Der Bund Deutscher Mädel (BDM) - Geschichte und Organisation
Der Bund Deutscher Mädel war die weibliche Jugendorganisation im nationalsozialistischen Deutschland. Als Teil der Hitlerjugend spielte der BDM eine zentrale Rolle bei der ideologischen Erziehung junger Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren. Die Bund Deutscher Mädel Erziehung zielte darauf ab, die Mädchen zu "idealen nationalsozialistischen Frauen" zu formen.
Definition: Der BDM war die einzige staatliche Jugendorganisation für Mädchen im Dritten Reich und gehörte zur Hitlerjugend (HJ).
Die Bund Deutscher Mädel Aufgaben umfassten verschiedene Bereiche: Sport, Heimabende, Schulungen in Haushaltsführung und die Vermittlung nationalsozialistischer Ideologie. Das Bund Deutscher Mädel Alter war streng geregelt - mit 14 Jahren erfolgte der Eintritt, mit 18 Jahren der Übertritt in die NS-Frauenschaft.
Die Organisation entwickelte sich aus den "Mädchenschaften" der NSDAP, die seit 1923 existierten. 1930 erfolgte der Zusammenschluss zum BDM, 1931 die Eingliederung in die Hitlerjugend. Mit dem Gesetz von 1936 wurde die Mitgliedschaft für alle "arischen" Mädchen verpflichtend.











