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Kraft-Biologische Grundlagen

1.12.2021

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1. Arbeitsweisen der Muskulatur
-Motorische Einheit: Nervenzelle in Verbindung mit den von ihren angesteuerten Muskelfasern
-Nervenzelle i
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1. Arbeitsweisen der Muskulatur
-Motorische Einheit: Nervenzelle in Verbindung mit den von ihren angesteuerten Muskelfasern
-Nervenzelle i
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1. Arbeitsweisen der Muskulatur
-Motorische Einheit: Nervenzelle in Verbindung mit den von ihren angesteuerten Muskelfasern
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1 1. Arbeitsweisen der Muskulatur -Motorische Einheit: Nervenzelle in Verbindung mit den von ihren angesteuerten Muskelfasern -Nervenzelle ist mit mehreren Muskelfasern verbunden Für Kontraktion eines Muskels zuständig -Bewegung entsteht: Muskeln über Sehnen Zug auf die Knochen übertragen -Flüssiger Bewegungsablauf: Zusammenspiel zweier gegensätzlich wirkender Muskeln (Agonist und Antagonist) -Ablauf der Kontraktion: Aktin und . ➤ Verkürzung/Dehnung mit jeweiliger Spannungsänderung Erst Spannungsänderung dann Längenänderung ➤ Abhängig von innerer Kraft zur äußeren Kraft -3 Arbeitsweisen der Muskulatur . Isometrische Arbeitsweisen -keine Bewegung, jedoch ist der Muskel aktiv -> statisch, haltend Konzentrische Arbeitsweisen -Überwindung eines Widerstands -der Muskel verkürzt Exzentrische Arbeitsweisen -Nachgebende Bewegung -Muskel bremst ab und verlängert ABLAUF der KONTRAKTION ARBEITSWEISEN der MUSKULATUR Dynamische Arbeitsweisen überwindend positiv-dynamisch (-konzentrisch Kraft - Biologische Grundlagen Innere Kraft ist größer als außere Kraft Bsp.: Heben in den Ballenstand nachgebend negativ-dynamisch (-exzentrisch) Jure Kraft ist größer als innere Kraf Bsp:-Senken aus dem Ballenstand in den Stand -Amortisationsphase bel Sprüngen verschieben sich zunahme Verkürzung Spannungs zunahme Verlängerung Dehnung nachgebend-überwindend (Kombination) -reaktiv zunächst außere Kraft größer als innere Kraft, dann innere Kraft größer als Außere Ka Bsp:-Lauen -Absprung auf nachgebenden Unterlagen (zB. Beachvolleybal explosiv-reaktiv Bsp:-Absprungphase bei Sprüngen (DVZ -Schmetterschläge Statische Arbeitsweise haltend innere Kraft-aere Kraft Bsp:-Kreuzhang -Handstand meist Spannungs- zunahme Verlängerung Verkürzung Spannungs zunahme Langenderung haltend-bewegend Bsp: Handstandabrollen Die Größe der Gewichte beschreibt die unterschiedliche Krafteinwirkung auf den Muskel Tab. 16: Arbeitsweisen der Muskulatur und Ablauf der Kontraktion; "DVZ-Dehnungs-Verkürzungs-Zykl 2 2. Muskelfasertypen -Skelettmuskulatur ist aus versch. Muskelfasertypen zusammengesetzt -Steuerung der Kraftentwicklung über Zahl der motorischen Einheiten + Aktivierung unterschiedlicher Muskelfasertypen -2 Arten von Fasern: -schnell kontrahierende, helle Fasern (FT= fast-twitch) -langsam kontrahierende, dunkle Fasern (ST= slow-twitch) Man unterscheidet sie auf Grund ihres Kontraktionsverhaltens -Farbunterschied wegen den versch. Großen Mengen an Myoglobin (roter Blutfarbstoff) -durch...

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ihre Stoffwechseleigenschaften (Energiegewinnung) lassen sich die FT-Fasern weiter differenzieren: -FTO= fast- twitch- oxidativ -FTG = fast-twitch- glykolytisch Eigenschaften physiologisch • Kontraktion Spannungsentwicklung . Reizschwelle (Erregung) • Ermüdung biochemisch Myoglobin energiereiche Phosphate • Enzymgehalt für Stoffwechsel morphologisch • Mitochondrien • Kapillaren Fasertypen der quergestreiften Muskulatur ST-Fasern (Slow-Twitch-Fasern langsame, rote Fasern) Faserquerschnitt Eignung langsam gering niedrig langsam hohe aerobe Kapazität viel (rot) wenig hoch für aeroben Stoffwechsel :selektive Veränderung durch Training Ruderer langsame Skilangläufer Fasern Langstreckler klein lange Dauerleistungen Marathonilufer Straßenradrennfahrer Turner Sprinter 20 schnelle Mittelstreckler Fasern Nichtsportler 60 40 Faseranteil in % 80 Abb. 39: Faserverteilung in Abhängigkeit von den motorischen Anforderungen bei Erwachsenen (verändert nach Zintl/Eisenhut 2004, 78). FTO-Fasern (oxidative Ausprägung) • schnell mäßig FT-Fasern (Fast-Twitch-Fasem; schnelle, weiße Fasern) Abb. 40: Verschiedene Fasertypen der quergestreifen Muskulatur und ihre Eigenschaften: (roter Muskelfarbstoff (Oy-Speicher). -Alle Muskelfasern (einer motorischen Einheit) gehören immer zu einem Fasertypen Menschen besitzen keine Muskeln, die nur aus einem Faser typ zusammengesetzt sind -Zusammensetzung zeigt eine Funktionsbezogenheit Unterscheidung typische Schnelligkeitsmuskeln -Schnelle Muskeln: z.B. äußere Oberschenkelmuskel, Bizeps & Trizeps am Oberarm -Haltemuskeln: z.B. Schollenmuskel (Teil des Wadenmuskels und der Deltamuskel) -die Verteilung der Fasertypen (in der Muskulatur) ist stark anlagebedingt schnell aerobe/anaerobe Kapazität hohe anaerobe Kapazitä wenig (weiß) aerober und anaerober Stoffwechsel viele viele FTG-Fasern (glykolytische Ausprägung) sehr schnell sehr hoch sehr hoch sehr schnell 100 . sehr viel hoch für anaeroben Stoffwechsel wenig wenig kurze Dauerleistungen und explosive Bewegungen (z.B. Mittelstrecken und Sprint-, Sprung-, Wurfdisziplinen) DISPARI 3 Bei den meisten Menschen ist der Anteil der beiden Fasertypen etwa gleich groß Beim geborenen Sprinter" überwiegen die FT-Fasern Beim ,,geborenen Marathonläufer" überwiegen die ST-Fasern -eine durch Ausdauertraining bedingte Umwandlung von FT- in ST-Fasern konnte nachgewiesen werden Deswegen steigen Ausdauersportler mit zunehmendem Trainingsalter auf längere Strecken um -eine Umwandlung der ST- in FT-Fasern ist nach bisherigen Forschungen nicht möglich