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Grammatik-Klassenarbeiten (Klassen 12 + 13)

Grammatik-Klassenarbeiten (Klassen 12 + 13)

 www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 13 KA: Grammatik / S. 1
(Deutsch/Grammatik/KAWortZeit-WG13-17)
Klasse: WG 13
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Klaus Schenck

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15

 

12/13

Vorlage

Wortarten, Konjunktiv, Zeiten, Stilfiguren und z.T. Metrum und Reimschema (UE: Lyrik, Textanalyse) (Büttenreden-Niveau: Klassenereignisse und Klassensituation werden übertrieben karikiert)

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www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 13 KA: Grammatik / S. 1 (Deutsch/Grammatik/KAWortZeit-WG13-17) Klasse: WG 13 Fehlerzahl: ‒‒‒‒‒‒‒‒‒ Name: 1 Adverb 2 Präposition 3 Relativpr. 4 Pers. Pr. ‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒ 5 best. Artikel 6 Adjektiv Durchschnitt: ‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒ 1. Wortarten Nummern stehen hinter dem Wort! NP: ‒‒‒‒ Lehrergedanken vor der Klasse Ich stehe vorne - komplett einsam (1) - und spreche hinein in (2) den Interessens-Tod, hinein in ein Etwas, was (3) mir (4) die Gedanken aus dem (5) Kopf zwingen lässt, in einen Raum ohne Resonanz, ohne Echo, ohne Rückmeldung. Stete (6) Frage: „Habt (7) ihr Fragen?" Meist Schweigen. Ich schaue in Gesichter, die seelenlos (8) vor sich hin starren, zu keinem Blickkontakt fähig, allein das Herstellen eines Blickkontaktes ist des Aufwandes zu viel. Es scheint alles so sinnlos. Zwei (9) Welten (10) begegnen sich (11), die (12) ohne Berührung aneinander vorbei wabern, konturlos, nicht greifbar, ohne Ecken und Kanten, die berühren könnten (13). Ich stehe und schaue in die Leere, stelle Fragen und beantworte sie mit einem Achsel zuckenden Okay selbst. Keinerlei Ärger in mir, keinerlei Protest gegen Schüler, die wohl schon beim Betreten der Schule sich von ihr verabschiedeten. Das Leben findet in anderen Räumen statt, in der Schule verwandeln sich Schüler zu alten, freudlos schlürfenden Wesen, die in einem Seniorenstift ob ihrer Schrittgeschwindigkeit kaum auffielen. Ich frage mich, was diese (14) vor mir Leben nennen? Wann (15) leben sie? Was begeistert...

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sie, wofür glühen sie, worin gehen sie voll auf? Schule, Wissen, Leistung sind es sicherlich nicht. Was dann? Haben diese jugendlichen Greise etwas, was sie ihr Leben nennen, worauf sie dann stolz sind? Alles perlt an meiner dicken Ölschicht aus Jahrzehnten Lehrerrealität ab, ich bereite wie immer jede Stunde zu Hause vor und frage nicht, ob (16) mein Engagement sinnvoll sei, ich tue auch in den „leeren“ Raum hinein. Aber was geht in den jungen Lehrkräften vor, deren Unterrichts-Erfahrung kaum sich von meiner unterscheidet? Werden sie die Resonanzlosigkeit über Jahrzehnte ertragen, sie gleichgültig wegstecken wie ich? Ich gehe auf der Brücke dieser Schulrealität dankbar, gelassen und freudig meiner Pensionierung entgegen. Und diese entstresste Einstellung deckt sich vollkommen mit der entstressten Einstellung meiner Schüler und so verstehen wir uns stressfrei prächtig! Und das (17) ist (18) gut so! es 7 Verb 8 Adverb 9 best. Numeral 10 Nomen 11 Reflexivpr. 12 Relativpr. ‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒ 13 Modalverb 14 Demonstr. Pr. 15 Interrogativpr. 16 Konjunktion 17 Demonstr. Pr. 18 Verb www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 13 KA: Grammatik / S. 2 2. Direkte / indirekte Rede Forme nur die kursiven (!) Sätze von der direkten in die indirekte Rede (teilweise müssen die Sätze in der indirekten Rede ein wenig umgestellt werden, es zählt die korrekte Konjunktivform und die grammatikalische Angleichung) SK erzählt im Lehrerzimmer seinen Kollegen von den gerade gemachten Unterrichts-Erfahrungen: „Mensch, ihr werdet es kaum glauben, was mir vorhin passierte. Da frug mich doch tatsächlich ein Schüler, wie viele Fehler es gibt, wenn er die komplette Konjunktiv-Aufgabe ausließe. Ich dachte zunächst an einen Witz, jedoch wurde mir schnell klar, dass es eiskalte Notenberechnung war, die genau Aufwand und Ergebnis hochrechnete. Ihr müsst wissen, wir brauchen bei der nächsten Klassenarbeit auf jeden Fall den Konjunktiv, das Ganze ist also eine gezielte Anforderung für die nächste Klausur. Wie ticken solche Schüler, es ist mir ein vollkommenes Rätsel. Zwei Welten schieben sich ohne große Berührung aneinander vorbei. Was denkt ihr? Egal, wir trinken jetzt gemütlich einen Kaffee, wir vergessen die Schule, wir sprechen nicht mehr über Schüler. Wie war denn euer Wochenende? Leider fiel mein Tennisspiel ins Wasser, weil ein Turnier war, das Wetter wäre ja bombig zum Spielen gewesen.“ Sk erzählt seinen Kollegen, sie würden es kaum glauben, was ihm vorhin passiert sei. Da habe ihn ein Schüler gefragt, wie viele Fehler es gebe, wenn er die Konjunktiv-Aufgabe ausließe. Er (Sk) habe zunächst an einen Witz gedacht, jedoch sei ihm schnell klar geworden, dass es eiskalte Notenberechnung gewesen sei, die genau Aufwand und Ergebnis hochgerechnet habe. Sie (Kollegen) müssten wissen, sie (Schüler) bräuchten bei der nächsten Klassenarbeit auf jeden Fall den Konjunktiv, das Ganze sei also eine gezielte Anforderung für die nächste Klausur. Wie solche Schüler tickten, sei ihm (Sk) ein vollkommenes Rätsel. Zwei Welten schöben sich ohne große Berührung aneinander vorbei. Was sie (Kollegen) dächten? Sie tränken jetzt gemütlich einen Kaffee, sie vergäßen die Schule und sprächen nicht mehr über Schüler. Wie denn ihr Wochenende gewesen sei? Leider sei sein (Sk) Tennisspiel ins Wasser gefallen, weil ein Turnier gewesen sei, das Wetter wäre bombig zum Spielen gewesen. www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 13 KA: Grammatik / S. 3 3. Zeiten (Aktiv / Passiv + Zeit) Fast direkt nach dem Referendariat unterrichtete ich als Junglehrer an einer Privatschule. Ich war zum Klassenlehrer einer 8. Klasse gemacht worden (1) und hatte natürlich nicht die Vorbereitung durch den Film „Pubertier“ (2), der wurde ja erst viel später gedreht (3). Egal: Klasse, Schülerin-Mutter und ich waren im Schullandheim am Chiemsee. In meiner Unerfahrenheit hatte ich ein günstiges Hotel genommen (4), nicht ahnend, dass meine Schüler Nacht für Nacht auf den Hotelgängen Gespensterles mit Bettlaken spielten und jedes Frühstück mit Beschwerden der anderen Hotelgäste begann. Die letzte Nacht werde ich nicht vergessen (5)! Ein Mädchen hatte sich in einen Jungen der Klasse verknallt (6), dessen Begeisterung sich im Rahmen bewegte. Nachdem zusätzlich ein anderes, das auch scharf auf den Jungen war, der Verliebten erzählte, dass sie, die Verliebte, nie und nimmer der Typ von diesem Jungen war (7), trank sie, die Verliebte, sich mit Cola zu und fiel in eine Art Cola-Koma. Nachdem eine Schülerin komplett aufgelöst mich gesucht und gefunden hatte (8), erzählte sie, die Verliebte läge wie tot im Bett und könne nicht geweckt werden. Ich hatte dies zunächst als hysterische Mädchenübertreibung abgetan (9), wurde dann aber eines Besseren belehrt (10), das Mädchen war tatsächlich nicht zu wecken gewesen (11). Ich hob es hoch, schüttelte es, umsonst. Also rief ich den erstbesten Arzt des Dorfes an, inzwischen war es kurz vor Mitternacht. Der erste Arzt murmelte etwas, dann kam ein Krankenwagen mit Blaulicht gefahren, was mir nichts half, da wir am nächsten Tag zurückfahren wollten. Nachdem der Krankenwagen wieder abgefahren war (12), rief ich den nächsten Arzt an, der dann auch kam. Er sah sich das „tote" Mädchen an und flüsterte mir ins Ohr: „Ich habe auch so eine Hysterische zu Hause (13), kein Problem!" Er holte eine Spritze `raus und knallte der „Toten“ eine Portion Valium rein, morgen sei alles wieder in Ordnung. Plötzlich war ein anderes Mädchen weinend in den Raum gestürzt (14), das Mädchen mit dem frechen Satz wolle sich zum Fenster rausstürzen und schrie unablässig: „Das wollte ich nicht, das wollte ich nicht!" Sie hielt die Verliebte für tot und sich für ihre Mörderin. Der Arzt war pubertätserprobt, holte ganz cool die nächste Spritze raus, die nächste Valium- Ampulle und auch dieses Mädchen wurde ruhig gespritzt (15). Am Morgen hatte ich mich noch nicht in den Frühstücksraum getraut (16), sondern packte zunächst meine Sachen. Es klopfte und ein Junge erzählte mir, sie hätten gerade das eine Valium-Mädchen aus dem nahe gelegenen Wirtshaus ins Hotel getragen. Sie hat im Wirtshaus einen Humpen Bier geleert (17) und ist nun kaum noch ansprechbar. Der Bus, der uns zum Bahnhof bringen sollte, kam erst nach dem dritten Anruf, das „besoffene" Valium-Mädchen schrie und flennte im Bus, die Tränen rannen, der Speichel floss und ich malte mir die Situation auf dem Bahnsteig aus. Meine schlimmste Phantasie wurde Realität. Schreiend und heulend stand sie, die „besoffene" Valium-Gespritzte, auf dem Bahnsteig, ich wäre am liebsten im Erdboden versunken. Da hatte die Mutter dank Pubertätserfahrungen mit der eigenen Tochter eine geniale Idee (18): „Du, wenn du dich weiter so blöd aufführst und rumflennst wie eine Gestörte, wird dich der Junge niemals mehr anschauen, geschweige denn haben wollen!" Das Flenn-Mädchen schaute die Mutter entgeistert an, das Rumgeplärre hörte schlagartig auf und wir konnten ohne weitere Probleme mit dem Zug nach Hause fahren. www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 13 KA: Grammatik / S. 4 Aktiv/Passiv + Zeit 1 P+Plusquamp. 2 A+Präteritum 3 P+Präteritum 4 A+Plusquamp. 5 A+Futur I 6 A+Plusquamp. 4. Stilfiguren (nur exakte Fachausdrücke werden akzeptiert!) Klipp und klar Zitat Weibliche Bundeskanzlerin In Reih und Glied Eng ist die Welt und das Gehirn ist weit. Absichtliches Versehen 7 A+Präteritum 8 A+Plusquamp. 9 A+Plusquamp. 10 P+Präteritum 11 A+Plusquamp 13 A+Präsens 14 A+Plusquamp 15 P+Präteritum 16 A+Plusquamp 17 A+Perfekt 12 A+Plusquamp 18 A+Präteritum Halbgötter in Weiß Erst die Arbeit, dann das Vergnügen! Das ist nicht übel! Rufts, trank, dürstete! Der Garten trauert. Hendiadyoin Pleonasmus Tautologie Chiasmus Oxymoron Periphrase Ellipse Litotes Asyndeton Stilfigur Personifikation Notenraster / 2er-Schritte Fehler / Note Fehler Schüler Note 0 1-2 3-4 5-6 7-8 9-10 11-12 13-14 15-16 17-18 19-20 21-22 23-24 25-26 27-28 NP 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5,5 5 6,0 4 3 2 1 0 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 3,5 4,0 4,5 5,0 www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 13 KA: Grammatik / S. 1 (Deutsch/Grammatik/KAWortZeit-WG13-17) Klasse: WG 13 Fehlerzahl: 1 2 ‒‒‒‒‒‒‒‒‒ 3 4 5 6 Name: ‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒ Durchschnitt: ‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒ 7 8 9 10 11 12 NP: 1. Wortarten Nummern stehen hinter dem Wort! Lehrergedanken vor der Klasse Ich stehe vorne - komplett einsam (1) - und spreche hinein in (2) den Interessens-Tod, hinein in ein Etwas, was (3) mir (4) die Gedanken aus dem (5) Kopf zwingen lässt, in einen Raum ohne Resonanz, ohne Echo, ohne Rückmeldung. Stete (6) Frage: „Habt (7) ihr Fragen?" Meist Schweigen. Ich schaue in Gesichter, die seelenlos (8) vor sich hin starren, zu keinem Blickkontakt fähig, allein das Herstellen eines Blickkontaktes ist des Aufwandes zu viel. Es scheint alles so sinnlos. Zwei (9) Welten (10) begegnen sich (11), die (12) ohne Berührung aneinander vorbei wabern, konturlos, nicht greifbar, ohne Ecken und Kanten, die berühren könnten (13). Ich stehe und schaue in die Leere, stelle Fragen und beantworte sie mit einem Achsel zuckenden Okay selbst. Keinerlei Ärger in mir, keinerlei Protest gegen Schüler, die wohl schon beim Betreten der Schule sich von ihr verabschiedeten. Das Leben findet in anderen Räumen statt, in der Schule verwandeln sich Schüler zu alten, freudlos schlürfenden Wesen, die in einem Seniorenstift ob ihrer Schrittgeschwindigkeit kaum auffielen. Ich frage mich, was diese (14) vor mir Leben nennen? Wann (15) leben sie? Was begeistert sie, wofür glühen sie, worin gehen sie voll auf? Schule, Wissen, Leistung sind es sicherlich nicht. Was dann? Haben diese jugendlichen Greise etwas, was sie ihr Leben nennen, worauf sie dann stolz sind? Alles perlt an meiner dicken Ölschicht aus Jahrzehnten Lehrerrealität ab, ich bereite wie immer jede Stunde zu Hause vor und frage nicht, ob (16) mein Engagement sinnvoll sei, ich tue auch in den „leeren“ Raum hinein. Aber was geht in den jungen Lehrkräften vor, deren Unterrichts-Erfahrung kaum sich von meiner unterscheidet? Werden sie die Resonanzlosigkeit über Jahrzehnte ertragen, sie gleichgültig wegstecken wie ich? Ich gehe auf der Brücke dieser Schulrealität dankbar, gelassen und freudig meiner Pensionierung entgegen. Und diese entstresste Einstellung deckt sich vollkommen mit der entstressten Einstellung meiner Schüler und so verstehen wir uns stressfrei prächtig! Und das (17) ist (18) gut so! es ‒‒‒‒ 13 14 15 16 17 18 ‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒ www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 13 KA: Grammatik / S. 2 2. Direkte / indirekte Rede Forme nur die kursiven (!) Sätze von der direkten in die indirekte Rede (teilweise müssen die Sätze in der indirekten Rede ein wenig umgestellt werden, es zählt die korrekte Konjunktivform und die grammatikalische Angleichung) SK erzählt im Lehrerzimmer seinen Kollegen von den gerade gemachten Unterrichts-Erfahrungen: „Mensch, ihr werdet es kaum glauben, was mir vorhin passierte. Da frug mich doch tatsächlich ein Schüler, wie viele Fehler es gibt, wenn er die komplette Konjunktiv-Aufgabe ausließe. Ich dachte zunächst an einen Witz, jedoch wurde mir schnell klar, dass es eiskalte Notenberechnung war, die genau Aufwand und Ergebnis hochrechnete. Ihr müsst wissen, wir brauchen bei der nächsten Klassenarbeit auf jeden Fall den Konjunktiv, das Ganze ist also eine gezielte Anforderung für die nächste Klausur. Wie ticken solche Schüler, es ist mir ein vollkommenes Rätsel. Zwei Welten schieben sich ohne große Berührung aneinander vorbei. Was denkt ihr? Egal, wir trinken jetzt gemütlich einen Kaffee, wir vergessen die Schule, wir sprechen nicht mehr über Schüler. Wie war denn Vochenende? Leider fiel mein Tennisspiel ins Wasser, weil ein Turnier war, das Wetter wäre ja bombig zum Spielen gewesen." euer www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 13 KA: Grammatik / S. 3 3. Zeiten (Aktiv / Passiv + Zeit) Fast direkt nach dem Referendariat unterrichtete ich als Junglehrer an einer Privatschule. Ich war zum Klassenlehrer einer 8. Klasse gemacht worden (1) und hatte natürlich nicht die Vorbereitung durch den Film „Pubertier“ (2), der wurde ja erst viel später gedreht (3). Egal: Klasse, Schülerin-Mutter und ich waren im Schullandheim am Chiemsee. In meiner Unerfahrenheit hatte ich ein günstiges Hotel genommen (4), nicht ahnend, dass meine Schüler Nacht für Nacht auf den Hotelgängen Gespensterles mit Bettlaken spielten und jedes Frühstück mit Beschwerden der anderen Hotelgäste begann. Die letzte Nacht werde ich nicht vergessen (5)! Ein Mädchen hatte sich in einen Jungen der Klasse verknallt (6), dessen Begeisterung sich im Rahmen bewegte. Nachdem zusätzlich ein anderes, das auch scharf auf den Jungen war, der Verliebten erzählte, dass sie, die Verliebte, nie und nimmer der Typ von diesem Jungen war (7), trank sie, die Verliebte, sich mit Cola zu und fiel in eine Art Cola-Koma. Nachdem eine Schülerin komplett aufgelöst mich gesucht und gefunden hatte (8), erzählte sie, die Verliebte läge wie tot im Bett und könne nicht geweckt werden. Ich hatte dies zunächst als hysterische Mädchenübertreibung abgetan (9), wurde dann aber eines Besseren belehrt (10), das Mädchen war tatsächlich nicht zu wecken gewesen (11). Ich hob es hoch, schüttelte es, umsonst. Also rief ich den erstbesten Arzt des Dorfes an, inzwischen war es kurz vor Mitternacht. Der erste Arzt murmelte etwas, dann kam ein Krankenwagen mit Blaulicht gefahren, was mir nichts half, da wir am nächsten Tag zurückfahren wollten. Nachdem der Krankenwagen wieder abgefahren war (12), rief ich den nächsten Arzt an, der dann auch kam. Er sah sich das „tote" Mädchen an und flüsterte mir ins Ohr: „Ich habe auch so eine Hysterische zu Hause (13), kein Problem!" Er holte eine Spritze `raus und knallte der „Toten“ eine Portion Valium rein, morgen sei alles wieder in Ordnung. Plötzlich war ein anderes Mädchen weinend in den Raum gestürzt (14), das Mädchen mit dem frechen Satz wolle sich zum Fenster rausstürzen und schrie unablässig: „Das wollte ich nicht, das wollte ich nicht!" Sie hielt die Verliebte für tot und sich für ihre Mörderin. Der Arzt war pubertätserprobt, holte ganz cool die nächste Spritze raus, die nächste Valium- Ampulle und auch dieses Mädchen wurde ruhig gespritzt (15). Am Morgen hatte ich mich noch nicht in den Frühstücksraum getraut (16), sondern packte zunächst meine Sachen. Es klopfte und ein Junge erzählte mir, sie hätten gerade das eine Valium-Mädchen aus dem nahe gelegenen Wirtshaus ins Hotel getragen. Sie hat im Wirtshaus einen Humpen Bier geleert (17) und ist nun kaum noch ansprechbar. Der Bus, der uns zum Bahnhof bringen sollte, kam erst nach dem dritten Anruf, das „besoffene" Valium-Mädchen schrie und flennte im Bus, die Tränen rannen, der Speichel floss und ich malte mir die Situation auf dem Bahnsteig aus. Meine schlimmste Phantasie wurde Realität. Schreiend und heulend stand sie, die „besoffene" Valium-Gespritzte, auf dem Bahnsteig, ich wäre am liebsten im Erdboden versunken. Da hatte die Mutter dank Pubertätserfahrungen mit der eigenen Tochter eine geniale Idee (18): „Du, wenn du dich weiter so blöd aufführst und rumflennst wie eine Gestörte, wird dich der Junge niemals mehr anschauen, geschweige denn haben wollen!" Das Flenn-Mädchen schaute die Mutter entgeistert an, das Rumgeplärre hörte schlagartig auf und wir konnten ohne weitere Probleme mit dem Zug nach Hause fahren. www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 13 KA: Grammatik / S. 4 1 23456 4 6 Aktiv/Passiv + Zeit Klipp und klar 4. Stilfiguren (nur exakte Fachausdrücke werden akzeptiert!) Zitat Weibliche Bundeskanzlerin In Reih und Glied Eng ist die Welt und das Gehirn ist weit. Absichtliches Versehen 7 8 9 10 11 12 Halbgötter in Weiß Erst die Arbeit, dann das Vergnügen! Das ist nicht übel! Rufts, trank, dürstete! Der Garten trauert. 13 14 15 16 17 18 Stilfigur www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 13 KA: Grammatik / S. 1 (Deutsch/Grammatik/KAWortZeit-WG13-15) Klasse: WG 13 Fehlerzahl: ‒‒‒‒‒‒‒‒‒ Name: 1 Konjunktion 2 Pers. Pr. ‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒ Durchschnitt: 3 Interrogativ Pr. 4 Possessiv Pr. 5 Relativpr. 6 Demonstr. Pr. ‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒ Loreens Liebesbrief 1. Wortarten Nummern stehen hinter dem Wort! NP: ‒‒‒‒ Wenn (1) ich dich (2) sehe, fühle, spüre, du, wer (3) kommt dir gleich? Dein (4) Vibrieren, das (5) eins wird mit meinem, das (6) ist es, das allein, wohin mein Verlangen mich drängt, du kannst (7) es, du bist es, du bringst es, du, nur du allein. Wie ist das Leben so langweilig, so öde, nur (8) du gibst den Kick, den irren (9) Kick, den Wahnsinns-Kick! Allein (9) deine Gestalt, auch dieses Schlanke, - etwas (10), an das (11) ich mich mit allen Fasern meines Körpers so wunderbar schmiegen kann (12), eins mit dir werde (13), eins mit dir bin, verschmolzen mit (14) dir, in dir, hin zu dir! Heute, morgen, gestern, durch dich vergesse ich die vergangene, die schnell (15) vorauseilende Zeit, denn (16) du bist schneller, ohne Red Bull, Flügel - ich habe dich, so stark spüre ich dich, - fahren wir, rasen wir, fliegen wir - schneller, höher, weiter, wohin? Wovon jagen wir davon, - Schule, du liegst hinter mir, und vor mir, die Freiheit, die unbändig (17) sich nicht fassen, nicht binden lässt, - doch, es schwindelt mir heftig, du lässt mich zurück, allein, verlassen, die Wortarten, ich muss sie suchen, finden, und wo bist du, du, Fluchthelfer, du lässt mich vollkommen im Stich, aber nach der Grammatik-Tyrannei werde (18) ich türmen, aus diesem Raum stürmen, auf dich springen und dann haben Lehrer, Schule mich gesehen! Ich liebe dich, dich, dich allein! Deine Loreen 7 Verb 8 Adverb 9 Adjektiv 10 Indefinitpr. 11 Relativpr. 12 Modalverb ‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒ 13 Verb 14 Präposition 15 Adverb 16 Konjunktion 17 Adverb 18 Hilfsverb www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 13 KA: Grammatik / S. 2 Führerschein mit 12 2. Direkte / indirekte Rede Forme nur die kursiven (!) Sätze von der direkten in die indirekte Rede (teilweise müssen die Sätze in der indirekten Rede ein wenig umgestellt werden) Kristina flüstert mal wieder im Deutsch-Unterricht zu Janina: „Janina, hör zu, du wirst es nicht glauben, was ich erlebte. Gestern Nacht fuhr hinter mir ein Polizeiwagen, dann streckte der Typ die Kelle raus und ich musste anhalten. So ein Schrank von Polizist kam auf mich zu, ich wagte gar nicht auszusteigen, ich wäre ihm gerade bis zum Bauchnabel gegangen." Der Polizist fragte Kristina: „Hey, Kleine, hast du Papas Autoschlüssel geklaut? Du hast wohl Auto und Tretroller verwechselt. Von hinten sah es aus, als führe das Auto allein. Kleine, weißt du, was ein Führerschein ist? Hast du so einen? Zeig mir jetzt aber nicht den vom Papa!" Kristina zeigte zitternd den Führerschein. Der Polizist murmelte: „Das ist wohl der neue Führerschein mit 12! Gut, Kleine, fahr weiter!" Und Kristina gab Gas wie eine Blöde, sodass dem großen Polizisten der ganze Straßendreck entgegen flog. Und Kristina sang: „Siehst de wohl, das haste jetzt davon...!“, und fuhr stolz nach Hause. Sie solle zuhören, sie werde es nicht glauben, was sie erlebt habe. Gestern Nacht sei hinter ihr ein Polizeiwagen gefahren, dann habe der Typ die Kelle herausgestreckt und sie habe anhalten müssen. So ein Schrank von Polizist sei auf sie zugekommen, sie habe gar nicht auszusteigen gewagt, sie wäre ihm gerade bis zum Bauchnabel gegangen. Der Polizist fragte Kristina, ob sie Papas Autoschlüssel geklaut habe. Sie habe wohl Auto und Tretroller verwechselt. Von hinten habe es ausgesehen, als führe das Auto allein. Der Polizist fragte, ob sie wisse, was ein Führerschein sei. Ob sie so einen habe. Sie solle ihm jetzt aber nicht den vom Papa zeigen. Der Polizist murmelte, das sei wohl der Führerschein mit 12. Sie solle weiterfahren. www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 13 KA: Grammatik / S. 3 Anne und das Lehrer-Selfie 3. Zeiten (Aktiv / Passiv + Zeit) Nachdem Anne hundert Meter vor dem Stall vom Pferd geworfen worden war (1) und Pferde-Laura auf dem Boden vor Lachen gelegen hatte (2), ist tatütata der Krankenwagen gekommen (3). Aber diese Geschichte hatte sich vor zwei Jahren zugetragen (4), worüber alle in der Klasse dank Grammatikarbeit informiert worden waren (5). Am Tag nun war Anne freudig im Stall (6) und nachts ist sie mit ihrer Pferde-Laura zusammen gewesen (7). Doch diese Nächte werden jetzt hier nicht geschildert werden (8), denn der Text muss anständig bleiben (9). Eines Tage, es war vor nicht allzu langer Zeit, wurde vom lieben Lehrer Anne eine Mail mit einem Selfie geschickt (10). Die freche Anne, verdorben durch Pferde-Laura, mailte dem lieben Menschen (11): „Das Selfie ist ja so blöd, Sie sind ja total unfähig (12), nicht mal ein Selfie packen Sie, und so was nennt sich Lehrer!" Nachdem der liebe Lehrer so beschimpft worden war (13), schrieb er der frechen Anne zurück (14): ,,Alice wird mich rächen, sie wird dich treten, du wirst im Krankenhaus landen, warte ab!" Doch die freche Anne war sich absolut sicher gewesen (15), ihre Alice tue dies nie und nimmer, sie verlachte keck des Lehrers Racheplan und hatte dem lieben Lehrer geschrieben (16): „Nie und nimmer!“ Eine Stunde war ins Land gegangen, dann bekam der Lehrer wieder eine Mail: ,,Ich bin im Krankenhaus, Alice hat mich getreten, mein ganzer Fuß ist verbunden worden (17). Ich werde nie, nie mehr etwas gegen ihre Selfies sagen!" Auch Pferde-Laura war sofort informiert worden (18) und lag wieder vor Lachen auf dem Boden und mailte dem lieben Lehrer nur: „Mit Anne hat man echt viel Spaß! Habe gleich vor Begeisterung eine Flasche geköpft!" Aktiv/Passiv + Zeit 1 P/Plusquamp. 2 A/Plusquamp. 3 A/Perfekt 4 A/Plusquamp. 5 P/Plusquamp. 7 A/Perfekt 8 P/Futur I 9 A/Präsens 10 P/Präteritum 11 A/Präteritum 6 A/Präteritum 12 A/Präsens 13 P/Plusquamp. 14 A/Präteritum 15 A/Plusquamp. 16 A/Plusquamp. 17 P/Perfekt 18 P/Plusquamp. www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 13 KA: Grammatik / S. 4 Zitat Voll und ganz Die Kuh vom Eis kriegen Der Tag verabschiedet sich. Eile mit Weile Wer ist schon perfekt? Ich schlafe am Tag, in der Nacht feiere ich. Entsorgungspark Ohne Wenn und Aber Ich kam, sah, siegte. 4. Stilfiguren Feuer und Flamme Tautologie Metapher Personifikation Oxymoron Rhetorische Frage Chiasmus Stilfigur Euphemismus Ellipse Klimax Hendiadyoin www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 12 KA: Grammatik... / S. 1 Fehlerzahl: ‒‒‒‒‒‒‒‒ 1 2 3 4 5 6 (Deutsch/Grammatik/KAWortZeitStil Reim-WG12-16) Name: Durchschnitt: ‒‒‒‒‒‒ 7 8 9 10 11 12 Name:............ NP: 1. Wortarten Nummern stehen hinter dem Wort! (eigener Text) Das (1), was (2) ich (3) weiß, ist (4) nicht unbedingt das, was ich gerne (5) wahrhaben möchte (6). Das (7) Abitur rückt näher (8), man (9) hat (10) es irgendwie im Gefühl, doch ignoriert es (11). Etwas nimmt uns (12) die Kraft, voll zu powern, nichts (13) ist schöner als Partys, wir geben uns ihnen hin in (14) bedingungsloser (15) Leidenschaft, die manchmal (16) aber in Blick auf Schule Leiden schafft. Die Wortarten verfolgen uns noch in den Schlaf (17), sie wecken uns auf und viele denken, mein (18) Gott, habe ich sie drauf? Party hin und Party her, die Noten zählen ins Abitur, nun ja, so schlimm wird es nun auch wieder nicht werden, es gab Übungsmaterial die Masse, also, was kann denn uns schon passieren, an den Wortarten werde ich ja nicht gerade scheitern. 13 14 15 16 17 18 ‒‒‒‒‒‒‒‒‒ www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 12 KA: Grammatik... / S. 2 Name:........... 2. Direkte / indirekte Rede Forme nur die kursiven (!) Sätze von der direkten in die indirekte Rede (Teilweise müssen die Sätze in der indirekten Rede ein wenig umgestellt oder die Fragestellung eingebaut werden. „Sie“ kann verschiedene Personen bedeuten, dies einfach ignorieren und „sie“ hinschreiben!) Christin sagt als Spielführerin zur gegnerischen: „Hallo, vergiss nicht, wir werden euch besiegen! Vor einer Woche waren wir einfach klasse, wir schoben fast jeden Ball ins gegnerische Tor. Unsere Abwehr stand bombensicher, wir ließen keinen Ball durch. Denkst du, du hast eine Chance gegen uns? Nie und nimmer, ich gebe dir einen Tipp: Gib das Spiel gleich verloren, tretet gar nicht an und geht sofort mit uns Eis essen." www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 12 KA: Grammatik... / S. 3 3. Zeiten (Aktiv / Passiv + Zeit) Nachdem das Spiel angepfiffen worden war (1), war Christin nicht mehr zu halten (2). Warum hatte die blöde Kuh von Spielführerin nicht sofort das Spiel verloren gegeben (3), das war doch ihre einzige Chance gewesen (4). Auch Annabell trieb es die Zornesröte ins Gesicht (5), sie hatte sich schon Eis essen gesehen (6), nun muss sie spielen (7). Regel: Sag Annabell das Wort „Eis" und schon wird sie Richtung Eisdiele losrennen (8). Nun musste sie aber Richtung Tor rennen (9), boah, ist sie jetzt sauer gewesen (10). Das Eis wird von ihr immer im Familienbecher bestellt (11) und natürlich ganz voll. Mit der Eiswut im Bauch stürmte sie nun mit dem Ball voran, der Ball wurde von ihr Richtung Tor getrieben (12). Nachdem sich eine Gegnerin ihr in den Weg gestellt hatte (13), wurde diese einfach umgeschrubbt, der Schiedsrichter fand das gar nicht lustig und Annabell dachte: das gibt jetzt eine gelbe Karte. Der Schiedsrichter wurde ganz unschuldig und entschuldigend angeschaut (14), Annabell hat mit ihrem Taschentuch die Tränen der Gegnerin getrocknet (15), das machte Eindruck und die gelbe Karte wurde tatsächlich nicht gezogen (16). Da hat aber Annabell voll Glück gehabt und Christin kam zu ihr und hat sie ins Gebet genommen: „Du kannst doch nicht einfach die Mädels umschrubben, nur weil du nicht sofort das Eis bekommen hast. Du musst halt ein bisschen warten, nachher wirst du dein Eis kriegen. Wir spielen hier Fußball und nicht Rugby!" Das Ganze war Annabell richtig peinlich gewesen (17), in ihrem Traum hatte sie schon den Familienbecher gesehen, aber nicht die Gegnerin. Natürlich gab es einen Freistoß, dieser war von der besten Gegnerin ausgeführt worden (18), der Ball flog verdächtig nahe dem eigenen Tor. Doch der Ball war blitzschnell von der Torfrau festgehalten worden, sie hatte sich auf den Ball geworfen, die Situation ist so gerettet worden. Am Ende bekam Annabell ihren Familienbecher und war der glücklichste Mensch im Frauenfußballkreis. 1 2 3 4 5 6 Aktiv/Passiv + Zeit 7 8 9 10 11 12 Name:........... 13 14 15 16 17 18 www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 12 KA: Grammatik... / S. 4 Zitat In Reih' und Glied Ich schlafe am Tag, in der Nacht wache ich. Sonst noch was? 4. Stilfiguren Kreuz und quer Jetzt lacht das Glück uns an! Wir haben nicht wenig gelacht! Eingefleischter Vegetarier 5. Reimschema Zitat Ja, ich weiß, woher ich stamme, Ungesättigt gleich der Flamme Glühe und verzehr' ich mich. Licht wird alles, was ich fasse, Kohle alles, was ich lasse, Flamme bin ich sicherlich. Der flutende Schein der Sonne will jähling verfließen in die fernen, flockigen Wiesen fällt Donner ein. Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, daß er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt. Name:........... Stilfigur Reimschema www.KlausSchenck.de/ Deutsch / WG 12 KA: Grammatik... / S. 5 6. Metrum Zitat Seht! wie die Tage sich sonnig verklären! Blau ist der Himmel und grünend das Land. Klag' ist ein Misston im Chore der Sphären! Trägt denn die Schöpfung ein Trauergewand? Veilchen träumen schon, Wolken balde kommen. - Horch, von fern ein leiser Harfenton! Frühling, ja du bist's! Dich hab' ich vernommen! Name:........... Metrum www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 12 KA: Grammatik... / S. 1 Fehlerzahl: . ‒‒‒‒‒‒‒‒ (Deutsch/Grammatik/KAWortZeitStil Reim-WG12-16-Lösungen) Name: 1 Demonstrativpr. 2 Relativpr. 3 Personalpr. 4 Verb 5 Adverb 6 Modalverb Durchschnitt: ‒‒‒‒‒‒ Name:............ 1. Wortarten Nummern stehen hinter dem Wort! 7 best. Artikel 8 Adverb 9 Indefinitpr. 10 Verb 11 Personalpr. 12 Personalpr. NP: Das (1), was (2) ich (3) weiß, ist (4) nicht unbedingt das, was ich gerne (5) wahrhaben möchte (6). Das (7) Abitur rückt näher (8), man (9) hat (10) es irgendwie im Gefühl, doch ignoriert es (11). Etwas nimmt uns (12) die Kraft, voll zu powern, nichts (13) ist schöner als Partys, wir geben uns ihnen hin in (14) bedingungsloser (15) Leidenschaft, die manchmal (16) aber in Blick auf Schule Leiden schafft. Die Wortarten verfolgen uns noch in den Schlaf (17), sie wecken uns auf und viele denken, mein (18) Gott, habe ich sie drauf? Party hin und Party her, die Noten zählen ins Abitur, nun ja, so schlimm wird es nun auch wieder nicht werden, es gab Übungsmaterial die Masse, also, was kann denn uns schon passieren, an den Wortarten werde ich ja nicht gerade scheitern. 13 Indefinitpr. 14 Präposition 15 Adjektiv 16 Adverb ‒‒‒‒‒‒‒‒‒ 17 Nomen 18 Possessivpr. www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 12 KA: Grammatik... / S. 2 Name:............ 2. Direkte / indirekte Rede Forme nur die kursiven (!) Sätze von der direkten in die indirekte Rede (Teilweise müssen die Sätze in der indirekten Rede ein wenig umgestellt oder die Fragestellung eingebaut werden. „Sie“ kann verschiedene Personen bedeuten, dies einfach ignorieren und „sie“ hinschreiben!) Christin sagt als Spielführerin zur gegnerischen: „Hallo, vergiss nicht, wir werden euch besiegen! Vor einer Woche waren wir einfach klasse, wir schoben fast jeden Ball ins gegnerische Tor. Unsere Abwehr stand bombensicher, wir ließen keinen Ball durch. Denkst du, du hast eine Chance gegen uns? Nie und nimmer, ich gebe dir einen Tipp: Gib das Spiel gleich verloren, tretet gar nicht an und geht sofort mit uns Eis essen.“ Christin sagt zu ihr, sie solle nicht vergessen, sie würden sie besiegen. Vor einer Woche seien sie einfach klasse gewesen, sie hätten fast jeden Ball ins gegnerische Tor geschoben. Ihre Abwehr sei bombensicher gestanden, sie hätten keinen Ball durchgelassen. Ob sie denke, sie habe eine Chance gegen sie? Sie gebe ihr einen Tipp: Sie solle das Spiel gleich verloren geben, sie sollten gar nicht antreten und sofort mit ihnen Eis essen gehen. www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 12 KA: Grammatik... / S. 3 3. Zeiten (Aktiv / Passiv + Zeit) Nachdem das Spiel angepfiffen worden war (1), war Christin nicht mehr zu halten (2). Warum hatte die blöde Kuh von Spielführerin nicht sofort das Spiel verloren gegeben (3), das war doch ihre einzige Chance gewesen (4). Auch Annabell trieb es die Zornesröte ins Gesicht (5), sie hatte sich schon Eis essen gesehen (6), nun muss sie spielen (7). Regel: Sag Annabell das Wort „Eis" und schon wird sie Richtung Eisdiele losrennen (8). Nun musste sie aber Richtung Tor rennen (9), boah, ist sie jetzt sauer gewesen (10). Das Eis wird von ihr immer im Familienbecher bestellt (11) und natürlich ganz voll. Mit der Eiswut im Bauch stürmte sie nun mit dem Ball voran, der Ball wurde von ihr Richtung Tor getrieben (12). Nachdem sich eine Gegnerin ihr in den Weg gestellt hatte (13), wurde diese einfach umgeschrubbt, der Schiedsrichter fand das gar nicht lustig und Annabell dachte: das gibt jetzt eine gelbe Karte. Der Schiedsrichter wurde ganz unschuldig und entschuldigend angeschaut (14), Annabell hat mit ihrem Taschentuch die Tränen der Gegnerin getrocknet (15), das machte Eindruck und die gelbe Karte wurde tatsächlich nicht gezogen (16). Da hat aber Annabell voll Glück gehabt und Christin kam zu ihr und hat sie ins Gebet genommen: „Du kannst doch nicht einfach die Mädels umschrubben, nur weil du nicht sofort das Eis bekommen hast. Du musst halt ein bisschen warten, nachher wirst du dein Eis kriegen. Wir spielen hier Fußball und nicht Rugby!" Das Ganze war Annabell richtig peinlich gewesen (17), in ihrem Traum hatte sie schon den Familienbecher gesehen, aber nicht die Gegnerin. Natürlich gab es einen Freistoß, dieser war von der besten Gegnerin ausgeführt worden (18), der Ball flog verdächtig nahe dem eigenen Tor. Doch der Ball war blitzschnell von der Torfrau festgehalten worden, sie hatte sich auf den Ball geworfen, die Situation ist so gerettet worden. Am Ende bekam Annabell ihren Familienbecher und war der glücklichste Mensch im Frauenfußballkreis. Aktiv/Passiv + Zeit 1 P/Plusqu. 2 A/Prät. 3 A/Plusqu. 4 A/Plusqu. 5 A/Prät. 6 A/Plusqu. 7 A/Präs. 8 A/Futur I 9 A/Prät. Name:........... 10 A/Perf. 11 P/Präs. 12 P/Prät. 13 A/Plusqu. 14 P/Prät. 15 A/Perf. 16 P/Prät. 17 A/Plusqu. 18 P/Plusqu. www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 12 KA: Grammatik... / S. 4 Zitat In Reih' und Glied Ich schlafe am Tag, in der Nacht wache ich. Sonst noch was? 4. Stilfiguren Kreuz und quer Jetzt lacht das Glück uns an! Wir haben nicht wenig gelacht! Eingefleischter Vegetarier Zitat Ja, ich weiß, woher ich stamme, Ungesättigt gleich der Flamme Glühe und verzehr' ich mich. Licht wird alles, was ich fasse, Kohle alles, was ich lasse, Flamme bin ich sicherlich Der flutende Schein der Sonne will jähling verfließen in die fernen, flockigen Wiesen fällt Donner ein. Tautologie Chiasmus Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, daß er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt. Ellipse Hendiadyoin Personifikation Litotes 5. Reimschema (Internet) Oxymoron Stilfigur Name:........... Reimschema Schweifreim Umarmender Reim Kreuzreim www.KlausSchenck.de/ Deutsch / WG 12 KA: Grammatik... / S. 5 6. Metrum (Internet) Zitat Seht! wie die Tage sich sonnig verklären! Blau ist der Himmel und grünend das Land. Klag' ist ein Misston im Chore der Sphären! Trägt denn die Schöpfung ein Trauergewand? Veilchen träumen schon, Wolken balde kommen. - Horch, von fern ein leiser Harfenton! Frühling, ja du bist' s! Dich hab' ich vernommen! Daktylus Trochäus Name:........... Metrum www.KlausSchenck.de /WG 13/ KA: Grammatik / S. 1 (Deutsch/Grammatik/KAWortZeit-WG13-15) Klasse: WG 13 Fehlerzahl: 1 2 3 4 5 6 ‒‒‒‒‒‒‒‒‒ Name: ‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒ Durchschnitt: ‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒ Loreens Liebesbrief 7 8 9 10 11 12 NP: 1. Wortarten Nummern stehen hinter dem Wort! ‒‒‒‒ Wenn (1) ich dich (2) sehe, fühle, spüre, du, wer (3) kommt dir gleich? Dein (4) Vibrieren, das (5) eins wird mit meinem, das (6) ist es, das allein, wohin mein Verlangen mich drängt, du kannst (7) es, du bist es, du bringst es, du, nur du allein. Wie ist das Leben so langweilig, so öde, nur (8) du gibst den Kick, den irren (9) Kick, den Wahnsinns-Kick! Allein deine Gestalt, auch dieses Schlanke, - etwas (10), an das (11) ich mich mit allen Fasern meines Körpers so wunderbar schmiegen kann (12), eins mit dir werde (13), eins mit dir bin, verschmolzen mit (14) dir, in dir, hin zu dir! Heute, morgen, gestern, durch dich vergesse ich die vergangene, die schnell (15) vorauseilende Zeit, denn (16) du bist schneller, ohne Red Bull, Flügel - ich habe dich, so stark spüre ich dich, - fahren wir, rasen wir, fliegen wir - schneller, höher, weiter, wohin? Wovon jagen wir davon, - Schule, du liegst hinter mir, und vor mir, die Freiheit, die unbändig (17) sich nicht fassen, nicht binden lässt, - doch, es schwindelt mir heftig, du lässt mich zurück, allein, verlassen, die Wortarten, ich muss sie suchen, finden, und wo bist du, du, Fluchthelfer, du lässt mich vollkommen im Stich, aber nach der Grammatik-Tyrannei werde (18) ich türmen, aus diesem Raum stürmen, auf dich springen und dann haben Lehrer, Schule mich gesehen! Ich liebe dich, dich, dich allein! Deine Loreen 13 14 15 16 17 18 ‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒ - www.KlausSchenck.de /WG 13/ KA: Grammatik / S. 2 Führerschein mit 12 2. Direkte / indirekte Rede Forme nur die kursiven (!) Sätze von der direkten in die indirekte Rede (teilweise müssen die Sätze in der indirekten Rede ein wenig umgestellt werden) Kristina flüstert mal wieder im Deutsch-Unterricht zu Janina: „Janina, hör zu, du wirst es nicht glauben, was ich erlebte. Gestern Nacht fuhr hinter mir ein Polizeiwagen, dann streckte der Typ die Kelle raus und ich musste anhalten. So ein Schrank von Polizist kam auf mich zu, ich wagte gar nicht auszusteigen, ich wäre ihm gerade bis zum Bauchnabel gegangen." Der Polizist fragte Kristina: „Hey, Kleine, hast du Papas Autoschlüssel geklaut? Du hast wohl Auto und Tretroller verwechselt. Von hinten sah es aus, als führe das Auto allein. Kleine, weißt du, was ein Führerschein ist? Hast du so einen? Zeig mir jetzt aber nicht den vom Papa!" Kristina zeigte zitternd den Führerschein. Der Polizist murmelte: „Das ist wohl der neue Führerschein mit 12! Gut, Kleine, fahr weiter!" Und Kristina gab Gas wie eine Blöde, sodass dem großen Polizisten der ganze Straßendreck entgegen flog. Und Kristina sang: „Siehst de wohl, das haste jetzt davon...!“, und fuhr stolz nach Hause. www.KlausSchenck.de 1 2 3 4 5 6 Anne und das Lehrer-Selfie /WG 13/ KA: Grammatik / S. 3 Nachdem Anne hundert Meter vor dem Stall vom Pferd geworfen worden war (1) und Pferde-Laura auf dem Boden vor Lachen gelegen hatte (2), ist tatütata der Krankenwagen gekommen (3). Aber diese Geschichte hatte sich vor zwei Jahren zugetragen (4), worüber alle in der Klasse dank Grammatikarbeit informiert worden waren (5). Am Tag nun war Anne freudig im Stall (6) und nachts ist sie mit ihrer Pferde-Laura zusammen gewesen (7). Doch diese Nächte werden jetzt hier nicht geschildert werden (8), denn der Text muss anständig bleiben (9). 3. Zeiten (Aktiv / Passiv + Zeit) Eines Tage, es war vor nicht allzu langer Zeit, wurde vom lieben Lehrer Anne eine Mail mit einem Selfie geschickt (10). Die freche Anne, verdorben durch Pferde-Laura, mailte dem lieben Menschen (11): „Das Selfie ist ja so blöd, Sie sind ja total unfähig (12), nicht mal ein Selfie packen Sie, und so was nennt sich Lehrer!" Nachdem der liebe Lehrer so beschimpft worden war (13), schrieb er der frechen Anne zurück (14): ,,Alice wird mich rächen, sie wird dich treten, du wirst im Krankenhaus landen, warte ab!" Doch die freche Anne war sich absolut sicher gewesen (15), ihre Alice tue dies nie und nimmer, sie verlachte keck des Lehrers Racheplan und hatte dem lieben Lehrer geschrieben (16): „Nie und nimmer!" Eine Stunde war ins Land gegangen, dann bekam der Lehrer wieder eine Mail: ,,Ich bin im Krankenhaus, Alice hat mich getreten, mein ganzer Fuß ist verbunden worden (17). Ich werde nie, nie mehr etwas gegen ihre Selfies sagen!" Auch Pferde-Laura war sofort informiert worden (18) und lag wieder vor Lachen auf dem Boden und mailte dem lieben Lehrer nur: „Mit Anne hat man echt viel Spaß! Habe gleich vor Begeisterung eine Flasche geköpft!" Aktiv/Passiv + Zeit 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 www.KlausSchenck.de /WG 13/ KA: Grammatik / S. 4 Zitat Voll und ganz Die Kuh vom Eis kriegen Der Tag verabschiedet sich. Eile mit Weile Wer ist schon perfekt? Ich schlafe am Tag, in der Nacht feiere ich. Entsorgungspark Ohne Wenn und Aber Ich kam, sah, siegte. 4. Stilfiguren Feuer und Flamme Stilfigur

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Klaus Schenck

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 www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 13 KA: Grammatik / S. 1
(Deutsch/Grammatik/KAWortZeit-WG13-17)
Klasse: WG 13
Fehlerzahl:
‒‒‒‒‒‒‒‒‒
Name:

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Wortarten, Konjunktiv, Zeiten, Stilfiguren und z.T. Metrum und Reimschema (UE: Lyrik, Textanalyse) (Büttenreden-Niveau: Klassenereignisse und Klassensituation werden übertrieben karikiert)

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www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 13 KA: Grammatik / S. 1 (Deutsch/Grammatik/KAWortZeit-WG13-17) Klasse: WG 13 Fehlerzahl: ‒‒‒‒‒‒‒‒‒ Name: 1 Adverb 2 Präposition 3 Relativpr. 4 Pers. Pr. ‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒ 5 best. Artikel 6 Adjektiv Durchschnitt: ‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒ 1. Wortarten Nummern stehen hinter dem Wort! NP: ‒‒‒‒ Lehrergedanken vor der Klasse Ich stehe vorne - komplett einsam (1) - und spreche hinein in (2) den Interessens-Tod, hinein in ein Etwas, was (3) mir (4) die Gedanken aus dem (5) Kopf zwingen lässt, in einen Raum ohne Resonanz, ohne Echo, ohne Rückmeldung. Stete (6) Frage: „Habt (7) ihr Fragen?" Meist Schweigen. Ich schaue in Gesichter, die seelenlos (8) vor sich hin starren, zu keinem Blickkontakt fähig, allein das Herstellen eines Blickkontaktes ist des Aufwandes zu viel. Es scheint alles so sinnlos. Zwei (9) Welten (10) begegnen sich (11), die (12) ohne Berührung aneinander vorbei wabern, konturlos, nicht greifbar, ohne Ecken und Kanten, die berühren könnten (13). Ich stehe und schaue in die Leere, stelle Fragen und beantworte sie mit einem Achsel zuckenden Okay selbst. Keinerlei Ärger in mir, keinerlei Protest gegen Schüler, die wohl schon beim Betreten der Schule sich von ihr verabschiedeten. Das Leben findet in anderen Räumen statt, in der Schule verwandeln sich Schüler zu alten, freudlos schlürfenden Wesen, die in einem Seniorenstift ob ihrer Schrittgeschwindigkeit kaum auffielen. Ich frage mich, was diese (14) vor mir Leben nennen? Wann (15) leben sie? Was begeistert...

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sie, wofür glühen sie, worin gehen sie voll auf? Schule, Wissen, Leistung sind es sicherlich nicht. Was dann? Haben diese jugendlichen Greise etwas, was sie ihr Leben nennen, worauf sie dann stolz sind? Alles perlt an meiner dicken Ölschicht aus Jahrzehnten Lehrerrealität ab, ich bereite wie immer jede Stunde zu Hause vor und frage nicht, ob (16) mein Engagement sinnvoll sei, ich tue auch in den „leeren“ Raum hinein. Aber was geht in den jungen Lehrkräften vor, deren Unterrichts-Erfahrung kaum sich von meiner unterscheidet? Werden sie die Resonanzlosigkeit über Jahrzehnte ertragen, sie gleichgültig wegstecken wie ich? Ich gehe auf der Brücke dieser Schulrealität dankbar, gelassen und freudig meiner Pensionierung entgegen. Und diese entstresste Einstellung deckt sich vollkommen mit der entstressten Einstellung meiner Schüler und so verstehen wir uns stressfrei prächtig! Und das (17) ist (18) gut so! es 7 Verb 8 Adverb 9 best. Numeral 10 Nomen 11 Reflexivpr. 12 Relativpr. ‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒ 13 Modalverb 14 Demonstr. Pr. 15 Interrogativpr. 16 Konjunktion 17 Demonstr. Pr. 18 Verb www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 13 KA: Grammatik / S. 2 2. Direkte / indirekte Rede Forme nur die kursiven (!) Sätze von der direkten in die indirekte Rede (teilweise müssen die Sätze in der indirekten Rede ein wenig umgestellt werden, es zählt die korrekte Konjunktivform und die grammatikalische Angleichung) SK erzählt im Lehrerzimmer seinen Kollegen von den gerade gemachten Unterrichts-Erfahrungen: „Mensch, ihr werdet es kaum glauben, was mir vorhin passierte. Da frug mich doch tatsächlich ein Schüler, wie viele Fehler es gibt, wenn er die komplette Konjunktiv-Aufgabe ausließe. Ich dachte zunächst an einen Witz, jedoch wurde mir schnell klar, dass es eiskalte Notenberechnung war, die genau Aufwand und Ergebnis hochrechnete. Ihr müsst wissen, wir brauchen bei der nächsten Klassenarbeit auf jeden Fall den Konjunktiv, das Ganze ist also eine gezielte Anforderung für die nächste Klausur. Wie ticken solche Schüler, es ist mir ein vollkommenes Rätsel. Zwei Welten schieben sich ohne große Berührung aneinander vorbei. Was denkt ihr? Egal, wir trinken jetzt gemütlich einen Kaffee, wir vergessen die Schule, wir sprechen nicht mehr über Schüler. Wie war denn euer Wochenende? Leider fiel mein Tennisspiel ins Wasser, weil ein Turnier war, das Wetter wäre ja bombig zum Spielen gewesen.“ Sk erzählt seinen Kollegen, sie würden es kaum glauben, was ihm vorhin passiert sei. Da habe ihn ein Schüler gefragt, wie viele Fehler es gebe, wenn er die Konjunktiv-Aufgabe ausließe. Er (Sk) habe zunächst an einen Witz gedacht, jedoch sei ihm schnell klar geworden, dass es eiskalte Notenberechnung gewesen sei, die genau Aufwand und Ergebnis hochgerechnet habe. Sie (Kollegen) müssten wissen, sie (Schüler) bräuchten bei der nächsten Klassenarbeit auf jeden Fall den Konjunktiv, das Ganze sei also eine gezielte Anforderung für die nächste Klausur. Wie solche Schüler tickten, sei ihm (Sk) ein vollkommenes Rätsel. Zwei Welten schöben sich ohne große Berührung aneinander vorbei. Was sie (Kollegen) dächten? Sie tränken jetzt gemütlich einen Kaffee, sie vergäßen die Schule und sprächen nicht mehr über Schüler. Wie denn ihr Wochenende gewesen sei? Leider sei sein (Sk) Tennisspiel ins Wasser gefallen, weil ein Turnier gewesen sei, das Wetter wäre bombig zum Spielen gewesen. www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 13 KA: Grammatik / S. 3 3. Zeiten (Aktiv / Passiv + Zeit) Fast direkt nach dem Referendariat unterrichtete ich als Junglehrer an einer Privatschule. Ich war zum Klassenlehrer einer 8. Klasse gemacht worden (1) und hatte natürlich nicht die Vorbereitung durch den Film „Pubertier“ (2), der wurde ja erst viel später gedreht (3). Egal: Klasse, Schülerin-Mutter und ich waren im Schullandheim am Chiemsee. In meiner Unerfahrenheit hatte ich ein günstiges Hotel genommen (4), nicht ahnend, dass meine Schüler Nacht für Nacht auf den Hotelgängen Gespensterles mit Bettlaken spielten und jedes Frühstück mit Beschwerden der anderen Hotelgäste begann. Die letzte Nacht werde ich nicht vergessen (5)! Ein Mädchen hatte sich in einen Jungen der Klasse verknallt (6), dessen Begeisterung sich im Rahmen bewegte. Nachdem zusätzlich ein anderes, das auch scharf auf den Jungen war, der Verliebten erzählte, dass sie, die Verliebte, nie und nimmer der Typ von diesem Jungen war (7), trank sie, die Verliebte, sich mit Cola zu und fiel in eine Art Cola-Koma. Nachdem eine Schülerin komplett aufgelöst mich gesucht und gefunden hatte (8), erzählte sie, die Verliebte läge wie tot im Bett und könne nicht geweckt werden. Ich hatte dies zunächst als hysterische Mädchenübertreibung abgetan (9), wurde dann aber eines Besseren belehrt (10), das Mädchen war tatsächlich nicht zu wecken gewesen (11). Ich hob es hoch, schüttelte es, umsonst. Also rief ich den erstbesten Arzt des Dorfes an, inzwischen war es kurz vor Mitternacht. Der erste Arzt murmelte etwas, dann kam ein Krankenwagen mit Blaulicht gefahren, was mir nichts half, da wir am nächsten Tag zurückfahren wollten. Nachdem der Krankenwagen wieder abgefahren war (12), rief ich den nächsten Arzt an, der dann auch kam. Er sah sich das „tote" Mädchen an und flüsterte mir ins Ohr: „Ich habe auch so eine Hysterische zu Hause (13), kein Problem!" Er holte eine Spritze `raus und knallte der „Toten“ eine Portion Valium rein, morgen sei alles wieder in Ordnung. Plötzlich war ein anderes Mädchen weinend in den Raum gestürzt (14), das Mädchen mit dem frechen Satz wolle sich zum Fenster rausstürzen und schrie unablässig: „Das wollte ich nicht, das wollte ich nicht!" Sie hielt die Verliebte für tot und sich für ihre Mörderin. Der Arzt war pubertätserprobt, holte ganz cool die nächste Spritze raus, die nächste Valium- Ampulle und auch dieses Mädchen wurde ruhig gespritzt (15). Am Morgen hatte ich mich noch nicht in den Frühstücksraum getraut (16), sondern packte zunächst meine Sachen. Es klopfte und ein Junge erzählte mir, sie hätten gerade das eine Valium-Mädchen aus dem nahe gelegenen Wirtshaus ins Hotel getragen. Sie hat im Wirtshaus einen Humpen Bier geleert (17) und ist nun kaum noch ansprechbar. Der Bus, der uns zum Bahnhof bringen sollte, kam erst nach dem dritten Anruf, das „besoffene" Valium-Mädchen schrie und flennte im Bus, die Tränen rannen, der Speichel floss und ich malte mir die Situation auf dem Bahnsteig aus. Meine schlimmste Phantasie wurde Realität. Schreiend und heulend stand sie, die „besoffene" Valium-Gespritzte, auf dem Bahnsteig, ich wäre am liebsten im Erdboden versunken. Da hatte die Mutter dank Pubertätserfahrungen mit der eigenen Tochter eine geniale Idee (18): „Du, wenn du dich weiter so blöd aufführst und rumflennst wie eine Gestörte, wird dich der Junge niemals mehr anschauen, geschweige denn haben wollen!" Das Flenn-Mädchen schaute die Mutter entgeistert an, das Rumgeplärre hörte schlagartig auf und wir konnten ohne weitere Probleme mit dem Zug nach Hause fahren. www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 13 KA: Grammatik / S. 4 Aktiv/Passiv + Zeit 1 P+Plusquamp. 2 A+Präteritum 3 P+Präteritum 4 A+Plusquamp. 5 A+Futur I 6 A+Plusquamp. 4. Stilfiguren (nur exakte Fachausdrücke werden akzeptiert!) Klipp und klar Zitat Weibliche Bundeskanzlerin In Reih und Glied Eng ist die Welt und das Gehirn ist weit. Absichtliches Versehen 7 A+Präteritum 8 A+Plusquamp. 9 A+Plusquamp. 10 P+Präteritum 11 A+Plusquamp 13 A+Präsens 14 A+Plusquamp 15 P+Präteritum 16 A+Plusquamp 17 A+Perfekt 12 A+Plusquamp 18 A+Präteritum Halbgötter in Weiß Erst die Arbeit, dann das Vergnügen! Das ist nicht übel! Rufts, trank, dürstete! Der Garten trauert. Hendiadyoin Pleonasmus Tautologie Chiasmus Oxymoron Periphrase Ellipse Litotes Asyndeton Stilfigur Personifikation Notenraster / 2er-Schritte Fehler / Note Fehler Schüler Note 0 1-2 3-4 5-6 7-8 9-10 11-12 13-14 15-16 17-18 19-20 21-22 23-24 25-26 27-28 NP 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5,5 5 6,0 4 3 2 1 0 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 3,5 4,0 4,5 5,0 www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 13 KA: Grammatik / S. 1 (Deutsch/Grammatik/KAWortZeit-WG13-17) Klasse: WG 13 Fehlerzahl: 1 2 ‒‒‒‒‒‒‒‒‒ 3 4 5 6 Name: ‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒ Durchschnitt: ‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒ 7 8 9 10 11 12 NP: 1. Wortarten Nummern stehen hinter dem Wort! Lehrergedanken vor der Klasse Ich stehe vorne - komplett einsam (1) - und spreche hinein in (2) den Interessens-Tod, hinein in ein Etwas, was (3) mir (4) die Gedanken aus dem (5) Kopf zwingen lässt, in einen Raum ohne Resonanz, ohne Echo, ohne Rückmeldung. Stete (6) Frage: „Habt (7) ihr Fragen?" Meist Schweigen. Ich schaue in Gesichter, die seelenlos (8) vor sich hin starren, zu keinem Blickkontakt fähig, allein das Herstellen eines Blickkontaktes ist des Aufwandes zu viel. Es scheint alles so sinnlos. Zwei (9) Welten (10) begegnen sich (11), die (12) ohne Berührung aneinander vorbei wabern, konturlos, nicht greifbar, ohne Ecken und Kanten, die berühren könnten (13). Ich stehe und schaue in die Leere, stelle Fragen und beantworte sie mit einem Achsel zuckenden Okay selbst. Keinerlei Ärger in mir, keinerlei Protest gegen Schüler, die wohl schon beim Betreten der Schule sich von ihr verabschiedeten. Das Leben findet in anderen Räumen statt, in der Schule verwandeln sich Schüler zu alten, freudlos schlürfenden Wesen, die in einem Seniorenstift ob ihrer Schrittgeschwindigkeit kaum auffielen. Ich frage mich, was diese (14) vor mir Leben nennen? Wann (15) leben sie? Was begeistert sie, wofür glühen sie, worin gehen sie voll auf? Schule, Wissen, Leistung sind es sicherlich nicht. Was dann? Haben diese jugendlichen Greise etwas, was sie ihr Leben nennen, worauf sie dann stolz sind? Alles perlt an meiner dicken Ölschicht aus Jahrzehnten Lehrerrealität ab, ich bereite wie immer jede Stunde zu Hause vor und frage nicht, ob (16) mein Engagement sinnvoll sei, ich tue auch in den „leeren“ Raum hinein. Aber was geht in den jungen Lehrkräften vor, deren Unterrichts-Erfahrung kaum sich von meiner unterscheidet? Werden sie die Resonanzlosigkeit über Jahrzehnte ertragen, sie gleichgültig wegstecken wie ich? Ich gehe auf der Brücke dieser Schulrealität dankbar, gelassen und freudig meiner Pensionierung entgegen. Und diese entstresste Einstellung deckt sich vollkommen mit der entstressten Einstellung meiner Schüler und so verstehen wir uns stressfrei prächtig! Und das (17) ist (18) gut so! es ‒‒‒‒ 13 14 15 16 17 18 ‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒ www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 13 KA: Grammatik / S. 2 2. Direkte / indirekte Rede Forme nur die kursiven (!) Sätze von der direkten in die indirekte Rede (teilweise müssen die Sätze in der indirekten Rede ein wenig umgestellt werden, es zählt die korrekte Konjunktivform und die grammatikalische Angleichung) SK erzählt im Lehrerzimmer seinen Kollegen von den gerade gemachten Unterrichts-Erfahrungen: „Mensch, ihr werdet es kaum glauben, was mir vorhin passierte. Da frug mich doch tatsächlich ein Schüler, wie viele Fehler es gibt, wenn er die komplette Konjunktiv-Aufgabe ausließe. Ich dachte zunächst an einen Witz, jedoch wurde mir schnell klar, dass es eiskalte Notenberechnung war, die genau Aufwand und Ergebnis hochrechnete. Ihr müsst wissen, wir brauchen bei der nächsten Klassenarbeit auf jeden Fall den Konjunktiv, das Ganze ist also eine gezielte Anforderung für die nächste Klausur. Wie ticken solche Schüler, es ist mir ein vollkommenes Rätsel. Zwei Welten schieben sich ohne große Berührung aneinander vorbei. Was denkt ihr? Egal, wir trinken jetzt gemütlich einen Kaffee, wir vergessen die Schule, wir sprechen nicht mehr über Schüler. Wie war denn Vochenende? Leider fiel mein Tennisspiel ins Wasser, weil ein Turnier war, das Wetter wäre ja bombig zum Spielen gewesen." euer www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 13 KA: Grammatik / S. 3 3. Zeiten (Aktiv / Passiv + Zeit) Fast direkt nach dem Referendariat unterrichtete ich als Junglehrer an einer Privatschule. Ich war zum Klassenlehrer einer 8. Klasse gemacht worden (1) und hatte natürlich nicht die Vorbereitung durch den Film „Pubertier“ (2), der wurde ja erst viel später gedreht (3). Egal: Klasse, Schülerin-Mutter und ich waren im Schullandheim am Chiemsee. In meiner Unerfahrenheit hatte ich ein günstiges Hotel genommen (4), nicht ahnend, dass meine Schüler Nacht für Nacht auf den Hotelgängen Gespensterles mit Bettlaken spielten und jedes Frühstück mit Beschwerden der anderen Hotelgäste begann. Die letzte Nacht werde ich nicht vergessen (5)! Ein Mädchen hatte sich in einen Jungen der Klasse verknallt (6), dessen Begeisterung sich im Rahmen bewegte. Nachdem zusätzlich ein anderes, das auch scharf auf den Jungen war, der Verliebten erzählte, dass sie, die Verliebte, nie und nimmer der Typ von diesem Jungen war (7), trank sie, die Verliebte, sich mit Cola zu und fiel in eine Art Cola-Koma. Nachdem eine Schülerin komplett aufgelöst mich gesucht und gefunden hatte (8), erzählte sie, die Verliebte läge wie tot im Bett und könne nicht geweckt werden. Ich hatte dies zunächst als hysterische Mädchenübertreibung abgetan (9), wurde dann aber eines Besseren belehrt (10), das Mädchen war tatsächlich nicht zu wecken gewesen (11). Ich hob es hoch, schüttelte es, umsonst. Also rief ich den erstbesten Arzt des Dorfes an, inzwischen war es kurz vor Mitternacht. Der erste Arzt murmelte etwas, dann kam ein Krankenwagen mit Blaulicht gefahren, was mir nichts half, da wir am nächsten Tag zurückfahren wollten. Nachdem der Krankenwagen wieder abgefahren war (12), rief ich den nächsten Arzt an, der dann auch kam. Er sah sich das „tote" Mädchen an und flüsterte mir ins Ohr: „Ich habe auch so eine Hysterische zu Hause (13), kein Problem!" Er holte eine Spritze `raus und knallte der „Toten“ eine Portion Valium rein, morgen sei alles wieder in Ordnung. Plötzlich war ein anderes Mädchen weinend in den Raum gestürzt (14), das Mädchen mit dem frechen Satz wolle sich zum Fenster rausstürzen und schrie unablässig: „Das wollte ich nicht, das wollte ich nicht!" Sie hielt die Verliebte für tot und sich für ihre Mörderin. Der Arzt war pubertätserprobt, holte ganz cool die nächste Spritze raus, die nächste Valium- Ampulle und auch dieses Mädchen wurde ruhig gespritzt (15). Am Morgen hatte ich mich noch nicht in den Frühstücksraum getraut (16), sondern packte zunächst meine Sachen. Es klopfte und ein Junge erzählte mir, sie hätten gerade das eine Valium-Mädchen aus dem nahe gelegenen Wirtshaus ins Hotel getragen. Sie hat im Wirtshaus einen Humpen Bier geleert (17) und ist nun kaum noch ansprechbar. Der Bus, der uns zum Bahnhof bringen sollte, kam erst nach dem dritten Anruf, das „besoffene" Valium-Mädchen schrie und flennte im Bus, die Tränen rannen, der Speichel floss und ich malte mir die Situation auf dem Bahnsteig aus. Meine schlimmste Phantasie wurde Realität. Schreiend und heulend stand sie, die „besoffene" Valium-Gespritzte, auf dem Bahnsteig, ich wäre am liebsten im Erdboden versunken. Da hatte die Mutter dank Pubertätserfahrungen mit der eigenen Tochter eine geniale Idee (18): „Du, wenn du dich weiter so blöd aufführst und rumflennst wie eine Gestörte, wird dich der Junge niemals mehr anschauen, geschweige denn haben wollen!" Das Flenn-Mädchen schaute die Mutter entgeistert an, das Rumgeplärre hörte schlagartig auf und wir konnten ohne weitere Probleme mit dem Zug nach Hause fahren. www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 13 KA: Grammatik / S. 4 1 23456 4 6 Aktiv/Passiv + Zeit Klipp und klar 4. Stilfiguren (nur exakte Fachausdrücke werden akzeptiert!) Zitat Weibliche Bundeskanzlerin In Reih und Glied Eng ist die Welt und das Gehirn ist weit. Absichtliches Versehen 7 8 9 10 11 12 Halbgötter in Weiß Erst die Arbeit, dann das Vergnügen! Das ist nicht übel! Rufts, trank, dürstete! Der Garten trauert. 13 14 15 16 17 18 Stilfigur www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 13 KA: Grammatik / S. 1 (Deutsch/Grammatik/KAWortZeit-WG13-15) Klasse: WG 13 Fehlerzahl: ‒‒‒‒‒‒‒‒‒ Name: 1 Konjunktion 2 Pers. Pr. ‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒ Durchschnitt: 3 Interrogativ Pr. 4 Possessiv Pr. 5 Relativpr. 6 Demonstr. Pr. ‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒ Loreens Liebesbrief 1. Wortarten Nummern stehen hinter dem Wort! NP: ‒‒‒‒ Wenn (1) ich dich (2) sehe, fühle, spüre, du, wer (3) kommt dir gleich? Dein (4) Vibrieren, das (5) eins wird mit meinem, das (6) ist es, das allein, wohin mein Verlangen mich drängt, du kannst (7) es, du bist es, du bringst es, du, nur du allein. Wie ist das Leben so langweilig, so öde, nur (8) du gibst den Kick, den irren (9) Kick, den Wahnsinns-Kick! Allein (9) deine Gestalt, auch dieses Schlanke, - etwas (10), an das (11) ich mich mit allen Fasern meines Körpers so wunderbar schmiegen kann (12), eins mit dir werde (13), eins mit dir bin, verschmolzen mit (14) dir, in dir, hin zu dir! Heute, morgen, gestern, durch dich vergesse ich die vergangene, die schnell (15) vorauseilende Zeit, denn (16) du bist schneller, ohne Red Bull, Flügel - ich habe dich, so stark spüre ich dich, - fahren wir, rasen wir, fliegen wir - schneller, höher, weiter, wohin? Wovon jagen wir davon, - Schule, du liegst hinter mir, und vor mir, die Freiheit, die unbändig (17) sich nicht fassen, nicht binden lässt, - doch, es schwindelt mir heftig, du lässt mich zurück, allein, verlassen, die Wortarten, ich muss sie suchen, finden, und wo bist du, du, Fluchthelfer, du lässt mich vollkommen im Stich, aber nach der Grammatik-Tyrannei werde (18) ich türmen, aus diesem Raum stürmen, auf dich springen und dann haben Lehrer, Schule mich gesehen! Ich liebe dich, dich, dich allein! Deine Loreen 7 Verb 8 Adverb 9 Adjektiv 10 Indefinitpr. 11 Relativpr. 12 Modalverb ‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒ 13 Verb 14 Präposition 15 Adverb 16 Konjunktion 17 Adverb 18 Hilfsverb www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 13 KA: Grammatik / S. 2 Führerschein mit 12 2. Direkte / indirekte Rede Forme nur die kursiven (!) Sätze von der direkten in die indirekte Rede (teilweise müssen die Sätze in der indirekten Rede ein wenig umgestellt werden) Kristina flüstert mal wieder im Deutsch-Unterricht zu Janina: „Janina, hör zu, du wirst es nicht glauben, was ich erlebte. Gestern Nacht fuhr hinter mir ein Polizeiwagen, dann streckte der Typ die Kelle raus und ich musste anhalten. So ein Schrank von Polizist kam auf mich zu, ich wagte gar nicht auszusteigen, ich wäre ihm gerade bis zum Bauchnabel gegangen." Der Polizist fragte Kristina: „Hey, Kleine, hast du Papas Autoschlüssel geklaut? Du hast wohl Auto und Tretroller verwechselt. Von hinten sah es aus, als führe das Auto allein. Kleine, weißt du, was ein Führerschein ist? Hast du so einen? Zeig mir jetzt aber nicht den vom Papa!" Kristina zeigte zitternd den Führerschein. Der Polizist murmelte: „Das ist wohl der neue Führerschein mit 12! Gut, Kleine, fahr weiter!" Und Kristina gab Gas wie eine Blöde, sodass dem großen Polizisten der ganze Straßendreck entgegen flog. Und Kristina sang: „Siehst de wohl, das haste jetzt davon...!“, und fuhr stolz nach Hause. Sie solle zuhören, sie werde es nicht glauben, was sie erlebt habe. Gestern Nacht sei hinter ihr ein Polizeiwagen gefahren, dann habe der Typ die Kelle herausgestreckt und sie habe anhalten müssen. So ein Schrank von Polizist sei auf sie zugekommen, sie habe gar nicht auszusteigen gewagt, sie wäre ihm gerade bis zum Bauchnabel gegangen. Der Polizist fragte Kristina, ob sie Papas Autoschlüssel geklaut habe. Sie habe wohl Auto und Tretroller verwechselt. Von hinten habe es ausgesehen, als führe das Auto allein. Der Polizist fragte, ob sie wisse, was ein Führerschein sei. Ob sie so einen habe. Sie solle ihm jetzt aber nicht den vom Papa zeigen. Der Polizist murmelte, das sei wohl der Führerschein mit 12. Sie solle weiterfahren. www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 13 KA: Grammatik / S. 3 Anne und das Lehrer-Selfie 3. Zeiten (Aktiv / Passiv + Zeit) Nachdem Anne hundert Meter vor dem Stall vom Pferd geworfen worden war (1) und Pferde-Laura auf dem Boden vor Lachen gelegen hatte (2), ist tatütata der Krankenwagen gekommen (3). Aber diese Geschichte hatte sich vor zwei Jahren zugetragen (4), worüber alle in der Klasse dank Grammatikarbeit informiert worden waren (5). Am Tag nun war Anne freudig im Stall (6) und nachts ist sie mit ihrer Pferde-Laura zusammen gewesen (7). Doch diese Nächte werden jetzt hier nicht geschildert werden (8), denn der Text muss anständig bleiben (9). Eines Tage, es war vor nicht allzu langer Zeit, wurde vom lieben Lehrer Anne eine Mail mit einem Selfie geschickt (10). Die freche Anne, verdorben durch Pferde-Laura, mailte dem lieben Menschen (11): „Das Selfie ist ja so blöd, Sie sind ja total unfähig (12), nicht mal ein Selfie packen Sie, und so was nennt sich Lehrer!" Nachdem der liebe Lehrer so beschimpft worden war (13), schrieb er der frechen Anne zurück (14): ,,Alice wird mich rächen, sie wird dich treten, du wirst im Krankenhaus landen, warte ab!" Doch die freche Anne war sich absolut sicher gewesen (15), ihre Alice tue dies nie und nimmer, sie verlachte keck des Lehrers Racheplan und hatte dem lieben Lehrer geschrieben (16): „Nie und nimmer!“ Eine Stunde war ins Land gegangen, dann bekam der Lehrer wieder eine Mail: ,,Ich bin im Krankenhaus, Alice hat mich getreten, mein ganzer Fuß ist verbunden worden (17). Ich werde nie, nie mehr etwas gegen ihre Selfies sagen!" Auch Pferde-Laura war sofort informiert worden (18) und lag wieder vor Lachen auf dem Boden und mailte dem lieben Lehrer nur: „Mit Anne hat man echt viel Spaß! Habe gleich vor Begeisterung eine Flasche geköpft!" Aktiv/Passiv + Zeit 1 P/Plusquamp. 2 A/Plusquamp. 3 A/Perfekt 4 A/Plusquamp. 5 P/Plusquamp. 7 A/Perfekt 8 P/Futur I 9 A/Präsens 10 P/Präteritum 11 A/Präteritum 6 A/Präteritum 12 A/Präsens 13 P/Plusquamp. 14 A/Präteritum 15 A/Plusquamp. 16 A/Plusquamp. 17 P/Perfekt 18 P/Plusquamp. www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 13 KA: Grammatik / S. 4 Zitat Voll und ganz Die Kuh vom Eis kriegen Der Tag verabschiedet sich. Eile mit Weile Wer ist schon perfekt? Ich schlafe am Tag, in der Nacht feiere ich. Entsorgungspark Ohne Wenn und Aber Ich kam, sah, siegte. 4. Stilfiguren Feuer und Flamme Tautologie Metapher Personifikation Oxymoron Rhetorische Frage Chiasmus Stilfigur Euphemismus Ellipse Klimax Hendiadyoin www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 12 KA: Grammatik... / S. 1 Fehlerzahl: ‒‒‒‒‒‒‒‒ 1 2 3 4 5 6 (Deutsch/Grammatik/KAWortZeitStil Reim-WG12-16) Name: Durchschnitt: ‒‒‒‒‒‒ 7 8 9 10 11 12 Name:............ NP: 1. Wortarten Nummern stehen hinter dem Wort! (eigener Text) Das (1), was (2) ich (3) weiß, ist (4) nicht unbedingt das, was ich gerne (5) wahrhaben möchte (6). Das (7) Abitur rückt näher (8), man (9) hat (10) es irgendwie im Gefühl, doch ignoriert es (11). Etwas nimmt uns (12) die Kraft, voll zu powern, nichts (13) ist schöner als Partys, wir geben uns ihnen hin in (14) bedingungsloser (15) Leidenschaft, die manchmal (16) aber in Blick auf Schule Leiden schafft. Die Wortarten verfolgen uns noch in den Schlaf (17), sie wecken uns auf und viele denken, mein (18) Gott, habe ich sie drauf? Party hin und Party her, die Noten zählen ins Abitur, nun ja, so schlimm wird es nun auch wieder nicht werden, es gab Übungsmaterial die Masse, also, was kann denn uns schon passieren, an den Wortarten werde ich ja nicht gerade scheitern. 13 14 15 16 17 18 ‒‒‒‒‒‒‒‒‒ www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 12 KA: Grammatik... / S. 2 Name:........... 2. Direkte / indirekte Rede Forme nur die kursiven (!) Sätze von der direkten in die indirekte Rede (Teilweise müssen die Sätze in der indirekten Rede ein wenig umgestellt oder die Fragestellung eingebaut werden. „Sie“ kann verschiedene Personen bedeuten, dies einfach ignorieren und „sie“ hinschreiben!) Christin sagt als Spielführerin zur gegnerischen: „Hallo, vergiss nicht, wir werden euch besiegen! Vor einer Woche waren wir einfach klasse, wir schoben fast jeden Ball ins gegnerische Tor. Unsere Abwehr stand bombensicher, wir ließen keinen Ball durch. Denkst du, du hast eine Chance gegen uns? Nie und nimmer, ich gebe dir einen Tipp: Gib das Spiel gleich verloren, tretet gar nicht an und geht sofort mit uns Eis essen." www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 12 KA: Grammatik... / S. 3 3. Zeiten (Aktiv / Passiv + Zeit) Nachdem das Spiel angepfiffen worden war (1), war Christin nicht mehr zu halten (2). Warum hatte die blöde Kuh von Spielführerin nicht sofort das Spiel verloren gegeben (3), das war doch ihre einzige Chance gewesen (4). Auch Annabell trieb es die Zornesröte ins Gesicht (5), sie hatte sich schon Eis essen gesehen (6), nun muss sie spielen (7). Regel: Sag Annabell das Wort „Eis" und schon wird sie Richtung Eisdiele losrennen (8). Nun musste sie aber Richtung Tor rennen (9), boah, ist sie jetzt sauer gewesen (10). Das Eis wird von ihr immer im Familienbecher bestellt (11) und natürlich ganz voll. Mit der Eiswut im Bauch stürmte sie nun mit dem Ball voran, der Ball wurde von ihr Richtung Tor getrieben (12). Nachdem sich eine Gegnerin ihr in den Weg gestellt hatte (13), wurde diese einfach umgeschrubbt, der Schiedsrichter fand das gar nicht lustig und Annabell dachte: das gibt jetzt eine gelbe Karte. Der Schiedsrichter wurde ganz unschuldig und entschuldigend angeschaut (14), Annabell hat mit ihrem Taschentuch die Tränen der Gegnerin getrocknet (15), das machte Eindruck und die gelbe Karte wurde tatsächlich nicht gezogen (16). Da hat aber Annabell voll Glück gehabt und Christin kam zu ihr und hat sie ins Gebet genommen: „Du kannst doch nicht einfach die Mädels umschrubben, nur weil du nicht sofort das Eis bekommen hast. Du musst halt ein bisschen warten, nachher wirst du dein Eis kriegen. Wir spielen hier Fußball und nicht Rugby!" Das Ganze war Annabell richtig peinlich gewesen (17), in ihrem Traum hatte sie schon den Familienbecher gesehen, aber nicht die Gegnerin. Natürlich gab es einen Freistoß, dieser war von der besten Gegnerin ausgeführt worden (18), der Ball flog verdächtig nahe dem eigenen Tor. Doch der Ball war blitzschnell von der Torfrau festgehalten worden, sie hatte sich auf den Ball geworfen, die Situation ist so gerettet worden. Am Ende bekam Annabell ihren Familienbecher und war der glücklichste Mensch im Frauenfußballkreis. 1 2 3 4 5 6 Aktiv/Passiv + Zeit 7 8 9 10 11 12 Name:........... 13 14 15 16 17 18 www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 12 KA: Grammatik... / S. 4 Zitat In Reih' und Glied Ich schlafe am Tag, in der Nacht wache ich. Sonst noch was? 4. Stilfiguren Kreuz und quer Jetzt lacht das Glück uns an! Wir haben nicht wenig gelacht! Eingefleischter Vegetarier 5. Reimschema Zitat Ja, ich weiß, woher ich stamme, Ungesättigt gleich der Flamme Glühe und verzehr' ich mich. Licht wird alles, was ich fasse, Kohle alles, was ich lasse, Flamme bin ich sicherlich. Der flutende Schein der Sonne will jähling verfließen in die fernen, flockigen Wiesen fällt Donner ein. Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, daß er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt. Name:........... Stilfigur Reimschema www.KlausSchenck.de/ Deutsch / WG 12 KA: Grammatik... / S. 5 6. Metrum Zitat Seht! wie die Tage sich sonnig verklären! Blau ist der Himmel und grünend das Land. Klag' ist ein Misston im Chore der Sphären! Trägt denn die Schöpfung ein Trauergewand? Veilchen träumen schon, Wolken balde kommen. - Horch, von fern ein leiser Harfenton! Frühling, ja du bist's! Dich hab' ich vernommen! Name:........... Metrum www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 12 KA: Grammatik... / S. 1 Fehlerzahl: . ‒‒‒‒‒‒‒‒ (Deutsch/Grammatik/KAWortZeitStil Reim-WG12-16-Lösungen) Name: 1 Demonstrativpr. 2 Relativpr. 3 Personalpr. 4 Verb 5 Adverb 6 Modalverb Durchschnitt: ‒‒‒‒‒‒ Name:............ 1. Wortarten Nummern stehen hinter dem Wort! 7 best. Artikel 8 Adverb 9 Indefinitpr. 10 Verb 11 Personalpr. 12 Personalpr. NP: Das (1), was (2) ich (3) weiß, ist (4) nicht unbedingt das, was ich gerne (5) wahrhaben möchte (6). Das (7) Abitur rückt näher (8), man (9) hat (10) es irgendwie im Gefühl, doch ignoriert es (11). Etwas nimmt uns (12) die Kraft, voll zu powern, nichts (13) ist schöner als Partys, wir geben uns ihnen hin in (14) bedingungsloser (15) Leidenschaft, die manchmal (16) aber in Blick auf Schule Leiden schafft. Die Wortarten verfolgen uns noch in den Schlaf (17), sie wecken uns auf und viele denken, mein (18) Gott, habe ich sie drauf? Party hin und Party her, die Noten zählen ins Abitur, nun ja, so schlimm wird es nun auch wieder nicht werden, es gab Übungsmaterial die Masse, also, was kann denn uns schon passieren, an den Wortarten werde ich ja nicht gerade scheitern. 13 Indefinitpr. 14 Präposition 15 Adjektiv 16 Adverb ‒‒‒‒‒‒‒‒‒ 17 Nomen 18 Possessivpr. www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 12 KA: Grammatik... / S. 2 Name:............ 2. Direkte / indirekte Rede Forme nur die kursiven (!) Sätze von der direkten in die indirekte Rede (Teilweise müssen die Sätze in der indirekten Rede ein wenig umgestellt oder die Fragestellung eingebaut werden. „Sie“ kann verschiedene Personen bedeuten, dies einfach ignorieren und „sie“ hinschreiben!) Christin sagt als Spielführerin zur gegnerischen: „Hallo, vergiss nicht, wir werden euch besiegen! Vor einer Woche waren wir einfach klasse, wir schoben fast jeden Ball ins gegnerische Tor. Unsere Abwehr stand bombensicher, wir ließen keinen Ball durch. Denkst du, du hast eine Chance gegen uns? Nie und nimmer, ich gebe dir einen Tipp: Gib das Spiel gleich verloren, tretet gar nicht an und geht sofort mit uns Eis essen.“ Christin sagt zu ihr, sie solle nicht vergessen, sie würden sie besiegen. Vor einer Woche seien sie einfach klasse gewesen, sie hätten fast jeden Ball ins gegnerische Tor geschoben. Ihre Abwehr sei bombensicher gestanden, sie hätten keinen Ball durchgelassen. Ob sie denke, sie habe eine Chance gegen sie? Sie gebe ihr einen Tipp: Sie solle das Spiel gleich verloren geben, sie sollten gar nicht antreten und sofort mit ihnen Eis essen gehen. www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 12 KA: Grammatik... / S. 3 3. Zeiten (Aktiv / Passiv + Zeit) Nachdem das Spiel angepfiffen worden war (1), war Christin nicht mehr zu halten (2). Warum hatte die blöde Kuh von Spielführerin nicht sofort das Spiel verloren gegeben (3), das war doch ihre einzige Chance gewesen (4). Auch Annabell trieb es die Zornesröte ins Gesicht (5), sie hatte sich schon Eis essen gesehen (6), nun muss sie spielen (7). Regel: Sag Annabell das Wort „Eis" und schon wird sie Richtung Eisdiele losrennen (8). Nun musste sie aber Richtung Tor rennen (9), boah, ist sie jetzt sauer gewesen (10). Das Eis wird von ihr immer im Familienbecher bestellt (11) und natürlich ganz voll. Mit der Eiswut im Bauch stürmte sie nun mit dem Ball voran, der Ball wurde von ihr Richtung Tor getrieben (12). Nachdem sich eine Gegnerin ihr in den Weg gestellt hatte (13), wurde diese einfach umgeschrubbt, der Schiedsrichter fand das gar nicht lustig und Annabell dachte: das gibt jetzt eine gelbe Karte. Der Schiedsrichter wurde ganz unschuldig und entschuldigend angeschaut (14), Annabell hat mit ihrem Taschentuch die Tränen der Gegnerin getrocknet (15), das machte Eindruck und die gelbe Karte wurde tatsächlich nicht gezogen (16). Da hat aber Annabell voll Glück gehabt und Christin kam zu ihr und hat sie ins Gebet genommen: „Du kannst doch nicht einfach die Mädels umschrubben, nur weil du nicht sofort das Eis bekommen hast. Du musst halt ein bisschen warten, nachher wirst du dein Eis kriegen. Wir spielen hier Fußball und nicht Rugby!" Das Ganze war Annabell richtig peinlich gewesen (17), in ihrem Traum hatte sie schon den Familienbecher gesehen, aber nicht die Gegnerin. Natürlich gab es einen Freistoß, dieser war von der besten Gegnerin ausgeführt worden (18), der Ball flog verdächtig nahe dem eigenen Tor. Doch der Ball war blitzschnell von der Torfrau festgehalten worden, sie hatte sich auf den Ball geworfen, die Situation ist so gerettet worden. Am Ende bekam Annabell ihren Familienbecher und war der glücklichste Mensch im Frauenfußballkreis. Aktiv/Passiv + Zeit 1 P/Plusqu. 2 A/Prät. 3 A/Plusqu. 4 A/Plusqu. 5 A/Prät. 6 A/Plusqu. 7 A/Präs. 8 A/Futur I 9 A/Prät. Name:........... 10 A/Perf. 11 P/Präs. 12 P/Prät. 13 A/Plusqu. 14 P/Prät. 15 A/Perf. 16 P/Prät. 17 A/Plusqu. 18 P/Plusqu. www.KlausSchenck.de / Deutsch / WG 12 KA: Grammatik... / S. 4 Zitat In Reih' und Glied Ich schlafe am Tag, in der Nacht wache ich. Sonst noch was? 4. Stilfiguren Kreuz und quer Jetzt lacht das Glück uns an! Wir haben nicht wenig gelacht! Eingefleischter Vegetarier Zitat Ja, ich weiß, woher ich stamme, Ungesättigt gleich der Flamme Glühe und verzehr' ich mich. Licht wird alles, was ich fasse, Kohle alles, was ich lasse, Flamme bin ich sicherlich Der flutende Schein der Sonne will jähling verfließen in die fernen, flockigen Wiesen fällt Donner ein. Tautologie Chiasmus Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, daß er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt. Ellipse Hendiadyoin Personifikation Litotes 5. Reimschema (Internet) Oxymoron Stilfigur Name:........... Reimschema Schweifreim Umarmender Reim Kreuzreim www.KlausSchenck.de/ Deutsch / WG 12 KA: Grammatik... / S. 5 6. Metrum (Internet) Zitat Seht! wie die Tage sich sonnig verklären! Blau ist der Himmel und grünend das Land. Klag' ist ein Misston im Chore der Sphären! Trägt denn die Schöpfung ein Trauergewand? Veilchen träumen schon, Wolken balde kommen. - Horch, von fern ein leiser Harfenton! Frühling, ja du bist' s! Dich hab' ich vernommen! Daktylus Trochäus Name:........... Metrum www.KlausSchenck.de /WG 13/ KA: Grammatik / S. 1 (Deutsch/Grammatik/KAWortZeit-WG13-15) Klasse: WG 13 Fehlerzahl: 1 2 3 4 5 6 ‒‒‒‒‒‒‒‒‒ Name: ‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒ Durchschnitt: ‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒ Loreens Liebesbrief 7 8 9 10 11 12 NP: 1. Wortarten Nummern stehen hinter dem Wort! ‒‒‒‒ Wenn (1) ich dich (2) sehe, fühle, spüre, du, wer (3) kommt dir gleich? Dein (4) Vibrieren, das (5) eins wird mit meinem, das (6) ist es, das allein, wohin mein Verlangen mich drängt, du kannst (7) es, du bist es, du bringst es, du, nur du allein. Wie ist das Leben so langweilig, so öde, nur (8) du gibst den Kick, den irren (9) Kick, den Wahnsinns-Kick! Allein deine Gestalt, auch dieses Schlanke, - etwas (10), an das (11) ich mich mit allen Fasern meines Körpers so wunderbar schmiegen kann (12), eins mit dir werde (13), eins mit dir bin, verschmolzen mit (14) dir, in dir, hin zu dir! Heute, morgen, gestern, durch dich vergesse ich die vergangene, die schnell (15) vorauseilende Zeit, denn (16) du bist schneller, ohne Red Bull, Flügel - ich habe dich, so stark spüre ich dich, - fahren wir, rasen wir, fliegen wir - schneller, höher, weiter, wohin? Wovon jagen wir davon, - Schule, du liegst hinter mir, und vor mir, die Freiheit, die unbändig (17) sich nicht fassen, nicht binden lässt, - doch, es schwindelt mir heftig, du lässt mich zurück, allein, verlassen, die Wortarten, ich muss sie suchen, finden, und wo bist du, du, Fluchthelfer, du lässt mich vollkommen im Stich, aber nach der Grammatik-Tyrannei werde (18) ich türmen, aus diesem Raum stürmen, auf dich springen und dann haben Lehrer, Schule mich gesehen! Ich liebe dich, dich, dich allein! Deine Loreen 13 14 15 16 17 18 ‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒‒ - www.KlausSchenck.de /WG 13/ KA: Grammatik / S. 2 Führerschein mit 12 2. Direkte / indirekte Rede Forme nur die kursiven (!) Sätze von der direkten in die indirekte Rede (teilweise müssen die Sätze in der indirekten Rede ein wenig umgestellt werden) Kristina flüstert mal wieder im Deutsch-Unterricht zu Janina: „Janina, hör zu, du wirst es nicht glauben, was ich erlebte. Gestern Nacht fuhr hinter mir ein Polizeiwagen, dann streckte der Typ die Kelle raus und ich musste anhalten. So ein Schrank von Polizist kam auf mich zu, ich wagte gar nicht auszusteigen, ich wäre ihm gerade bis zum Bauchnabel gegangen." Der Polizist fragte Kristina: „Hey, Kleine, hast du Papas Autoschlüssel geklaut? Du hast wohl Auto und Tretroller verwechselt. Von hinten sah es aus, als führe das Auto allein. Kleine, weißt du, was ein Führerschein ist? Hast du so einen? Zeig mir jetzt aber nicht den vom Papa!" Kristina zeigte zitternd den Führerschein. Der Polizist murmelte: „Das ist wohl der neue Führerschein mit 12! Gut, Kleine, fahr weiter!" Und Kristina gab Gas wie eine Blöde, sodass dem großen Polizisten der ganze Straßendreck entgegen flog. Und Kristina sang: „Siehst de wohl, das haste jetzt davon...!“, und fuhr stolz nach Hause. www.KlausSchenck.de 1 2 3 4 5 6 Anne und das Lehrer-Selfie /WG 13/ KA: Grammatik / S. 3 Nachdem Anne hundert Meter vor dem Stall vom Pferd geworfen worden war (1) und Pferde-Laura auf dem Boden vor Lachen gelegen hatte (2), ist tatütata der Krankenwagen gekommen (3). Aber diese Geschichte hatte sich vor zwei Jahren zugetragen (4), worüber alle in der Klasse dank Grammatikarbeit informiert worden waren (5). Am Tag nun war Anne freudig im Stall (6) und nachts ist sie mit ihrer Pferde-Laura zusammen gewesen (7). Doch diese Nächte werden jetzt hier nicht geschildert werden (8), denn der Text muss anständig bleiben (9). 3. Zeiten (Aktiv / Passiv + Zeit) Eines Tage, es war vor nicht allzu langer Zeit, wurde vom lieben Lehrer Anne eine Mail mit einem Selfie geschickt (10). Die freche Anne, verdorben durch Pferde-Laura, mailte dem lieben Menschen (11): „Das Selfie ist ja so blöd, Sie sind ja total unfähig (12), nicht mal ein Selfie packen Sie, und so was nennt sich Lehrer!" Nachdem der liebe Lehrer so beschimpft worden war (13), schrieb er der frechen Anne zurück (14): ,,Alice wird mich rächen, sie wird dich treten, du wirst im Krankenhaus landen, warte ab!" Doch die freche Anne war sich absolut sicher gewesen (15), ihre Alice tue dies nie und nimmer, sie verlachte keck des Lehrers Racheplan und hatte dem lieben Lehrer geschrieben (16): „Nie und nimmer!" Eine Stunde war ins Land gegangen, dann bekam der Lehrer wieder eine Mail: ,,Ich bin im Krankenhaus, Alice hat mich getreten, mein ganzer Fuß ist verbunden worden (17). Ich werde nie, nie mehr etwas gegen ihre Selfies sagen!" Auch Pferde-Laura war sofort informiert worden (18) und lag wieder vor Lachen auf dem Boden und mailte dem lieben Lehrer nur: „Mit Anne hat man echt viel Spaß! Habe gleich vor Begeisterung eine Flasche geköpft!" Aktiv/Passiv + Zeit 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 www.KlausSchenck.de /WG 13/ KA: Grammatik / S. 4 Zitat Voll und ganz Die Kuh vom Eis kriegen Der Tag verabschiedet sich. Eile mit Weile Wer ist schon perfekt? Ich schlafe am Tag, in der Nacht feiere ich. Entsorgungspark Ohne Wenn und Aber Ich kam, sah, siegte. 4. Stilfiguren Feuer und Flamme Stilfigur