Pädagogik /

Piaget kognitive Entwicklung

Piaget kognitive Entwicklung

 Piagets
Grundlagen des Modells Piagets
-Piaget sprach wie Erikson von einem epigenetischen Prinzip im menschlichen Lernprozess, allerdings

Piaget kognitive Entwicklung

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Chiara Brewko

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Piagets Grundlagen des Modells Piagets -Piaget sprach wie Erikson von einem epigenetischen Prinzip im menschlichen Lernprozess, allerdings hat er die kognitive menschliche Entwicklung im Blick -Er geht davon aus, dass jeder Mensch von sich aus nach Weiterentwicklung strebe und nennt den Menschen deshalb ,,epistemisches Subjekt" (Erkenntnis suchend und erkennend) -Lernprozesse finden statt, wenn das innere Gleichgewicht eines Menschen gestört wird. Dadurch versucht der Mensch selbst aktiv, sein. Inneres Gleichgewicht wiederherzustellen (Äquilibbration) -Lernen findet also im Wechselspiel von Assimilation und Akkomodation statt. Diesen Prozess bezeichnet er als Adaption Assimilation: was wahrgenommen wird, wird so verändert, dass es zu den gegenwärtig vorhandenen kognitiven Strukturen passt - Kind sieht eine Kuh und passt es vom Begriff her dem Hund an >etwas äußeres wird der Struktur/ihrem Schema angepasst. Durch schon vorhandene kognitiven Schemata verarbeitet ein Kind Umwelteindrücke. Die Umwelteinflüsse werden hierbei dem schon vorhandenem Schema angepasst Modell der kognitiven Entwicklung KH Kognitive Schemata Sind Einrichtungen eines Organismus, die eine Einordnung von Umwelteindrücken ermöglichen und mit deren Hilfe das Individuum Erfahrungen systematisieren können (Gesten, Bewegungen, unterscheiden etc.) Akkomodation: die kognitiven Strukturen werden so verändert, dass sie zu dem Wahrgenommenen passt -Feststellung des Unterschieds- in dem moment verfügt das Kind über veränderte kognitive Schemata > der Prozess der Anpassung des Organismus an die Welt -sie müssen Schemata erweitern oder ändern Adaption: Lernen findet im Wechselspiel von Assimilation und Akkomodation statt Prozess der Anpassung zwischen kognitiver Struktur und der Umwelt >Austausch zwischen Organismus und Umwelt Äquilibration ein Prozess der...

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zum Gleichgewicht führt > das Zusammenspiel von Assimilation und Akkomolation, da dieser Prozess nach einem Gleichgewicht strebt -Die Aquilibration ist die treibende Kraft der kognitiven Entwicklung und meint die Anpassung (Adaptation) der menschlichen Organismus an seine Umweltgegebenheiten Die Phasen der kognitiven Entwicklung In jeder dieser Stadien kommt es sowohl zu Assimilation als auch zu Akkommodation. Durch die Weiterentwicklung dieser chemata erreicht das kind die nächste Entwicklungsstufe I Stufe: Sensomotorisches Stadium (bis 2. LJ) Das kindliche Denken wird primär über Sinneserfahrung und über Bewegungen gesteuert -zunächst reflexartige Bewegungen (Saugen, Hände und Füße bewegen) >> bald lernt das Kind, Bewegungen selbst zu koordinieren -Das Kind kennt nur sich und erlebt sein Umfeld noch als Teil von sich selbst. (Egozentrismus) > der physikalische Egozentrismus wird aber früh überwunden 3 Stufe: Konkret-operationales Stadium (7-12 LJ) - die entstehende Einsicht in die Invarianz der Menge geht einher mit der Fähigkeit des reversiblen Denkens (Umkehrbarkeit von Gedanken) -Kinder können gezielt Gedanken rückverfolgen -Kinder erkennen, dass eine Masse trotz optischer Änderung gleich geblieben ist der gedankliche Egozentrismus tritt zunehmend in den Hintergrund - Kinder reflektieren, wie sie selbst von anderen gesehen werden und hinterfragen Absichten von Handlungen 2. Stufe: Präoperationales Stadium ( 2-7 LJ) -Kinder haben den physikalischen Egozentrismus überwunden -sie können über Dinge sprechen und nachdenken, die sie nicht vor Augen haben und mittels der Sprache symbolisch repräsentieren -Kind lern nach und nach logisch zu denken, bleibt aber an seine unmittelbare Wahrnehmung gebunden. - kann noch nicht den Blickwinkel seiner Mitmenschen einnehmen -weitere Merkmale sind Animismus und magisches Denken. Sie verlebendigen oder vermenschlichen Gegenstände oder Tiere und unterscheiden nicht zwischen Phantasie und Realität - Finalismus > Kinder gehen davon aus, dass alles geschehen zielgerichtet ist. -Kinder können die Invarianz einer Menge noch nicht begreifen 4. Stufe Stadium der formalen Operationen ( 11.-13 LJ) Kinder können nun ohne konkrete Bezüge Gedankengänge entwickeln und lernen sowohl induktives als auch deduktives Denken - Sie können aus Erfahrungen Folgerungen ziehen und umgekehrt (generalisierte) Aussagen an ihren Erahrungen überprüfen. - Sie sind in der Lage, abstrakte Denkmodelle nachzuvollziehen

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