Nomenklatur und zwischenmolekulare Kräfte der Alkane
Die systematische Benennung der Alkane folgt strengen Regeln der organischen Chemie. Bei verzweigten Alkanen wird zunächst die längste durchgehende Kohlenstoffkette bestimmt, die den Grundnamen liefert. Seitenketten werden durch Vorsilben gekennzeichnet, wobei ihre Position durch Zahlen angegeben wird.
Beispiel: Bei der Verbindung 2,3-Dimethyl-4-ethylheptan bezeichnet "Heptan" die Hauptkette mit sieben C-Atomen, während "2,3-Dimethyl" und "4-ethyl" die Position und Art der Seitenketten angeben.
Die Van-der-Waals-Kräfte spielen eine zentrale Rolle bei den physikalischen Eigenschaften von Alkanen. Diese schwachen Anziehungskräfte entstehen durch temporäre Ladungsverschiebungen in den Molekülen. Je größer die Molekülmasse, desto stärker werden diese Kräfte, was sich direkt auf Eigenschaften wie Siedepunkt und Viskosität auswirkt.
Die Löslichkeit der Alkane folgt der Regel "Ähnliches löst sich in Ähnlichem". Da Alkane unpolare Moleküle sind ΔEN=0,4, sind sie nicht in Wasser löslich, jedoch gut in unpolaren Lösungsmitteln wie Benzin oder Hexan.