Grundlagen der Dramentheorie
Die griechische Tragödie hat ihre Wurzeln im antiken Griechenland des 5. Jahrhunderts v. Chr., wo sie einen wichtigen Teil der religiösen Dionysos-Festspiele bildete. Bei diesen jährlichen Veranstaltungen wurden jeweils drei Tragödien aufgeführt.
Ursprünge der griechischen Tragödie:
- Im alten Griechenland entstanden
- Wurzeln im kultisch-religiösen Bereich
- Teil der jährlichen Dionysos-Festspiele in Athen
- Antike Dichter galten als "klassisch" im Sinne von "vorbildlich"
Die aristotelische Dramentheorie:
- Aristoteles' Gedanken zur Poetik prägen bis heute die Dramentheorie
- Die Handlung wird in drei zentrale Elemente aufgeteilt:
- Peripetie: Der Umschwung vom Glück ins Unglück
- Anagnorisis: Die Wiedererkennung bzw. der Umschlag von Unkenntnis in Kenntnis
- Pathos: Schweres Leid (z.B. Todesfälle auf der Bühne)
- Das Tragische wird durch eine Verfehlung des Protagonisten ausgelöst
- Die Tragödie soll beim Zuschauer Furcht, Trauer und Mitleid auslösen
- Die Handlung sollte innerhalb eines Tages stattfinden
Wichtige Persönlichkeit: Aristoteles Aristoteles war ein griechischer Universalgelehrter und gehört zu den einflussreichsten Philosophen der Geschichte. Seine Theorie der Tragödie bildet bis heute die Grundlage für unser Verständnis des klassischen Dramas.




