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Pädagogik LK wolfgang Klafki zusammenfassung

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- allgemeine Bildung/Allgemeinbildung
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fachbegriffe, Fachbegriffe - allgemeine Bildung/Allgemeinbildung - kategoriale Bildung - Selbstbestimmungsfähigkeit WOLFGANG KLAFKI wolf g ang klafui - Mitbestimmungsfähigkeit - Solidaritätsfähigkeit - epochaltypische Schlüsselprobleme - Bildung für alle - Bildungstheorie : materiale und formale Bildungstheorien - vielseitige Bildung - humanistische Bildungsvorstellungen - gesellschaftskritisches Bildungskonzept Bildungsdidaktik - individuelle Emanzipation - Bildungsideale: Aufklärung, Verantwortung und Mündigkeit -> Fähigkeit zur Selbstbestimmung • Entscheidung für • Religion → Berufswahl - normativer Ansatz, der gleichermaßen auf die individuelle Emanzipation, wie auf die verantwortliche Mitgestaltung der Gesellschaft abzielt Vermittlungsmöglichkeiten: -> Ideal sind mündige Bürger einer demokratischen Gesellschaft - Bildung hat die Aufgabe, Menschen dabei zu unterstützen, sich drei Fähigkeiten anzueignen: → politische Ausrichtung → Partnerschaft 。 • Freiräume . • (individuelle) Schwerpunktsetzung Freiarbeit Klausureinleitung Wolfgang Klafki gilt als ein bedeutender Didaktiker, dessen Theorie wegweisend und kritisch-konstruktiv betrachtet werden soll. Dabei steht der Bildungsbegriff bei ihm im Vordergrund. Mit seinem gesellschaftskritischen Bildungskonzept definiert Klafki den Bildungsbetriff als etwas, was einen unmündigen Menschen zur Mündigkeit verhilft. Seinem Bildungskonzept liegt der Begriff der Allgemeinbildung, welcher eng mit dem Begriff, Bildung für alle' zusammenhängt, zu Grunde. Dadrunter versteht Klafki den öffentlichen Zugang zu Bildung unabhängig von jeglichen Einflussfaktoren z.B. Herkunft, soziale Klasse. Der Mensch soll in unterschiedlichsten Bereichen der geistigen und körperlichen Fähigkeiten gefördert werden und daraus ergibt sich eine Kompetenz kritisch, sachkompetent und selbstbestimmt zu denken und handeln. Um die Ziele der Selbstbestimmungs-, Mitbestimmungs- und Solidaritätsfähigkeit zu realisieren, gibt es laut Klafki epochaltypische Schlüsselprobleme. Diese Schlüsselprobleme sind grundlegende Probleme der Menschen innerhalb einer Gesellschaft einer Epoche, welche eine Orientierung für Unterrichtsthemen darstellen. Die Auseinandersetzung mit diesen bringt eine gewisse Mitverantwortlichkeit...

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in der Gesellschaft und ist Fundament für Allgemeinbildung. Kerngedanken Kerngedanken -> Fähigkeit zur Mitbestimmung • Gestaltung cler Gesellschaft P • Beteiligung/Mitgliedschaft in vereinen P • politisches / soziales Engagement •Beteiligung bei wahlen Mitbestimmung bei z. B. unter- richtsthemen • Problemsdisskusionen • AG's, Impulse → neues ausprobieren • familiäre Entscheidungen -> Fähigkeit zur Solidarität Mitmenschen Helfen • Unterstützung von Be- 0 0 dürftigen Schüler helfen Schüler • soziale Projekte • Aufgaben zu Hause übernehmen → Entlastung 0 · Soziales / moralisches Lernen - Bildung ist ein Bürgerrecht, das für alle Mitglieder der Gesellschaft gleichermaßen gilt - greift auf humanistische Bildungsideale zurück -> Schulen sind nicht bloß Institutionen der Wissensvermittlung, sondern Bildungseinrichtungen zur allgemeinen Förderung der Persönlichkeit -> Allgemeinbildung (nicht nur kognitiv) - vertritt ein gesellschaftskritisches Bildungskonzept -> differenziertes Verständnis für Gegenwarts- und Zukunftsproblemen (epochaltypische Schlüsselprobleme) -> Frage des Friedens, ökologische Problematik, Problematik des Nationalitätsprinzips, soziale Ungleichheit, Chancen und Risiken neuer Technologien, Verhältnis zwischen den Geschlechtern → sollen in schulische Lempläne von Grundschule bis Oberstufe integriert werden → Multiperspektivität gemeinsames Arbeiten an Lösungsvorschlägen - junge Menschen sollen ein Problembewusstsein entwickeln - Einstellungen, Haltungen und Fähigkeiten müssen erworben werden -> Kritik und Selbstkritik -> Argumentationsfähigkeit -> Empathie und Perspektivwechsel -> vernetztes Denken - d.h.: Inhalte, Objekte DAS WISSEN • Weiterentwicklung des demokratischen Gesellschaftssystems` 0 Allgemeinbildung im Dreifachen Sinn: 1. Bildung für alle 2. Bildung im Me- dium d. Allgemeinen 3. vielseitige Bildung materiale Bildung - fragt nach Bildungsinhalten, die vermittelt werden sollen @efinition: (- Kategoriale Bildung) D Begriff der Allgemeinbildung neu definiert epochaltypische Schlüsselprobleme → Verständnis und Relevanz Kategoriale Bildung z.B. Sprachen, Mathe a) bildungstheoretischer Objektivismus: Bildung besteht aus der Aufnahme objektiver Kulturgüter b) Das Klassische: Qualitativ hochwertig und literarisch wertvoll elevanz Formale Bildung - fragt nach Fähigkeiten, Funktionen und Methoden, die vermittelt werden sollen - d.h.: die Fähigkeit DAS KÖNNEN z. B. literarisches Verständnis, mathematisches Denken, Teilnahme an kulturellem Leben etc. a) methodische Bildung: Bildung bedeutet Gewinnung und Beherrschung der Denkweisen, Gefühlskategorien, Wertmaßstäbe Prozess, in dem sich jemand die Wirklichkeit in Ihren Kategorien erschließt und dadurch zugleich in seinen geistigen Fähigkeiten kategorial erschlossen wird Entscheidungen) 1. Gegenwartsbedeutung (Berufswahl, aktuelle 2. Zukunftsbedeutung (wahlen/Klimawandel) 3. Exemplarität (Fallbeispiele/Rollenspiele) 4. Thematische Struktur Cunterrichtsstruktur) → dialogischer Prozess der inhaltlichen & formalen Erschließens der Welt und des materiellen und formalen Erschlossen werdens Ziel: objektive und subjektive Methode vereinen Beide Theorien sind wichtig für Klafki und enthalten einen wahren Kern, sind aber in Ihrem Absolutheitsanspruch nur die halbe Wahrheit. Daher hat Klafki die Theorien nicht nur additiv zusammengeführt, sondern ganzheitlich überarbeitet. Dafür hat aus materialee und formaler Bildung seine kategoriale Bildung entwickelt 7 Maxime für Unterrichtsgestaltung 5. Erweisbarheit und Überprüfbarkeit (jede Sta. Ziel setzen) 6. Zugänglichkeit/Darstellbarkeit (Material wechsein) 7. Lern-Lern Prozessstruktur Canpassen an Fortschritt) Klafki: Bildung Klafki versteht Bildung als Zusammenhang von drei Fähigkeiten, die er als ,,Grundfähigkeiten" bezeichnet: Fähigkeit zur Selbstbestimmung, Fähigkeit zur Mitbestimmung sowie Solidaritätsfähigkeit. Unter ,Selbstbestimmung" fasst Klafki die Bestimmung jedes Einzelnen über individuelle Lebensbeziehungen und Sinndeutungen auf sozialer, beruflicher, ethischer und religiöser Ebene zusammen. Mit der Fähigkeit zur Mitbestimmung ist gemeint, dass nach Klafki jede und jeder den Anspruch, die Möglichkeit und die Verantwortung habe, Kultur, Ökonomie, Gesellschaft und Politik mitzugestalten. Solidaritätsfähigkeit bedeutet nach Klafki, dass der individuelle Anspruch auf Selbst- und Mitbestimmung mit dem Einsatz für diejenigen gerechtfertigt werden könne, denen die Chance auf Selbst- und Mitbestimmung verwehrt seien. Im Bildungsbegriff Klafkis spielt die Verantwortungsübernahme eine bedeutende Rolle. Bildung bedeutet demnach einerseits, Verantwortung für sich selbst und für die eigenen Beziehungen zur Welt zu übernehmen, und andererseits umfasst der Bildungsbegriff auch, sich für die Beteiligungsrechte Diskriminierter einzusetzen. Das Ziel von Bildungsprozessen: Klafki konkretisiert dieses Ziel in Form der drei Grundfähigkeiten. Er fordert, dass Bildung ein Grundrecht für alle sein, einen verbindlichen Kern haben und in allen Grunddimensionen menschlicher Fähigkeiten erfolgen müsse (z. B. kognitiv, sozial, ästhetisch, politisch). Klafki steht in der Tradition humanistischer Bildungsideale: Aufklärung, Verantwortung und Mündigkeit sind in den Argumentationslinien Klafkis wichtige Merkmale eines gebildeten Menschen und damit auch Zielvorstellungen von schulischer Bildung. Klafki macht die emanzipatorische Dimension von Bildung deutlich, und zwar im Sinne einer Bildung gegen Diskriminierung und Unterprivilegierung. Konsequenzen aus seinem Bildungsverständnis: Bei Klafki sind dies Problemstellungen, deren Bearbeitung für alle Menschen relevant erscheint. Er spricht von Bildung als einem geschichtlich vermittelten Bewusstsein von zentralen Problemen der Gegenwart und der voraussichtlichen Zukunft, kurz: von epochaltypischen Schlüsselproblemen der Menschheit. Dazu zählen beispielsweise die Frage von Krieg und Frieden angesichts der Vernichtungspotentiale durch Waffen, die Frage nach Zerstörung oder Erhaltung der menschlichen Existenzgrundlagen und die Frage nach Gefahren und Chancen von Informations- und Kommunikationsmedien für Arbeit, Freizeit und menschliche Beziehungen. Für die Antwort auf die Frage, wie sich genau die Erziehungs- und Bildungsziele anbahnen lassen, lässt sich nach Klafki sagen: Seine Konsequenzen aus Bildung als Zusammenhang dreier Grundfähigkeiten stellt die Fokussierung auf epochaltypische Schlüsselprobleme dar. Aus bildungstheoretischer Sicht ist das Ziel menschlicher Bildung ,Mündigkeit". Die Schule muss in diesem Sinne mit dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler ,,mündig" werden können und wollen. Bildung strebt mehr an, als dass Menschen zu nützlichen Mitgliedern der Gesellschaft werden können. Durch Bildung sollen Kinder und Jugendliche in Orientierung an Kant nicht nur diszipliniert und kultiviert, sondern auch zivilisiert" und insbesondere ,,moralisiert" werden: Zivilisierung befähigt, in einer Gesellschaft klug eigene Zwecke zu verfolgen, während Moralisierung die Aufforderung beinhaltet, in allem Denken und Handeln auch gute Zwecke" zu verfolgen. Wolfgang Klafki hat in Anlehnung an bildungstheoretische Überlegungen für die Schule eine ,bildungstheoretische Didaktik" entwickelt. Später benannte er seinen Entwurf in ,,kritisch- konstruktive Didaktik" um, um so auch eine gesellschaftskritische Perspektive zu berücksichtigen. Nach Klafki ist jeder schulische Unterricht den Zielen Selbstbestimmungs-, Mitbestimmungs- und Solidaritätsfähigkeit verpflichtet. ,,Mündigkeit" konkretisiert sich laut ihm in diesen Zielen. Lernen müsse in diesem Sinne immer entdeckend", ,,sinnhaft" und verstehend" sein. Lehrern müsse ein solches Lernen unterstützen. Vor allem aber müsse schulisches Lernen allen Schülerinnen und Schülern - unabhängig von Herkunft, Schicht usw. - gleichermaßen gerecht werden. Für den konkreten Unterricht postuliert er sieben Maximen. Wichtig ist, dass diese Maxime zunächst für Lehrende gelten, die Unterricht planen und gestalten müssen. 1. Gegenwartsbedeutung: Sie solle kognitiv, affektiv und handlungsbezogen bestehen. 2. Zukunftsbedeutung: Die schulischen Lernprozesse sollen primär auf die Zukunft der Schüler ausgerichtet sein. Wahlen Geschichte, Klimawandel 3. Exemplarität: Die Themen und Inhalte müssen beispielhaft Sachverhalte und Zusammenhänge vor Augen führen. Sie sollten sowohl fachlich als auch überfachlich sein und immer so behandelt werden, dass sich Kommunikations- und Kritikfähigkeit, Emanzipation und Solidarität entwickeln können. Fallbeispiele, Rollenspiele etc. 4. Thematische Struktur: Der Kontext des Themas, die Oberflächen- und Tiefenstruktur und die Methodenfrage sollten beachtet werden. Unterrichtsstruktur 5. Erweisbarkeit und Überprüfbarkeit: Es muss überprüft werden, ob die Lernziele auch tatsächlich erreicht werden. Jede Stunde ziel: was soll der Schüler erreichen 6. Zugänglichkeit/Darstellbarkeit: Es sollte gefragt werden, welche Bedeutung Themen unterrichtsmaterial oder Methoden für welche Schülerinnen und Schüler gewinnen bzw. nicht gewinnen. Wechseln 7. Lehr-Lern-Prozessstruktur: Lehrer wie Schüler sollen über konkrete Unterrichtswege nachdenken und diese ggf. situativ verändern. Mithilfe von Klafkis Kriterienkatalog für die Planung und Reflexion von Unterricht kann man vielfältige Faktoren bedenken, die beachtet werden müssen, wenn Selbstbestimmungs-, Mitbestimmungs- und Solidaritätsfähigkeit erlernt werden sollen. Klafki spricht von Fähigkeiten, die durch schulischen Unterricht entwickelt werden sollen. Er begreift diese als Ziel schulischen Handelns und setzt sie nicht als gegeben voraus. Er weiß auch, dass aus einer Fähigkeit noch nicht entsprechendes Agieren resultieren muss. Bei der Frage mach Unterrichtsthemen empfiehlt Klafki sogenannte „Schlüsselprobleme", wie z.B. die ökologische Frage, das Problem der gesellschaftlich produzierten Ungleichheit und die Chancen und Gefahren einer technisierten und mediatisierten Welt.

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Bildung für alle 2. Bildung im Me- dium d. Allgemeinen 3. vielseitige Bildung materiale Bildung - fragt nach Bildungsinhalten, die vermittelt werden sollen @efinition: (- Kategoriale Bildung) D Begriff der Allgemeinbildung neu definiert epochaltypische Schlüsselprobleme → Verständnis und Relevanz Kategoriale Bildung z.B. Sprachen, Mathe a) bildungstheoretischer Objektivismus: Bildung besteht aus der Aufnahme objektiver Kulturgüter b) Das Klassische: Qualitativ hochwertig und literarisch wertvoll elevanz Formale Bildung - fragt nach Fähigkeiten, Funktionen und Methoden, die vermittelt werden sollen - d.h.: die Fähigkeit DAS KÖNNEN z. B. literarisches Verständnis, mathematisches Denken, Teilnahme an kulturellem Leben etc. a) methodische Bildung: Bildung bedeutet Gewinnung und Beherrschung der Denkweisen, Gefühlskategorien, Wertmaßstäbe Prozess, in dem sich jemand die Wirklichkeit in Ihren Kategorien erschließt und dadurch zugleich in seinen geistigen Fähigkeiten kategorial erschlossen wird Entscheidungen) 1. Gegenwartsbedeutung (Berufswahl, aktuelle 2. Zukunftsbedeutung (wahlen/Klimawandel) 3. Exemplarität (Fallbeispiele/Rollenspiele) 4. Thematische Struktur Cunterrichtsstruktur) → dialogischer Prozess der inhaltlichen & formalen Erschließens der Welt und des materiellen und formalen Erschlossen werdens Ziel: objektive und subjektive Methode vereinen Beide Theorien sind wichtig für Klafki und enthalten einen wahren Kern, sind aber in Ihrem Absolutheitsanspruch nur die halbe Wahrheit. Daher hat Klafki die Theorien nicht nur additiv zusammengeführt, sondern ganzheitlich überarbeitet. Dafür hat aus materialee und formaler Bildung seine kategoriale Bildung entwickelt 7 Maxime für Unterrichtsgestaltung 5. Erweisbarheit und Überprüfbarkeit (jede Sta. Ziel setzen) 6. Zugänglichkeit/Darstellbarkeit (Material wechsein) 7. Lern-Lern Prozessstruktur Canpassen an Fortschritt) Klafki: Bildung Klafki versteht Bildung als Zusammenhang von drei Fähigkeiten, die er als ,,Grundfähigkeiten" bezeichnet: Fähigkeit zur Selbstbestimmung, Fähigkeit zur Mitbestimmung sowie Solidaritätsfähigkeit. Unter ,Selbstbestimmung" fasst Klafki die Bestimmung jedes Einzelnen über individuelle Lebensbeziehungen und Sinndeutungen auf sozialer, beruflicher, ethischer und religiöser Ebene zusammen. Mit der Fähigkeit zur Mitbestimmung ist gemeint, dass nach Klafki jede und jeder den Anspruch, die Möglichkeit und die Verantwortung habe, Kultur, Ökonomie, Gesellschaft und Politik mitzugestalten. Solidaritätsfähigkeit bedeutet nach Klafki, dass der individuelle Anspruch auf Selbst- und Mitbestimmung mit dem Einsatz für diejenigen gerechtfertigt werden könne, denen die Chance auf Selbst- und Mitbestimmung verwehrt seien. Im Bildungsbegriff Klafkis spielt die Verantwortungsübernahme eine bedeutende Rolle. Bildung bedeutet demnach einerseits, Verantwortung für sich selbst und für die eigenen Beziehungen zur Welt zu übernehmen, und andererseits umfasst der Bildungsbegriff auch, sich für die Beteiligungsrechte Diskriminierter einzusetzen. Das Ziel von Bildungsprozessen: Klafki konkretisiert dieses Ziel in Form der drei Grundfähigkeiten. Er fordert, dass Bildung ein Grundrecht für alle sein, einen verbindlichen Kern haben und in allen Grunddimensionen menschlicher Fähigkeiten erfolgen müsse (z. B. kognitiv, sozial, ästhetisch, politisch). Klafki steht in der Tradition humanistischer Bildungsideale: Aufklärung, Verantwortung und Mündigkeit sind in den Argumentationslinien Klafkis wichtige Merkmale eines gebildeten Menschen und damit auch Zielvorstellungen von schulischer Bildung. Klafki macht die emanzipatorische Dimension von Bildung deutlich, und zwar im Sinne einer Bildung gegen Diskriminierung und Unterprivilegierung. Konsequenzen aus seinem Bildungsverständnis: Bei Klafki sind dies Problemstellungen, deren Bearbeitung für alle Menschen relevant erscheint. Er spricht von Bildung als einem geschichtlich vermittelten Bewusstsein von zentralen Problemen der Gegenwart und der voraussichtlichen Zukunft, kurz: von epochaltypischen Schlüsselproblemen der Menschheit. Dazu zählen beispielsweise die Frage von Krieg und Frieden angesichts der Vernichtungspotentiale durch Waffen, die Frage nach Zerstörung oder Erhaltung der menschlichen Existenzgrundlagen und die Frage nach Gefahren und Chancen von Informations- und Kommunikationsmedien für Arbeit, Freizeit und menschliche Beziehungen. Für die Antwort auf die Frage, wie sich genau die Erziehungs- und Bildungsziele anbahnen lassen, lässt sich nach Klafki sagen: Seine Konsequenzen aus Bildung als Zusammenhang dreier Grundfähigkeiten stellt die Fokussierung auf epochaltypische Schlüsselprobleme dar. Aus bildungstheoretischer Sicht ist das Ziel menschlicher Bildung ,Mündigkeit". Die Schule muss in diesem Sinne mit dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler ,,mündig" werden können und wollen. Bildung strebt mehr an, als dass Menschen zu nützlichen Mitgliedern der Gesellschaft werden können. Durch Bildung sollen Kinder und Jugendliche in Orientierung an Kant nicht nur diszipliniert und kultiviert, sondern auch zivilisiert" und insbesondere ,,moralisiert" werden: Zivilisierung befähigt, in einer Gesellschaft klug eigene Zwecke zu verfolgen, während Moralisierung die Aufforderung beinhaltet, in allem Denken und Handeln auch gute Zwecke" zu verfolgen. Wolfgang Klafki hat in Anlehnung an bildungstheoretische Überlegungen für die Schule eine ,bildungstheoretische Didaktik" entwickelt. Später benannte er seinen Entwurf in ,,kritisch- konstruktive Didaktik" um, um so auch eine gesellschaftskritische Perspektive zu berücksichtigen. Nach Klafki ist jeder schulische Unterricht den Zielen Selbstbestimmungs-, Mitbestimmungs- und Solidaritätsfähigkeit verpflichtet. ,,Mündigkeit" konkretisiert sich laut ihm in diesen Zielen. Lernen müsse in diesem Sinne immer entdeckend", ,,sinnhaft" und verstehend" sein. Lehrern müsse ein solches Lernen unterstützen. Vor allem aber müsse schulisches Lernen allen Schülerinnen und Schülern - unabhängig von Herkunft, Schicht usw. - gleichermaßen gerecht werden. Für den konkreten Unterricht postuliert er sieben Maximen. Wichtig ist, dass diese Maxime zunächst für Lehrende gelten, die Unterricht planen und gestalten müssen. 1. Gegenwartsbedeutung: Sie solle kognitiv, affektiv und handlungsbezogen bestehen. 2. Zukunftsbedeutung: Die schulischen Lernprozesse sollen primär auf die Zukunft der Schüler ausgerichtet sein. Wahlen Geschichte, Klimawandel 3. Exemplarität: Die Themen und Inhalte müssen beispielhaft Sachverhalte und Zusammenhänge vor Augen führen. Sie sollten sowohl fachlich als auch überfachlich sein und immer so behandelt werden, dass sich Kommunikations- und Kritikfähigkeit, Emanzipation und Solidarität entwickeln können. Fallbeispiele, Rollenspiele etc. 4. Thematische Struktur: Der Kontext des Themas, die Oberflächen- und Tiefenstruktur und die Methodenfrage sollten beachtet werden. Unterrichtsstruktur 5. Erweisbarkeit und Überprüfbarkeit: Es muss überprüft werden, ob die Lernziele auch tatsächlich erreicht werden. Jede Stunde ziel: was soll der Schüler erreichen 6. Zugänglichkeit/Darstellbarkeit: Es sollte gefragt werden, welche Bedeutung Themen unterrichtsmaterial oder Methoden für welche Schülerinnen und Schüler gewinnen bzw. nicht gewinnen. Wechseln 7. Lehr-Lern-Prozessstruktur: Lehrer wie Schüler sollen über konkrete Unterrichtswege nachdenken und diese ggf. situativ verändern. Mithilfe von Klafkis Kriterienkatalog für die Planung und Reflexion von Unterricht kann man vielfältige Faktoren bedenken, die beachtet werden müssen, wenn Selbstbestimmungs-, Mitbestimmungs- und Solidaritätsfähigkeit erlernt werden sollen. Klafki spricht von Fähigkeiten, die durch schulischen Unterricht entwickelt werden sollen. Er begreift diese als Ziel schulischen Handelns und setzt sie nicht als gegeben voraus. Er weiß auch, dass aus einer Fähigkeit noch nicht entsprechendes Agieren resultieren muss. Bei der Frage mach Unterrichtsthemen empfiehlt Klafki sogenannte „Schlüsselprobleme", wie z.B. die ökologische Frage, das Problem der gesellschaftlich produzierten Ungleichheit und die Chancen und Gefahren einer technisierten und mediatisierten Welt.