Grundlegende Konzepte
Die Geldwertstabilität ist eines der wichtigsten wirtschaftspolitischen Ziele und wird hauptsächlich durch die EZB (Europäische Zentralbank) sichergestellt. Sie befasst sich mit dem Binnenwert des Geldes, also seiner Kaufkraft innerhalb einer Volkswirtschaft.
Um die Geldpolitik zu verstehen, musst du die verschiedenen Geldmengenbegriffe kennen: M1 (Bargeld + Sichteinlagen), M2 (M1 + kurzfristige Einlagen) und M3 (M2 + geldmarktfähige Wertpapiere). Die Geldschöpfung findet sowohl durch die Zentralbank als auch durch Geschäftsbanken statt.
Geldwertveränderungen entstehen, wenn sich das Verhältnis von Geldmenge zur Gütermenge ändert. Steigt die Geldmenge stärker als die Gütermenge, führt dies zur Inflation (Geldwertverfall), im umgekehrten Fall zur Deflation (Geldwertsteigerung).
💡 Die Fischersche Verkehrsgleichung beschreibt den Zusammenhang zwischen Geldmenge (M), Umlaufgeschwindigkeit (U), Gütermenge (H) und Preisniveau (P). Sie ist ein wichtiges Hilfsmittel, um die Auswirkungen von Veränderungen der Geldmenge zu verstehen!











