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Peter Singer und seine Ansichten als Präferenzutilitarist

Peter Singer und seine Ansichten als Präferenzutilitarist

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11/12/13

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Peter Singer und seine Ansichten als Präferenzutilitarist

 Singers Ansichten zu folgenden Themen:
FÖTEN
●
● solange keine Schmerzempfindung vorhanden, billigt Singer Schwangerschaftsabbruch, da
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Singers Ansichten zu Armut, Umwelt, Flüchtlingen, Komapatienten und Föten und wie mit diesen umgegangenen werden soll Lasst 'nen Like da :)

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Singers Ansichten zu folgenden Themen: FÖTEN ● ● solange keine Schmerzempfindung vorhanden, billigt Singer Schwangerschaftsabbruch, da eine Existenz beendet wird ,,die überhaupt keinen Wert hat" -> jedoch soll die ,,Tötung" so schmerzlos wie mgl. Verlaufen (humanes Töten) ARMUT ● sieht Fötus (noch) nicht als menschliches Wesen, da er weder rational noch selbstbewusst sei ,,nicht bewusstes Leben" -> können (vermutlich) keinen Schmerz empfinden, daher keine Berücksichtigung Fehlen von Rationalität, Selbstbewusstsein, Autonomie, Lust- und Schmerzempfinden ● Denkanstoß am Beispiel eines Kindes, das ertrinkt —> PRINZIP: wenn man die Macht besitzt, etwas Schlimmeres zu vermeiden, ohne etwas von vergleichbarer moralischer Bedeutsamkeit zu opfern, sollte man die Tat vollbringen reiche Menschen haben so z.B. die Macht absolute Armut zu verringern -> nach diesem Prinzip sind Menschen verpflichtet, Leuten in absoluter Armut zu helfen Singer baut diese Schlussfolgerung in drei Prämissen auf: 1. Das Prinzip (die moralische Prämisse, auf der das Argument beruht); 2. Der Fakt, das absolute Armut schlecht ist und 3. Das es ein bestimmtes Maß an absoluter Armut gibt, das wir verhüten können: ● wenn wir etwas, ohne vergleichbaren moralischen Bedeutunng opfern können, um jemandem aus absoluter Armut zu helfen wir selbst besitzen genug Einkommen u. können dieses verwenden um absolute Armut zu verringern allgemein gilt: wir haben die Verpflichtung zu helfen. Wenn es in unserer Macht steht, etwas schreckliches zu verhindern, ohne das dabei etwas von vergleichbarer moralischer Bedeutung...

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geopfert wird, sollten wir das tun. Wir sollen das gute fördern und das schlechte verhindern. Würde das Prinzip ernstgenommen und von jedem umgesetzt werden, würde sich unser Leben grundlegend verändern. (lässt sich auf jede alltägliche Situation beziehen) Dabei geht Singer von einigen wenigen einfachen Prämissen aus. Menschen, die in akuter Not sind, zu helfen, wenn man dazu imstande ist, ist eine moralische Pflicht. Wir (und damit meint er uns, die Teil einer Wohlstansgesellschaft sind) sind imstande, diesen Menschen zu helfen, denn nicht nur sind unsere eigenen Grundbedürfnisse gesichert -> wir leben im Überfluss. ΚΟΜΑΡΑΤΙENTEN = Beendigung eines Lebens ohne vorherige Zustimmung Person nicht mehr in der Lage selbst zu entscheiden, ob sie unter gegebenen Umständen weiterleben möchte oder nicht Singer fasst diese Entscheidung als kritisch auf: bei der Tötung eines behinderten Säuglings z. B. befindet man sich selbst außerhalb des Anwendungsbereiches (sind sich dieser Entscheidung bewusst, Säugling hat noch kein Bewusstsein dafür), dies trifft jedoch nicht auf ● die Entscheidung über die Euthanasie eines Komapatienten zu (Entscheidungsträger könnten selbst in diesen Zustand verfallen) möglicher Einwand gegen diese Form der Euthanasie wäre daher: Unsicherheit u. Furcht der Entscheidungsträger, selbst einmal in die Situation des Komapatienten zu gelangen Singer meint, Komapatienten unterscheiden sich nicht erheblich von behinderten Säuglingen: sind nicht selbstbewusst, rational oder autonom UMWELT ● O daher sind ,,Erwägungen des Rechts auf Leben oder des Respekts vor der Autonomie hier nicht angebracht" ihr Leben habe keinen Wert" Lebensweise der Komapatienten ist an ihr Ende angelangt, „biologisch leben sie, aber nicht biographisch" = Rücksichtnahme auf die Interessen aller empfindungsfähigen Wesen, einschließlich nachfolgender Generationen bis in die ferne Zukunft -> Entscheidungen bleiben moralisch nicht neutral weist Ideale einer materialistischen Gesellschaft zurück ● O ● als Beispiel soll der Entscheidungsträger zwischen zwei Optionen wählen: sofortiger Tod oder sofortiges Koma zehn Jahre lang, ohne Genesung, bis zum Tod -> Singer sieht dort keinen Unterschied bzw. Keinen Sinn das Leben künstlich zu verlängern daher hat diese Form von Leben aus seiner Sicht keinen Wert mehr, da sie weder Lust noch Schmerz empfinden kann FLÜCHTLINGE beurteilt Erfolg mit Begriffen wie ,,Entwicklung eigener Fähigkeiten“ und „Erlangen wirklicher Erfüllung und Befriedigung" = keinerlei moralische oder rechtliche Verpflichtung sie aufzunehmen (laut Singer) ➜zeigt, wie großzügig und menschlich wir sind —> keine selbstverständliche, moralische Gütigkeit ➜Gleichheit aller Menschen, Zurückweisung aller Prinzipien, durch die Menschen aufgrund ihrer Rasse u. nationalen Zugehörigkeit diskriminiert werden Singer beschäftigte sich auch mit unterschiedlicher Behandlung von Staatsbürgern und Nicht- Staatsbürgern -> Problem der Gerechtigkeit Staaten haben laut dem Autor Michael Walzer (erwähnt von Singer) das Recht, ihre Grenzen für potentielle Migranten zu schließen, da klar definierte Gemeinwesen ohne Grenzschließung bzw. die Macht die Grenzen nach Wunsch zu schließen nicht bestehen unterstützt Genügsamkeit -> unerlässlich für bspw. Rückgang der Umweltverschmutzung auf ein Minimum und die Sicherstellung der Wiederverwendung alles Wiederverwendbaren achtloses Wegwerfen bspw. wird als Vandalismus oder Diebstahl am gemeinsamen Eigentum der Weltressourcen gesehen können Staaten sind laut Walzer moralisch verpflichtet, zwar nicht jedem Einreise zu gewähren, aber schon bestimmten Gruppen von Außenstehenden, die als nationale oder ethische ,,Verwandte" angesehen werden können —> Prinzip der Familienzusammenführung, als Grundlage der Einwanderungspolitik nach Walzer ist ein Gemeinwesen an den Grundsatz gegenseitiger Hilfe gebunden -> da in Gesellschaft viele Hilfeleistung mgl. sind, die die Mitglieder nur geringfügig belasten

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●
● solange keine Schmerzempfindung vorhanden, billigt Singer Schwangerschaftsabbruch, da
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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Singers Ansichten zu folgenden Themen: FÖTEN ● ● solange keine Schmerzempfindung vorhanden, billigt Singer Schwangerschaftsabbruch, da eine Existenz beendet wird ,,die überhaupt keinen Wert hat" -> jedoch soll die ,,Tötung" so schmerzlos wie mgl. Verlaufen (humanes Töten) ARMUT ● sieht Fötus (noch) nicht als menschliches Wesen, da er weder rational noch selbstbewusst sei ,,nicht bewusstes Leben" -> können (vermutlich) keinen Schmerz empfinden, daher keine Berücksichtigung Fehlen von Rationalität, Selbstbewusstsein, Autonomie, Lust- und Schmerzempfinden ● Denkanstoß am Beispiel eines Kindes, das ertrinkt —> PRINZIP: wenn man die Macht besitzt, etwas Schlimmeres zu vermeiden, ohne etwas von vergleichbarer moralischer Bedeutsamkeit zu opfern, sollte man die Tat vollbringen reiche Menschen haben so z.B. die Macht absolute Armut zu verringern -> nach diesem Prinzip sind Menschen verpflichtet, Leuten in absoluter Armut zu helfen Singer baut diese Schlussfolgerung in drei Prämissen auf: 1. Das Prinzip (die moralische Prämisse, auf der das Argument beruht); 2. Der Fakt, das absolute Armut schlecht ist und 3. Das es ein bestimmtes Maß an absoluter Armut gibt, das wir verhüten können: ● wenn wir etwas, ohne vergleichbaren moralischen Bedeutunng opfern können, um jemandem aus absoluter Armut zu helfen wir selbst besitzen genug Einkommen u. können dieses verwenden um absolute Armut zu verringern allgemein gilt: wir haben die Verpflichtung zu helfen. Wenn es in unserer Macht steht, etwas schreckliches zu verhindern, ohne das dabei etwas von vergleichbarer moralischer Bedeutung...

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