen Energieaustausch zwischen tropischen Warmluftmassen und polarer Kaltluft, der unser typisches Westklima prägt.
Der Jetstream in der Höhe macht dabei richtig coole Sachen. Wenn er mäandriert (also Schlangenlinien macht), entstehen Tröge und Rücken. Vor einem Trog wird die Luft gebremst und nach unten gedrückt - Hochdruck entsteht (Antizyklone). Hinter dem Trog saugt der Jetstream Luft nach oben weg - Tiefdruck bildet sich (Zyklone).
Durch die Corioliskraft drehen sich die Luftmassen auf der Nordhalbkugel typisch: Im Tief gegen den Uhrzeigersinn, im Hoch mit dem Uhrzeigersinn. Auf der Südhalbkugel ist's genau andersrum!
Merktipp: Tief = gegen Uhrzeiger, Hoch = mit Uhrzeiger (Nordhalbkugel)




