Der wirtschaftliche Wiederaufbau Deutschlands nach 1945
Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war geprägt von der Teilung Deutschlands und dem Aufbau zweier grundlegend verschiedener Wirtschaftssysteme. In Westdeutschland etablierte sich die Soziale Marktwirtschaft und Wirtschaftswunder Deutschland, während in der DDR die Zentralverwaltungsgesellschaft und Verstaatlichung eingeführt wurde.
Definition: Die Soziale Marktwirtschaft verbindet die Freiheit des Marktes mit sozialem Ausgleich. Sie wurde zum Erfolgsmodell der Bundesrepublik Deutschland.
Der Wiederaufbau in Westdeutschland wurde durch mehrere Faktoren begünstigt: Der Marshallplan brachte dringend benötigte finanzielle Unterstützung, die Währungsreform 1948 schuf monetäre Stabilität und die Integration in den internationalen Handel eröffnete neue Absatzmärkte. Besonders der Korea-Boom der 1950er Jahre kurbelte die Exportwirtschaft an.
Die DDR hingegen stand vor größeren Herausforderungen. Durch die sowjetische Besatzungsmacht wurde die Wirtschaft durch Demontagen geschwächt. Die Isolation durch den "Eisernen Vorhang" schnitt die DDR von westlichen Märkten ab. Die Planwirtschaft nach sowjetischem Vorbild führte zu Ineffizienzen und Versorgungsengpässen.
Highlight: Der Wirtschaftliche Aufschwung in West- und Osteuropa 1970er verlief in beiden deutschen Staaten sehr unterschiedlich. Während der Westen ein "Wirtschaftswunder" erlebte, kämpfte der Osten mit strukturellen Problemen.











