Aufbau und Form des Gedichts
Das Gedicht besteht aus sechs Strophen mit jeweils fünf Versen und folgt dem Reimschema abaab. Diese Mischung aus umarmenden Reimen und Paarreimen sorgt für eine märchenhafte Atmosphäre.
Eichendorff nutzt viele lautmalerische Adjektive wie "hell", "klingend" und "singend", die das Geschehen lebendig machen. Das lyrische Ich erzählt wie in einem Märchen – erkennbar am typischen Anfang "Es zogen..." und dem Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Der Frühling symbolisiert den Neuanfang und wird durch "Wellen des Frühlings" metaphorisch dargestellt. Die beiden Gesellen starten voller Optimismus in ihr neues Leben, wollen "hohe Dinge" erreichen und "was rechts in der Welt vollbringen".
Merktipp: Die "Wellen des Frühlings" sind eine typisch romantische Metapher für Aufbruch und Bewegung!
Schon früh deutet Eichendorff mit "Lust und Schmerz" an, dass der Weg nicht einfach wird. Diese Vorausdeutung bereitet uns auf die unterschiedlichen Schicksale der beiden Männer vor.




