Biologie /

Evolution

Evolution

 • klassische & moderne Genetik
-> Molekular- & Populationsgenetik
• erweiterte Theorie von Darwin
basiert auf Evolutionsfaktoren
●
Syntheti

Kommentare (1)

Teilen

Speichern

23

Evolution

user profile picture

Laura

107 Followers
 

Biologie

 

11/12

Lernzettel

Evolutionstheorien, Evolutionsfaktoren, Selektion (Selektionsfaktoren, sexuelle Selektion, Selektionstypen), Artbildung (Artbegriffe, Isolationsmechanismen —> Variabilität)

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

• klassische & moderne Genetik -> Molekular- & Populationsgenetik • erweiterte Theorie von Darwin basiert auf Evolutionsfaktoren ● Synthetische Theorie erklärt am besten Artwandel und Artentstehung 1234 Voraussetzungen zufällige Merkmalsveränderung Variabilität innerhalb der Population vererbbare Merkmale Druck/ Selek- tionsfaktoren -> Fressfeinde fressen die Langsamsten Fitness - Sexuelle Selektion- Intrasexuelle Selektion ● Artverwandte desselben Geschlechts • Konkurrenz um Weibchen • i.d.R. Männchen entschei- den über Fortpflanzung Mutation: spontan auftretende dauerhafte Veränderung des Erbgutes -> Gen- und Punktmutation: bewirken Variation eines einzelnen phäno- typischen Merkmals -> Chromosomen- und Genommutation: Veränderung des Erbguts, sodass die Individuen nicht lebens- oder fortpflanzungsfähig sind -> setzt am Genotyp an Rekombination: Neuanordnung von genetischem Material (DNA/RNA) in den Zellen/ Austausch von Allelen während der Meiose -> Austausch bestimmter Genabschnitte der homologen Chromosomen beim Crossing-Over zufällige Verteilung der Chromosomen bei der Keimzellbildung -> Verschmelzung mütterlicher & väterlicher Keimzelle bei Befruchtung sie macht es unmöglich, dass zwei identische Nachkommen gezeugt werden -> verantwortlich für eine hohe Variabilität gerichtete Selektion: Weisen Individuen eines Extrems die höchste Fitness auf, ... Frequenz Evolutionsfaktoren -> Prozesse, durch die der Genpool (= Gesamtheit aller Genvariationen/Allele einer Population) verändert wird ... so kommt es zu einem Evolu- tionstrend hin zu diesem Extrem. EVOLUTION Evolutionstheorien einseitiger Selektionsdruck -> fördert Verschiebung der Merkmale in die bevorzugte Richtung passive Anpassung -> angepasste Individuen mit vorteilhaften Merkmalsausprägungen setzen sich gegen weniger angepasste Individuen mit unvor- teilhaften Merkmalsausprägungen durch ->Survival of the fittest • Artenwandel durch natürliche Selektion ● Intersexuelle Selektion Selektion zwischen Geschlechtern • Weibchen wählen Männchen nach eindrucksvollsten Merk- male -> gute, starke Gene Fitness Darwin gemeinsame Vorfahren • veränderte Umweltbedingungen, äußere Einflüsse ● • Vererbung der Eigenschaften, die...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

besser an die Umwelt angepasst sind synthetische Theorie der Evolution ● ● stabilisierende Selektion: Weisen eher dem Durchschnitt entsprechen- de Individuen die höchste Fitness auf, ... Frequenz -Selektionstypen vor der Selektion Durchschnitt einseitige Veränderung des Phänotyps Verstärkung des Mittelwertes innerhalb einer Generation aufgrund der Veränderung der Umwelt oder Abwanderung der Teilpopulation in neue Lebensräume mit anderen Um- weltbedingungen ... so verändert sich der Durchschnitt nicht, aber die Variabilität verringert sich. Selektion: Verschiebung von Gen-o. Allelhäufigkeiten im Genpool einer Population -> Auftreten bestimmter Allele in Folgegenerationen häufiger o. seltener -> setzt am Phänotyp an aktive Anpassung Veränderung durch (Nicht-)gebrauch von Organen -> Ausprägung/Verkümmerung -> Weiterleitung an nächste Generation -> Isolation: Unterbindung des Genflusses zwischen Population derselben Art durch Barrieren -> Trennung von Individuen einer Population in Teilpopulationen Selektionsfaktoren -> beeinflussen den Evolutionsprozess & wirken direkt auf den Phänotyp ein abiotische Selektionsfaktoren: Klima, Licht, Temperatur, Wasser, Boden, Relief, ... biotische Selektionsfaktoren: Konkurrenz, Symbiose, Räuber-Beute-Beziehung,... künstliche Selektion: Züchtung, Gentechnik, ... sexuelle Selektion: Bevorzugungen, Paarungszeiten, Verhalten, ... Gendrift: zufällig auftretende Häufung/Verminde- rung von Genen o. Allelen im Genpool einer Popu- lation -> Verringerung der genetischen Vielfalt innerhalb einer Population nach der Selektion wwwww Lamarck • Artenwandel lässt sich auf Vererbung, erworbene Eigenschaften durch Ge- brauch/ nicht-Gebrauch zurückführen • einfache Lebensformen entstehen aus unbelebter Materie (Urzeugen) • Trieb zur Vervollkommenheit -> Fort- schritt • veränderte Umweltbedingungen haben direkten Einfluss auf Bedürfnisse/Ver- halten • erworbene Eigenschaften sind vererbbar • Transformationstheorie geringe Variabilität/Vielfalt in einer Population ● -> Ausweichen des Selektionsdrucks von einigen Individuen einer Population Erhöhung der Verteilung um den Mittel--> wert der Merkmalsausprägung beidseitiger Selektionsdruck einer Merkmalsausprägung disruptive Selektion: Weisen Individuen beider Extreme eine hohe Fitness auf, ... phänotypisches Merkmal (z) Frequenz erhöht sich die Variabilität in der Population, und es kommt zu einer bimodalen Verteilung. us tos tos tos us phänotypisches Merkmal (Flügelfarbe) Selektionsvorteil extremerer Varianten Durchschnittsform benachteiligt bevorzugt Individuen, die in beide Richtungen vom Mittel abweichen Morphospezies: Gesamtheit von Individuen, die in wesentlichen Merkmalen des Körper- baus o. anatomischen Eigenschaften übereinstimmt & sich von ähnlichen Gesamtheiten unterscheiden lässt Grenze: nicht immer möglich, da Farbe, Größe und Form innerhalb einer Art variieren Phylogenetische Spezies: Individuen, die auf einen gemeinsame Vorfahren zurückzurufen sind (lebend, tot, noch nicht geboren) -> Faktor Zeit Grenze: Vorfahre und Nachfahre sind unbekannt Individuen verschiedener Arten 0 Habitat- isolation Zwei Arten werden durch geografische Barrieren voneinander getrennt, können somit unterschiedliche Habitate bewohnen. (z. B. im Wasser & an Land) Isolationsmechanismen- -> verhindern die Entstehung von lebensfähigen und fruchtbaren Nachkommen 2 3 lebensfähige, fertile Nachkommen. präzygotische Barrieren Paarungs- versuch Ø verhaltens- biologische Isolation Eine Paarung zweier Arten wird durch unterschiedliche Rituale beim Balzverhalten verhindert. Hybrid- zusammenbruch. zeitliche Isolation Der Hybrid kann sich fortpflanzen, jedoch sind die folgenden Generatio- nen sehr schwach oder steril →verhindern die Befruchtung der Eizelle postzygotische Barrieren Zwei Arten pflanzen Die erfolgreiche Paarung zweier Arten wird durch sich nur zu bestimmten Tageszeiten, Jahres- zeiten oder in morphologische Unterschiede anderen Jahren fort. verhindert. (z.B Orchidee) Der Hybrid ist lebens- fähig, aber die Fort- pflanzung des Hybrids ist nicht möglich geringere Fruchtbarkeit geringere Vitalität der Hybriden der Hybriden EVOLUTION Artbegriffe Biospezies: Gesamtheit der Individuen einer natürlichen Population, die sich paaren, fruchtbare Hy- bride zeugen können & isoliert von anderen Populationen sind. S mechanische gametische Isolation Isolation Chronospezies: Individuen eines Zeithorizonts mit morphologisch ähnlichen Merkmalen Grenze: heutzutage nicht möglich, da noch keine Art komplett ausge- storben ist -> beruht auf Vermögen des Genotyps, um Phänotypen auszubilden -> Unterschiede von Merk- malen derselben Art -> phänotypischer Unterschied Voraussetzung für Evolution -> variiert nie unabhängig vom Genotyp Grenze: a-Sexuelle ausgeschlossen -> Vermehrung durch Zellteilung Verstorbene & noch nicht exis- tierende ausgeschlossen wirken nach Befruchtung der Eizelle verhindern das Heranwachsen eines lebensfähi- gen, fruchtbaren Nachwuchs Die Spermien und Eizellen zweier Arten können nicht verschmelzen oder Spermien sterben im weiblichen Fort- pflanzungstrakt ab. Der Hybrid überlebt nicht (struggle for life) Variabilität -> Grundlage für die Entstehung und Veränderung von Arten -> Verschiedenheit der Ausprägung von Merkmalen (Phänotyp) bei Individuen einer Art o. Population phänotypisch genetisch Befruchtung -> beruht auf Mutation & Recombination von Genen -> bildet molekularer Grund- lage für Veränderung von Organismen ● ● Population der Art A 3 Schema zur sympatrischen Artbildung Sympatrische Artbildung: Mutation (führt zur reproduktiven Isolation)- geografische Barriere Ausgangs population Tell- population 8 88 8 Artbildung aus Ursprungsart im selben Verbreitungsgebiet durch Polyploidie (= Vervielfältigung des kompletten Chromosomensat- zes durch eine Genomutation) -> starke Veränderung der Gene, sodass sich die neuen Lebewesen nicht mehr mit der Ursprungsart fortpflanzen können / es herrscht kein Genfluss • Artbildung durch Änderung des Verhaltens und Lebensweise -> Isolieren und Abspaltung von der Ursprungsart, sodass sie sich im Laufe der Zeit so weit auseinander entwickelt haben, dass sie keine Nachkommen mit der Ursprungsart bekommen können Allopatrische Artbildung: Unterart 2 Schema zur allopatrischen Arthildung 8 Genfluss möglich. Tellpopulation Unterart Population der Art B- Art A Artbildung Population der Art A Erweiterte Biospezies: zwei Individuen gehören derselben Art an, wenn sie lebens- und fort- pflanzungsfähigen Nachwuchs zeu- gen können Grenze: a-Sexuelle ausgeschlossen -> Vermehrung durch Zell- teilung Verstorbene & noch nicht existierende ausgeschlossen Ökologische Spezies Festlegung durch Ökologische Nische (= Gesamtheit aller Umweltfaktoren, die für diese Art wichtig ist) Grenze: 1 Organismus, aber 2 völlig unterschiedliche Arten kein Genfluss möglich: reproduktive Isolation Art B gemeinsames Gebiet: sympatrische Artbildung räumliche Trennung: allopatrische Artbildung Aufspaltung einer Population durch eine räumliche Trennung (= Seperation/Isolation) Bildung der geographischen Barrieren durch Kontinentaldrift -> Entstehung von Gräben und Gebirge; Klimawandel -> Anstieg des Meeresspiegels, Austrocknen von Seen; zufällige Natur- ereignisse -> Stürme, Überschwemmungen -> Aufspaltung einer Population in Teilpopulationen -> unterschied- liche und unabhängige Entwicklung Teilpopulationen durch z.B. Mutationen und Selektion -> Fortpflanzung zwischen den Teil- populationen nicht mehr möglich -> Unterschiede zwischen Ge- no- und Phänotyp eigene Art nur durch Anhäufung von Un- terschieden im Genpool und reproduktiven Isolationen • Beim Wegfallen der geographische Barriere keine Kreuzung der neu entstandenen Arten möglich

Biologie /

Evolution

Evolution

user profile picture

Laura

107 Followers
 

Biologie

 

11/12

Lernzettel

Evolution

Dieser Inhalt ist nur in der Knowunity App verfügbar.

 • klassische & moderne Genetik
-> Molekular- & Populationsgenetik
• erweiterte Theorie von Darwin
basiert auf Evolutionsfaktoren
●
Syntheti

App öffnen

Teilen

Speichern

23

Kommentare (1)

A

Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

Evolutionstheorien, Evolutionsfaktoren, Selektion (Selektionsfaktoren, sexuelle Selektion, Selektionstypen), Artbildung (Artbegriffe, Isolationsmechanismen —> Variabilität)

Ähnliche Knows

20

Evolution

Know  Evolution  thumbnail

47

 

12

14

Evolution Zusammenfassung LK

Know Evolution Zusammenfassung LK thumbnail

129

 

12

7

Lernzettel Evolution

Know Lernzettel Evolution  thumbnail

119

 

11/12/13

9

Evolution Abi 2022

Know Evolution Abi 2022 thumbnail

84

 

11/12/13

Mehr

• klassische & moderne Genetik -> Molekular- & Populationsgenetik • erweiterte Theorie von Darwin basiert auf Evolutionsfaktoren ● Synthetische Theorie erklärt am besten Artwandel und Artentstehung 1234 Voraussetzungen zufällige Merkmalsveränderung Variabilität innerhalb der Population vererbbare Merkmale Druck/ Selek- tionsfaktoren -> Fressfeinde fressen die Langsamsten Fitness - Sexuelle Selektion- Intrasexuelle Selektion ● Artverwandte desselben Geschlechts • Konkurrenz um Weibchen • i.d.R. Männchen entschei- den über Fortpflanzung Mutation: spontan auftretende dauerhafte Veränderung des Erbgutes -> Gen- und Punktmutation: bewirken Variation eines einzelnen phäno- typischen Merkmals -> Chromosomen- und Genommutation: Veränderung des Erbguts, sodass die Individuen nicht lebens- oder fortpflanzungsfähig sind -> setzt am Genotyp an Rekombination: Neuanordnung von genetischem Material (DNA/RNA) in den Zellen/ Austausch von Allelen während der Meiose -> Austausch bestimmter Genabschnitte der homologen Chromosomen beim Crossing-Over zufällige Verteilung der Chromosomen bei der Keimzellbildung -> Verschmelzung mütterlicher & väterlicher Keimzelle bei Befruchtung sie macht es unmöglich, dass zwei identische Nachkommen gezeugt werden -> verantwortlich für eine hohe Variabilität gerichtete Selektion: Weisen Individuen eines Extrems die höchste Fitness auf, ... Frequenz Evolutionsfaktoren -> Prozesse, durch die der Genpool (= Gesamtheit aller Genvariationen/Allele einer Population) verändert wird ... so kommt es zu einem Evolu- tionstrend hin zu diesem Extrem. EVOLUTION Evolutionstheorien einseitiger Selektionsdruck -> fördert Verschiebung der Merkmale in die bevorzugte Richtung passive Anpassung -> angepasste Individuen mit vorteilhaften Merkmalsausprägungen setzen sich gegen weniger angepasste Individuen mit unvor- teilhaften Merkmalsausprägungen durch ->Survival of the fittest • Artenwandel durch natürliche Selektion ● Intersexuelle Selektion Selektion zwischen Geschlechtern • Weibchen wählen Männchen nach eindrucksvollsten Merk- male -> gute, starke Gene Fitness Darwin gemeinsame Vorfahren • veränderte Umweltbedingungen, äußere Einflüsse ● • Vererbung der Eigenschaften, die...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich Einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

besser an die Umwelt angepasst sind synthetische Theorie der Evolution ● ● stabilisierende Selektion: Weisen eher dem Durchschnitt entsprechen- de Individuen die höchste Fitness auf, ... Frequenz -Selektionstypen vor der Selektion Durchschnitt einseitige Veränderung des Phänotyps Verstärkung des Mittelwertes innerhalb einer Generation aufgrund der Veränderung der Umwelt oder Abwanderung der Teilpopulation in neue Lebensräume mit anderen Um- weltbedingungen ... so verändert sich der Durchschnitt nicht, aber die Variabilität verringert sich. Selektion: Verschiebung von Gen-o. Allelhäufigkeiten im Genpool einer Population -> Auftreten bestimmter Allele in Folgegenerationen häufiger o. seltener -> setzt am Phänotyp an aktive Anpassung Veränderung durch (Nicht-)gebrauch von Organen -> Ausprägung/Verkümmerung -> Weiterleitung an nächste Generation -> Isolation: Unterbindung des Genflusses zwischen Population derselben Art durch Barrieren -> Trennung von Individuen einer Population in Teilpopulationen Selektionsfaktoren -> beeinflussen den Evolutionsprozess & wirken direkt auf den Phänotyp ein abiotische Selektionsfaktoren: Klima, Licht, Temperatur, Wasser, Boden, Relief, ... biotische Selektionsfaktoren: Konkurrenz, Symbiose, Räuber-Beute-Beziehung,... künstliche Selektion: Züchtung, Gentechnik, ... sexuelle Selektion: Bevorzugungen, Paarungszeiten, Verhalten, ... Gendrift: zufällig auftretende Häufung/Verminde- rung von Genen o. Allelen im Genpool einer Popu- lation -> Verringerung der genetischen Vielfalt innerhalb einer Population nach der Selektion wwwww Lamarck • Artenwandel lässt sich auf Vererbung, erworbene Eigenschaften durch Ge- brauch/ nicht-Gebrauch zurückführen • einfache Lebensformen entstehen aus unbelebter Materie (Urzeugen) • Trieb zur Vervollkommenheit -> Fort- schritt • veränderte Umweltbedingungen haben direkten Einfluss auf Bedürfnisse/Ver- halten • erworbene Eigenschaften sind vererbbar • Transformationstheorie geringe Variabilität/Vielfalt in einer Population ● -> Ausweichen des Selektionsdrucks von einigen Individuen einer Population Erhöhung der Verteilung um den Mittel--> wert der Merkmalsausprägung beidseitiger Selektionsdruck einer Merkmalsausprägung disruptive Selektion: Weisen Individuen beider Extreme eine hohe Fitness auf, ... phänotypisches Merkmal (z) Frequenz erhöht sich die Variabilität in der Population, und es kommt zu einer bimodalen Verteilung. us tos tos tos us phänotypisches Merkmal (Flügelfarbe) Selektionsvorteil extremerer Varianten Durchschnittsform benachteiligt bevorzugt Individuen, die in beide Richtungen vom Mittel abweichen Morphospezies: Gesamtheit von Individuen, die in wesentlichen Merkmalen des Körper- baus o. anatomischen Eigenschaften übereinstimmt & sich von ähnlichen Gesamtheiten unterscheiden lässt Grenze: nicht immer möglich, da Farbe, Größe und Form innerhalb einer Art variieren Phylogenetische Spezies: Individuen, die auf einen gemeinsame Vorfahren zurückzurufen sind (lebend, tot, noch nicht geboren) -> Faktor Zeit Grenze: Vorfahre und Nachfahre sind unbekannt Individuen verschiedener Arten 0 Habitat- isolation Zwei Arten werden durch geografische Barrieren voneinander getrennt, können somit unterschiedliche Habitate bewohnen. (z. B. im Wasser & an Land) Isolationsmechanismen- -> verhindern die Entstehung von lebensfähigen und fruchtbaren Nachkommen 2 3 lebensfähige, fertile Nachkommen. präzygotische Barrieren Paarungs- versuch Ø verhaltens- biologische Isolation Eine Paarung zweier Arten wird durch unterschiedliche Rituale beim Balzverhalten verhindert. Hybrid- zusammenbruch. zeitliche Isolation Der Hybrid kann sich fortpflanzen, jedoch sind die folgenden Generatio- nen sehr schwach oder steril →verhindern die Befruchtung der Eizelle postzygotische Barrieren Zwei Arten pflanzen Die erfolgreiche Paarung zweier Arten wird durch sich nur zu bestimmten Tageszeiten, Jahres- zeiten oder in morphologische Unterschiede anderen Jahren fort. verhindert. (z.B Orchidee) Der Hybrid ist lebens- fähig, aber die Fort- pflanzung des Hybrids ist nicht möglich geringere Fruchtbarkeit geringere Vitalität der Hybriden der Hybriden EVOLUTION Artbegriffe Biospezies: Gesamtheit der Individuen einer natürlichen Population, die sich paaren, fruchtbare Hy- bride zeugen können & isoliert von anderen Populationen sind. S mechanische gametische Isolation Isolation Chronospezies: Individuen eines Zeithorizonts mit morphologisch ähnlichen Merkmalen Grenze: heutzutage nicht möglich, da noch keine Art komplett ausge- storben ist -> beruht auf Vermögen des Genotyps, um Phänotypen auszubilden -> Unterschiede von Merk- malen derselben Art -> phänotypischer Unterschied Voraussetzung für Evolution -> variiert nie unabhängig vom Genotyp Grenze: a-Sexuelle ausgeschlossen -> Vermehrung durch Zellteilung Verstorbene & noch nicht exis- tierende ausgeschlossen wirken nach Befruchtung der Eizelle verhindern das Heranwachsen eines lebensfähi- gen, fruchtbaren Nachwuchs Die Spermien und Eizellen zweier Arten können nicht verschmelzen oder Spermien sterben im weiblichen Fort- pflanzungstrakt ab. Der Hybrid überlebt nicht (struggle for life) Variabilität -> Grundlage für die Entstehung und Veränderung von Arten -> Verschiedenheit der Ausprägung von Merkmalen (Phänotyp) bei Individuen einer Art o. Population phänotypisch genetisch Befruchtung -> beruht auf Mutation & Recombination von Genen -> bildet molekularer Grund- lage für Veränderung von Organismen ● ● Population der Art A 3 Schema zur sympatrischen Artbildung Sympatrische Artbildung: Mutation (führt zur reproduktiven Isolation)- geografische Barriere Ausgangs population Tell- population 8 88 8 Artbildung aus Ursprungsart im selben Verbreitungsgebiet durch Polyploidie (= Vervielfältigung des kompletten Chromosomensat- zes durch eine Genomutation) -> starke Veränderung der Gene, sodass sich die neuen Lebewesen nicht mehr mit der Ursprungsart fortpflanzen können / es herrscht kein Genfluss • Artbildung durch Änderung des Verhaltens und Lebensweise -> Isolieren und Abspaltung von der Ursprungsart, sodass sie sich im Laufe der Zeit so weit auseinander entwickelt haben, dass sie keine Nachkommen mit der Ursprungsart bekommen können Allopatrische Artbildung: Unterart 2 Schema zur allopatrischen Arthildung 8 Genfluss möglich. Tellpopulation Unterart Population der Art B- Art A Artbildung Population der Art A Erweiterte Biospezies: zwei Individuen gehören derselben Art an, wenn sie lebens- und fort- pflanzungsfähigen Nachwuchs zeu- gen können Grenze: a-Sexuelle ausgeschlossen -> Vermehrung durch Zell- teilung Verstorbene & noch nicht existierende ausgeschlossen Ökologische Spezies Festlegung durch Ökologische Nische (= Gesamtheit aller Umweltfaktoren, die für diese Art wichtig ist) Grenze: 1 Organismus, aber 2 völlig unterschiedliche Arten kein Genfluss möglich: reproduktive Isolation Art B gemeinsames Gebiet: sympatrische Artbildung räumliche Trennung: allopatrische Artbildung Aufspaltung einer Population durch eine räumliche Trennung (= Seperation/Isolation) Bildung der geographischen Barrieren durch Kontinentaldrift -> Entstehung von Gräben und Gebirge; Klimawandel -> Anstieg des Meeresspiegels, Austrocknen von Seen; zufällige Natur- ereignisse -> Stürme, Überschwemmungen -> Aufspaltung einer Population in Teilpopulationen -> unterschied- liche und unabhängige Entwicklung Teilpopulationen durch z.B. Mutationen und Selektion -> Fortpflanzung zwischen den Teil- populationen nicht mehr möglich -> Unterschiede zwischen Ge- no- und Phänotyp eigene Art nur durch Anhäufung von Un- terschieden im Genpool und reproduktiven Isolationen • Beim Wegfallen der geographische Barriere keine Kreuzung der neu entstandenen Arten möglich