Grundlagen des Chemischen Gleichgewichts und Säure-Base-Reaktionen
Das chemische Gleichgewicht stellt einen fundamentalen Zustand in chemischen Reaktionen dar, bei dem die Geschwindigkeiten der Hin- und Rückreaktion gleich sind. Im dynamischen Gleichgewicht Chemie bleiben die Konzentrationen der Edukte und Produkte konstant, obwohl die Reaktionen weiterhin ablaufen.
Definition: Das Massenwirkungsgesetz beschreibt das Verhältnis der Konzentrationen von Produkten zu Edukten im Gleichgewichtszustand durch die Gleichgewichtskonstante Kc.
Bei der Beeinflussung des chemischen Gleichgewichts spielt das Le Chatelier Prinzip eine zentrale Rolle. Es beschreibt, wie ein Gleichgewichtssystem auf äußere Störungen reagiert:
- Le Chatelier Prinzip Konzentration: Eine Erhöhung der Eduktkonzentration verschiebt das Gleichgewicht zur Produktseite
- Le Chatelier Prinzip Druck: Druckerhöhung begünstigt die Seite mit weniger Gasteilchen
- Le Chatelier Prinzip Temperatur: Temperaturerhöhung begünstigt endotherme Reaktionen
Beispiel: Bei der Ammoniaksynthese führt eine Le Chatelier Druckerhöhung zu vermehrter Ammoniakbildung, da auf der Produktseite weniger Gasteilchen vorliegen.











