Salzsäure: Grundlagen und Vorkommen
Salzsäure (HCl) ist eine farblose bis gelbliche Flüssigkeit mit stechendem Geruch. Der systematische Name ist Chlorwasserstoffgas und die Salzsäure Formel lautet HCl. Als starke anorganische Mineralsäure bildet sie Salze, die als Chloride bezeichnet werden. Das bekannteste Chlorid ist Natriumchlorid (NaCl), unser gewöhnliches Kochsalz.
Das Salzsäure Vorkommen in der Natur ist vielfältig. Du findest sie in Vulkangasen und Kraterseen. Interessanterweise kommt sie auch in freier Form im Magensaft von Wirbeltieren vor, wo sie bei der Verdauung hilft. Die Salze der Salzsäure kommen in Steinsalz und Meerwasser vor.
Die Herstellung von Salzsäure erfolgt hauptsächlich auf zwei Wegen. Bei der ersten Methode wird konzentrierte Schwefelsäure mit Kochsalz gemischt, wobei die Salzsäure Reaktionsgleichung NaCl + H₂SO₄ → NaHSO₄ + HCl lautet. Die Schwefelsäure verdrängt dabei den Chlorwasserstoff aus seinem Salz. Bei der zweiten Methode wird Chlorwasserstoffgas in Wasser gelöst: HCl + H₂O → H₃O⁺ + Cl⁻.
Wusstest du? Chlorwasserstoff kann auch durch die Verbrennung von Chlorknallgas gewonnen werden. Die Reaktion Cl₂ + H₂ → 2HCl ist stark exotherm, also wärmefreisetzend!



