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Investition & Finanzierung

Investition & Finanzierung

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Offene Selbstfinanzierung am Bsp. einer KG
Ausschüttung an Eigentümer
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Offene Selbstfinanzierung; Gewinnverwendung; Finanzierung aus Abschreibungsgegenwerten; Beteiligungsfinanzierung

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VBL KA 1 Investition & Finanzierung Offene Selbstfinanzierung am Bsp. einer KG Ausschüttung an Eigentümer Anlagevermögen Umlaufvermögen Bilanz S Eigenkapital Fremdkapital Gewinn GuV Aufwendungen 600.000 Erträge 60.000 660.000 Selbstfinanzierung allg.: Nichtausschüttung von Gewinnen → Eigenkapital steigt Selbstfinanzierung bei EU, OHG, KG: Gutschrift nicht ausgeschütteter Gewinne auf Kapitalkonten Kommanditist trägt nicht zur Selbstfinanzierung bei, da sein noch nicht ausgeschütteter Gewinnanteil eine Verbindlichkeit darstellt Fremdfinanzierung Vorteile offener Selbstfinanzierung: keine Zins- & Tilgungsverpflichtung; erhöhte Sicherheit (Kreditwürdigkeit); Unabhängigkeit von Kapitalgebern Nachteile offener Selbstfinanzierung: nur in Gewinnzeiten möglich; Bereitschaft der Gesellschafter notwendig, Gewinne nicht zu entnehmen - Vergleich des Eigenkapitals mit der Bilanz im Vorjahr „offengelegt" Bsp.: Personengesellschaft P1 & P2 OHG H 660.000 S 660.000 Gewinn wird laut Gesellschaftsvertrag so verteilt: P1: 34.000 € ; P2: 26.000 € Endbestand des EK der Gesellschafter: P1: 284.000 € ; P2: 146.000 € → [= 430.000 € Gewinn 60.000 € - Privatentnahme 50.000 € offene Selbstfinanzierung: 10.000 € Aufwendungen Gewinnteil 1: Ausschüttung Gewinnteil 2: Einbehaltung GuV offene Selbstfinanzierung = einbehaltene Gewinne - Privatentnahmen S SB Privatentnahme 50.000 AB S SB Erträge Eigenkapital P1 284.000 Gewinn 334.000 146.000 08.10.19 146.000 AB Eigenkapital P2 Gewinn I H 300.000 34.000 334.000 146.000 100.000 Privateinlage 20.000 26.000 H Gesetzliche Regelung: (§ 167 f. HGB ): jeder Gesellschafter erhält zunächst 4% seines Kapitalanteils & Restgewinn wird im angemessenem Verhältnis verbraucht Gewinnverteilungstabelle: Gesells Anfangs 4% chafter kapital (Vordividende) A 300.000 12.000 B 350.000 с 450.000 A 14.000 18.000 Restverteilung Gewinne Privatent Endkapital nach Köpfen insgesamt nahmen 53.000 23.000 41.000 41.000 Vermögen 41.000 Bilanz AG 1.100.000 55.000 1.100.000 1.100.000 1.100.000 1.100.000 167.000 (Jahresgewinn) - 44.000 = 123.000 (Restgewinn) : 3 = 41.000 Kopfanteil 59.000 P 41.000 Selbstfinanzierung = Gesamtgewinn - Gewinnanteil Kommanditist - Privatentnahme = 167.000 - 59.000 64.000 330.000 364.000 = 44.000 € Gewinnanteil des Kommanditisten ist sonst. Verbindlichkeit erhöht Kapitalanteil nicht & trägt nicht zur Selbstfinanzierung bei. 450.000 Gesetzliche Sonderregelungen für Kommanditisten bei...

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Gewinnverteilung 1. Kommanditisten haben (anders als OHG-Gesellschafter / Komplementär) kein Recht auf Privatentnahmen. Sie haben nur Anspruch auf Auszahlung der ihnen zustehenden Gewinnanteile, wenn ihr Kapitalanteil nicht durch Übernahme von Verlustanteilen, unter die vereinbarte Pflichteinlage gesunken ist. (§ 169 (1) HGB) 2. Der dem Kommanditisten zustehende Gewinnanteil wird (anders als bei OHG-Gesellschafter / Komplementär) nicht seinem Kapitalanteil zugeschrieben, sondern zur Auszahlung zur Verfügung gestellt. → Kommanditist leistet keinen Beitrag zur Selbstfinanzierung der KG - bis Auszahlung erfolgt, besteht Verbindlichkeit der KG gegenüber dem Kommanditisten. 3. KG-Gesellschafter können vereinbaren, dass Gewinnanteil eines Kommanditisten in zusätzliches Kommanditkapital umgewandelt wird ( = freiwillige Selbstfinanzierung). / Es kann vereinbart werden, dass Gewinnanteil des Kommanditisten in Darlehen für KG umgewandelt & verzinst wird (= Fremdfinanzierung) 4. Wenn bereits geleisteter Kapitalanteil eines Kommanditisten durch Verrechnung mit Verlusten unter vereinbarte Pflichteinlage gefallen ist, darf Kommanditist seinen Gewinnanteil nicht entnehmen → Gewinnanteil wird zur Wiederauffüllung der Pflichteinlage verwendet (= gesetzlich erzwungene Selbstfinanzierung) gez. Kapital (feste Größe) Rücklagen 1.100.000 5. Hat Kommanditist seine Pflichteinlagen noch nicht vollständig eingezahlt und ist diese Einlage zur Zahlung fällig, so hat KG das Recht, den Gewinnanteil des Kommanditisten nicht auszuzahlen. → keine Selbstfinanzierung, sondern Beteiligungsfinanzierung Offene Selbstfinanzierung (Gewinnverwendung bei AG) Selbstfinanzierung bei Kapitalgesellschaften = Einstellung nicht ausgeschütteter Gewinne in Rücklagen (Erhöhung des EK) S GuV Einstellung in Rücklagen Aufwendungen Gewinn Gewinn Erträge Dividende an Aktionäre H Konflikt zwischen Vorstand & HV: Vorstand will hohe Rücklagen, niedrigere Dividende Hauptversammlung (Aktionäre wollen niedrige Rücklagen, hohe Dividende → Argumente für hohe Rücklagenbildung: Liquidität bleibt; keine Finanzierungskosten; Rentabilität steigt; unbefristetes Kapital; Zukunftssicherung; Unabhängigkeit, keine Mitbestimmung von außen; Sicherheit, höheres EK → Kreditwürdigkeit steigt; Wachstumshilfe; Substanzwert steigt, Kurs steigt evtl.; Dividendenkontinuität → Argumente für hohe Dividende: Geldbedarf der Aktionäre; Kurs steigt evtl.; Aktionärsstimmung steigt; keine ,,Kapitalfehllinvestitionen" Gewinnrücklagen: gesetzl. Rücklagen (§150 AktG): 5%, bis gesetzt. Rücklage + Kapitalrücklage 10% des GK betragen andere Gewinnrücklagen · § 58 (2) AktG: Entscheidung Vorstand/ Aufsichtsrat: 50% vom ,,Rest" - § 58 (3) AktG: Entscheidung Hauptversammlung: Bilanzgewinn (Dividende/ Rücklagen) nach Vorschlag von Vorstand & Aufsichtsrat Vorschriften, um Spannungsfeld zwischen übertriebenen Thesaurierungswünschen des Vorstandes & übertriebener Ausschüttungswünsche der Aktionäre - (bei GmbH liegt Gewinnverteilung im Ermessen der Gesellschafter. Buchung auf Konto „Gewinnrücklagen" → Buchungssatz: GuV an Gewinnrücklagen) Vorstand leitet geprüften Jahresabschluss an Aufsichtsrat → Zustimmung: rechtsverbindlicher Jahresabschluss; Ablehnung: Hauptversammlung muss Jahresabschluss feststellen & entscheidet über Gewinnverwendung A Erklärung der Passivposten = GK = feste Größe der AG Bilanz AG Agio = Beträge, die durch Aktien- ausgabe über dem Nennwert entstehen einbehaltene Gewinne Teil des Jahresüberschusses, der in Vorjahren nicht ausgeschüttet wurde EK 1. gezeichnetes Kapital 2. Kapitalrücklagen P 3. Gewinnrücklagen 1) gesetzliche Rücklagen; 2) Rücklagen für eigene Anteile; 3) Satzungsmäßige Rücklagen; 4) andere Gewinnrücklagen 4. Gewinnvortrag Verwendung des Jahresüberschusses Jahresüberschuss (JÜ) = Gewinn nach GuV - Verlustvortrag (VV) Basis für gesetzl. Rückl. (bereinigter JÜ) Einstellung von 5% des Rückbetrags in gesetzl. Rückl. bis mit Kapitalrückl. zusammen 10% des GK erreicht sind + Gewinnvortrag (vom Vorjahr) | I Restbetrag Einstellung max. 50% des verbliebenen Restbetrags in die anderen Gewinnrücklagen Bilanzgewinn Einstellung weiterer Beträgen in andere Gewinnrücklagen durch Hauptvers. |_ verfügbare Dividende Dividende Gewinnvortrag / Verlustvortrag Merke: - Bildung von GewinnRL = Selbstfinanzierung - Bildung von KapitalRL = Beteiligungsfinanzierung vom AktG zwingend vorgeschrieben Verlusvortrag: 50% aus JÜ - VV - Einstell. ges. Rückl. Gewinnvortrag: 50% aus JÜ - Einstell. ges. Rückl. Entscheidung von Vorstand & Aufsichtsrat Vorraussetzungen für Finanzierungseffekt kalk. Abschreibungen werden in Absatzpreise einkalkuliert Marktpreis inkl. kalk. Abschreibungen werden vom Markt vergütet alleinige Entscheidung der Hauptversammlung (aufgrund des Vorschlags von Vorstand & Aufsichtsrat) Finanzierung aus Abschreibungsgegenwerten: - jährl. Abschreibungshöhe von geschätzter Nutzungsdauer & Abschreibungsverfahren abhängig → bilanziere Abschreibung (GuV) / kalkulatorische Abschreibung (Preiskalkulation) Finanzierungseffekt (=Kapitalfreisetzungseffekt) aus Abschreibungen über Umsatzerlöse ins UN geflossene Abschreibungen dienen Ersatzbeschaffung (Reinvestition). Diese laufend erwirtschafteten Beträge dürfen nicht an Anteilseigner ausgeschüttet werden (Substanzerhaltung) Freigesetze Beträge werden erst zur Ersatzbeschaffung gebraucht, bis dahin können sie anderweitig verwendet werden (z.B. zur Schuldentilgung / Finanzierung von Vorräten/ ...) UN muss die in Umsatzerlösen enthaltenen Abschreibungsgegenwerte in liquider Form (Einzahlung) vereinnahmen bil. Abschreibungen sollten in gleicher Höhe Gewinn reduzieren, um eingeflossene Beträge den Ansprüchen von Anteilseignern (Gewinnausschüttung) & dem Staat (Steuern) zu entziehen Bedeutung für UN Finanzierung aus Abschreibungstegnwerten = vorherrschende Finanzierungsform der Investition der UN Funktionsweise Kalkulation der Abschreibung in Selbstkosten Erhöhung der Verkaufspreise · Abschreibungsrückfluss über Umsatzerlöse → Verwendung Abschreibungsrückflüsse für Ersatzbeschaffung (Re-/ Nettoinvestition) Umfinanzierung, weil Anlagevermögen zu Umlaufvermögen wird: AV sinkt (Abschreibungen); UV (Forderungen, liquide Mittel) steigt durch Abschreibungsrückflüsse Probleme - unsichere zukünftige Absatzlage Investition nur auf Basis der Abschreibungsrückflüsse bedeuten Unstetigkeit im betrieblichen Wachstum (unfelxibel bei plötzlichem Investitionsbedarf) Wenn bei Preissteigerungen die kalk. Abschr. auf Basis der Anschaffungskosten angesetzt werden, ist Wiederbeschaffung aus Abschreibungsrückflüssen allein nicht möglich (gestiegene Wiederbeschaffungskosten) Restfinanzierung muss durch Gewinnverwendung erfolgen Scheingewinn (=Substanzverlust) → Kalk. Abschr. auf Basis der Wiederbeschaffungskosten Merke - Annahme: kalk. Abschr. < bil. Abschr. Folgen: 1) Umfinanzierung in Höhe der kalk. Abschr. 2) Differenzbetrag = stille Selbstfinanzierung Bsp.: GmbH will durch Finanzierung aus Abschreibung Produktionsanlagen erweitern. Ausgegangen wird von Erstausstattung von 10 Maschinen zu je 100.000 € Anschaffungswert. Ihre durchschnittl. Nutzungsdauer beträgt 5 Jahre. Umsatzerlöse des UN denen sämtliche Kosten inkl. einkalkulierte Abschr. ab. Jahresende 1 2 Jahr Maschin Summe Abschr. en Stück Anschaffung in € (20% swerte in € vom AW) 1.000.000 1.200.000 3 Finanzeffekt der Abschr. beruht auf den als Ausschüttungssperre wirkenden bil. Abschr. Verwendung von Abschreibungsrückflüssen (über Umsatzerlöse) ermöglicht Kapazitätserweiterungseffekt (= Lohmann-Ruchti-Effekt) 5 9 10 Jahresanfang = 10 12 14 20 16 16 1.400.000 200.000 240.000 280.000 Restwert Vorjahr 800.000€ + Neuinvestition 200.0 € 1.000.000 € Abschreibung 240.000 € Summe der Restwerte in € 800.000 Beteiligungs-(/Eigen-)Finanzierung 760.000 2.000.000 400.000 540.000 1.600.000 320.000 1.600.000 320.000 680.000 620.000 600.000 Liquide Mittel in € 200.000 240.000 320.000 460.000 380.000 400.000 760.000 € + 200.000 € = 960.000 € - 280.000 € Maschinen Abgang Zug Veränd Stück ang erung 4 2 2 3 10 4 3 4 Beteiligungsfinanzierung bei Personengesellschaften Eigenfinanzierung (Beteiligungsfinanzierung) Einbringung von EK = Form der Außenfinanzierung Folge: EK steigt 2 2 3 -6 O 0 Einzelunternehmung: Einbringung von Geld-/ Sach-/ Rechtswerten (Kapital) durch Einzelunternehmer. Aus Privatvermögen wird EK. Liquide Mittel in € (Restbestand) 40.000 20.000 60.000 80.000 0 OHG: Kapitalerhöhung durch bisherige Gesellschafter/ Aufnahme neuer Ges'er. Eventuelle Probleme: Geschäftsführungs- & Vertretungsbefugnisse neuer Ges'er können zu Streit führen; weitere Gewinnaufteilung, ...

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Gewinnverteilung 1. Kommanditisten haben (anders als OHG-Gesellschafter / Komplementär) kein Recht auf Privatentnahmen. Sie haben nur Anspruch auf Auszahlung der ihnen zustehenden Gewinnanteile, wenn ihr Kapitalanteil nicht durch Übernahme von Verlustanteilen, unter die vereinbarte Pflichteinlage gesunken ist. (§ 169 (1) HGB) 2. Der dem Kommanditisten zustehende Gewinnanteil wird (anders als bei OHG-Gesellschafter / Komplementär) nicht seinem Kapitalanteil zugeschrieben, sondern zur Auszahlung zur Verfügung gestellt. → Kommanditist leistet keinen Beitrag zur Selbstfinanzierung der KG - bis Auszahlung erfolgt, besteht Verbindlichkeit der KG gegenüber dem Kommanditisten. 3. KG-Gesellschafter können vereinbaren, dass Gewinnanteil eines Kommanditisten in zusätzliches Kommanditkapital umgewandelt wird ( = freiwillige Selbstfinanzierung). / Es kann vereinbart werden, dass Gewinnanteil des Kommanditisten in Darlehen für KG umgewandelt & verzinst wird (= Fremdfinanzierung) 4. Wenn bereits geleisteter Kapitalanteil eines Kommanditisten durch Verrechnung mit Verlusten unter vereinbarte Pflichteinlage gefallen ist, darf Kommanditist seinen Gewinnanteil nicht entnehmen → Gewinnanteil wird zur Wiederauffüllung der Pflichteinlage verwendet (= gesetzlich erzwungene Selbstfinanzierung) gez. Kapital (feste Größe) Rücklagen 1.100.000 5. Hat Kommanditist seine Pflichteinlagen noch nicht vollständig eingezahlt und ist diese Einlage zur Zahlung fällig, so hat KG das Recht, den Gewinnanteil des Kommanditisten nicht auszuzahlen. → keine Selbstfinanzierung, sondern Beteiligungsfinanzierung Offene Selbstfinanzierung (Gewinnverwendung bei AG) Selbstfinanzierung bei Kapitalgesellschaften = Einstellung nicht ausgeschütteter Gewinne in Rücklagen (Erhöhung des EK) S GuV Einstellung in Rücklagen Aufwendungen Gewinn Gewinn Erträge Dividende an Aktionäre H Konflikt zwischen Vorstand & HV: Vorstand will hohe Rücklagen, niedrigere Dividende Hauptversammlung (Aktionäre wollen niedrige Rücklagen, hohe Dividende → Argumente für hohe Rücklagenbildung: Liquidität bleibt; keine Finanzierungskosten; Rentabilität steigt; unbefristetes Kapital; Zukunftssicherung; Unabhängigkeit, keine Mitbestimmung von außen; Sicherheit, höheres EK → Kreditwürdigkeit steigt; Wachstumshilfe; Substanzwert steigt, Kurs steigt evtl.; Dividendenkontinuität → Argumente für hohe Dividende: Geldbedarf der Aktionäre; Kurs steigt evtl.; Aktionärsstimmung steigt; keine ,,Kapitalfehllinvestitionen" Gewinnrücklagen: gesetzl. Rücklagen (§150 AktG): 5%, bis gesetzt. Rücklage + Kapitalrücklage 10% des GK betragen andere Gewinnrücklagen · § 58 (2) AktG: Entscheidung Vorstand/ Aufsichtsrat: 50% vom ,,Rest" - § 58 (3) AktG: Entscheidung Hauptversammlung: Bilanzgewinn (Dividende/ Rücklagen) nach Vorschlag von Vorstand & Aufsichtsrat Vorschriften, um Spannungsfeld zwischen übertriebenen Thesaurierungswünschen des Vorstandes & übertriebener Ausschüttungswünsche der Aktionäre - (bei GmbH liegt Gewinnverteilung im Ermessen der Gesellschafter. Buchung auf Konto „Gewinnrücklagen" → Buchungssatz: GuV an Gewinnrücklagen) Vorstand leitet geprüften Jahresabschluss an Aufsichtsrat → Zustimmung: rechtsverbindlicher Jahresabschluss; Ablehnung: Hauptversammlung muss Jahresabschluss feststellen & entscheidet über Gewinnverwendung A Erklärung der Passivposten = GK = feste Größe der AG Bilanz AG Agio = Beträge, die durch Aktien- ausgabe über dem Nennwert entstehen einbehaltene Gewinne Teil des Jahresüberschusses, der in Vorjahren nicht ausgeschüttet wurde EK 1. gezeichnetes Kapital 2. Kapitalrücklagen P 3. Gewinnrücklagen 1) gesetzliche Rücklagen; 2) Rücklagen für eigene Anteile; 3) Satzungsmäßige Rücklagen; 4) andere Gewinnrücklagen 4. Gewinnvortrag Verwendung des Jahresüberschusses Jahresüberschuss (JÜ) = Gewinn nach GuV - Verlustvortrag (VV) Basis für gesetzl. Rückl. (bereinigter JÜ) Einstellung von 5% des Rückbetrags in gesetzl. Rückl. bis mit Kapitalrückl. zusammen 10% des GK erreicht sind + Gewinnvortrag (vom Vorjahr) | I Restbetrag Einstellung max. 50% des verbliebenen Restbetrags in die anderen Gewinnrücklagen Bilanzgewinn Einstellung weiterer Beträgen in andere Gewinnrücklagen durch Hauptvers. |_ verfügbare Dividende Dividende Gewinnvortrag / Verlustvortrag Merke: - Bildung von GewinnRL = Selbstfinanzierung - Bildung von KapitalRL = Beteiligungsfinanzierung vom AktG zwingend vorgeschrieben Verlusvortrag: 50% aus JÜ - VV - Einstell. ges. Rückl. Gewinnvortrag: 50% aus JÜ - Einstell. ges. Rückl. Entscheidung von Vorstand & Aufsichtsrat Vorraussetzungen für Finanzierungseffekt kalk. Abschreibungen werden in Absatzpreise einkalkuliert Marktpreis inkl. kalk. Abschreibungen werden vom Markt vergütet alleinige Entscheidung der Hauptversammlung (aufgrund des Vorschlags von Vorstand & Aufsichtsrat) Finanzierung aus Abschreibungsgegenwerten: - jährl. Abschreibungshöhe von geschätzter Nutzungsdauer & Abschreibungsverfahren abhängig → bilanziere Abschreibung (GuV) / kalkulatorische Abschreibung (Preiskalkulation) Finanzierungseffekt (=Kapitalfreisetzungseffekt) aus Abschreibungen über Umsatzerlöse ins UN geflossene Abschreibungen dienen Ersatzbeschaffung (Reinvestition). Diese laufend erwirtschafteten Beträge dürfen nicht an Anteilseigner ausgeschüttet werden (Substanzerhaltung) Freigesetze Beträge werden erst zur Ersatzbeschaffung gebraucht, bis dahin können sie anderweitig verwendet werden (z.B. zur Schuldentilgung / Finanzierung von Vorräten/ ...) UN muss die in Umsatzerlösen enthaltenen Abschreibungsgegenwerte in liquider Form (Einzahlung) vereinnahmen bil. Abschreibungen sollten in gleicher Höhe Gewinn reduzieren, um eingeflossene Beträge den Ansprüchen von Anteilseignern (Gewinnausschüttung) & dem Staat (Steuern) zu entziehen Bedeutung für UN Finanzierung aus Abschreibungstegnwerten = vorherrschende Finanzierungsform der Investition der UN Funktionsweise Kalkulation der Abschreibung in Selbstkosten Erhöhung der Verkaufspreise · Abschreibungsrückfluss über Umsatzerlöse → Verwendung Abschreibungsrückflüsse für Ersatzbeschaffung (Re-/ Nettoinvestition) Umfinanzierung, weil Anlagevermögen zu Umlaufvermögen wird: AV sinkt (Abschreibungen); UV (Forderungen, liquide Mittel) steigt durch Abschreibungsrückflüsse Probleme - unsichere zukünftige Absatzlage Investition nur auf Basis der Abschreibungsrückflüsse bedeuten Unstetigkeit im betrieblichen Wachstum (unfelxibel bei plötzlichem Investitionsbedarf) Wenn bei Preissteigerungen die kalk. Abschr. auf Basis der Anschaffungskosten angesetzt werden, ist Wiederbeschaffung aus Abschreibungsrückflüssen allein nicht möglich (gestiegene Wiederbeschaffungskosten) Restfinanzierung muss durch Gewinnverwendung erfolgen Scheingewinn (=Substanzverlust) → Kalk. Abschr. auf Basis der Wiederbeschaffungskosten Merke - Annahme: kalk. Abschr. < bil. Abschr. Folgen: 1) Umfinanzierung in Höhe der kalk. Abschr. 2) Differenzbetrag = stille Selbstfinanzierung Bsp.: GmbH will durch Finanzierung aus Abschreibung Produktionsanlagen erweitern. Ausgegangen wird von Erstausstattung von 10 Maschinen zu je 100.000 € Anschaffungswert. Ihre durchschnittl. Nutzungsdauer beträgt 5 Jahre. Umsatzerlöse des UN denen sämtliche Kosten inkl. einkalkulierte Abschr. ab. Jahresende 1 2 Jahr Maschin Summe Abschr. en Stück Anschaffung in € (20% swerte in € vom AW) 1.000.000 1.200.000 3 Finanzeffekt der Abschr. beruht auf den als Ausschüttungssperre wirkenden bil. Abschr. Verwendung von Abschreibungsrückflüssen (über Umsatzerlöse) ermöglicht Kapazitätserweiterungseffekt (= Lohmann-Ruchti-Effekt) 5 9 10 Jahresanfang = 10 12 14 20 16 16 1.400.000 200.000 240.000 280.000 Restwert Vorjahr 800.000€ + Neuinvestition 200.0 € 1.000.000 € Abschreibung 240.000 € Summe der Restwerte in € 800.000 Beteiligungs-(/Eigen-)Finanzierung 760.000 2.000.000 400.000 540.000 1.600.000 320.000 1.600.000 320.000 680.000 620.000 600.000 Liquide Mittel in € 200.000 240.000 320.000 460.000 380.000 400.000 760.000 € + 200.000 € = 960.000 € - 280.000 € Maschinen Abgang Zug Veränd Stück ang erung 4 2 2 3 10 4 3 4 Beteiligungsfinanzierung bei Personengesellschaften Eigenfinanzierung (Beteiligungsfinanzierung) Einbringung von EK = Form der Außenfinanzierung Folge: EK steigt 2 2 3 -6 O 0 Einzelunternehmung: Einbringung von Geld-/ Sach-/ Rechtswerten (Kapital) durch Einzelunternehmer. Aus Privatvermögen wird EK. Liquide Mittel in € (Restbestand) 40.000 20.000 60.000 80.000 0 OHG: Kapitalerhöhung durch bisherige Gesellschafter/ Aufnahme neuer Ges'er. Eventuelle Probleme: Geschäftsführungs- & Vertretungsbefugnisse neuer Ges'er können zu Streit führen; weitere Gewinnaufteilung, ...