Vergleich von Kategorischem Imperativ und Utilitarismus
Dieser Teil des Lernzettels stellt einen detaillierten Vergleich Utilitarismus und Kategorischer Imperativ an. Es werden die grundlegenden Unterschiede zwischen diesen beiden ethischen Ansätzen herausgearbeitet, was für den Lehrplan Religion Klasse 10 von großer Bedeutung ist.
Der kategorische Imperativ wird als deontologische Ethik oder Pflichten-Ethik beschrieben. Er betrachtet die Handlung selbst, ohne die Folgen zu berücksichtigen, und verallgemeinert eine Handlung zu einer allgemeinen Pflicht. Der eigene Nutzen oder Nachteil spielt dabei keine Rolle.
Beispiel: Nach dem kategorischen Imperativ wäre die Androhung von Folter, selbst um ein Leben zu retten, nicht zulässig, da man nicht wollen kann, dass dies ein allgemeines Gesetz wird.
Im Gegensatz dazu wird der Utilitarismus als teleologische Ethik oder Folgen-Ethik charakterisiert. Er betrachtet den Nutzen für die größte Menge und fokussiert sich auf die Folgen einer Handlung.
Highlight: Ein zentraler Unterschied ist, dass der Utilitarismus den Grundsatz "Der Zweck heiligt die Mittel" verfolgt, während der kategorische Imperativ dies ablehnt.








