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Erzähltextanalyse

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 Aufgaben zur Erzählung „Ein Tisch ist ein Tisch“ von Peter Bichsel, 18.12.2020
Aufgabe 2: Erzählform:
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die wichtigsten Elemente in einer Erzähltextanalyse werden hier aufgelistet, am Beispiel des Erzähltextes: „ein Tisch ist ein Tisch"

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Aufgaben zur Erzählung „Ein Tisch ist ein Tisch“ von Peter Bichsel, 18.12.2020 Aufgabe 2: Erzählform: Er-/ Sie-Erzähler (mit Ausnahme des ersten Abschnitts: Aussage des Erzählers) Erzählverhalten: Auktoriales Erzählverhalten (Bsp.: Kommentar des Erzählers am Ende des Textes + Textbeispiel: ,,Zu Bett sagte er Bild. Zu dem Tisch sagte er Teppich...) Erzählperspektive: Wechselnde Außen- und Innenperspektive. Hauptsächlich Außenperspektive in einzelnen Situationen Innensicht: „Jetzt wird sich alles ändern" dachte er. Chiara und Can Aufgabe 3: Überschriften: 1) Erster Absatz: Beschreibung des einsamen alten Mannes, der alleine in einem Zimmer wohnt. 2) Zweiter Absatz: Der alte Mann ging viel spazieren sowohl morgens wie auch Nachmittags und abends aß er alleine. 3) Dies ändert sich nie auch nicht Sonntags und er hörte immer den Wecker ticken. 4) Ein Tag mit schönem Wetter, als die Kinder spielten gefiel ihm plötzlich alles. 5) Hoffnung auf Änderung. -ab: ,,Aber im Zimmer war alles gleich" > Die Wut des Mannes über den immer gleich bleibenden Alltag und den Wunsch zur Veränderung. -ab: ,,Immer derselbe Tisch" > Der Gedankenprozess zur Veränderung und die ersten Neuzuordnungen der Lasse Wortbezeichnungen. -ab: ,,Ich bin müde, ich will ins Bild" > Weitere Neuzuordnungen und die Integration dieser in seine Träume und altbekannte Lieder. Überschriften für die Absätze auf Seite 2: -ab: ,,Er stand also auf..." > Die Umwandlung aller möglichen Begriffe und das Festsetzen dieser in den alltäglichen Sprachgebrauch. 1. ,,Zu dem Bett sagte er Bild...

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[...]" bis „Also:" Neue Namen für altbekannte Dinge. Luna 2. ,,Am Morgen blieb der alte Mann [...]“ bis „, [...] und der Morgen ein Mann." Der Mann übt seine Sprache und gewöhnt sich an sie• 3. ,,So dass es dann heißt [...]" bis ,, [...] wie die Leute zu den Dingen sagen." Die neue Sprache gelernt, die alte beinahe ganz vergessen. 4. ,,Zu seinem Bild sagen die Leute Bett." bis ,,Er musste lachen weil er all das nicht verstand" •Selbstverständlich und doch so unverständlich. 5. ,,Aber eine lustige Geschichte ist das nicht.“ bis zum Ende •Die Neuschöpfungen hatten ihn schlussendlich zum schweigen verdammt (Bewertung/Kommentar des Erzählers)• Emily und Titus Aufgabe 4: 4.1. Wie ist die Figur des Mannes konzipiert? 4..2. Wie verändert sich die emotionale Verfassung des Mannes? in der gesamten Geschichte spiegelt sich die Verfassung wie eine emotionale Achterbahn wieder ● ● ● ● ● ● Robin und Mia ● er lebt zurückgezogen, spricht kaum ein Wort (höchstes mit seinen Nachbarn) und lacht nicht der geregelte Tagesablauf ermüdet ihn → Er hat keine Freude an seinem Leben. Kleinigkeiten wie das Sonnenlicht bereiten ihm wiederum Freude und er ist draußen, außerhalb seiner Wohnung sicher, dass sich jetzt etwas in seinem Leben ändern wird. → die Sonne bringt ihm Hoffnung. in seinem Zimmer ist die heitere Stimmung verflogen, da sich dort nichts verändert hat. Es ist alles beim Alten. → Er wird wütend und empfindet den Drang, dass sich jetzt wirklich etwas ändern muss. er wird nachdenklich und beginnt jegliche Objekte in seinem Zimmer umzubenennen → Freude keimt in ihm auf und er kann kaum aufhören lauthals zu lachen. der alte Mann vertieft sich in seiner eigenen Sprache, fühlt sich wohl und empfindet wieder Lebensfreude. Er verlernt die Sprache seiner Mitmenschen und erfreut sich zuerst daran. mit der Zeit merkt er, dass ihn diese Situation ebenfalls nicht glücklich macht und er isoliert sich bis auf Weiteres. Die Tatsache weshalb er sich, wie bereits zuvor isoliert → Er versteht seine Mitmenschen nicht. Seine Mitmenschen verstehen ihn nicht. Marit und Anne 4.3. Welche Rolle spielt der tickende Wecker (Abschnitt 3, 6, 7 und 10)? Welche Rolle ist dem tickenden Wecker in dieser Geschichte zuzuschreiben? Der Wecker in der Geschichte ,,Ein Tisch ist ein Tisch" spielt eine ganz besondere Rolle. So geht es in der Geschichte darum, dass ein alter Mann mit seinem Leben unzufrieden ist und Abwechslung sucht. Dies ist für ihn jedoch gar nicht so einfach, aufgrund dessen dass ihn Objekte und deren Bezeichnungen immer wieder an sein langweiliges und monotones Leben erinnern. Eines dieser Objekte, an welchem seine Unzufriedenheit erkennbar ist, ist dabei sein Wecker auf dem Nachttisch. Als er eines Tages scheinbar fröhlich war, ,,hörte er wieder das Ticken, und alle Freude war vorbei" (S.1 unten links). Der Wecker nimmt somit eine zentrale Rolle in der Geschichte ein und verändert seine Emotionen, da ihn sowohl der Wecker als auch dessen Ticken an sein langweiliges Leben erinnert. So schlägt seine Stimmung schlagartig um, als er wieder in sein Zimmer kommt und den Wecker hört. Daher ruft der alte Mann auch laut: ,, Es muss sich was ändern" (S.1), woraufhin der Wecker aber weiter tickt und alles beim Alten bleibt. Außerdem könnte der Wecker auch für seine Lebenszeit stehen, welche unaufhaltsam weiterläuft, aber nichts Neues für ihn bringt. Das ständige Ticken des Weckers lässt ihn also schon fast wahnsinnig werden und es muss für ihn eine Veränderung folgen. Der Wecker ist demnach einer seiner ersten Anstöße, selbst darüber nachzudenken, wie sich sein Leben ändern könnte. Seine Entscheidung liegt am Ende dann darin, Objekte einfach umzubenennen, indem Worte vertauscht werden. Als Beispiel nennt er dabei unter anderem den Wecker, welcher jetzt für ihn nicht mehr Wecker sondern Fotoalbum heißt, stattdessen nennt er den Stuhl Wecker. So gibt sein neu benannter Wecker auch keine Töne mehr von sich und sein Leben verändert sich zumindest sprachlich, durch die andere Benennung von Objekten. Glücklich wird er jedoch immer noch nicht, da es ihm immer schwerer fällt andere Menschen zu verstehen, da für ihn die allgemein gültigen Namen der Dinge keinen Sinn mehr ergeben und er in seiner neuen Sprache lebt. 4.4. Inwieweit wertet der Erzähler das Geschehene? - beginnt und endet mit einer Wertung -,,es lohnt sich fast nicht, ihn zu beschreiben..." (Zeile 6 bis 7) = ordnet ihn einer Norm unter = Individualität fällt weg -> keine Einzigartigkeit - letzter Abschnitt -,,Aber eine lustige Geschichte ist das nicht..." = schlussfolgert = bringt eigene Ansichten ein = wertet, was er als schlimm und schlimmer erachtet Aljosha, Jonas => bildet ein Rahmen => dazwischen neutral beschrieben Muriel und Merelle Aufgabe 5: - Ausdrücke haben nichts mit der Wirklichkeit zu tun, da sie beliebig sind. Bezug zum Text: Der Mann vertauscht die Wörter, sie sind somit also beliebig und haben nichts mit der Realität zu tun. -Sprache ist eine Lüge (ähnlich wie der erste Punk): für jeden Gegenstand gibt es verschiedene Ausdrücke (z. B. In den verschiedenen Sprachen), weshalb sie deshalb nicht der Wirklichkeit entsprechen. Bezug zum Text (ähnlich wie beim ersten Punkt): Der Mann vertauscht die Wörter und beweist damit gewissermaßen, dass die Sprache eine Lüge ist. -Wer gegen die "Wahrheit" der Sprache (die allgemeine anerkannter Wahrheit der Sprache in der jeweiligen Umgebung) verstößt, der ist in den Augen der Gesellschaft ein Lügner und bricht damit den gesellschaftlich anerkannten "Vertrag der Sprache". Bezug zum Text: Der Mann bricht diesen "Vertrag" und entwickelt seine eigene Sprache => er distanziert/isoliert sich von der Außenwelt, da er sie nicht versteht und sie ihn nicht. Ich habe den letzten Punkt (Sprache ist eine mehrfache Metaphorisierung der Wirklichkeit) ausgelassen, da wir dazu keinen richtigen Bezug herstellen konnten. Ich werde Senta diese Mail aber weiterleiten und vielleicht hat die dazu noch Notizen oder kann etwas ergänzen. Solveig Teubner

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Wie verändert sich die emotionale Verfassung des Mannes? in der gesamten Geschichte spiegelt sich die Verfassung wie eine emotionale Achterbahn wieder ● ● ● ● ● ● Robin und Mia ● er lebt zurückgezogen, spricht kaum ein Wort (höchstes mit seinen Nachbarn) und lacht nicht der geregelte Tagesablauf ermüdet ihn → Er hat keine Freude an seinem Leben. Kleinigkeiten wie das Sonnenlicht bereiten ihm wiederum Freude und er ist draußen, außerhalb seiner Wohnung sicher, dass sich jetzt etwas in seinem Leben ändern wird. → die Sonne bringt ihm Hoffnung. in seinem Zimmer ist die heitere Stimmung verflogen, da sich dort nichts verändert hat. Es ist alles beim Alten. → Er wird wütend und empfindet den Drang, dass sich jetzt wirklich etwas ändern muss. er wird nachdenklich und beginnt jegliche Objekte in seinem Zimmer umzubenennen → Freude keimt in ihm auf und er kann kaum aufhören lauthals zu lachen. der alte Mann vertieft sich in seiner eigenen Sprache, fühlt sich wohl und empfindet wieder Lebensfreude. Er verlernt die Sprache seiner Mitmenschen und erfreut sich zuerst daran. mit der Zeit merkt er, dass ihn diese Situation ebenfalls nicht glücklich macht und er isoliert sich bis auf Weiteres. Die Tatsache weshalb er sich, wie bereits zuvor isoliert → Er versteht seine Mitmenschen nicht. Seine Mitmenschen verstehen ihn nicht. Marit und Anne 4.3. Welche Rolle spielt der tickende Wecker (Abschnitt 3, 6, 7 und 10)? Welche Rolle ist dem tickenden Wecker in dieser Geschichte zuzuschreiben? Der Wecker in der Geschichte ,,Ein Tisch ist ein Tisch" spielt eine ganz besondere Rolle. So geht es in der Geschichte darum, dass ein alter Mann mit seinem Leben unzufrieden ist und Abwechslung sucht. Dies ist für ihn jedoch gar nicht so einfach, aufgrund dessen dass ihn Objekte und deren Bezeichnungen immer wieder an sein langweiliges und monotones Leben erinnern. Eines dieser Objekte, an welchem seine Unzufriedenheit erkennbar ist, ist dabei sein Wecker auf dem Nachttisch. Als er eines Tages scheinbar fröhlich war, ,,hörte er wieder das Ticken, und alle Freude war vorbei" (S.1 unten links). Der Wecker nimmt somit eine zentrale Rolle in der Geschichte ein und verändert seine Emotionen, da ihn sowohl der Wecker als auch dessen Ticken an sein langweiliges Leben erinnert. So schlägt seine Stimmung schlagartig um, als er wieder in sein Zimmer kommt und den Wecker hört. Daher ruft der alte Mann auch laut: ,, Es muss sich was ändern" (S.1), woraufhin der Wecker aber weiter tickt und alles beim Alten bleibt. Außerdem könnte der Wecker auch für seine Lebenszeit stehen, welche unaufhaltsam weiterläuft, aber nichts Neues für ihn bringt. Das ständige Ticken des Weckers lässt ihn also schon fast wahnsinnig werden und es muss für ihn eine Veränderung folgen. Der Wecker ist demnach einer seiner ersten Anstöße, selbst darüber nachzudenken, wie sich sein Leben ändern könnte. Seine Entscheidung liegt am Ende dann darin, Objekte einfach umzubenennen, indem Worte vertauscht werden. Als Beispiel nennt er dabei unter anderem den Wecker, welcher jetzt für ihn nicht mehr Wecker sondern Fotoalbum heißt, stattdessen nennt er den Stuhl Wecker. So gibt sein neu benannter Wecker auch keine Töne mehr von sich und sein Leben verändert sich zumindest sprachlich, durch die andere Benennung von Objekten. Glücklich wird er jedoch immer noch nicht, da es ihm immer schwerer fällt andere Menschen zu verstehen, da für ihn die allgemein gültigen Namen der Dinge keinen Sinn mehr ergeben und er in seiner neuen Sprache lebt. 4.4. Inwieweit wertet der Erzähler das Geschehene? - beginnt und endet mit einer Wertung -,,es lohnt sich fast nicht, ihn zu beschreiben..." (Zeile 6 bis 7) = ordnet ihn einer Norm unter = Individualität fällt weg -> keine Einzigartigkeit - letzter Abschnitt -,,Aber eine lustige Geschichte ist das nicht..." = schlussfolgert = bringt eigene Ansichten ein = wertet, was er als schlimm und schlimmer erachtet Aljosha, Jonas => bildet ein Rahmen => dazwischen neutral beschrieben Muriel und Merelle Aufgabe 5: - Ausdrücke haben nichts mit der Wirklichkeit zu tun, da sie beliebig sind. Bezug zum Text: Der Mann vertauscht die Wörter, sie sind somit also beliebig und haben nichts mit der Realität zu tun. -Sprache ist eine Lüge (ähnlich wie der erste Punk): für jeden Gegenstand gibt es verschiedene Ausdrücke (z. B. In den verschiedenen Sprachen), weshalb sie deshalb nicht der Wirklichkeit entsprechen. Bezug zum Text (ähnlich wie beim ersten Punkt): Der Mann vertauscht die Wörter und beweist damit gewissermaßen, dass die Sprache eine Lüge ist. -Wer gegen die "Wahrheit" der Sprache (die allgemeine anerkannter Wahrheit der Sprache in der jeweiligen Umgebung) verstößt, der ist in den Augen der Gesellschaft ein Lügner und bricht damit den gesellschaftlich anerkannten "Vertrag der Sprache". Bezug zum Text: Der Mann bricht diesen "Vertrag" und entwickelt seine eigene Sprache => er distanziert/isoliert sich von der Außenwelt, da er sie nicht versteht und sie ihn nicht. Ich habe den letzten Punkt (Sprache ist eine mehrfache Metaphorisierung der Wirklichkeit) ausgelassen, da wir dazu keinen richtigen Bezug herstellen konnten. Ich werde Senta diese Mail aber weiterleiten und vielleicht hat die dazu noch Notizen oder kann etwas ergänzen. Solveig Teubner