Der Konjunkturzyklus und seine 4 Phasen
Ein Konjunkturzyklus zeigt, wie sich die Wirtschaft eines Landes wellenförmig entwickelt. Auf der X-Achse wird die Zeit in Jahren dargestellt, auf der Y-Achse das Bruttoinlandsprodukt (BIP). Im Diagramm siehst du eine wellenförmige Linie für die konjunkturellen Schwankungen und eine gerade Linie für den langfristigen Wachstumstrend.
Die 4 Phasen der Konjunktur folgen einem regelmäßigen Muster:
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Aufschwung: Die Wirtschaft wächst, mehr Produkte werden nachgefragt. Unternehmen stellen mehr Arbeitskräfte ein, die Arbeitslosigkeit sinkt. Die Wirtschaft expandiert.
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Boom (Hochkonjunktur): Die Wirtschaft erreicht ihren Höhepunkt. Alle Produktionskapazitäten sind ausgelastet und es herrscht Vollbeschäftigung. Allerdings droht Inflation und der Boom ist zeitlich begrenzt.
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Rezession (Abschwung): Die Nachfrage nach Produkten sinkt, weniger wird produziert. Unternehmen benötigen weniger Arbeitskräfte, die Arbeitslosenzahlen steigen wieder. Die Wirtschaft schrumpft.
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Depression (Tiefphase): Der wirtschaftliche Tiefpunkt ist erreicht. Es herrscht eine negative Grundstimmung, Produktionskapazitäten werden kaum genutzt, die Arbeitslosigkeit ist hoch und es kann zur Deflation kommen.
💡 Merke: Der Wachstumstrend zeigt die langfristige Entwicklung der Wirtschaft an und dient als Orientierung, wie sich die Wirtschaft über längere Zeiträume entwickeln könnte, unabhängig von kurzfristigen Schwankungen.
Jede Phase des Konjunkturzyklus hat typische Merkmale, die du leicht erkennen kannst. Diese Phasen wiederholen sich immer wieder, allerdings in unterschiedlicher Länge und Intensität.


