Umweltauswirkungen von Ölkatastrophen
Dieser Abschnitt behandelt die Umweltauswirkungen von Ölkatastrophen am Beispiel der Deepwater Horizon im Golf von Mexiko. In 87 Tagen flossen 800 Millionen Liter Erdöl ins Meer, was verheerende Folgen für das Ökosystem hatte.
Highlight: Öl im Meer hat schwerwiegende Folgen für Menschen und Tiere. Es bildet einen Film auf der Wasseroberfläche, der Tiere verklebt und zum Sterben bringt.
Die hydrophoben Eigenschaften von Rohöl führen dazu, dass es sich nicht mit Wasser vermischt, sondern auf der Oberfläche schwimmt. Dies erschwert die Reinigung und verstärkt die negativen Auswirkungen auf die Umwelt.
Definition: Eine Emulsion ist ein heterogenes Gemisch aus zwei nicht mischbaren Flüssigkeiten, wie es bei Öl und Wasser der Fall ist.
Verschiedene Methoden zur Ölbekämpfung werden diskutiert:
- Wasser allein reicht nicht aus
- Spülmittel kann helfen, benötigt aber lange Einwirkzeit
- Gallseife schäumt, entfernt Ölflecken teilweise
- Waschbenzin ist effektiv, aber sehr aggressiv
- Mehl kann Öl binden
Example: Jod löst sich in Heptan (violett), aber nicht in Wasser, was die unterschiedlichen Löslichkeitseigenschaften polarer und unpolarer Substanzen veranschaulicht.




























