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Kohlberg und Just Community

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• K.: Moralentwicklung hängt mit kognitivem Urteilsvermögen zsm
o spielt Rolle, inwieweit sich Mensch kognitiv in Situation ei

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GRUNDGEDANKE • K.: Moralentwicklung hängt mit kognitivem Urteilsvermögen zsm o spielt Rolle, inwieweit sich Mensch kognitiv in Situation eines anderen hineinversetzen und dessen Perspektive einnehmen kann • arbeitet mit Dilemmata (darin moralische Konflikte geschildert) -> nicht relevant welche Entscheidung Befragte treffen -> Fokus auf Begründung -> daran erkennbar auf welcher moralischer Stufe sie argumentieren 2.2 Interdependenz von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung - Die moralische Entwicklung am Beispiel des Just-Community- Konzeptes im Anschluss an L. Kohlberg STUFENMODELL in allen Kulturen entwickelt sich moralisches Urteilsvermögen in Prozess -> in drei Niveaus • Höheres Niveau -> höhere Komplexität des moralischen Urteilsvermögens • Jedes Niveau hat 2 Stufen welche sich voneinander unterscheiden lassen Stadium 1 (Präkonventionelle Stufe) die Orientierung an Strafe und gehorsam • primär von eigenen Interessen - verzichtet drauf nur aus Angst • Vermeidung von Strafen - einhalten der Regeln o Desto älter Kinder desto mehr beachten den Ansichten der handelnden Stadium 3 (Konventionelle Stufe) die interpersonale Konkordanz - ,,good boy, nice girl" Orientierung • Handeln nach Stereotypen Nach Mehrheit entscheiden • Schlecht ist was im eigenen Umfeld Ablehnung hervorruft Stadium 5 (Postkonventionelle Stufe) die legalistische Orientierung am Sozialverhalten • Abwägen versch. Perspektiven • Falsch ist, wenn im Handeln Konsequenzen für andere nicht beachtet werden Stufe 1 • Allgemeine Individualrechte (welche von der Gesellschaft kritisch überprüft und akzeptiert sind) werden beachtet Stufe 2 Stufe 3 Stufe 4 Stufe 5 Gerecht ist jene Handlung, für die ich...

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belohnt werde Gerechtigkeit meint, dass ich jetzt etwas für dich tue, wenn du später auch etwas für mich machst Gerecht sind jene Handlungen, die in meiner Gruppe gutgehei- Ben werden All jene Handlungen sind gerecht, die den vereinbarten Regeln der Gesellschaft folgen Gerechtigkeit bedeutet, dass Menschen ihre fundamentalen Rechte wahrnehmen können Gesellschaft vorgeordnet Mitglied der Gesellschaft Konkret individuelle Stadium 2 (Präkonventionelle Stufe) die instrumentellrelativistische Orientierung • Handeln auf eigene Bedürfnisse bezogen ● ,,Austauschbeziehung" Egozentrisch • Hält Vorgaben ein, wenn es Interessen nicht grundl. widerspricht Stadium 4 (Konventionelle Stufe) Die Orientierung an ,,Gesetz und Ordnung" • Hält es für Pflicht, sich als Mitglied der Gesellschaft an soziale / moralische Regeln zu halten ● ● Stadium 6 (Postkonventionelle Stufe) die Orientierung am universalen ethnischen Prinzip Eigene Bedürfnisse raten in Hintergund Gewissensentscheidung ist im Einklang mit selbstgewählten ethnischen Prinzipien (Maßstab für tiges Handeln) • Verletzten grundsätzliche Prinzipien der Menschlichkeit nicht (Achtung, würde etc) • Falsch sind Entscheidungen die langfristig schaden anrichten • Fühlt sich verpflichtet nach moralischen Prinzipien zu handeln ● Aufrechterhaltung sozialer Ordnung Richtiges handeln: Pflichten erfüllen ● Mögliche Antworten zum Dilemma: 1. Bleiben, da mir sonst eine Strafe durch die Behörde droht. 2. Gehen, da mir meine Frau in einer solchen Notsituation auch helfen würde. 3. Gehen, da gute Ehemänner sich um seine Frau und Familie kümmern. 4. Bleiben, da die Dienstvorschrift es verlangt. Wenn jeder sich über Vorschriften hinwegsetzten würde, würde die öffentliche Ordnung zusammenbrechen. 5. Bleiben, weil ich die Sicherheit vieler Menschen über die Sicherheit weniger Menschen stelle. Ich würde mir mein Leben lang Vorwürfe mache, wenn ich gehen würde. 6. Bleiben, weil ich mich daraus verpflichtet habe und dazu stehe. Ich habe mich in die verschiedenen Rollen der Beteiligten versetzt und abgewägt. Die Menschen im Krankenhaus zählen auf mich. Ich könnte es aber auch verstehen, wenn ein anderer an meiner Stelle ginge. 4 ELEMENTE Dilemma Methode (Konfrontation mit moralischem Dilemma) > neues Gleichgewicht divergierender Wertungen von Problemlage konstruieren -> müssen konstruiert werden, dass Befragte unter Druck Gegenargumentes sind, um Kompetenz zu mobilisieren. -> Moral entwickeln + argumentativ begründen (=Argumentative Verteidigung) Transaktiver Dialog (Durchführung von transaktiven Dialogen) Fähigkeit Argument Gegners aufzunehmen + transformieren (Argument nutzen und weiterentwickeln) ZIELE Stärkung Empathiefähigkeit durch Übernahme von Perspektiven ● • Neustrukturierung der Denkmuster (=> geistige Kompetenz) ● Argumentative- / Kommunikationsfähigkeit (=> Ausbildung + Förderung der moralischen Urteilsfähigkeit) JUST COMMUNITY ALLGEMEINES = = gerechte Gemeintschaft, demokratische Gemeintschaft ca. in 60er Jahren entstanden . . ● Begründer: Lawrence Kohlberg (Amerikanischer Psychologe und Pädagoge) Geht zurück auf Modell zur Entwicklung des moralischen Urteilens (Kohlberg) Baut auf Piagets Modell des konstruktivistisch-strukturgenetischem Ansatz auf (-> das moralische Urteil der Menschen entwickelt sich in kommunikativer Interaktion mit anderen Menschen) Konzept mit demokratischer Verfassung und moralischer Struktur - Gleichberechtigte Art zu lernen (Schüler, Lehrer, Eltern) KRITERIEN AN DENEN SICH DER ANSATZ ORIENTIERT > Soziales Verstehen > Verantwortungsfähigkeit > Fürsorglichkeit und Hilfsbereitschaft ● +1-Konvention (Anregung zu Transformationen des Urteils) Konfrontation mit Denkmustern eine Stufe höher als eigene -> werden nicht verstanden + Merkmal von Krise Induktiver Argument-Vergleich Pro- und Kontraargumente werden nach Komplexität etc. geordnet -> soll Schülern erleichtern, sich in Gegenpositionen hineinzuversetzen, um Reversibilität in Argumentation zu Steigen KRITIK Vorteile zu piaget differenzierter • 6 Stufen -> überschaubar . Gibt Methoden die im Unterricht anzuwenden sind • Just Community Bewertung Klausuren und Sozialverhalten: Komitees Fächerspezifische Dilemmadiskussionen > Schüler lernen argumentieren Role-taking Nachteile • +1 Konvention kann Überfordern Moralvorstellungen sind kulturspeziefisch (nicht berücksichtigt) • Moralisches Denken # moralisches Handeln • Umsetzung JC (finanz, behinderte) ● • Demokratie durch Stimmrecht, Mehrheitsentscheidung ● Möglichkeit des Austausches + durch gemeinsame Beschlüsse werden gemeinsame Normen entwickelt Lernerweiterung METHODEN UND HANDLUNGSWEISEN Vollversammlung (Grundprinzip zum umsetzten der Demokratie) (,,Abfälle des Lebens" werden als Lernprozess genutzt) • Jeder nimmt Teil (Schüler, Lehrer, Eltern) und bringt Neues ein Schulgemeintschaft kann selbst bestimmen was diskutiert wird, was beschlossen wird und was ausgeführt wird (Demokratisierung als soziales Prinzip und Lernangebot) Rollenübernahme der Schüler > laut Kohlberg: Wenn man den Schülern mehr macht gibt, verstehen diese Demokratie besser MORAL Unter ,,Moral" werden alle Sitten, Normen, Werte zusammengefasst, die sich Gesellschaft auferlegt hat und von ihr anerkannt werden. soll gutes (Lehrer) > nicht nur Vermittler von Stoff sonder auch Vermittler von demokratischem Grundgedanke und Moral Vermittlungsausschuss (zweites Gremium) • Vertreter aller Klassen + je eine Vertretung der Lehrerschaft + Schulleitung ● Aufgabe: Vermittlung bei Problemen und Konflikten zwischen Parteien (Einzelpersonen oder Gruppen) + Umsetzung der Beschlüsse der Gemeinschaftsversammlung zu überwachen Zusammenleben untereinander ermöglichen. ZIELE Generell: kognitive Theorie des moralisches Urteilens zielt auf moralische Kompetenz ab ● ● Schaffung und Anwendung von gerechtfertigten geteilten Regeln durch alle Teilnehmer (Solidarität) Ausbildung und Förderung des Moralverständnisses Training und Förderung von sozialem Engagement Entwicklung eines Wertesystems welches auf Toleranz und Offenheit basiert Umfassendes Verständnis für Demokratie soll vermittelt werden Selbstverwirklichung der Schüler soll gefördert werden ERGEBNISSE Konkurrenz unter Schülern gemindert BEWERTUNG . ● Noten weniger zentral kein Schüler geht in Anonymität unter deutlicher Gewinn an moralischer Urteilsfähigkeit (durch Dilemmata etc) • stärkeres beziehen auf gemeinsame Normen satt auf individuelle Normen (Wertschätzung der Gemeintschaft) KRITIK • Schwer für Quereinsteiger nutzbar (bereits beteiligte Kinder verstehen das System besser) • Kinder sind gewissen Entscheidungen nicht gewachsen (müssen von Erwachsenen getroffen werden) • Stark differenzierte Lernerfolge (schüchterne benachteiligt) • Misstrauen der Eltern gegenüber umgesetzter Methoden → Sozial-moralische Bildungsweise zwar gewünscht aber aufgrund von zu geringer objektivierbarkeit nicht als Leitlinie bildungspolitischer Maßnahmen einsetzbar > Effektivität im Sinne erworbener Sachkenntnisse objektiv nachweisbar, demokratisch-moralische Fähigkeiten hingegen nicht

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Bleiben, da mir sonst eine Strafe durch die Behörde droht. 2. Gehen, da mir meine Frau in einer solchen Notsituation auch helfen würde. 3. Gehen, da gute Ehemänner sich um seine Frau und Familie kümmern. 4. Bleiben, da die Dienstvorschrift es verlangt. Wenn jeder sich über Vorschriften hinwegsetzten würde, würde die öffentliche Ordnung zusammenbrechen. 5. Bleiben, weil ich die Sicherheit vieler Menschen über die Sicherheit weniger Menschen stelle. Ich würde mir mein Leben lang Vorwürfe mache, wenn ich gehen würde. 6. Bleiben, weil ich mich daraus verpflichtet habe und dazu stehe. Ich habe mich in die verschiedenen Rollen der Beteiligten versetzt und abgewägt. Die Menschen im Krankenhaus zählen auf mich. Ich könnte es aber auch verstehen, wenn ein anderer an meiner Stelle ginge. 4 ELEMENTE Dilemma Methode (Konfrontation mit moralischem Dilemma) > neues Gleichgewicht divergierender Wertungen von Problemlage konstruieren -> müssen konstruiert werden, dass Befragte unter Druck Gegenargumentes sind, um Kompetenz zu mobilisieren. -> Moral entwickeln + argumentativ begründen (=Argumentative Verteidigung) Transaktiver Dialog (Durchführung von transaktiven Dialogen) Fähigkeit Argument Gegners aufzunehmen + transformieren (Argument nutzen und weiterentwickeln) ZIELE Stärkung Empathiefähigkeit durch Übernahme von Perspektiven ● • Neustrukturierung der Denkmuster (=> geistige Kompetenz) ● Argumentative- / Kommunikationsfähigkeit (=> Ausbildung + Förderung der moralischen Urteilsfähigkeit) JUST COMMUNITY ALLGEMEINES = = gerechte Gemeintschaft, demokratische Gemeintschaft ca. in 60er Jahren entstanden . . ● Begründer: Lawrence Kohlberg (Amerikanischer Psychologe und Pädagoge) Geht zurück auf Modell zur Entwicklung des moralischen Urteilens (Kohlberg) Baut auf Piagets Modell des konstruktivistisch-strukturgenetischem Ansatz auf (-> das moralische Urteil der Menschen entwickelt sich in kommunikativer Interaktion mit anderen Menschen) Konzept mit demokratischer Verfassung und moralischer Struktur - Gleichberechtigte Art zu lernen (Schüler, Lehrer, Eltern) KRITERIEN AN DENEN SICH DER ANSATZ ORIENTIERT > Soziales Verstehen > Verantwortungsfähigkeit > Fürsorglichkeit und Hilfsbereitschaft ● +1-Konvention (Anregung zu Transformationen des Urteils) Konfrontation mit Denkmustern eine Stufe höher als eigene -> werden nicht verstanden + Merkmal von Krise Induktiver Argument-Vergleich Pro- und Kontraargumente werden nach Komplexität etc. geordnet -> soll Schülern erleichtern, sich in Gegenpositionen hineinzuversetzen, um Reversibilität in Argumentation zu Steigen KRITIK Vorteile zu piaget differenzierter • 6 Stufen -> überschaubar . Gibt Methoden die im Unterricht anzuwenden sind • Just Community Bewertung Klausuren und Sozialverhalten: Komitees Fächerspezifische Dilemmadiskussionen > Schüler lernen argumentieren Role-taking Nachteile • +1 Konvention kann Überfordern Moralvorstellungen sind kulturspeziefisch (nicht berücksichtigt) • Moralisches Denken # moralisches Handeln • Umsetzung JC (finanz, behinderte) ● • Demokratie durch Stimmrecht, Mehrheitsentscheidung ● Möglichkeit des Austausches + durch gemeinsame Beschlüsse werden gemeinsame Normen entwickelt Lernerweiterung METHODEN UND HANDLUNGSWEISEN Vollversammlung (Grundprinzip zum umsetzten der Demokratie) (,,Abfälle des Lebens" werden als Lernprozess genutzt) • Jeder nimmt Teil (Schüler, Lehrer, Eltern) und bringt Neues ein Schulgemeintschaft kann selbst bestimmen was diskutiert wird, was beschlossen wird und was ausgeführt wird (Demokratisierung als soziales Prinzip und Lernangebot) Rollenübernahme der Schüler > laut Kohlberg: Wenn man den Schülern mehr macht gibt, verstehen diese Demokratie besser MORAL Unter ,,Moral" werden alle Sitten, Normen, Werte zusammengefasst, die sich Gesellschaft auferlegt hat und von ihr anerkannt werden. soll gutes (Lehrer) > nicht nur Vermittler von Stoff sonder auch Vermittler von demokratischem Grundgedanke und Moral Vermittlungsausschuss (zweites Gremium) • Vertreter aller Klassen + je eine Vertretung der Lehrerschaft + Schulleitung ● Aufgabe: Vermittlung bei Problemen und Konflikten zwischen Parteien (Einzelpersonen oder Gruppen) + Umsetzung der Beschlüsse der Gemeinschaftsversammlung zu überwachen Zusammenleben untereinander ermöglichen. ZIELE Generell: kognitive Theorie des moralisches Urteilens zielt auf moralische Kompetenz ab ● ● Schaffung und Anwendung von gerechtfertigten geteilten Regeln durch alle Teilnehmer (Solidarität) Ausbildung und Förderung des Moralverständnisses Training und Förderung von sozialem Engagement Entwicklung eines Wertesystems welches auf Toleranz und Offenheit basiert Umfassendes Verständnis für Demokratie soll vermittelt werden Selbstverwirklichung der Schüler soll gefördert werden ERGEBNISSE Konkurrenz unter Schülern gemindert BEWERTUNG . ● Noten weniger zentral kein Schüler geht in Anonymität unter deutlicher Gewinn an moralischer Urteilsfähigkeit (durch Dilemmata etc) • stärkeres beziehen auf gemeinsame Normen satt auf individuelle Normen (Wertschätzung der Gemeintschaft) KRITIK • Schwer für Quereinsteiger nutzbar (bereits beteiligte Kinder verstehen das System besser) • Kinder sind gewissen Entscheidungen nicht gewachsen (müssen von Erwachsenen getroffen werden) • Stark differenzierte Lernerfolge (schüchterne benachteiligt) • Misstrauen der Eltern gegenüber umgesetzter Methoden → Sozial-moralische Bildungsweise zwar gewünscht aber aufgrund von zu geringer objektivierbarkeit nicht als Leitlinie bildungspolitischer Maßnahmen einsetzbar > Effektivität im Sinne erworbener Sachkenntnisse objektiv nachweisbar, demokratisch-moralische Fähigkeiten hingegen nicht