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Interpretation Kurzgeschichte

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Celine

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11/12/13

Präsentation

Interpretation Kurzgeschichte

 Aufgabe 2, Variante A:
Interpretation eines Kurzprosatextes
Name / Klasse / Datum • Aufbau eines allgemeinen Interpretationsaufsatzes
Parab
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Abi Thema Nummer 2 Allgemeiner Aufbau und dann Interpretation des Abitur Textes "Spuk in Genf" von 2017 BW Ich habe für die Präsentation in der 12. Klasse 14 Punkte bekommen.

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Aufgabe 2, Variante A: Interpretation eines Kurzprosatextes Name / Klasse / Datum • Aufbau eines allgemeinen Interpretationsaufsatzes Parabel Spuk in Genf Parabelcharakter? Karl Marx • Autor Gliederung Historischer Kontext Aktualität Einleitung Aufbau Basissatz (Textsorte, Titel, Autor, Erscheinungsjahr, -ort) Kurze Inhaltsangabe/Thema nennen Deutungshypothese Aufbau Hauptteil • Merkmale einer Kurzgeschichte • Inhaltsangabe • Erzähler und Erzählperspektive Erzählzeit und erzählte Zeit Zeitform Aufbau Vorkommende Figuren • Titel Textbezug Sprache und Stil Wortwahl, Wortfeld • Satzbau Aufbau ,,Warum gestaltet der Autor seinen Text so?" Rhetorische Stilmittel → Immer mit Wirkung Gibt es psychologische, historische, gesellschaftliche, ... Aspekte der Kurzgeschichte? 5 10 15 20 25 30 35 40 Erich Kästner - Spuk in Genf In einer Sommernacht dieses Jahres geschah am Quai du Mont Blanc in Genf — wenige Schritte vom Völkerbundpalast entfernt, vor dem Kaffeehaus „La Régence" - etwas recht Merkwürdiges. Knapp vor Mitternacht saßen an den Tischen, die auf dem Trottoir stehen, viele ele- gante Gäste und tranken, vor dem Zubettgehen, noch irgendwelche eisigen Getränke. Denn die Luft war schwül, auch der Wind vor See her brachte keine Abkühlung. Wohlhabende Genfer Bürger steuerten ihre Autos an den gegenüberliegenden Straßen- bord und suchten sich dann, zwischen Reisenden aller Kontinente, einen Platz. Die Kapelle spielte, unter freiem Himmel, Partien aus berühmten Opern. Und alle Men- schen, die hier saßen, spürten wohltuend, was sie miteinander verband: Die Pässe und die Brieftaschen waren in Ordnung. Der Café glace erfrischte. Und die Opernpiècen gehörten zur allgemeinen Bildung. Da stand plötzlich ein Hafenarbeiter mitten auf der Straße ......

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Braungebrannt sah er aus und muskulös. Statt des Hemds trug er ein verschossen violettes Trikot ohne Ärmel, und statt des Gürtels eine breite schmutzigrote Schärpe. Er schwenkte ein halbleeres Bierglas in der Hand und nickte den Kaffeehausgästen, die ihn ungern bemerkten, lächelnd zu. Er schien etwas betrunken zu sein, und sein Lächeln war nicht freundlich gemeint. Er schlenderte von einem Ende des Cafés zum andern, kam wieder zurück, hob überall sein Glas grüßend hoch und trank es allmäh- lich aus. - Die Autos, die an ihm vorbei mußten, fuhren in großen Bogen um ihn her- um. Und die Gäste des Cafés saßen, als sähen sie ein Theaterstück, das ihnen nicht gefiel. Da goß der Arbeiter den Rest des Bieres aufs Pflaster, packte, als habe er großen Hun- ger, das Glas und biß krachend ein Stück davon ab. Eine elegant gekleidete schwatzhafte Amerikanerin, in deren Nähe er stand, schrie auf und wurde blaß. Ihre Nachbarin drückte sich eilig das Taschentuch vor den Mund. Ein paar Gäste erhoben sich, stießen die Stühle zurück und liefen fort. Die Musiker verga- Ben auf ihre Notenblätter zu blicken und gerieten aus dem Takt. Indessen stand der Mann unbeweglich an seinem Platz und kaute Glas, daß es krachte. Gelassen beobachtete er die zunehmende Nervosität der anderen. Das Geräusch des zwischen seinen Zähnen splitternden, knirschenden Glases war das einzige, was man hörte. Dann nickte er, als unterhalte er sich heimlich mit jemandem, wiegte sich in den Knien und ging ein paar Tische weiter. Dort hob er das Glas von neuem, blickte ausdruckslos in die ängstlichen Gesichter und biß sich einen zweiten Scherben ab. Und wieder flohen mehrere Gäste. Andere verlangten empört, man möge ihnen den widerlichen Anblick ersparen. Die Kellner zuckten bescheiden mit den Schultern. Sie hatten keine Lust, mit jemandem, der Glas frißt, zu streiten. Außerdem waren sie voll- auf damit beschäftigt, bei den flüchtigen Gästen die Zeche einzutreiben. Ein würdig weißhaariger Franzose ließ sich den Geschäftsführer kommen und stellte ihn entrüstet zur Rede. Der Geschäftsführer versprach, Abhilfe zu schaffen, wagte sich auch, bis auf einige Schritte, an den Mann auf der Straße heran, kehrte dann aber mutlos um. Inzwi- schen pendelte der Arbeiter von einem Ende des Cafés zum anderen, biß ohne Überei- 45 50 55 60 65 70 lung Scherben aus dem Bierglas, kaute sie klar und spuckte ein paar Splitter auf den Asphalt. Ein blauuniformierter Polizist, mit weißen Fangschnüren, der versehentlich vom Quai de W. Wilson herüberkam, bog, als er das Schauspiel sah, behutsam in die Rue de Cloche ein und verschwand. Autos hielten mitten auf der Straße an; die Insassen legten erstaunt die Gesichter an die Scheiben. Die Kaffeehausgäste saßen hypnotisiert. Sie unterlagen der Sinnlosigkeit eines Vorgangs und erschraken vor dem törichten Mute dieses Menschen. Sie hatten Angst, tasteten nach ihren Brieftaschen, als bäten sie ihre Banken um Beistand. Das half hier nichts. Das Glas neigte sich seinem Ende zu. Der Mann knackte die letzten Scherben ab, bis der dickwandige Boden übrigblieb, der nicht zu beißen war. Den hob er hoch, trium- phierend und verächtlich. Alle saßen stumm. Ein junges Mädchen hielt sich die Augen zu und wimmerte. Da trat der Mann auf den nächsten Tisch zu, nahm wortlos eine Zuckerdose aus Nickel fort, stülpte den Zucker auf den Tisch und hielt den Leuten drohend die leere Dose hin. Sofort fuhren alle Hände nach den Portemonnaies und warfen Münzen in das Gefäß. Ruhig wie ein bewaffneter Räuber marschierte der Mann von Tisch zu Tisch und streckte seine Zuckerdose wie eine Pistole vor. Er bat nicht. Er dankte nicht. Er verließ keinen Tisch, bis man ihm nicht Geld gegeben hatte. Auf der Straße hatten sich Pas- santen angesammelt und verfolgten die Erpressung mit schweigendem Interesse. Der Geschäftsführer besann sich, zu spät, auf die Gefahr, in der sein Ansehen schwebte, und redete dem Manne zu, die Bettelei zu unterlassen. Der Mann schob den Schwätzer beiseite und kassierte weiter. Er schien die Gäste als gefüllte Automaten anzusehen. Er kam, und sie gehorchten ihm mechanisch. Als er genug hatte, stellte er die Dose beiseite, warf den Boden des Bierglases achtlos weg, zog sich die Hosen hoch und ging. Die Zurückbleibenden saßen müde wie Rekonvaleszenten. Was war eigentlich gesche- hen? Ein Mann ohne Schlips und Kragen hatte Glas gekaut. Aber es war ihnen, als wäre viel mehr und viel Drohenderes passiert. Die Kapelle begann Verdi zu spielen. Ein Kellner trocknete sich verstohlen die Stirn.

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

Abi Thema Nummer 2 Allgemeiner Aufbau und dann Interpretation des Abitur Textes "Spuk in Genf" von 2017 BW Ich habe für die Präsentation in der 12. Klasse 14 Punkte bekommen.

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