Sportverletzungen - Wenn's mal weh tut
Sportverletzungen passieren schneller als du denkst und betreffen meist deinen Bewegungsapparat. Die meisten entstehen durch Unfälle und sind akute Sportverletzungen - wenn sich die gleiche Verletzung aber immer wieder an der gleichen Stelle zeigt, wird sie chronisch.
Bei einer Prellung (Kontusion) knallst du irgendwo gegen und deine Blut- und Lymphgefäße werden verletzt - das gibt dann die typische Schwellung und den blauen Fleck. Eine Stauchung (Distorsion) passiert, wenn dein Gelenk über seinen normalen Bewegungsumfang hinausbewegt wird, wie beim klassischen "Umknicken".
Verrenkungen (Luxationen) sind richtig übel - dabei verlieren die Knochenenden komplett den Kontakt zueinander. Das passiert oft an Schulter, Ellbogen oder Fingern. Bei einer Zerreißung (Ruptur) reißt Gewebe wie Sehnen, Muskeln oder Bänder - kennst du vielleicht vom Kreuzbandriss im Fußball.
Strukturelle Muskelverletzungen entstehen durch große Krafteinwirkung und führen zu Muskelfaserrissen mit Blutergüssen. Funktionelle Muskelverletzungen siehst du äußerlich nicht - hier ist die Schmerzursache auf neuronaler Ebene, wie wenn einzelne Muskelfasern falsch angesteuert werden.
Wichtig: Auch wenn's "nur" weh tut - lass Verletzungen immer richtig ausheilen, sonst werden sie chronisch!






































