Gesetz der Anpassungsfestigkeit
Das Gesetz der Anpassungsfestigkeit im Sport besagt, dass ein langfristig aufgebautes Leistungsniveau sich langsamer abbaut als ein kurzfristig erworbener Leistungsstand. Dies hat wichtige Implikationen für die Trainingsplanung und -periodisierung.
Die konditionellen Fähigkeiten bilden sich unterschiedlich schnell zurück:
- Schnelligkeit: relativ schnell
- Kraftausdauer und anaerobe Ausdauer: etwas stabiler
- Maximalkraft und Grundlagenausdauer: längste Resteffekte
Highlight: Diese Erkenntnis ist besonders wichtig für die Gestaltung von Trainingspausen oder Übergangsperioden, um den Leistungsstand möglichst gut zu erhalten.
Gesetz zum Verlauf der Leistungsentwicklung
Dieses Gesetz beschreibt, wie sich die Leistungsfähigkeit eines Sportlers im Laufe der Zeit entwickelt:
- Je untrainierter der Sportler, desto größer der anfängliche Leistungsanstieg.
- Je trainierter ein Sportler ist, desto geringer fällt sein weiterer Leistungsanstieg aus.
- Die absolute Leistungsfähigkeit eines Athleten ist durch eine natürliche Grenze beschränkt.
Example: Ein Anfänger im Krafttraining kann in den ersten Monaten schnelle Fortschritte machen, während ein erfahrener Gewichtheber für kleine Verbesserungen deutlich länger und intensiver trainieren muss.
Vocabulary: Die Relativkraft bezieht sich auf die Kraft im Verhältnis zum Körpergewicht. Eine Zunahme der Relativkraft kann durch Training oder leider auch durch Doping erreicht werden.






