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ERZÄHLTECHNIK
DEUTSCH
→ Es ist wichtig, zwischen Autor (Verfasser) und dem fiktiven Erzähler zu unterscheiden. Die
Erzählinstanz wird vom Au
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Erzählinstanz wird vom Au

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ERZÄHLTECHNIK DEUTSCH → Es ist wichtig, zwischen Autor (Verfasser) und dem fiktiven Erzähler zu unterscheiden. Die Erzählinstanz wird vom Autor geschaffen und ist Teil des Geschehens, die zwischen den dargestellten Vorgängen und dem Leser vermittelt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese Erzählerfigur anzulegen und zu gestalten. Erzählverhalten Erzählform Erzählweise Erzählperspektive Erzählstandort Darbietungsform Chronologie / zeitliche Abfolge auktorialer Erzähler personaler Erzähler neutraler Erzähler Ich-Erzähler Er-/Sie-Erzähler berichtend szenisch innerer Monolog erlebte Rede Direkte Rede Indirekte Rede Außensicht Innensicht Distanz Nähe Erzählerbericht Personenrede kontinuierlich diskontinuierlich ■ ■ I . I I ■ allwissend, kommentiert und wertet das Geschehen kann zurückschauen und vorausblicken blickt aus Distanz von außen auf die Figuren erzählt aus der Perspektive einer am Geschehen beteiligten Person vermittelt dem Lesern nur das, was diese Figur erlebt und weiß die äußere Wahrnehmung wird begrenzt, die Innere erweitert verzichtet aus vorausblickenden, wertende und kommentierende Äußerungen → Fakten & Vorgänge werden sachlich wiedergegeben hat keinen Einblick in das Innenleben der Figuren gibt Ereignisse neutral wieder, wie sie für ihn „objektiv" sind Erzähler tritt selbst in Erscheinung, spricht von sich selbst und verwendet das Personal pronomen des 1. Person Sg. Erzähler berichtet über andere in der 3. Person Sg. und tritt dabei selbst eher in den Hintergrund nicht besonders sachliche oder objektive Darstellungsform aus einer Beobachterposition heraus im Mittelpunkt stehen Dialoge zwischen den Figuren Berichte treten eher in den Hintergrund Gedanken & Gefühle einer Figur werden in der 1. Person Sg. wiedergegeben Gedanken & Gefühle einer Figur werden in der 3. Person Sg. wiedergegeben (keine direkte oder indirekte Rede) gibt die Äußerungen einer Figur wörtlich wieder Äußerungen und Gedanken...

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Alternativer Bildtext:

einer Figur werden indirekt dargestellt Erzähler beschränkt sich auf das, was er als Betrachter von außen wahrnehmen kann. Erzähler kann in die Figuren hineinsehen und von ihren Wahrnehmungen, Gefühle und Gedanken berichten Erzähler steht außerhalb der von ihm erzählten Welt und berichtet als unabhängiger Beobachter von der Handlung hat meistens einen Überblick über die gesamte Handlung und kennt deren Vorgeschichte Erzähler ist nah am Geschehen und hat meist eine eingeschränkte Perspektive auf die Figuren und die Handlung Äußerungen des Erzählers, der die Handlung beschreibt, kommentiert, berichtet oder erörtert Äußerungen erfolgen direkt von der jeweiligen Figur Geschehnisse werden in ihrer richtigen zeitlichen Abfolge dargestellt es gibt häufig Zeitsprünge Erzähler lässt die Chronologie der Ereignisse außer Acht und nimmt Ereignisse vorweg (Vorausdeutung) oder blickt auf Ereignisse zurück, die vor dem eigentlich Erzählten liegen (Rückblende) ERZÄHLTECHNIK Zeit Raum Erzählerbericht Erzählzeit erzählte Zeit Zeitraffung Zeitdehnung Zeitdeckung Raum als Handlungsort Raum als Gefühlsraum Raum als Symbol episches Präteritum historisches Präteritum indirekter Erzählbericht ■ I DEUTSCH Zeitraum, den der Erzähler benötigt, um seine Geschichte zu erzählen, bzw. die Zeit, die der Leser benötigt, um sie zu lesen Zeitumfang einer erzählten Handlung Erzählte Zeit ist länger als Erzählzeit →→ Ereignisse werden übersprungen/ kurz zusammengefasst Erzählzeit ist länger als erzählte Zeit längere Beschreibungen, Reflektionen, Gedanken (Zeitlupe") Erzählzeit und erzählte Zeit sind gleich direkte Rede, erlebte Rede, innerer Monolog (vor allem szenisches Erzählen) Der Raum ist der konkrete Schauplatz, an dem das Geschehen stattfindet Die Figur hat zu dem Ort eine besondere emotionale Beziehung entwickelt Ein Ort in der erzählten Welt gewinnt eine eigene Bedeutung Erzähler berichtet rückblickend über ein für die Figur gegenwärtiges oder zukünftiges Geschehen Erzähler holt für ihn vergangenes, für die Figur jedoch gegenwärtiges oder zukünftiges in die Gegenwart → Spannung Erzähler gibt das Geschehen, welches ihm von einem anderen berichtet wurde, indirekt (im Konjunktiv) wieder → Distanz Dieses Dokument wurde von @lernendes.wesen erstellt.