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Trainingsplanung und Steuerung des langfristigen Trainingsprozesses

Trainingsplanung und Steuerung des langfristigen Trainingsprozesses

 TRAININGSPLANUNG UND
STEUERUNG DES LANGFRISTIGEN
TRAININGSPROZESSES
von Celina Schneider und Sina Hradetzky GLIEDERUNG
1. Trainingsplanung
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TRAININGSPLANUNG UND STEUERUNG DES LANGFRISTIGEN TRAININGSPROZESSES von Celina Schneider und Sina Hradetzky GLIEDERUNG 1. Trainingsplanung 2. Langfristiger Trainingsprozess 3. Training und Periodisierung 4. Nachbereitung und Auswertung des Trainings 5. Trainingssteuerung 6. Leistungsdiagnostik 7. Quellen I. TRAININGSPLANUNG Definition: Ein auf den individuellen Leistungszustand berücksichtigendes Verfahren, das auf ein Trainingsziel ausgerichtet ist. individueller Trainingsplan langfristig Rahmenplan/Trainingskonzeption ↓ kurzfristig Mehrjahrestrainingsplan (Perspektivplan) Jahrestrainingsplan Makro(Meso-)zyklusplan Wochentrainingsplan Trainingseinheitenplan I. TRAININGSPLANUNG Į Gruppen- trainingsplan allgemein speziell Mehrjahresplan Jahresplan Wochenplan Trainingseinheitsplan 2. LANGFRISTIGER TRAININGSPROZESS Definition: Jeder Trainingsprozess ist auf Langfristigkeit ausgelegt, da eine hohe sportliche Leistungsfähigkeit wegen ihrer komplexen Struktur nur über einen längeren Zeitraum erreichbar ist. Voraussetzungen: - bestimmte Grundlagen im Kindes- und Jugendalter - Beachtung des sportartspezifischen Hochleistungsalters Rahmenbedingungen für die langfristige Vorbereitung und Entwicklung von Spitzenleistungen Sina Hradetzky und Celina Schneider Q11 Trainingsplanung und Steuerung des Langfristigen Trainingsprozesses 1. Trainingsplanung Definition: Ein auf den individuellen Leistungszustand berücksichtigendes Verfahren, das auf ein Trainingsziel ausgerichtet ist. - allgemeine Richtlinien zur Gestaltung des Trainingsprozesses - wesentliche Aufgaben eines Trainingsjahres + Vorbereitung des Jahreshöhepunktes - optimale Leistungen für Einzelperson - Gestaltung des langfristigen Trainingsaufbaus - Grundlagen-, Aufbau- und Hochleistungstraining - mehrwöchige Abschnitte - Ziel: Ausformung definierter Entwicklungsphasen individueller Trainingsplan (1) langfristig kurzfristig 2. Langfristiger Trainingsprozess Definition: Jeder Trainingsprozess ist auf - Leitung, Planung, Gestaltung des Trainings - konkrete Ziele und Lösungswege ↓ Gruppen- Trainingsplan (2) ausgelegt, da eine wegen ihrer komplexen Struktur nur über erreichbar ist. allgemein speziell - Ausgestaltung einer Trainingseinheit - einzelne Belastungsziele - vorbereitender Teil, Hauptteil, abschließender Teil - Sportlergruppen mit gleicher Zielsetzung - ähnlichem Ausgangsniveau 06.10.2021 - Konkretisierung des Mehrjahresplans - mit Trainingszielen und Schwerpunkten - Belastungs-, Leistungsdiagnose-, Wettkampf- und Auswertungsplanung mehrtägige Abschnitte -Abfolge erhöhter bzw. erniedrigter Belastungen - Reihenfolge der Trainingsmethoden und -inhalte Ziel: Die Ansteuerung einer individuell höchstmöglichen, konstanten, vorhersehbaren und optimierten Leistungssteigerung. Voraussetzungen: - bestimmte Grundlagen im Kindes- und Jugendalter - Beachtung des sportartspezifischen Hochleistungsalters - Rahmenbedingungen...

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für die langfristige Vorbereitung und Entwicklung von Spitzenleistungen 2.1 Basistraining - im Vorschulalter (4-6 Jahre) - vielfältig und variabel - sportartübergreifend - spielerisch Kinder für sportliche Aktivitäten begeistern - koordinativ orientiert - Heranführen an regelmäßiges Training - Zunahme der Komplexität der Bewegungsfolgen - Steigerung der Bewegungsschnelligkeit - Förderung der Bewegungspräzision 2.2 Grundlagentraining - Teil des Nachwuchstrainings - Sportart gerichtete Grundausbildung - vielfältige und allgemeinbildende Trainingsinhalte und -methoden Basistechniken werden perfektioniert 2.3 Aufbautraining - Ausbau der Grundlagen - Spezifizierung der gewählten Sportart - Voraussetzungen für das Hochleistungstraining - Steigerung von Umfang und Intensität unter Berücksichtigung der individuellen Belastbarkeit - keine generelle Wettkampfvorbereitung - optimal im Höchstleistungsalter 2.4 Anschlusstraining - Übergang vom Nachwuchs- zum Hochleistungstraining - ca. 2-4 Jahre - dynamischste Vorbereitungsetappe des gesamten langfristigen Leistungsaufbaus - Ziel: Minimierung der Differenz zum Hochleistungstraining - Schwerpunkte: • deutliche Steigerung der Belastung Anwendung der Mehrfachperiodisierung mit Makrozyklen • Zunahme wettkampfspezifischer Belastungen, Erweiterung des Wettkampfspektrums und bewusste Sicherung einer ausgeprägten Belastungs- und Erholungsdynamik • neue Trainingsmethoden O 2.5 Hochleistungstraining Heranführen an die individuelle Höchstleistung, die höchstmögliche, optimale Steigerung von Trainingsumfang und -intensität - weitere Spezifizierung von Trainingsmethoden und -inhalten - Perfektionierung und Stabilisierung der Technik - Verbesserung und Halten der Höchstleistungsfähigkeit über einen möglichst langen Zeitraum 3. Training und Periodisierung - Trainingszyklus kann sich ein-, zwei- oder dreimal im Jahr wiederholen stetig zunehmendes zu individuellen Höchstleistungen - unabhängig vom Vorbereitungs - periode Wettkampf- periode des Sportlers Übergangs- periode im Laufe der Trainingsjahre führen Wettkampf- periode - Vorbereitungsperiode: • Ziel: Leistungsentwicklung/Entwicklung der sportlichen Form 1. Phase: allgemein-konditionelle Vorbereitung ° 2. Phase: Verringerung des Umfangs unter Erhöhung der Intensität Spitzensport: Untergliederung in unterschiedliche Makrozyklen - Wettkampfperiode: O • Ziel: Leistungspräsentierung/Weiterentwicklung der sportlichen Form durch Wettkampfteilnahme Entwicklung und Stabilisierung der individuellen Höchstform • im Wettkampf erzielte Leistung stellt die Effizienz des vorrangegangenen Trainings auf den Prüfstand Quantität und Qualität der Wettkämpfe hängen dabei von individueller Belastungsfähigkeit ab 0 O - Übergangsperiode: • Ziel: aktive Erholung/Regeneration des Sportlers, Verlust der sportlichen Form ° gesteuerter ,,Formverlust" O O 3.1 Einteilung in Makro- und Mikrozyklen Periodenzyklus wird durch Makro- und Mikrozyklen weiter unterteilt: - Makrozyklen: O O Umfang und Intensität des Trainings nehmen ab ,,aktive Erholung" durch Ausgleichssportarten • Verhältnis von Umfang und Intensität • Wechsel von erhöhter und erniedrigter Belastung Vorbereitungsperiode 4-6 Wochen Wettkampfperiode 2-4 Wochen - Mikrozyklen: • mehrere Tage 0 ° präziser an gegeben Umstände angepasst Festlegung von Anzahl und Zeitpunkt der Trainingseinheiten • Durchführen von Trainingseinheiten mit besonderen Anforderungen an Tagen der optimalen Leistungsfähigkeit 4. Nachbereitung und Auswertung des Trainings - unmittelbare Nachbereitung: einzelne Trainingseinheit wird auf Wirksamkeit überprüft - distanzierte Nachbereitung: Trainingsblock auf Gesamtwirkung analysiert - Folgenden Fragen werden geklärt: • Ziele erreicht? O • Ziele überhaupt dem Sportler entsprechend? • örtliche Trainingsbedingungen ausgenutzt? • Auswahl der Übungen zielführend? Umfang/Intensität zeitlich korrekt bemessen? ° geplanter zeitlicher Verlauf eingehalten? • Verhältnis zwischen Belastung und Erholung richtig gewählt? 5. Trainingssteuerung Definition: Die Einwirkung auf den Trainingsprozess durch Planungs-, Kontroll- und Lenkungsmaßnahmen zur Veränderung des sportlichen Leistungszustandes. - Beinhaltet gezielte Veränderung vom Ist- zum Sollwert. - Steuergröße des Trainings ist die - Steuerung und Regelung der leistungsbestimmenden Faktoren aber auch der trainingsbegleitenden und -optimierenden Maßnahmen - Regelung und Steuerung des Trainings laufen über fünf Teilschritte ab: Sportanalyse O Diagnose des aktuellen Leistungs- und Trainingszustandes • Ziel- und Normsetzungen, Trainings- und Wettkampfplanung O Trainings- und Wettkampfplanung • Trainings- und Wettkampfkontrollen Auswertungen, Normvergleiche und Korrekturen 0 O 6. Leistungsdiagnostik Definition: Umfasst Untersuchungs- und Testverfahren, die Auskunft über den aktuellen und den eines Sportlers geben. - nur durch genaue sportartspezifische und sportmedizinische Analyse des Leistungs-Ist-Zustandes kann die individuelle Höchstleistung geplant werden - Nachbereitung und Auswertung des Trainings - Erfassen des sportlichen Leistungszustandes - dienen der Bestimmung der aktuellem Leistungsparameter/der Optimierung von Bewegungsabläufen - stellen im Gesundheit- und Leistungssportbereich die individuelle Leistungsfähigkeit dar - geben Rückschlüsse über die individuelle Belastungsreaktion - über Hormonbestimmungen kann auf die Belastungsverträglichkeit rückgeschlossen oder ein ,,Übertrainingszustand" rechtzeitig diagnostiziert werden - Hauptgütekriterien: • Validität (Gültigkeit) • Reliabilität (Zuverlässigkeit) Leistungsdiagnostische Verfahren 0 · Objektivität (Unabhängigkeit der Testleistung) 10 **** - Nebengüterkriterien: • Ökonomie und Machbarkeit (zeitlich, materiell und organisatorisch) Konditionstests Techniktests Taktiktests die Biomech. Grunduntersuchung Biomech. Hauptuntersuchung Biomech. Zusatzuntersuchung Biomech. Kontrolluntersuchung Gesundheitsuntersuchung Funktionsprüfung des kardiopulmonalen Systems Funktionsprüfung des neuro-muskulären Systems Funktionsprüfung des Bewegungsappa- rates Untersuchung der Mobilisationsfähigkeit der Energiequellen Untersuchung der Utilisationsfähigkeit der Energiequellen Untersuchung der Regulationsfähigkeit des Stoffwechsels bei gegebener Belastung Sensomotorische Leistungstests Belastbarkeitstests - versuchen über spezielle Fragestellungen die Motivationslage/Stressresistenz eines Sportlers zu ergründen

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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für die langfristige Vorbereitung und Entwicklung von Spitzenleistungen 2.1 Basistraining - im Vorschulalter (4-6 Jahre) - vielfältig und variabel - sportartübergreifend - spielerisch Kinder für sportliche Aktivitäten begeistern - koordinativ orientiert - Heranführen an regelmäßiges Training - Zunahme der Komplexität der Bewegungsfolgen - Steigerung der Bewegungsschnelligkeit - Förderung der Bewegungspräzision 2.2 Grundlagentraining - Teil des Nachwuchstrainings - Sportart gerichtete Grundausbildung - vielfältige und allgemeinbildende Trainingsinhalte und -methoden Basistechniken werden perfektioniert 2.3 Aufbautraining - Ausbau der Grundlagen - Spezifizierung der gewählten Sportart - Voraussetzungen für das Hochleistungstraining - Steigerung von Umfang und Intensität unter Berücksichtigung der individuellen Belastbarkeit - keine generelle Wettkampfvorbereitung - optimal im Höchstleistungsalter 2.4 Anschlusstraining - Übergang vom Nachwuchs- zum Hochleistungstraining - ca. 2-4 Jahre - dynamischste Vorbereitungsetappe des gesamten langfristigen Leistungsaufbaus - Ziel: Minimierung der Differenz zum Hochleistungstraining - Schwerpunkte: • deutliche Steigerung der Belastung Anwendung der Mehrfachperiodisierung mit Makrozyklen • Zunahme wettkampfspezifischer Belastungen, Erweiterung des Wettkampfspektrums und bewusste Sicherung einer ausgeprägten Belastungs- und Erholungsdynamik • neue Trainingsmethoden O 2.5 Hochleistungstraining Heranführen an die individuelle Höchstleistung, die höchstmögliche, optimale Steigerung von Trainingsumfang und -intensität - weitere Spezifizierung von Trainingsmethoden und -inhalten - Perfektionierung und Stabilisierung der Technik - Verbesserung und Halten der Höchstleistungsfähigkeit über einen möglichst langen Zeitraum 3. Training und Periodisierung - Trainingszyklus kann sich ein-, zwei- oder dreimal im Jahr wiederholen stetig zunehmendes zu individuellen Höchstleistungen - unabhängig vom Vorbereitungs - periode Wettkampf- periode des Sportlers Übergangs- periode im Laufe der Trainingsjahre führen Wettkampf- periode - Vorbereitungsperiode: • Ziel: Leistungsentwicklung/Entwicklung der sportlichen Form 1. Phase: allgemein-konditionelle Vorbereitung ° 2. Phase: Verringerung des Umfangs unter Erhöhung der Intensität Spitzensport: Untergliederung in unterschiedliche Makrozyklen - Wettkampfperiode: O • Ziel: Leistungspräsentierung/Weiterentwicklung der sportlichen Form durch Wettkampfteilnahme Entwicklung und Stabilisierung der individuellen Höchstform • im Wettkampf erzielte Leistung stellt die Effizienz des vorrangegangenen Trainings auf den Prüfstand Quantität und Qualität der Wettkämpfe hängen dabei von individueller Belastungsfähigkeit ab 0 O - Übergangsperiode: • Ziel: aktive Erholung/Regeneration des Sportlers, Verlust der sportlichen Form ° gesteuerter ,,Formverlust" O O 3.1 Einteilung in Makro- und Mikrozyklen Periodenzyklus wird durch Makro- und Mikrozyklen weiter unterteilt: - Makrozyklen: O O Umfang und Intensität des Trainings nehmen ab ,,aktive Erholung" durch Ausgleichssportarten • Verhältnis von Umfang und Intensität • Wechsel von erhöhter und erniedrigter Belastung Vorbereitungsperiode 4-6 Wochen Wettkampfperiode 2-4 Wochen - Mikrozyklen: • mehrere Tage 0 ° präziser an gegeben Umstände angepasst Festlegung von Anzahl und Zeitpunkt der Trainingseinheiten • Durchführen von Trainingseinheiten mit besonderen Anforderungen an Tagen der optimalen Leistungsfähigkeit 4. Nachbereitung und Auswertung des Trainings - unmittelbare Nachbereitung: einzelne Trainingseinheit wird auf Wirksamkeit überprüft - distanzierte Nachbereitung: Trainingsblock auf Gesamtwirkung analysiert - Folgenden Fragen werden geklärt: • Ziele erreicht? O • Ziele überhaupt dem Sportler entsprechend? • örtliche Trainingsbedingungen ausgenutzt? • Auswahl der Übungen zielführend? Umfang/Intensität zeitlich korrekt bemessen? ° geplanter zeitlicher Verlauf eingehalten? • Verhältnis zwischen Belastung und Erholung richtig gewählt? 5. Trainingssteuerung Definition: Die Einwirkung auf den Trainingsprozess durch Planungs-, Kontroll- und Lenkungsmaßnahmen zur Veränderung des sportlichen Leistungszustandes. - Beinhaltet gezielte Veränderung vom Ist- zum Sollwert. - Steuergröße des Trainings ist die - Steuerung und Regelung der leistungsbestimmenden Faktoren aber auch der trainingsbegleitenden und -optimierenden Maßnahmen - Regelung und Steuerung des Trainings laufen über fünf Teilschritte ab: Sportanalyse O Diagnose des aktuellen Leistungs- und Trainingszustandes • Ziel- und Normsetzungen, Trainings- und Wettkampfplanung O Trainings- und Wettkampfplanung • Trainings- und Wettkampfkontrollen Auswertungen, Normvergleiche und Korrekturen 0 O 6. Leistungsdiagnostik Definition: Umfasst Untersuchungs- und Testverfahren, die Auskunft über den aktuellen und den eines Sportlers geben. - nur durch genaue sportartspezifische und sportmedizinische Analyse des Leistungs-Ist-Zustandes kann die individuelle Höchstleistung geplant werden - Nachbereitung und Auswertung des Trainings - Erfassen des sportlichen Leistungszustandes - dienen der Bestimmung der aktuellem Leistungsparameter/der Optimierung von Bewegungsabläufen - stellen im Gesundheit- und Leistungssportbereich die individuelle Leistungsfähigkeit dar - geben Rückschlüsse über die individuelle Belastungsreaktion - über Hormonbestimmungen kann auf die Belastungsverträglichkeit rückgeschlossen oder ein ,,Übertrainingszustand" rechtzeitig diagnostiziert werden - Hauptgütekriterien: • Validität (Gültigkeit) • Reliabilität (Zuverlässigkeit) Leistungsdiagnostische Verfahren 0 · Objektivität (Unabhängigkeit der Testleistung) 10 **** - Nebengüterkriterien: • Ökonomie und Machbarkeit (zeitlich, materiell und organisatorisch) Konditionstests Techniktests Taktiktests die Biomech. Grunduntersuchung Biomech. Hauptuntersuchung Biomech. Zusatzuntersuchung Biomech. Kontrolluntersuchung Gesundheitsuntersuchung Funktionsprüfung des kardiopulmonalen Systems Funktionsprüfung des neuro-muskulären Systems Funktionsprüfung des Bewegungsappa- rates Untersuchung der Mobilisationsfähigkeit der Energiequellen Untersuchung der Utilisationsfähigkeit der Energiequellen Untersuchung der Regulationsfähigkeit des Stoffwechsels bei gegebener Belastung Sensomotorische Leistungstests Belastbarkeitstests - versuchen über spezielle Fragestellungen die Motivationslage/Stressresistenz eines Sportlers zu ergründen