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Wolfgang Klafki

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Kategoriale Bildung
- Bildung als Ausbildung von Selbstbestimmungs-, Mitbestimmungs-, Solidaritätsfähigkeit
- Fragen des Lehrens und

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Klafki Kategoriale Bildung - Bildung als Ausbildung von Selbstbestimmungs-, Mitbestimmungs-, Solidaritätsfähigkeit - Fragen des Lehrens und Lernens (bildungstheoretische Didaktik) - Möglichkeit den Unterricht sinnvoll zu gestalten und planbar zu machen - durch die Vermittlung klassischer gymnasialer Inhalte zur Mündigkeit erziehen - durch Bildung wird der Mensch zur Teilhabe an Gesellschaftlichen Themen befähigt Materiale Bildung - konkrete Inhalte z.B. Satz des Pythagoras Eine fundierte Grundbildung hilft dabei, sich sicher in der Welt zu orientieren. Wahrheit vs. Lüge können besser unterschieden werden. „Fake News" Formale Bildung methodisches Wissen z.B. Pyramidenkonstruktion - abgefragtes Wissen verliert an Wert - wichtiger ist die Fähigkeit Problemlösend zu denken => Wandelbares Wissen Klafkis Bildungsdefinition - Materiale/ Formale Bildung sind bisherige Bildungsdefinitionen - wurden durch Klafkis kategoriale Bildung ergänzt - haben trotzdem beide ihre Berechtigung Kategoriale Bildungstheorie - einerseits materiale Bildungsinhalte (Pythagoras) aufgreifen und als bedeutsam erkennen, andererseits mit eigenen Inhalten bearbeiten (Pyramidenbau) und weiterentwickeln Fazit: Das Individuum soll in der Lage sein Wissen selbstständig zu erweitern und so adaptieren, dass es in Unterschiedlichen Situationen zur Problemlösung verhilft => Selbstständigkeit ermöglichen Allgemeinbildung nach Klafki Bildung in allen Grunddimensionen menschlicher Interessen und Fähigkeiten Ziel: - lernende zu befähigen, die Welt für sich zu ordnen - zu gesellschaftlicher Teilhabe ermöglichen (Partizipation- Hurrelmann) - Menschen ganzheitlich fördern - Erziehung zur Mündigkeit Klafki Umsetzung der Bildungsziele an Schulen - Konfrontation mit epochaltypischen Schlüsselproblemen (Problemfragen) Probleme müssen im Unterricht nicht gelöst werden - SuS sollen dazu fähig sein mit...

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