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Die Grundlagen der Geldpolitik: Instrumente und Auswirkungen

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Giuliana Knöpfle

16.8.2025

Wirtschaft und Recht

Geldpolitik

3.844

16. Aug. 2025

16 Seiten

Die Grundlagen der Geldpolitik: Instrumente und Auswirkungen

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Giuliana Knöpfle

@giuli.iiana

Geldwertstabilität ist ein zentrales Thema der Wirtschaftspolitik und eine Hauptaufgabe... Mehr anzeigen

- Geldwertstabilität
- EZB
- Geldmengenbegriffe und Geldschöpfung
- Binnenwert
- Geldwertveränderung
- Geldpolitische Instrumente der EZB
->

Überblick zur Geldwertstabilität

Die Notizen bieten einen Überblick über wichtige Konzepte der Geldpolitik. Im Zentrum steht die Geldwertstabilität, die von der Europäischen Zentralbank (EZB) sichergestellt werden soll.

Zu den Kernthemen gehören verschiedene Geldmengenbegriffe (wie M1, M2, M3) und der Prozess der Geldschöpfung. Außerdem wird der Binnenwert des Geldes erklärt, also die Kaufkraft einer Währung im Inland.

Die geldpolitischen Instrumente der EZB umfassen drei Hauptbereiche: die Offenmarktpolitik (Handel mit Wertpapieren), ständige Fazilitäten (Kreditlinien für Banken) und die Mindestreservepolitik (Vorschriften für Bankeinlagen).

💡 Diese Themen sind nicht nur theoretisch wichtig, sondern haben direkte Auswirkungen auf deinen Alltag: Sie beeinflussen Preise, Zinsen für Kredite und letztlich auch deine Kaufkraft!

- Geldwertstabilität
- EZB
- Geldmengenbegriffe und Geldschöpfung
- Binnenwert
- Geldwertveränderung
- Geldpolitische Instrumente der EZB
->

Geldwertstabilität und Europäisches Zentralbanksystem

Geldwertstabilität bedeutet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Geldmenge und Gütermenge. Wenn die Geldmenge stärker wächst als die verfügbaren Güter, entsteht Inflation - ein anhaltender Prozess allgemeiner Preiserhöhungen, der den Geldwert sinken lässt.

Die Fischersche Verkehrsgleichung des Geldes beschreibt diesen Zusammenhang: M × U = H × P (Geldmenge × Umlaufgeschwindigkeit = Handelsmenge × Preisniveau)

Das Europäische System der Zentralbanken (ESZB) besteht aus allen nationalen Zentralbanken der EU-Mitgliedstaaten plus der EZB. Das Eurosystem umfasst hingegen nur die Zentralbanken der Länder, die den Euro als Währung eingeführt haben, plus die EZB.

💡 Merke dir: Nicht die absolute Geldmenge ist entscheidend für Inflation oder Deflation, sondern das Verhältnis von Geldmenge zu verfügbaren Gütern und Dienstleistungen!

- Geldwertstabilität
- EZB
- Geldmengenbegriffe und Geldschöpfung
- Binnenwert
- Geldwertveränderung
- Geldpolitische Instrumente der EZB
->

Eurosystem und Ziele der EZB

Um dem Eurosystem beizutreten, müssen Länder bestimmte Stabilitätskriterien erfüllen:

  • Ein stabiles Preisniveau (Inflationsrate höchstens 1,5% über dem Durchschnitt)
  • Ein angemessenes Zinsniveau (langfristige Zinsen max. 2% über dem Durchschnitt preisstabiler Mitgliedstaaten)
  • Geordnete Staatsfinanzen (jährliche Neuverschuldung ≤ 3% des BIP, Gesamtverschuldung ≤ 60% des BIP)
  • Stabile Wechselkurse (keine großen Schwankungen)

Die Unabhängigkeit der EZB ist in vier Dimensionen verankert:

  • Institutionell: frei von Weisungen
  • Funktionell: unabhängig in der Methodenwahl
  • Personell: lange Amtszeiten, Schutz der Mitglieder
  • Finanziell: eigene Verfügung über finanzielle Mittel

Die Hauptziele der EZB sind:

  1. Gewährleistung der Preisniveaustabilität
  2. Unterstützung der allgemeinen Wirtschaftspolitik der EU

💡 Die Unabhängigkeit der EZB soll sicherstellen, dass langfristige Geldwertstabilität nicht kurzfristigen politischen Interessen geopfert wird!

- Geldwertstabilität
- EZB
- Geldmengenbegriffe und Geldschöpfung
- Binnenwert
- Geldwertveränderung
- Geldpolitische Instrumente der EZB
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Geldmengenbegriffe und Geldschöpfung

Geld wird nach seiner Form in Bargeld (Banknoten und Münzen) und Buchgeld (Sichteinlagen) unterschieden. Nach den Geldproduzenten unterscheidet man Zentralbankgeld (Bargeld und Sichteinlagen der Geschäftsbanken) und Geschäftsbankengeld (Sichteinlagen der Nichtbanken).

Die Geldmengen werden wie folgt definiert:

  • M1: Bargeldumlauf + Sichteinlagen der Nichtbanken
  • M2: M1 + kurzfristige Einlagen der Nichtbanken
  • M3: M2 + vom Banksektor ausgegebene Wertpapiere

Im März 2020 betrug der Bargeldumlauf außerhalb des Bankensektors 1.262 Mrd. EUR, während die gesamte Geldmenge M3 bei 13.473 Mrd. EUR lag. Dies zeigt, dass Buchgeld den Großteil der Geldmenge ausmacht.

Die Geldschöpfung erfolgt durch:

  • Die EZB
  • Einzelne Geschäftsbanken
  • Das gesamte Geschäftsbankensystem

💡 Interessant: Obwohl wir oft an Bargeld denken, wenn wir von Geld sprechen, macht Bargeld nur etwa 9% der gesamten Geldmenge M3 aus!

- Geldwertstabilität
- EZB
- Geldmengenbegriffe und Geldschöpfung
- Binnenwert
- Geldwertveränderung
- Geldpolitische Instrumente der EZB
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Binnenwert des Geldes und Preisindex

Die EZB schöpft Geld durch die Gewährung von Krediten, den Ankauf von Wertpapieren, Devisen oder Gold. Die Vernichtung von Geld erfolgt durch Tilgung von Krediten oder Verkauf von Wertpapieren.

Der Binnenwert des Geldes (Kaufkraft) steht in einem umgekehrten Verhältnis zum Preisniveau:

  • Steigt das Preisniveau → sinkt die Kaufkraft
  • Sinkt das Preisniveau → steigt die Kaufkraft

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die Veränderung des Preisniveaus und dient zur Berechnung der Inflationsrate:

Inflationsrate = (neuer Preisindex - alter Preisindex) / alter Preisindex × 100

Das Realeinkommen und der Reallohn zeigen die tatsächliche Kaufkraft:

Realeinkommen = Nominaleinkommen × 100 / Verbraucherpreisindex

Die Aussagekraft des VPI ist jedoch eingeschränkt, da:

  • Der Warenkorb nicht für alle Haushalte typisch ist
  • Der Warenkorb veralten kann
  • Preissteigerungen teilweise durch höhere Qualität begründet sind
  • Neue Vertriebsformen wie Streamingdienste nicht immer adäquat erfasst werden

💡 Bei deinem persönlichen Budget ist nicht dein Nominaleinkommen entscheidend, sondern dein Realeinkommen – also was du dir tatsächlich kaufen kannst!

- Geldwertstabilität
- EZB
- Geldmengenbegriffe und Geldschöpfung
- Binnenwert
- Geldwertveränderung
- Geldpolitische Instrumente der EZB
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Geldwertänderungen: Inflation und Deflation

Die Beziehung zwischen Einkommen und Preisen bestimmt die Kaufkraft:

  • Wenn das Nettoeinkommen stärker steigt als die Verbraucherpreise → steigt das Realeinkommen
  • Wenn das Nettoeinkommen schwächer steigt als die Verbraucherpreise → sinkt das Realeinkommen

Inflation (Inflationsrate > 0%):

  • Allgemein anhaltende Preiserhöhung
  • Anstieg des Verbraucherpreisindex
  • Minderung der Kaufkraft
  • Sinkender Geldwert

Deflation (Inflationsrate < 0%):

  • Allgemein anhaltende Preissenkung
  • Rückgang des Verbraucherpreisindex
  • Anstieg der Kaufkraft
  • Steigender Geldwert

Je nach Stärke unterscheidet man verschiedene Inflationsarten:

  • Preisniveaustabilität: < 2%
  • Schleichende Inflation: 2-5%
  • Trabende Inflation: 5-20%
  • Galoppierende Inflation: 20-50%
  • Hyperinflation: > 50% im Monat

Außerdem unterscheidet man zwischen offener Inflation (sichtbares Preisniveau) und verdeckter Inflation (unterdrückt durch staatliche Maßnahmen).

💡 Die EZB strebt eine Inflationsrate von knapp unter 2% an - nicht 0%! Eine leichte Inflation bietet einen Sicherheitsabstand zur gefährlichen Deflation.

- Geldwertstabilität
- EZB
- Geldmengenbegriffe und Geldschöpfung
- Binnenwert
- Geldwertveränderung
- Geldpolitische Instrumente der EZB
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Inflationsursachen

Es gibt verschiedene Arten von Inflation:

  • Offizielle Inflation: durch das Bundesamt ermittelt
  • Öffentliche Inflation: durch Verbände geschätzt
  • Hausgemachte Inflation: liegt an der eigenen Wirtschaft
  • Importierte Inflation: liegt an einer anderen Wirtschaft

Die Ursachen der Inflation lassen sich in drei Hauptkategorien einteilen:

  1. Geldmengenbedingte Inflation:

    • Die EZB schätzt die Geldmenge im Verhältnis zur Gütermenge falsch ein
    • Steigt die Geldmenge (M) × Umlaufgeschwindigkeit (U) schneller als das reale Inlandsprodukt (Y), steigt das Preisniveau (P)
  2. Nachfragebedingte Inflation:

    • Anstieg der Nachfrage, der schneller ist als das Angebot
    • Tritt oft auf, wenn das Produktionspotenzial bereits voll ausgelastet ist
    • Kann durch steigende Binnennachfrage (hausgemachte Inflation) oder Außennachfrage (importierte Inflation) entstehen
  3. Angebotsbedingte Inflation:

    • Kosteninflation: durch steigende Kosten (Importpreise, Rohstoffkosten, Lohnkosten, Steuern)
    • Gewinninflation: durch steigende Gewinnzuschläge

Wichtige Begriffe, die nicht verwechselt werden sollten:

  • Stagflation: gleichzeitiges Auftreten von Inflation und wirtschaftlicher Stagnation
  • Disinflation: Preisniveau steigt weiterhin, aber die Steigerungsraten nehmen ab
  • Deflation: absolutes Sinken des Preisniveaus und steigender Geldwert

💡 Inflation ist ein komplexes Phänomen mit vielen möglichen Ursachen. Die aktuelle Inflationswelle ab 2021 wurde beispielsweise durch eine Kombination aus Nachfrage- und Angebotsfaktoren verursacht.

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Deflation und Folgen von Inflation/Deflation

Deflation ist eine anhaltende Senkung des Preisniveaus (Inflationsrate < 0%). Sie entsteht, wenn die Güternachfrage schwächer sinkt oder das Angebot stärker steigt, was zu sinkenden Preisen führt.

Ursachen der Deflation sind:

  • Abnehmende Konsumbereitschaft
  • Zurückhaltung bei Investitionen
  • Kürzungen der Staatsausgaben
  • Sinkende Exporte
  • Pessimistische Zukunftserwartungen

Folgen der Inflation:

  • Inflationsverlierer: Gläubiger, Steuerzahler, Arbeitnehmer, Bargeldbesitzer
  • Inflationsgewinner: Schuldner, Staat, Unternehmen, Besitzer von Sachwerten

Folgen der Deflation:

  • Deflationsverlierer: Schuldner, Staat, Unternehmen, Besitzer von Sachwerten
  • Deflationsgewinner: Gläubiger, Steuerzahler, Arbeitnehmer, Bargeldbesitzer

Die Deflation gilt als besonders gefährlich für die Wirtschaft, da sie zu hoher Arbeitslosigkeit führen kann und schwer zu stoppen ist. Die EZB versucht, Deflation durch eine Zielvorgabe von 2% Inflationsrate zu verhindern (Sicherheitsabstand).

Die Lohn-Preis-Spirale beschreibt einen sich selbst verstärkenden Inflationsprozess:

  • Arbeitgeber argumentieren: Höhere Löhne führen zu höheren Kosten, die nur durch Preissteigerungen finanziert werden können
  • Arbeitnehmer argumentieren: Unternehmen erhöhen Preise, um Gewinne zu steigern, und die Einkommensverteilung verschiebt sich, was durch Lohnsteigerungen ausgeglichen werden muss

💡 Eine Deflation kann gefährlicher sein als moderate Inflation, da sie eine wirtschaftliche Abwärtsspirale auslösen kann: Konsumenten verschieben Käufe in Erwartung weiterer Preissenkungen, was die Nachfrage weiter schwächt.

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Geldpolitische Instrumente der EZB

Die EZB folgt einer Zwei-Säulen-Strategie:

  1. Wirtschaftliche Analyse: Konjunkturelle Entwicklung und deren Wirkung auf die Preise
  2. Monetäre Analyse: Entwicklung der Geldmenge und deren Wirkung auf die Preise

Wenn die Preisniveaustabilität gefährdet ist, passt die EZB ihre geldpolitischen Maßnahmen an, um das Ziel einer jährlichen Preisniveausteigerung von 2% zu erreichen.

Die wichtigsten Instrumente der EZB sind:

  1. Offenmarktgeschäfte:

    • Hauptrefinanzierungsgeschäfte (kurzfristige Versorgung)
    • Längerfristige Refinanzierungsgeschäfte (3 Monate)
  2. Ständige Fazilitäten:

    • Spitzenrefinanzierungsfazilität (kurzfristige Kredite)
    • Einlagefazilität (kurzfristige Geldanlage)
  3. Mindestreservepolitik:

    • Vorschrift, dass Kreditinstitute einen Teil der Kundeneinlagen bei der EZB hinterlegen müssen

Die EZB kann zwei unterschiedliche Politikrichtungen verfolgen:

  • Politik des billigen Geldes (expansiv): Geldmenge steigt, Zinsniveau sinkt → Wirtschaftswachstum wird unterstützt, Inflationsrate steigt
  • Politik des knappen Geldes (restriktiv): Geldmenge sinkt, Zinsniveau steigt → Wirtschaftswachstum wird gebremst, Inflationsrate sinkt

💡 Verstehe die EZB wie einen Autofahrer: Bei Inflationsgefahr tritt sie auf die Bremse (restriktive Politik), bei Deflationsgefahr gibt sie Gas (expansive Politik).

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- Geldmengenbegriffe und Geldschöpfung
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Wirkungsweise der Geldpolitik

Die EZB beeinflusst die Wirtschaft indirekt über Zinssätze und die Geldmenge:

Restriktive Politik (Bekämpfung von Inflation):

  1. EZB erhöht den Leitzins
  2. Geschäftsbanken müssen höhere Zinsen zahlen
  3. Geschäftsbanken fordern höhere Zinsen von ihren Kunden
  4. Haushalte und Unternehmen investieren/konsumieren weniger auf Kredit
  5. Nachfrage nach Gütern sinkt
  6. Preise und Inflationsrate sinken

Expansive Politik (Bekämpfung von Deflation):

  1. EZB senkt den Leitzins
  2. Geschäftsbanken zahlen niedrigere Zinsen
  3. Geschäftsbanken fordern niedrigere Zinsen von ihren Kunden
  4. Haushalte und Unternehmen investieren/konsumieren mehr auf Kredit
  5. Nachfrage nach Gütern steigt
  6. Preise und Inflationsrate steigen

Diese Mechanismen wirken über die Kreditvergabe auf die gesamte Wirtschaft und beeinflussen letztlich das Preisniveau.

💡 Die Geldpolitik wirkt wie ein Thermostat für die Wirtschaft: Wird es zu "heiß" (Inflation), dreht die EZB die Temperatur herunter; wird es zu "kalt" (Deflation), dreht sie die Temperatur hoch.



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4.9/5

App Store

4.8/5

Google Play

Die App ist sehr leicht und gut gestaltet. Habe bis jetzt alles gefunden, nachdem ich gesucht habe und aus den Präsentationen echt viel lernen können! Die App werde ich auf jeden Fall für eine Klassenarbeit verwenden! Und als eigene Inspiration hilft sie natürlich auch sehr.

Stefan S

iOS user

Diese App ist wirklich echt super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen, […]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat mega viel Auswahl für Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde diese jedem weiterempfehlen.

Samantha Klich

Android user

Wow ich bin wirklich komplett baff. Habe die App nur mal so ausprobiert, weil ich es schon oft in der Werbung gesehen habe und war absolut geschockt. Diese App ist DIE HILFE, die man sich für die Schule wünscht und vor allem werden so viele Sachen angeboten, wie z.B. Ausarbeitungen und Merkblätter, welche mir persönlich SEHR weitergeholfen haben.

Anna

iOS user

Ich finde Knowunity so grandios. Ich lerne wirklich für alles damit. Es gibt so viele verschiedene Lernzettel, die sehr gut erklärt sind!

Jana V

iOS user

Ich liebe diese App sie hilft mir vor jeder Arbeit kann Aufgaben kontrollieren sowie lösen und ist wirklich vielfältig verwendbar. Man kann mit diesem Fuchs auch normal reden so wie Probleme im echten Leben besprechen und er hilft einem. Wirklich sehr gut diese App kann ich nur weiter empfehlen, gerade für Menschen die etwas länger brauchen etwas zu verstehen!

Lena M

Android user

Ich finde Knowunity ist eine super App. Für die Schule ist sie ideal , wegen den Lernzetteln, Quizen und dem AI. Das gute an AI ist , dass er nicht direkt nur die Lösung ausspuckt sondern einen Weg zeigt wie man darauf kommt. Manchmal gibt er einem auch nur einen Tipp damit man selbst darauf kommt . Mir hilft Knowunity persönlich sehr viel und ich kann sie nur weiterempfehlen ☺️

Timo S

iOS user

Die App ist einfach super! Ich muss nur in die Suchleiste mein Thema eintragen und ich checke es sehr schnell. Ich muss nicht mehr 10 YouTube Videos gucken, um etwas zu verstehen und somit spare ich mir meine Zeit. Einfach zu empfehlen!!

Sudenaz Ocak

Android user

Diese App hat mich echt verbessert! In der Schule war ich richtig schlecht in Mathe und dank der App kann ich besser Mathe! Ich bin so dankbar, dass ihr die App gemacht habt.

Greenlight Bonnie

Android user

Ich benutze Knowunity schon sehr lange und meine Noten haben sich verbessert die App hilft mir bei Mathe,Englisch u.s.w. Ich bekomme Hilfe wenn ich sie brauche und bekomme sogar Glückwünsche für meine Arbeit Deswegen von mir 5 Sterne🫶🏼

Julia S

Android user

Also die App hat mir echt in super vielen Fächern geholfen! Ich hatte in der Mathe Arbeit davor eine 3+ und habe nur durch den School GPT und die Lernzettek auf der App eine 1-3 in Mathe geschafft…Ich bin Mega glücklich darüber also ja wircklich eine super App zum lernen und es spart sehr viel Heit dass man mehr Freizeit hat!

Marcus B

iOS user

Mit dieser App hab ich bessere Noten bekommen. Bessere Lernzettel gekriegt. Ich habe die App benutzt, als ich die Fächer nicht ganz verstanden habe,diese App ist ein würcklich GameChanger für die Schule, Hausaufgaben

Sarah L

Android user

Hatte noch nie so viel Spaß beim Lernen und der School Bot macht super Aufschriebe die man Herunterladen kann total Übersichtlich und Lehreich. Bin begeistert.

Hans T

iOS user

Die App ist sehr leicht und gut gestaltet. Habe bis jetzt alles gefunden, nachdem ich gesucht habe und aus den Präsentationen echt viel lernen können! Die App werde ich auf jeden Fall für eine Klassenarbeit verwenden! Und als eigene Inspiration hilft sie natürlich auch sehr.

Stefan S

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Samantha Klich

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Anna

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Ich finde Knowunity so grandios. Ich lerne wirklich für alles damit. Es gibt so viele verschiedene Lernzettel, die sehr gut erklärt sind!

Jana V

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Ich liebe diese App sie hilft mir vor jeder Arbeit kann Aufgaben kontrollieren sowie lösen und ist wirklich vielfältig verwendbar. Man kann mit diesem Fuchs auch normal reden so wie Probleme im echten Leben besprechen und er hilft einem. Wirklich sehr gut diese App kann ich nur weiter empfehlen, gerade für Menschen die etwas länger brauchen etwas zu verstehen!

Lena M

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Timo S

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Die App ist einfach super! Ich muss nur in die Suchleiste mein Thema eintragen und ich checke es sehr schnell. Ich muss nicht mehr 10 YouTube Videos gucken, um etwas zu verstehen und somit spare ich mir meine Zeit. Einfach zu empfehlen!!

Sudenaz Ocak

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Greenlight Bonnie

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Ich benutze Knowunity schon sehr lange und meine Noten haben sich verbessert die App hilft mir bei Mathe,Englisch u.s.w. Ich bekomme Hilfe wenn ich sie brauche und bekomme sogar Glückwünsche für meine Arbeit Deswegen von mir 5 Sterne🫶🏼

Julia S

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Also die App hat mir echt in super vielen Fächern geholfen! Ich hatte in der Mathe Arbeit davor eine 3+ und habe nur durch den School GPT und die Lernzettek auf der App eine 1-3 in Mathe geschafft…Ich bin Mega glücklich darüber also ja wircklich eine super App zum lernen und es spart sehr viel Heit dass man mehr Freizeit hat!

Marcus B

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Sarah L

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Hatte noch nie so viel Spaß beim Lernen und der School Bot macht super Aufschriebe die man Herunterladen kann total Übersichtlich und Lehreich. Bin begeistert.

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Geldwertstabilität ist ein zentrales Thema der Wirtschaftspolitik und eine Hauptaufgabe der Europäischen Zentralbank (EZB). In diesen Notizen erfährst du, wie Preisniveaustabilität funktioniert, welche Faktoren die Inflation beeinflussen und mit welchen Instrumenten die EZB die Geldmenge steuert.

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Überblick zur Geldwertstabilität

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Zu den Kernthemen gehören verschiedene Geldmengenbegriffe (wie M1, M2, M3) und der Prozess der Geldschöpfung. Außerdem wird der Binnenwert des Geldes erklärt, also die Kaufkraft einer Währung im Inland.

Die geldpolitischen Instrumente der EZB umfassen drei Hauptbereiche: die Offenmarktpolitik (Handel mit Wertpapieren), ständige Fazilitäten (Kreditlinien für Banken) und die Mindestreservepolitik (Vorschriften für Bankeinlagen).

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Geldwertstabilität bedeutet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Geldmenge und Gütermenge. Wenn die Geldmenge stärker wächst als die verfügbaren Güter, entsteht Inflation - ein anhaltender Prozess allgemeiner Preiserhöhungen, der den Geldwert sinken lässt.

Die Fischersche Verkehrsgleichung des Geldes beschreibt diesen Zusammenhang: M × U = H × P (Geldmenge × Umlaufgeschwindigkeit = Handelsmenge × Preisniveau)

Das Europäische System der Zentralbanken (ESZB) besteht aus allen nationalen Zentralbanken der EU-Mitgliedstaaten plus der EZB. Das Eurosystem umfasst hingegen nur die Zentralbanken der Länder, die den Euro als Währung eingeführt haben, plus die EZB.

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Eurosystem und Ziele der EZB

Um dem Eurosystem beizutreten, müssen Länder bestimmte Stabilitätskriterien erfüllen:

  • Ein stabiles Preisniveau (Inflationsrate höchstens 1,5% über dem Durchschnitt)
  • Ein angemessenes Zinsniveau (langfristige Zinsen max. 2% über dem Durchschnitt preisstabiler Mitgliedstaaten)
  • Geordnete Staatsfinanzen (jährliche Neuverschuldung ≤ 3% des BIP, Gesamtverschuldung ≤ 60% des BIP)
  • Stabile Wechselkurse (keine großen Schwankungen)

Die Unabhängigkeit der EZB ist in vier Dimensionen verankert:

  • Institutionell: frei von Weisungen
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  1. Gewährleistung der Preisniveaustabilität
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Geld wird nach seiner Form in Bargeld (Banknoten und Münzen) und Buchgeld (Sichteinlagen) unterschieden. Nach den Geldproduzenten unterscheidet man Zentralbankgeld (Bargeld und Sichteinlagen der Geschäftsbanken) und Geschäftsbankengeld (Sichteinlagen der Nichtbanken).

Die Geldmengen werden wie folgt definiert:

  • M1: Bargeldumlauf + Sichteinlagen der Nichtbanken
  • M2: M1 + kurzfristige Einlagen der Nichtbanken
  • M3: M2 + vom Banksektor ausgegebene Wertpapiere

Im März 2020 betrug der Bargeldumlauf außerhalb des Bankensektors 1.262 Mrd. EUR, während die gesamte Geldmenge M3 bei 13.473 Mrd. EUR lag. Dies zeigt, dass Buchgeld den Großteil der Geldmenge ausmacht.

Die Geldschöpfung erfolgt durch:

  • Die EZB
  • Einzelne Geschäftsbanken
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💡 Interessant: Obwohl wir oft an Bargeld denken, wenn wir von Geld sprechen, macht Bargeld nur etwa 9% der gesamten Geldmenge M3 aus!

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Binnenwert des Geldes und Preisindex

Die EZB schöpft Geld durch die Gewährung von Krediten, den Ankauf von Wertpapieren, Devisen oder Gold. Die Vernichtung von Geld erfolgt durch Tilgung von Krediten oder Verkauf von Wertpapieren.

Der Binnenwert des Geldes (Kaufkraft) steht in einem umgekehrten Verhältnis zum Preisniveau:

  • Steigt das Preisniveau → sinkt die Kaufkraft
  • Sinkt das Preisniveau → steigt die Kaufkraft

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die Veränderung des Preisniveaus und dient zur Berechnung der Inflationsrate:

Inflationsrate = (neuer Preisindex - alter Preisindex) / alter Preisindex × 100

Das Realeinkommen und der Reallohn zeigen die tatsächliche Kaufkraft:

Realeinkommen = Nominaleinkommen × 100 / Verbraucherpreisindex

Die Aussagekraft des VPI ist jedoch eingeschränkt, da:

  • Der Warenkorb nicht für alle Haushalte typisch ist
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Geldwertänderungen: Inflation und Deflation

Die Beziehung zwischen Einkommen und Preisen bestimmt die Kaufkraft:

  • Wenn das Nettoeinkommen stärker steigt als die Verbraucherpreise → steigt das Realeinkommen
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Inflation (Inflationsrate > 0%):

  • Allgemein anhaltende Preiserhöhung
  • Anstieg des Verbraucherpreisindex
  • Minderung der Kaufkraft
  • Sinkender Geldwert

Deflation (Inflationsrate < 0%):

  • Allgemein anhaltende Preissenkung
  • Rückgang des Verbraucherpreisindex
  • Anstieg der Kaufkraft
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Je nach Stärke unterscheidet man verschiedene Inflationsarten:

  • Preisniveaustabilität: < 2%
  • Schleichende Inflation: 2-5%
  • Trabende Inflation: 5-20%
  • Galoppierende Inflation: 20-50%
  • Hyperinflation: > 50% im Monat

Außerdem unterscheidet man zwischen offener Inflation (sichtbares Preisniveau) und verdeckter Inflation (unterdrückt durch staatliche Maßnahmen).

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Inflationsursachen

Es gibt verschiedene Arten von Inflation:

  • Offizielle Inflation: durch das Bundesamt ermittelt
  • Öffentliche Inflation: durch Verbände geschätzt
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Die Ursachen der Inflation lassen sich in drei Hauptkategorien einteilen:

  1. Geldmengenbedingte Inflation:

    • Die EZB schätzt die Geldmenge im Verhältnis zur Gütermenge falsch ein
    • Steigt die Geldmenge (M) × Umlaufgeschwindigkeit (U) schneller als das reale Inlandsprodukt (Y), steigt das Preisniveau (P)
  2. Nachfragebedingte Inflation:

    • Anstieg der Nachfrage, der schneller ist als das Angebot
    • Tritt oft auf, wenn das Produktionspotenzial bereits voll ausgelastet ist
    • Kann durch steigende Binnennachfrage (hausgemachte Inflation) oder Außennachfrage (importierte Inflation) entstehen
  3. Angebotsbedingte Inflation:

    • Kosteninflation: durch steigende Kosten (Importpreise, Rohstoffkosten, Lohnkosten, Steuern)
    • Gewinninflation: durch steigende Gewinnzuschläge

Wichtige Begriffe, die nicht verwechselt werden sollten:

  • Stagflation: gleichzeitiges Auftreten von Inflation und wirtschaftlicher Stagnation
  • Disinflation: Preisniveau steigt weiterhin, aber die Steigerungsraten nehmen ab
  • Deflation: absolutes Sinken des Preisniveaus und steigender Geldwert

💡 Inflation ist ein komplexes Phänomen mit vielen möglichen Ursachen. Die aktuelle Inflationswelle ab 2021 wurde beispielsweise durch eine Kombination aus Nachfrage- und Angebotsfaktoren verursacht.

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- Binnenwert
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Deflation und Folgen von Inflation/Deflation

Deflation ist eine anhaltende Senkung des Preisniveaus (Inflationsrate < 0%). Sie entsteht, wenn die Güternachfrage schwächer sinkt oder das Angebot stärker steigt, was zu sinkenden Preisen führt.

Ursachen der Deflation sind:

  • Abnehmende Konsumbereitschaft
  • Zurückhaltung bei Investitionen
  • Kürzungen der Staatsausgaben
  • Sinkende Exporte
  • Pessimistische Zukunftserwartungen

Folgen der Inflation:

  • Inflationsverlierer: Gläubiger, Steuerzahler, Arbeitnehmer, Bargeldbesitzer
  • Inflationsgewinner: Schuldner, Staat, Unternehmen, Besitzer von Sachwerten

Folgen der Deflation:

  • Deflationsverlierer: Schuldner, Staat, Unternehmen, Besitzer von Sachwerten
  • Deflationsgewinner: Gläubiger, Steuerzahler, Arbeitnehmer, Bargeldbesitzer

Die Deflation gilt als besonders gefährlich für die Wirtschaft, da sie zu hoher Arbeitslosigkeit führen kann und schwer zu stoppen ist. Die EZB versucht, Deflation durch eine Zielvorgabe von 2% Inflationsrate zu verhindern (Sicherheitsabstand).

Die Lohn-Preis-Spirale beschreibt einen sich selbst verstärkenden Inflationsprozess:

  • Arbeitgeber argumentieren: Höhere Löhne führen zu höheren Kosten, die nur durch Preissteigerungen finanziert werden können
  • Arbeitnehmer argumentieren: Unternehmen erhöhen Preise, um Gewinne zu steigern, und die Einkommensverteilung verschiebt sich, was durch Lohnsteigerungen ausgeglichen werden muss

💡 Eine Deflation kann gefährlicher sein als moderate Inflation, da sie eine wirtschaftliche Abwärtsspirale auslösen kann: Konsumenten verschieben Käufe in Erwartung weiterer Preissenkungen, was die Nachfrage weiter schwächt.

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Geldpolitische Instrumente der EZB

Die EZB folgt einer Zwei-Säulen-Strategie:

  1. Wirtschaftliche Analyse: Konjunkturelle Entwicklung und deren Wirkung auf die Preise
  2. Monetäre Analyse: Entwicklung der Geldmenge und deren Wirkung auf die Preise

Wenn die Preisniveaustabilität gefährdet ist, passt die EZB ihre geldpolitischen Maßnahmen an, um das Ziel einer jährlichen Preisniveausteigerung von 2% zu erreichen.

Die wichtigsten Instrumente der EZB sind:

  1. Offenmarktgeschäfte:

    • Hauptrefinanzierungsgeschäfte (kurzfristige Versorgung)
    • Längerfristige Refinanzierungsgeschäfte (3 Monate)
  2. Ständige Fazilitäten:

    • Spitzenrefinanzierungsfazilität (kurzfristige Kredite)
    • Einlagefazilität (kurzfristige Geldanlage)
  3. Mindestreservepolitik:

    • Vorschrift, dass Kreditinstitute einen Teil der Kundeneinlagen bei der EZB hinterlegen müssen

Die EZB kann zwei unterschiedliche Politikrichtungen verfolgen:

  • Politik des billigen Geldes (expansiv): Geldmenge steigt, Zinsniveau sinkt → Wirtschaftswachstum wird unterstützt, Inflationsrate steigt
  • Politik des knappen Geldes (restriktiv): Geldmenge sinkt, Zinsniveau steigt → Wirtschaftswachstum wird gebremst, Inflationsrate sinkt

💡 Verstehe die EZB wie einen Autofahrer: Bei Inflationsgefahr tritt sie auf die Bremse (restriktive Politik), bei Deflationsgefahr gibt sie Gas (expansive Politik).

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Wirkungsweise der Geldpolitik

Die EZB beeinflusst die Wirtschaft indirekt über Zinssätze und die Geldmenge:

Restriktive Politik (Bekämpfung von Inflation):

  1. EZB erhöht den Leitzins
  2. Geschäftsbanken müssen höhere Zinsen zahlen
  3. Geschäftsbanken fordern höhere Zinsen von ihren Kunden
  4. Haushalte und Unternehmen investieren/konsumieren weniger auf Kredit
  5. Nachfrage nach Gütern sinkt
  6. Preise und Inflationsrate sinken

Expansive Politik (Bekämpfung von Deflation):

  1. EZB senkt den Leitzins
  2. Geschäftsbanken zahlen niedrigere Zinsen
  3. Geschäftsbanken fordern niedrigere Zinsen von ihren Kunden
  4. Haushalte und Unternehmen investieren/konsumieren mehr auf Kredit
  5. Nachfrage nach Gütern steigt
  6. Preise und Inflationsrate steigen

Diese Mechanismen wirken über die Kreditvergabe auf die gesamte Wirtschaft und beeinflussen letztlich das Preisniveau.

💡 Die Geldpolitik wirkt wie ein Thermostat für die Wirtschaft: Wird es zu "heiß" (Inflation), dreht die EZB die Temperatur herunter; wird es zu "kalt" (Deflation), dreht sie die Temperatur hoch.

Wir dachten, du würdest nie fragen...

Was ist der Knowunity KI-Begleiter?

Unser KI-Begleiter ist speziell auf die Bedürfnisse von Schülern zugeschnitten. Basierend auf den Millionen von Inhalten, die wir auf der Plattform haben, können wir den Schülern wirklich sinnvolle und relevante Antworten geben. Aber es geht nicht nur um Antworten, sondern der Begleiter führt die Schüler auch durch ihre täglichen Lernherausforderungen, mit personalisierten Lernplänen, Quizfragen oder Inhalten im Chat und einer 100% Personalisierung basierend auf den Fähigkeiten und Entwicklungen der Schüler.

Wo kann ich mir die Knowunity-App herunterladen?

Du kannst dir die App im Google Play Store und im Apple App Store herunterladen.

Ist Knowunity wirklich kostenlos?

Ja, du hast kostenlosen Zugriff auf Inhalte in der App und auf unseren KI-Begleiter. Zum Freischalten bestimmter Features in der App kannst du Knowunity Pro erwerben.

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Schüler:innen lieben uns — und du wirst es auch.

4.9/5

App Store

4.8/5

Google Play

Die App ist sehr leicht und gut gestaltet. Habe bis jetzt alles gefunden, nachdem ich gesucht habe und aus den Präsentationen echt viel lernen können! Die App werde ich auf jeden Fall für eine Klassenarbeit verwenden! Und als eigene Inspiration hilft sie natürlich auch sehr.

Stefan S

iOS user

Diese App ist wirklich echt super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen, […]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat mega viel Auswahl für Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde diese jedem weiterempfehlen.

Samantha Klich

Android user

Wow ich bin wirklich komplett baff. Habe die App nur mal so ausprobiert, weil ich es schon oft in der Werbung gesehen habe und war absolut geschockt. Diese App ist DIE HILFE, die man sich für die Schule wünscht und vor allem werden so viele Sachen angeboten, wie z.B. Ausarbeitungen und Merkblätter, welche mir persönlich SEHR weitergeholfen haben.

Anna

iOS user

Ich finde Knowunity so grandios. Ich lerne wirklich für alles damit. Es gibt so viele verschiedene Lernzettel, die sehr gut erklärt sind!

Jana V

iOS user

Ich liebe diese App sie hilft mir vor jeder Arbeit kann Aufgaben kontrollieren sowie lösen und ist wirklich vielfältig verwendbar. Man kann mit diesem Fuchs auch normal reden so wie Probleme im echten Leben besprechen und er hilft einem. Wirklich sehr gut diese App kann ich nur weiter empfehlen, gerade für Menschen die etwas länger brauchen etwas zu verstehen!

Lena M

Android user

Ich finde Knowunity ist eine super App. Für die Schule ist sie ideal , wegen den Lernzetteln, Quizen und dem AI. Das gute an AI ist , dass er nicht direkt nur die Lösung ausspuckt sondern einen Weg zeigt wie man darauf kommt. Manchmal gibt er einem auch nur einen Tipp damit man selbst darauf kommt . Mir hilft Knowunity persönlich sehr viel und ich kann sie nur weiterempfehlen ☺️

Timo S

iOS user

Die App ist einfach super! Ich muss nur in die Suchleiste mein Thema eintragen und ich checke es sehr schnell. Ich muss nicht mehr 10 YouTube Videos gucken, um etwas zu verstehen und somit spare ich mir meine Zeit. Einfach zu empfehlen!!

Sudenaz Ocak

Android user

Diese App hat mich echt verbessert! In der Schule war ich richtig schlecht in Mathe und dank der App kann ich besser Mathe! Ich bin so dankbar, dass ihr die App gemacht habt.

Greenlight Bonnie

Android user

Ich benutze Knowunity schon sehr lange und meine Noten haben sich verbessert die App hilft mir bei Mathe,Englisch u.s.w. Ich bekomme Hilfe wenn ich sie brauche und bekomme sogar Glückwünsche für meine Arbeit Deswegen von mir 5 Sterne🫶🏼

Julia S

Android user

Also die App hat mir echt in super vielen Fächern geholfen! Ich hatte in der Mathe Arbeit davor eine 3+ und habe nur durch den School GPT und die Lernzettek auf der App eine 1-3 in Mathe geschafft…Ich bin Mega glücklich darüber also ja wircklich eine super App zum lernen und es spart sehr viel Heit dass man mehr Freizeit hat!

Marcus B

iOS user

Mit dieser App hab ich bessere Noten bekommen. Bessere Lernzettel gekriegt. Ich habe die App benutzt, als ich die Fächer nicht ganz verstanden habe,diese App ist ein würcklich GameChanger für die Schule, Hausaufgaben

Sarah L

Android user

Hatte noch nie so viel Spaß beim Lernen und der School Bot macht super Aufschriebe die man Herunterladen kann total Übersichtlich und Lehreich. Bin begeistert.

Hans T

iOS user

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Sarah L

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Hans T

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