Andreas Gryphius: "Tränen in schwerer Krankheit" - Eine Barockinterpretation
Das Sonett "Tränen in schwerer Krankheit" von Andreas Gryphius aus dem Jahr 1640 thematisiert die existenzielle Verzweiflung eines kranken lyrischen Ichs. Die Gedichtinterpretation Barock offenbart zentrale Motive der Epoche wie Vergänglichkeit, Leid und Einsamkeit.
Das Gedicht folgt dem klassischen Aufbau eines Sonetts mit zwei Quartetten und zwei Terzetten. Die Tränen in schwerer Krankheit Stilmittel umfassen Metaphern, Antithesen und rhetorische Fragen. Das Metrum ist ein sechshebiger Jambus (Alexandriner), typisch für die Barocklyrik.
Definition: Der Alexandriner ist ein sechshebiger jambischer Vers mit einer Zäsur nach der dritten Hebung. Er gilt als das wichtigste Versmaß des Barock.
Die sprachliche Gestaltung durch Tränen in schwerer Krankheit Gedicht stilmittel zeigt sich besonders in den Gegensatzpaaren wie "Itzt Blumen, morgen Kot" sowie in der Akkumulation vergänglicher Bilder: "Ein Nebel und ein Bach, ein Reif, ein Tau, ein Schatten".











