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Armut / Sozialstaat

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 Klausurthemen : Armut & Sozialstaat
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Klausurthemen : Armut & Sozialstaat Armut Definition: Armut heißt von wichtigen Dingen nicht ausreichend oder garnichts zu haben. Beispielsweise zu wenig Geld, zu wenig Essen oder kein Zuhause leisten zu können. Jedoch unterscheidet man hier bei zwischen der absoluten Armut und der relativen Armut. Absolute Armut: Als absolute Armut ist ein Zustand definiert, in dem sich ein Mensch die Befriedigung seiner Grundbedürfnisse (Nahrung, Medizin, Unterkunft) nicht leisten kann. Dies bedeutet, dass diese Menschenleben sich am Rande des Existenzminimums befinden. Bei der absoluten Armut sind die Menschen in Lebensgefahr, durch Unterernährung und vieles mehr. Die Indikatoren der absoluten Armut ist die „Ein-Dollar-pro-Marke“, dies bedeutet wenn man weniger als 1,90 US-Dollar zur Verfügung hat und ist von der Weltbank festgelegt worden. Relative Armut: Auch nennt man die relative Armut, ein Gefühl von Mangel. Das bedeutet, wenn sein Lebensstandard unterhalb des Durchschnitts der Gesellschaft liegt. Hierbei spielt die soziale Ungleichheit ebenfalls eine sehr große Rolle. Die Menschen bei der relativen Armut sind eingeschränkt an Bildung, Gesundheitsleistungen und dem gesellschaftlichem Leben teilhaben. Der Indikator hierbei ist die Äquivalenzeinkommen die 60% unter arithmetische Mittels der Gesamtbevölkerung liegt. Messung: Es gibt zwei Arten für die Messung der Armut, einmal die Armutsgefährdungsschwelle und einmal die Armutsgefährdungsquote. Die Armutsgefährdungsschwelle ist üblicherweise definiert als 60 Prozent des Median aller Nettoäquivalenzeinkommen. Eine Person gilt dann als armutsgefährdet, wenn ihr Äquivalenzeinkommen die Armutsgefährdungsschwelle unterschreitet. Die...

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Armutsgefährdungsquote ist ein Indikator zur Messung relativer Einkommensarmut und wird definiert als der Anteil der Personen, deren Äquivalenzeinkommen weniger als 60 % des Medians der Äquivalenzeinkommen der Bevölkerung (in Privathaushalten) beträgt. Probleme der Messung: Die bisherige Armutsforschung zeigt, dass die aktuellen Armutsindikatoren die Komplexität von Armut kaum abbilden können. Vor allem haben sie die Lebensbedingungen der ärmsten Menschen nicht vollständig berücksichtigt, und die meisten dieser Bedingungen fehlen sowohl quantitativ als auch qualitativ in den Statistiken. Viele von Armut betroffene Personen und Familien werden nicht erfasst, weil sie schwer zu erreichen sind (z. B.Wohnungs- und Obdachlose). absolute Armut. <> unzurreichende lebensnotwendiger Güter wie Nahrung, Kleidano, Unterkunft oder Gesundheitsfürsorge L> Folge: Existenzbedrohung durch verdursten, verhungern oder Erfrieren <> Indikator: Pro-Kopf-Einkommen weniger als 1,90 US-Doller pro Tag relative Armat: <> Personen, deren Einkommen unterhalb der Schwelle von 60% des mittleren Einkommens liegt <> Diese Menschen sind sind von der matriellen, kulturellen und sozialen Lebensweise ausgeschlossen, die in dem Staat, in dem sie leben als Minimum angenommen wird L besonders betroffen sind Arbeitslose, Frauen und Alleinerziehende Problem bei der Messung von absoluter Armut: <> Lebensstandards in verschiedenen Regionen der Welt sind unterschiedlich, d. h. für die Sicherung der Grundbedürfnisse sind unterschiedlich hohe Geldbeträge erforderlich ↳> kommt in den hoch entwickelten Staaten nicht vor und ist überwiegend ein Phänomen der Entwicklungsländer L> Um internationale Vergleiche vornehmen zu können, zieht man das Vettoäquivalenzeinkommen heran, wonach man als absolut arm gilt, wenn man weniger als die Hälfte des durchschnittlichen Aquivalenz einkommens des jeweiligen Candes zur Verfügung hat Probleme bei der Messung von relativer Armut. L> unterschiedliche Indikatoren zur Messung von absoluter und relativer Armut <> Beschränkung auf monetāre Indicatoren zur Messung von Armut und damit Vernachlässigung sozio demografischer Indikatoren wie Qualifikationsniveau, Migrationshintergrund, Geschlecht usw. <> Fehlende Aussage kraft bezüglich der unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in Großstädten und ländlichen Räumen oder in Ost- und Westdeutschland Sozialstaat Gerechtigkeit/ Dimensionen der Gerechtigkeit: Gerechtigkeit ist eine Grundnorm menschlichen Zusammenlebens. Gerechtigkeit hat etwas mit Redlichkeit und Rechtschaffenheit zu tun und mit dem Willen, jedem sein Recht zuzuteilen. Soziale Gerechtigkeit bezieht sich auf gesellschaltliche Zustände, die hinsichtlich ihrer Verteilung von Ressourcen, Rechten und Moglichkeiten als gerecht empfunden werden. Es gibt folgende Dimensionen von Gerechtigkeit: Leistungsgerechtigkeit, Chancengerechtigkeit, Bedarfsgerechtigkeit, Gleichheitsgerechtigkeit, globale Gerechtigkeit, Generationengerechtigkeit. Sozialstaat : Sozialstaat bezeichnet einerseits die Gesamtheit staatlicher Maßnahmen mit denen Lebensrisiken und soziale Folgewirkungen einer Marktwirtschaft abgesichert werden und andererseits die Ausrichtung staatlichen Handelns auf die Herstellung sozialer Gerechtigkeit und sozialer Sicherheit, auf die Sicherung eines sozialen Existenzminimums für alle. Leistungsgerechtigkeit: Menschen sollen so viel erhalten wie ihr Beitrag oder Aufwand für die Gesellschaft ist (Bsp. Lohn, Noten etc) Chancengerechtigkeit: Menschen, die im Wettbewerb um Güter und die Vermeidung von Lasten stehen, sollen die gleichen Bedingungen haben, um ihre Leistungsfähigkeit zu entwickeln und Leistung zu erbringen (Bsp. Abitur statt Hauptschulabschluss) Bedarfgerechtigkeit: Verteilungen, die dem objektiven Bedarf eines Menschen entsprechend (Bsp. Steuerklassen) Teilhabegerechtigkeit: Menschen aller gesellschaftlichen Gruppierungen können an Aktivitäten aller relevanten gesellschaftlichen Bereiche teilnehmen (Bsp. Behinderte und nicht Behinderte) produktivistische Gerechtigkeit: Menschen werden für den Beitrag zur Erhaltung des Gemeinschaftslebens entsprechend belohnt (Bsp. Erziehung von Kindern) Der deutsche Sozialstaat di Art. 3 Art. 20: Art. 1: - Art. 20 - Art. 3: soziale Gerechtigkeit und Gerechtigkeit Frieden Grundgesetz Artikel @ Art. 6: - davudsus2/ Art. 6 Art. 9: Art. 9 sozialer Staat" Entscheidungen werden gemeinsam in demokratischen Wahlen getroffen - jeder soll die gleichen Chancen haben die „stärkeren" helfen den „schwächeren" di t Art. 79 Art. 28: die einzelnen Länder müssen ein Ordnung nach dem Grundgesetz wahren, haben allerdings innerhalb diesen „Spielraum" 1. Versicherungsprinzip: durch die Sozialversicherung Lerhält Mitglieder der Sozialversicherung, wenn sie Versicherungsbeiträge gezahlt haben Lwird durch die Versicherungsbeiträge & Staatszuschüsse finanziert 2. Versorgungsprinzip: durch die öffentliche Versorgung ↳ erhält bestimmte Bevölkerungsgruppen, wenn sie besondere Opfer oder Leistungen für die Gemeinschaft erbracht haben wird durch die Steuermittel finanziert 3. Fürsorgeprinzip: durch die Grundsicherung Sozialhilfe Lerhält alle Bürger/-innen, wenn sie bedürftig sind Lwird durch die Steuermittel finanziert. Zur 1. % 50 AG; 50 AN KV, RV, UV, PV, AV Aquivalenzprinzip Soliderprinzip Vermeidung von Armut, Not und gravierender sozialer Ungerechtigkeit Gleichberechtigung -> wird vom Staat befördert Niemand darf benachteiligt werden Verringerung sozialer Ungleichheit Gleichberechtigung, unabhängig von dem Umfeld in das ein Kind hineingeboren wurde (Chancengleichheit) Abmilderung problematischer Folgewirkungen des Marktes Die Entwicklung des Sozialstaats in Deutschland Ursprünge des deutschen Sozialstaats im Kaiserreich: Liegen im späten 19.Jahrhundert Sind untrennbar mit der Einführung der ersten Sozialversicherung 1883 Einführung des Krankenversicherungsgesetzes 1884 Unfallversicherungsgesetz und Altersversicherungsgesetz Mit Sozialversicherung entstand das Modell einer national organisierten, umfassenden und obligatorischen Solidargemeinschaft Sozialversicherung stellt bis heute das wesentliche Organisationsprinzip sozialstaatlicher Aktivitäten dar - Entwicklung des Sozialstaats hängt mit gesellschaftlichen Veränderungen und neuen Risiken (Industrialisierung, Urbanisierung, Bevölkerungswachstum, etc.) zusammen aber auch mit dem Interesse der herrschenden Elite zur Erhaltung ihrer Machtposition

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Klausurthemen : Armut & Sozialstaat Armut Definition: Armut heißt von wichtigen Dingen nicht ausreichend oder garnichts zu haben. Beispielsweise zu wenig Geld, zu wenig Essen oder kein Zuhause leisten zu können. Jedoch unterscheidet man hier bei zwischen der absoluten Armut und der relativen Armut. Absolute Armut: Als absolute Armut ist ein Zustand definiert, in dem sich ein Mensch die Befriedigung seiner Grundbedürfnisse (Nahrung, Medizin, Unterkunft) nicht leisten kann. Dies bedeutet, dass diese Menschenleben sich am Rande des Existenzminimums befinden. Bei der absoluten Armut sind die Menschen in Lebensgefahr, durch Unterernährung und vieles mehr. Die Indikatoren der absoluten Armut ist die „Ein-Dollar-pro-Marke“, dies bedeutet wenn man weniger als 1,90 US-Dollar zur Verfügung hat und ist von der Weltbank festgelegt worden. Relative Armut: Auch nennt man die relative Armut, ein Gefühl von Mangel. Das bedeutet, wenn sein Lebensstandard unterhalb des Durchschnitts der Gesellschaft liegt. Hierbei spielt die soziale Ungleichheit ebenfalls eine sehr große Rolle. Die Menschen bei der relativen Armut sind eingeschränkt an Bildung, Gesundheitsleistungen und dem gesellschaftlichem Leben teilhaben. Der Indikator hierbei ist die Äquivalenzeinkommen die 60% unter arithmetische Mittels der Gesamtbevölkerung liegt. Messung: Es gibt zwei Arten für die Messung der Armut, einmal die Armutsgefährdungsschwelle und einmal die Armutsgefährdungsquote. Die Armutsgefährdungsschwelle ist üblicherweise definiert als 60 Prozent des Median aller Nettoäquivalenzeinkommen. Eine Person gilt dann als armutsgefährdet, wenn ihr Äquivalenzeinkommen die Armutsgefährdungsschwelle unterschreitet. Die...

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Armutsgefährdungsquote ist ein Indikator zur Messung relativer Einkommensarmut und wird definiert als der Anteil der Personen, deren Äquivalenzeinkommen weniger als 60 % des Medians der Äquivalenzeinkommen der Bevölkerung (in Privathaushalten) beträgt. Probleme der Messung: Die bisherige Armutsforschung zeigt, dass die aktuellen Armutsindikatoren die Komplexität von Armut kaum abbilden können. Vor allem haben sie die Lebensbedingungen der ärmsten Menschen nicht vollständig berücksichtigt, und die meisten dieser Bedingungen fehlen sowohl quantitativ als auch qualitativ in den Statistiken. Viele von Armut betroffene Personen und Familien werden nicht erfasst, weil sie schwer zu erreichen sind (z. B.Wohnungs- und Obdachlose). absolute Armut. <> unzurreichende lebensnotwendiger Güter wie Nahrung, Kleidano, Unterkunft oder Gesundheitsfürsorge L> Folge: Existenzbedrohung durch verdursten, verhungern oder Erfrieren <> Indikator: Pro-Kopf-Einkommen weniger als 1,90 US-Doller pro Tag relative Armat: <> Personen, deren Einkommen unterhalb der Schwelle von 60% des mittleren Einkommens liegt <> Diese Menschen sind sind von der matriellen, kulturellen und sozialen Lebensweise ausgeschlossen, die in dem Staat, in dem sie leben als Minimum angenommen wird L besonders betroffen sind Arbeitslose, Frauen und Alleinerziehende Problem bei der Messung von absoluter Armut: <> Lebensstandards in verschiedenen Regionen der Welt sind unterschiedlich, d. h. für die Sicherung der Grundbedürfnisse sind unterschiedlich hohe Geldbeträge erforderlich ↳> kommt in den hoch entwickelten Staaten nicht vor und ist überwiegend ein Phänomen der Entwicklungsländer L> Um internationale Vergleiche vornehmen zu können, zieht man das Vettoäquivalenzeinkommen heran, wonach man als absolut arm gilt, wenn man weniger als die Hälfte des durchschnittlichen Aquivalenz einkommens des jeweiligen Candes zur Verfügung hat Probleme bei der Messung von relativer Armut. L> unterschiedliche Indikatoren zur Messung von absoluter und relativer Armut <> Beschränkung auf monetāre Indicatoren zur Messung von Armut und damit Vernachlässigung sozio demografischer Indikatoren wie Qualifikationsniveau, Migrationshintergrund, Geschlecht usw. <> Fehlende Aussage kraft bezüglich der unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in Großstädten und ländlichen Räumen oder in Ost- und Westdeutschland Sozialstaat Gerechtigkeit/ Dimensionen der Gerechtigkeit: Gerechtigkeit ist eine Grundnorm menschlichen Zusammenlebens. Gerechtigkeit hat etwas mit Redlichkeit und Rechtschaffenheit zu tun und mit dem Willen, jedem sein Recht zuzuteilen. Soziale Gerechtigkeit bezieht sich auf gesellschaltliche Zustände, die hinsichtlich ihrer Verteilung von Ressourcen, Rechten und Moglichkeiten als gerecht empfunden werden. Es gibt folgende Dimensionen von Gerechtigkeit: Leistungsgerechtigkeit, Chancengerechtigkeit, Bedarfsgerechtigkeit, Gleichheitsgerechtigkeit, globale Gerechtigkeit, Generationengerechtigkeit. Sozialstaat : Sozialstaat bezeichnet einerseits die Gesamtheit staatlicher Maßnahmen mit denen Lebensrisiken und soziale Folgewirkungen einer Marktwirtschaft abgesichert werden und andererseits die Ausrichtung staatlichen Handelns auf die Herstellung sozialer Gerechtigkeit und sozialer Sicherheit, auf die Sicherung eines sozialen Existenzminimums für alle. Leistungsgerechtigkeit: Menschen sollen so viel erhalten wie ihr Beitrag oder Aufwand für die Gesellschaft ist (Bsp. Lohn, Noten etc) Chancengerechtigkeit: Menschen, die im Wettbewerb um Güter und die Vermeidung von Lasten stehen, sollen die gleichen Bedingungen haben, um ihre Leistungsfähigkeit zu entwickeln und Leistung zu erbringen (Bsp. Abitur statt Hauptschulabschluss) Bedarfgerechtigkeit: Verteilungen, die dem objektiven Bedarf eines Menschen entsprechend (Bsp. Steuerklassen) Teilhabegerechtigkeit: Menschen aller gesellschaftlichen Gruppierungen können an Aktivitäten aller relevanten gesellschaftlichen Bereiche teilnehmen (Bsp. Behinderte und nicht Behinderte) produktivistische Gerechtigkeit: Menschen werden für den Beitrag zur Erhaltung des Gemeinschaftslebens entsprechend belohnt (Bsp. Erziehung von Kindern) Der deutsche Sozialstaat di Art. 3 Art. 20: Art. 1: - Art. 20 - Art. 3: soziale Gerechtigkeit und Gerechtigkeit Frieden Grundgesetz Artikel @ Art. 6: - davudsus2/ Art. 6 Art. 9: Art. 9 sozialer Staat" Entscheidungen werden gemeinsam in demokratischen Wahlen getroffen - jeder soll die gleichen Chancen haben die „stärkeren" helfen den „schwächeren" di t Art. 79 Art. 28: die einzelnen Länder müssen ein Ordnung nach dem Grundgesetz wahren, haben allerdings innerhalb diesen „Spielraum" 1. Versicherungsprinzip: durch die Sozialversicherung Lerhält Mitglieder der Sozialversicherung, wenn sie Versicherungsbeiträge gezahlt haben Lwird durch die Versicherungsbeiträge & Staatszuschüsse finanziert 2. Versorgungsprinzip: durch die öffentliche Versorgung ↳ erhält bestimmte Bevölkerungsgruppen, wenn sie besondere Opfer oder Leistungen für die Gemeinschaft erbracht haben wird durch die Steuermittel finanziert 3. Fürsorgeprinzip: durch die Grundsicherung Sozialhilfe Lerhält alle Bürger/-innen, wenn sie bedürftig sind Lwird durch die Steuermittel finanziert. Zur 1. % 50 AG; 50 AN KV, RV, UV, PV, AV Aquivalenzprinzip Soliderprinzip Vermeidung von Armut, Not und gravierender sozialer Ungerechtigkeit Gleichberechtigung -> wird vom Staat befördert Niemand darf benachteiligt werden Verringerung sozialer Ungleichheit Gleichberechtigung, unabhängig von dem Umfeld in das ein Kind hineingeboren wurde (Chancengleichheit) Abmilderung problematischer Folgewirkungen des Marktes Die Entwicklung des Sozialstaats in Deutschland Ursprünge des deutschen Sozialstaats im Kaiserreich: Liegen im späten 19.Jahrhundert Sind untrennbar mit der Einführung der ersten Sozialversicherung 1883 Einführung des Krankenversicherungsgesetzes 1884 Unfallversicherungsgesetz und Altersversicherungsgesetz Mit Sozialversicherung entstand das Modell einer national organisierten, umfassenden und obligatorischen Solidargemeinschaft Sozialversicherung stellt bis heute das wesentliche Organisationsprinzip sozialstaatlicher Aktivitäten dar - Entwicklung des Sozialstaats hängt mit gesellschaftlichen Veränderungen und neuen Risiken (Industrialisierung, Urbanisierung, Bevölkerungswachstum, etc.) zusammen aber auch mit dem Interesse der herrschenden Elite zur Erhaltung ihrer Machtposition