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Probeklausur zum Thema Jugendsprache

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 Probeklausur Jugendsprache
In dem Sachtext von Nikolaus Nützel ,,Wenn Dinger endkrass dissen - Oder: Sprechen
Jugendliche eine eigene Sprac

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Beispielanalyse zum Thema Jugendsprache und Dialekt

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Probeklausur Jugendsprache In dem Sachtext von Nikolaus Nützel ,,Wenn Dinger endkrass dissen - Oder: Sprechen Jugendliche eine eigene Sprache?" aus dem Jahr 2007, wird die Jugendsprache genauer betrachtet und Merkmale, Fakten und Besonderheiten zusammengefasst. Der Text beginnt mit der Frage ob es die Jugendsprache an sich überhaupt gibt und das sich da keiner sicher sei. Jedoch finden sich darin,wie Nützel schreibt, einige Merkmale, die mit Fachbegriffen und Beispielen beschrieben werden können. Es gibt nicht nur ein bis zwei Merkmale, sondern mehr als man erst denkt. Trotz das alle diese Merkmale Vereinfachungen, Verkürzungen oder neuer uere Begriffe beinhalten, ist der Unterschied laut Nützels Text nicht groß. Im Text nennt nicht nur das, sondern auch Erweiterungen bzw. Abstufungen der Jugendsprache, die auch mit einer anderen Muttersprache zutun haben. Er sagt, dass diese Sprache auch von Komikern bzw. Comedians in Shows benutzt wird und dies dem ein oder anderen Geld einbringt. Laut Nützel wäre das früher nicht so einfach. Erfinder Nun stellt sich also die Frage: Was genau ist die Jugendsprache und was macht sie aus? Wie stellt Nützel sie dar? Schon von Anfang des Textes stellt Nützel klar, dass die Jugendsprache sich klar von der Sprache, die die älteren Generationen nutzen abgrenzt (Z.1 f.). Ob es die Jugendsprache aber gibt, liegt im Auge des Betrachters, da nichtmal die Sprachwissenschaftler sich...

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einig sind. Was es aber gibt sind Merkmale und Besonderheiten, die diese Sprache auszeichnen. Zu aller erst wird die Jugendsprache von den Jugendlichen genutzt, wie der Name schon verrät. Außerdem ist es größtenteils eine gesprochene Sprache, die informell ist. Diese nutzen dann Besonderheiten, die schon bei der Begrüßung anfangen. ,,Was geht, Alter"(vgl. Z.16 f.) ist ein Beispiel von dem Merkmal sprachlicher Grußformeln. Jugendliche haben laut Nützel auch den Drang Silben an Wörter zu „kleben"(vgl. Z.20), was für sie wahrscheinlich „endkrass” wäre. Dies nennen die Fachleute expressive Steigerung durch Präfigierung. Die Entlehnung beinhaltet die Nutzung von englischen Begriffen, was mittlerweile so oder so nicht selten ist (z.24 ff.). Ein Beispiel dafür wäre „chillen“(z.26). Das nächste das genannt wird, sind die niedrig markierten Lexemen, welche Wörter sind, die ältere eher als abstoßend bewerten (z.29 ff.). Wie Nützel sagt, „malen"(z. 34) sie Bilder mit ihrer Sprache und benutzen Begriffe wie ,,den Ball flach halten“, was sich dann metaphorische Sprechweise nennt. Die elliptische Sprechweise lässt Wörter aus, um den Satz noch mehr zu vereinfachen wie bei „Ich geh Schule". Jugendliche verwenden dazu noch schon bestehende Wörter und geben ihm eine Bedeutung für etwas anderes z.B ,,10 Minuten Dubai" für den Gang ins Solarium. Das nennt sich Verfremdung, die zur Polysemie führt. Danach gibt es noch die paradoxe Superlativbildung zu einem Präfix, die beschreibt wie Jugendliche „un“" als Steigerungsform nutzen. Die Vorletzte Besonderheit sind die Abtönungspartikel, die gewisse Füllwörter wie ,,na ja" beschreiben (z.54 ff.). Das letzte dieser grundlegenden Merkmalen sind Kopf- und Schwanzwörter, die nichts anderes als Abkürzungen darstellen. Ein Beispiel dafür wäre „Alk"(z.58) für Alkohol. Trotz dieser ganzen Veränderungen stellt Nützel klar, dass die Jugendsprache sich weniger als 1% von der Sprechweise der Erwachsenen unterscheidet und man sie deuten und verstehen kann (z.71 f.). Das bedeutet, dass sie fast genau so sein muss wie die Umgangs- bzw. auch Alltagssprache. Natürlich verändert sich die Jugendsprache bzw. deren Begriffe in verschiedenen Gruppen, die anderen Interessen nachgehen oder anderen Alters sind. Ein Beispiel dafür wäre der Sonderfall, in dem der Jugendliche eine andere Muttersprache hat und sie mit in seine deutsche Sprachweise bringt. In dem Fall spricht Nützel auch an, dass viele mit anderer Muttersprache, die jedoch in Deutschland geboren sind, als Ausländer behandelt werden (z.86 ff.). Ob das an ihrer gemischten Sprechweise liegt? Schwer zu sagen. Außerdem nennt er die Jugendlichen aus diesem Beispiel ,,Alis und Ayshas” (z.94), was ziemlich nach einem Vorurteil klingt. So wertend wie das klingt, sind die Besonderheiten bei dieser Gruppe Fakt. Sie kennen noch mehr neue Begriffe und sprechen noch mehr Sätze in denen Wörter fehlen. Vor allem in der Aussprache bringen sie laute aus ihrer Muttersprache mit. Zusammengefasst hat ein Kurde seine Art „Kanak-Sprak" genannt (z.91). Die Jugendsprache ist nicht nur im Munde der Jugend, sondern auch in denen der Comedians, die sie als Unterhaltung nutzen, um zum Beispiel die Jugendlichen zu imitieren oder einfach um lustig zu sein. So wird die Jugendsprache immer populärer und auch Formen wie die „Kanak- Sprak" bekannter. Daher schreibt Nützel auch das sich dadurch einige etwas Geld verdienen konnten, die an solchen Besonderheiten mitgewirkt haben oder bekannt für bestimmte Begriffe sind (z.109 ff.). Dort zieht er auch den Vergleich, dass dies früher nicht geklappt hätte (z.112 ff.). Gleichzeitig nennt er im letzten Satz viele Beispiele, wie Jugendliche Geld bezeichnen würden (z.115 ff.). Das ist eine weitere Bestätigung, dass die Jugendsprache vielseitig und facettenreich ist. Zusammenfassend kann man also sagen, dass die Jugendsprache umstritten ist, jedoch viele Facetten und Besonderheiten aufweist, die mit Fachbegriffen beschrieben werden, sich nur gering von der Alltagssprache der Erwachsenen unterscheidet, welches manche nicht glauben würden, und immer wichtiger oder bekannter wird, sodass sie als Element in den Medien bzw. In Comedy Shows eingesetzt wird. Sie ist ein Bestandteil unseres Alltags, ob es nun eine offizielle Sprache ist oder nicht. Da stellt sich die Frage: Wird durch Jugendsprache, Verwendung von englischen Begriffen oder allgemeine Soziolekte, die deutsche Sprache zukünftig gefährdet? Die älteren Generationen und Kritiker würden wahrscheinlich ja sagen, da sie die deutsche Sprache, die für ihre Grammatik und Kultur bekannt ist, nicht durch Worte wie „chillen" ersetzen oder hergeben wollen. Für sie ist es vielleicht Quatsch und albern, jedoch muss man hierbei auch die Chancen und positiven Effekte betrachten. Jeder entwickelt schon lange seine eigene Sprachweise, ob bewusst oder unbewusst. So kommt immer mehr Individualität in die Sprache. Trotzdem kennen wir alle die Grundformen und Regeln unserer Sprache, die wir von klein auf und vor allem in der Schule lernen. Die Jugendsprache, welche vielleicht eine Drittel ausmacht, und viele Soziolekte haben Besonderheiten, die z.B für Verkürzungen und Auslassungen stehen, welche die Grammatik vereinfachen, aber auch neue Muster legen. Man wird sich leichter verstehen und das wichtigste der Aussage nennen. Nun kommt noch viel englischer Einfluss in die deutsche Sprache. Der kam nicht plötzlich, sondern schon vor längerer Zeit, jedoch wird dieser Einfluss mit dem Internet und den Medien immer größer. Dadurch wird unsere Sprache internationaler und wir lernen die englische Sprache schneller, was heutzutage immer wichtiger wird. Außerdem kommen schon immer Jahr für Jahr neue Wörter dazu und alte gehen. Die Grammatik wurde wahrscheinlich auch des öfteren verändert. Die Sprache passt sich an die Umstände und Zeit an. Das macht sie flexibel für neues und das kriegt man immer mal wieder mit. Wie die deutsche Sprache zukünftig aussieht und wie sie sich anhört kann man nicht sagen, jedoch wird sich so schnell keine große Veränderung zutragen. Ob es eine Gefährdung ist, sieht jeder anders, jedoch bieten diese Einflüsse Möglichkeiten und Bereicherungen, denen man eine Chance lassen muss.

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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Wie Nützel sagt, „malen"(z. 34) sie Bilder mit ihrer Sprache und benutzen Begriffe wie ,,den Ball flach halten“, was sich dann metaphorische Sprechweise nennt. Die elliptische Sprechweise lässt Wörter aus, um den Satz noch mehr zu vereinfachen wie bei „Ich geh Schule". Jugendliche verwenden dazu noch schon bestehende Wörter und geben ihm eine Bedeutung für etwas anderes z.B ,,10 Minuten Dubai" für den Gang ins Solarium. Das nennt sich Verfremdung, die zur Polysemie führt. Danach gibt es noch die paradoxe Superlativbildung zu einem Präfix, die beschreibt wie Jugendliche „un“" als Steigerungsform nutzen. Die Vorletzte Besonderheit sind die Abtönungspartikel, die gewisse Füllwörter wie ,,na ja" beschreiben (z.54 ff.). Das letzte dieser grundlegenden Merkmalen sind Kopf- und Schwanzwörter, die nichts anderes als Abkürzungen darstellen. Ein Beispiel dafür wäre „Alk"(z.58) für Alkohol. Trotz dieser ganzen Veränderungen stellt Nützel klar, dass die Jugendsprache sich weniger als 1% von der Sprechweise der Erwachsenen unterscheidet und man sie deuten und verstehen kann (z.71 f.). Das bedeutet, dass sie fast genau so sein muss wie die Umgangs- bzw. auch Alltagssprache. Natürlich verändert sich die Jugendsprache bzw. deren Begriffe in verschiedenen Gruppen, die anderen Interessen nachgehen oder anderen Alters sind. Ein Beispiel dafür wäre der Sonderfall, in dem der Jugendliche eine andere Muttersprache hat und sie mit in seine deutsche Sprachweise bringt. In dem Fall spricht Nützel auch an, dass viele mit anderer Muttersprache, die jedoch in Deutschland geboren sind, als Ausländer behandelt werden (z.86 ff.). Ob das an ihrer gemischten Sprechweise liegt? Schwer zu sagen. Außerdem nennt er die Jugendlichen aus diesem Beispiel ,,Alis und Ayshas” (z.94), was ziemlich nach einem Vorurteil klingt. So wertend wie das klingt, sind die Besonderheiten bei dieser Gruppe Fakt. Sie kennen noch mehr neue Begriffe und sprechen noch mehr Sätze in denen Wörter fehlen. Vor allem in der Aussprache bringen sie laute aus ihrer Muttersprache mit. Zusammengefasst hat ein Kurde seine Art „Kanak-Sprak" genannt (z.91). Die Jugendsprache ist nicht nur im Munde der Jugend, sondern auch in denen der Comedians, die sie als Unterhaltung nutzen, um zum Beispiel die Jugendlichen zu imitieren oder einfach um lustig zu sein. So wird die Jugendsprache immer populärer und auch Formen wie die „Kanak- Sprak" bekannter. Daher schreibt Nützel auch das sich dadurch einige etwas Geld verdienen konnten, die an solchen Besonderheiten mitgewirkt haben oder bekannt für bestimmte Begriffe sind (z.109 ff.). Dort zieht er auch den Vergleich, dass dies früher nicht geklappt hätte (z.112 ff.). Gleichzeitig nennt er im letzten Satz viele Beispiele, wie Jugendliche Geld bezeichnen würden (z.115 ff.). Das ist eine weitere Bestätigung, dass die Jugendsprache vielseitig und facettenreich ist. Zusammenfassend kann man also sagen, dass die Jugendsprache umstritten ist, jedoch viele Facetten und Besonderheiten aufweist, die mit Fachbegriffen beschrieben werden, sich nur gering von der Alltagssprache der Erwachsenen unterscheidet, welches manche nicht glauben würden, und immer wichtiger oder bekannter wird, sodass sie als Element in den Medien bzw. In Comedy Shows eingesetzt wird. Sie ist ein Bestandteil unseres Alltags, ob es nun eine offizielle Sprache ist oder nicht. Da stellt sich die Frage: Wird durch Jugendsprache, Verwendung von englischen Begriffen oder allgemeine Soziolekte, die deutsche Sprache zukünftig gefährdet? Die älteren Generationen und Kritiker würden wahrscheinlich ja sagen, da sie die deutsche Sprache, die für ihre Grammatik und Kultur bekannt ist, nicht durch Worte wie „chillen" ersetzen oder hergeben wollen. Für sie ist es vielleicht Quatsch und albern, jedoch muss man hierbei auch die Chancen und positiven Effekte betrachten. Jeder entwickelt schon lange seine eigene Sprachweise, ob bewusst oder unbewusst. So kommt immer mehr Individualität in die Sprache. Trotzdem kennen wir alle die Grundformen und Regeln unserer Sprache, die wir von klein auf und vor allem in der Schule lernen. Die Jugendsprache, welche vielleicht eine Drittel ausmacht, und viele Soziolekte haben Besonderheiten, die z.B für Verkürzungen und Auslassungen stehen, welche die Grammatik vereinfachen, aber auch neue Muster legen. Man wird sich leichter verstehen und das wichtigste der Aussage nennen. Nun kommt noch viel englischer Einfluss in die deutsche Sprache. Der kam nicht plötzlich, sondern schon vor längerer Zeit, jedoch wird dieser Einfluss mit dem Internet und den Medien immer größer. Dadurch wird unsere Sprache internationaler und wir lernen die englische Sprache schneller, was heutzutage immer wichtiger wird. Außerdem kommen schon immer Jahr für Jahr neue Wörter dazu und alte gehen. Die Grammatik wurde wahrscheinlich auch des öfteren verändert. Die Sprache passt sich an die Umstände und Zeit an. Das macht sie flexibel für neues und das kriegt man immer mal wieder mit. Wie die deutsche Sprache zukünftig aussieht und wie sie sich anhört kann man nicht sagen, jedoch wird sich so schnell keine große Veränderung zutragen. Ob es eine Gefährdung ist, sieht jeder anders, jedoch bieten diese Einflüsse Möglichkeiten und Bereicherungen, denen man eine Chance lassen muss.