App öffnen

Fächer

Das antike Griechenland Zusammenfassung – Herrschaftsformen und Demokratie

Öffnen

221

1

user profile picture

alina

25.11.2021

Geschichte

das antike Griechenland

Das antike Griechenland Zusammenfassung – Herrschaftsformen und Demokratie

Das antike Griechenland formte die Grundlagen der westlichen Zivilisation und entwickelte frühe Formen der Demokratie. Von Tyrannen bis zur attischen Demokratie - die politischen Systeme im alten Griechenland sind faszinierend und zeigen, wie sich Herrschaftsformen über Jahrhunderte entwickelten.

...

25.11.2021

5312

antike
herrschaftsformen
ein Monarch ist Träger aller Entscheidungen
alleinige Staatsgewalt
ist den Gesetzen nicht unterworfen
absolute Mona

Öffnen

Herrschaftsformen im antiken Griechenland

Im archaischen Griechenland (ca. 750-500 v. Chr.) bestimmte der Oikos (Haus- und Wirtschaftsgemeinschaft) das soziale und politische Leben. Die Häupter größerer Oikoi bildeten den Adel, der sich in Poleis (Stadtstaaten) ansiedelte. Ab dem 8. Jahrhundert entwickelte sich die Aristokratie als Herrschaftsform, in der eine kleine Gruppe aus der Oberschicht die Macht ausübte.

Um Machtkonzentration zu verhindern, wählten die Griechen zunächst drei, später neun Archonten (hohe Beamte). Die späteren Reformen von Solon führten zur Timokratie, bei der Vermögen und Ansehen über die Rechte der Bürger entschieden. Diese Entwicklung war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Demokratie – der Herrschaft durch das Volk.

Solons Reformen (594 v. Chr.) waren eine Reaktion auf die soziale Krise in Athen. Er erließ die Schulden der Bauern, verbot die Schuldknechtschaft und teilte die Bürger in vier Vermögensklassen ein, die unterschiedliche politische Rechte besaßen. Durch den "Rat der 400" und das Volksgericht schuf er ein Gegengewicht zum adligen Areopag.

💡 Merke dir: Die Entwicklung der Demokratie in Athen war kein plötzliches Ereignis, sondern ein schrittweiser Prozess von der Aristokratie über die Timokratie bis zur Volksherrschaft!

Die griechischen Herrschaftsformen umfassten verschiedene Systeme - von der absoluten Monarchie (ein Herrscher mit alleiniger Staatsgewalt) über die Republik (Gegensatz zur Monarchie) bis hin zur Diktatur (auf Gewalt basierende Herrschaft mit eingeschränkten Bürgerrechten). Die Volkssouveränität als Grundlage jeder demokratischen Herrschaft bedeutete, dass das Volk Träger der Staatsgewalt war.

antike
herrschaftsformen
ein Monarch ist Träger aller Entscheidungen
alleinige Staatsgewalt
ist den Gesetzen nicht unterworfen
absolute Mona

Öffnen

Von Tyrannen zur Demokratie

Nach Solons Reformen nutzte Peisistratos die Unzufriedenheit der Armen und Kleinbauern aus und errichtete um 560 v. Chr. eine Tyrannis (Alleinherrschaft). Anders als der heutige Begriff bezeichnete "Tyrann" damals einen Herrscher, der weder durch Wahl noch durch Erbfolge an die Macht kam. Obwohl er Solons politische Formen bestehen ließ, besetzte er wichtige Ämter mit seinen Anhängern.

Peisistratos kümmerte sich um die Bevölkerung, beschlagnahmte den Großgrundbesitz seiner Gegner und verteilte ihn an bedürftige Bauern. Durch Bauprojekte schuf er Arbeit für Handwerker. Aristoteles beschrieb seine Herrschaft eher als demokratisch denn als tyrannisch - eine "gute Diktatur". Nach seinem Tod übernahmen seine Söhne die Macht, regierten jedoch selbstherrlich, bis einer ermordet und der andere 510 v. Chr. vertrieben wurde.

Kleisthenes' Reformen (508/507 v. Chr.) stärkten die Macht des Volkes. Er änderte die Zusammensetzung der athenischen Bürger in öffentlichen Einrichtungen und teilte sie in zehn statt vier Verbände (Phylen) ein. Jede Phyle bestand aus Stadtgebiet, Küsten- und Binnenregion, wodurch der Einfluss der Adelsfamilien zerschnitten wurde. Er schuf den "Rat der 500" und führte das Strategenamt (Heerführer) ein.

💡 Wichtig: Kleisthenes etablierte die Isonomie – die politische Gleichheit aller Vollbürger mit gleichem Rede- und Stimmrecht in der Volksversammlung. Frauen, Metöken (Fremde) und Sklaven blieben jedoch ausgeschlossen!

Die Perserkriege (500-480 v. Chr.) beeinflussten Athens politische Entwicklung entscheidend. Nach dem Sieg der athenischen Hopliten bei Marathon (490 v. Chr.) und der Vernichtung der persischen Flotte (480 v. Chr.) stieg Athen zur Großmacht auf. Die Theten (ärmste Bevölkerungsschicht), die als Ruderer in der Flotte dienten, forderten mehr Mitsprache und politische Gleichberechtigung.

antike
herrschaftsformen
ein Monarch ist Träger aller Entscheidungen
alleinige Staatsgewalt
ist den Gesetzen nicht unterworfen
absolute Mona

Öffnen

Die attische Demokratie

Ab 462 v. Chr. entwickelte sich in Athen die vollständige demokratische Ordnung. Im Zentrum stand die Volksversammlung (Ekklesia), an der alle männlichen Bürger über 20 Jahre teilnehmen konnten. Bei mindestens 6.000 Anwesenden entschied sie über alle politischen Fragen in 30-40 Pflichtsitzungen pro Jahr. Von den etwa 300.000 Bewohnern Attikas waren nur etwa 50.000 stimmberechtigt.

Der Rat der 500 (Boulé) leitete die Stadt und bereitete Gesetzesanträge vor. Seine Mitglieder wurden per Los bestimmt – jede der zehn Phylen stellte 50 Vertreter. Die Prytanie als geschäftsführende Regierung wechselte turnusmäßig. Die meisten Beamten wurden ebenfalls ausgelost und dienten höchstens ein Jahr. Nur die zehn Strategen (Heerführer) wurden gewählt und konnten mehrfach wiedergewählt werden.

Die gesellschaftliche Ordnung Athens spiegelte deutliche Unterschiede wider. Der Adel (etwa 1/6 der Bevölkerung) und reiche Kaufleute bildeten die Oberschicht. Die Mittelschicht bestand aus selbstständigen Handwerkern und Kaufleuten mit großen Einkommensunterschieden. Zur Unterschicht gehörten Kleinbauern, Tagelöhner, Hirten und Fischer ohne soziale Absicherung.

💡 Demokratie damals und heute: Die attische Demokratie war eine direkte Demokratie mit Los-Verfahren statt Wahlen. Anders als heute waren aber Frauen, Metöken (Fremde) und Sklaven von der politischen Teilhabe ausgeschlossen!

War die attische Ordnung eine Demokratie? Einerseits garantierte sie Bürgerrechte, verhinderte Alleinherrschaft und bot absolute Chancengleichheit für alle Vollbürger. Jede Stimme zählte gleich viel, und jeder konnte durch das Losverfahren ein Amt bekommen. Andererseits waren über 80% der Bevölkerung von der politischen Teilhabe ausgeschlossen – Frauen, Metöken und Sklaven galten nicht als Bürger mit politischen Rechten.

antike
herrschaftsformen
ein Monarch ist Träger aller Entscheidungen
alleinige Staatsgewalt
ist den Gesetzen nicht unterworfen
absolute Mona

Öffnen

Sklaverei im antiken Griechenland

Die Sklaverei war ein wesentliches Element der Wirtschaft und Gesellschaft im antiken Griechenland. Fast alle Bürger besaßen mindestens einen Sklaven, und die Institution galt als selbstverständliche, unabdingbare und natürliche Einrichtung. Griechische Philosophen rechtfertigten die Sklaverei meist mit der natürlichen Überlegenheit der Herren.

Sklaven kamen aus verschiedenen Quellen: Sie waren Kriegsgefangene, wurden auf Sklavenmärkten gehandelt, waren Kinder von Sklaven oder Opfer von Piraterie und Raubzügen. Der Großteil der Sklaven arbeitete in Gewerbebetrieben. Als Haussklaven dienten sie als Haushaltshilfen, Lehrer oder Pädagogen. Andere arbeiteten als Staatsdiener, Bauarbeiter oder in der Landwirtschaft. Mühlen- und Bergwerkssklaven litten unter den unmenschlichsten Bedingungen.

Die Lebensverhältnisse der Sklaven hingen stark vom Charakter ihres Herrn ab. Die meisten wohnten bei ihrem Besitzer, es gab keine spezielle Kleiderordnung. Zwischen den Sklaven herrschte Konkurrenz statt Zusammenhalt. Staatssklaven erhielten ein Gehalt und wohnten frei in der Stadt. Sklaven hatten Asylrecht an Altären und konnten unter bestimmten Umständen freigelassen werden.

💡 Überraschend: Anders als bei der späteren Sklaverei im 16. Jahrhundert spielte Rassismus im antiken Griechenland eine untergeordnete Rolle. Gebildete Sklaven konnten sogar hohe Ämter bekleiden!

Im antiken Griechenland galten Sklaven als Besitz, als Objekte ohne Bürgerrechte und politisches Mitspracherecht. Der Ausschluss von Sklaven, Metöken und Frauen aus der Demokratie wurde als selbstverständlich angesehen. Diese Praxis stand im Widerspruch zum demokratischen Ideal der Gleichheit aller Menschen – ein Widerspruch, der erst in der Neuzeit aufgelöst wurde.

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Knowunity ist die #1 unter den Bildungs-Apps in fünf europäischen Ländern

Knowunity wurde bei Apple als "Featured Story" ausgezeichnet und hat die App-Store-Charts in der Kategorie Bildung in Deutschland, Italien, Polen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich regelmäßig angeführt. Werde noch heute Mitglied bei Knowunity und hilf Millionen von Schüler:innen auf der ganzen Welt.

Ranked #1 Education App

Laden im

Google Play

Laden im

App Store

Knowunity ist die #1 unter den Bildungs-Apps in fünf europäischen Ländern

4.9+

Durchschnittliche App-Bewertung

22 M

Schüler:innen lieben Knowunity

#1

In Bildungs-App-Charts in 17 Ländern

950 K+

Schüler:innen haben Lernzettel hochgeladen

Immer noch nicht überzeugt? Schau dir an, was andere Schüler:innen sagen...

iOS User

Ich liebe diese App so sehr, ich benutze sie auch täglich. Ich empfehle Knowunity jedem!! Ich bin damit von einer 4 auf eine 1 gekommen :D

Philipp, iOS User

Die App ist sehr einfach und gut gestaltet. Bis jetzt habe ich immer alles gefunden, was ich gesucht habe :D

Lena, iOS Userin

Ich liebe diese App ❤️, ich benutze sie eigentlich immer, wenn ich lerne.

 

Geschichte

5.312

25. Nov. 2021

5 Seiten

Das antike Griechenland Zusammenfassung – Herrschaftsformen und Demokratie

user profile picture

alina

@alinski

Das antike Griechenland formte die Grundlagen der westlichen Zivilisation und entwickelte frühe Formen der Demokratie. Von Tyrannen bis zur attischen Demokratie - die politischen Systeme im alten Griechenland sind faszinierend und zeigen, wie sich Herrschaftsformen über Jahrhunderte entwickelten.

antike
herrschaftsformen
ein Monarch ist Träger aller Entscheidungen
alleinige Staatsgewalt
ist den Gesetzen nicht unterworfen
absolute Mona

Melde dich an, um den Inhalt freizuschaltenEs ist kostenlos!

Zugriff auf alle Dokumente

Verbessere deine Noten

Werde Teil der Community

Mit der Anmeldung akzeptierst du die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzrichtlinie

Herrschaftsformen im antiken Griechenland

Im archaischen Griechenland (ca. 750-500 v. Chr.) bestimmte der Oikos (Haus- und Wirtschaftsgemeinschaft) das soziale und politische Leben. Die Häupter größerer Oikoi bildeten den Adel, der sich in Poleis (Stadtstaaten) ansiedelte. Ab dem 8. Jahrhundert entwickelte sich die Aristokratie als Herrschaftsform, in der eine kleine Gruppe aus der Oberschicht die Macht ausübte.

Um Machtkonzentration zu verhindern, wählten die Griechen zunächst drei, später neun Archonten (hohe Beamte). Die späteren Reformen von Solon führten zur Timokratie, bei der Vermögen und Ansehen über die Rechte der Bürger entschieden. Diese Entwicklung war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Demokratie – der Herrschaft durch das Volk.

Solons Reformen (594 v. Chr.) waren eine Reaktion auf die soziale Krise in Athen. Er erließ die Schulden der Bauern, verbot die Schuldknechtschaft und teilte die Bürger in vier Vermögensklassen ein, die unterschiedliche politische Rechte besaßen. Durch den "Rat der 400" und das Volksgericht schuf er ein Gegengewicht zum adligen Areopag.

💡 Merke dir: Die Entwicklung der Demokratie in Athen war kein plötzliches Ereignis, sondern ein schrittweiser Prozess von der Aristokratie über die Timokratie bis zur Volksherrschaft!

Die griechischen Herrschaftsformen umfassten verschiedene Systeme - von der absoluten Monarchie (ein Herrscher mit alleiniger Staatsgewalt) über die Republik (Gegensatz zur Monarchie) bis hin zur Diktatur (auf Gewalt basierende Herrschaft mit eingeschränkten Bürgerrechten). Die Volkssouveränität als Grundlage jeder demokratischen Herrschaft bedeutete, dass das Volk Träger der Staatsgewalt war.

antike
herrschaftsformen
ein Monarch ist Träger aller Entscheidungen
alleinige Staatsgewalt
ist den Gesetzen nicht unterworfen
absolute Mona

Melde dich an, um den Inhalt freizuschaltenEs ist kostenlos!

Zugriff auf alle Dokumente

Verbessere deine Noten

Werde Teil der Community

Mit der Anmeldung akzeptierst du die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzrichtlinie

Von Tyrannen zur Demokratie

Nach Solons Reformen nutzte Peisistratos die Unzufriedenheit der Armen und Kleinbauern aus und errichtete um 560 v. Chr. eine Tyrannis (Alleinherrschaft). Anders als der heutige Begriff bezeichnete "Tyrann" damals einen Herrscher, der weder durch Wahl noch durch Erbfolge an die Macht kam. Obwohl er Solons politische Formen bestehen ließ, besetzte er wichtige Ämter mit seinen Anhängern.

Peisistratos kümmerte sich um die Bevölkerung, beschlagnahmte den Großgrundbesitz seiner Gegner und verteilte ihn an bedürftige Bauern. Durch Bauprojekte schuf er Arbeit für Handwerker. Aristoteles beschrieb seine Herrschaft eher als demokratisch denn als tyrannisch - eine "gute Diktatur". Nach seinem Tod übernahmen seine Söhne die Macht, regierten jedoch selbstherrlich, bis einer ermordet und der andere 510 v. Chr. vertrieben wurde.

Kleisthenes' Reformen (508/507 v. Chr.) stärkten die Macht des Volkes. Er änderte die Zusammensetzung der athenischen Bürger in öffentlichen Einrichtungen und teilte sie in zehn statt vier Verbände (Phylen) ein. Jede Phyle bestand aus Stadtgebiet, Küsten- und Binnenregion, wodurch der Einfluss der Adelsfamilien zerschnitten wurde. Er schuf den "Rat der 500" und führte das Strategenamt (Heerführer) ein.

💡 Wichtig: Kleisthenes etablierte die Isonomie – die politische Gleichheit aller Vollbürger mit gleichem Rede- und Stimmrecht in der Volksversammlung. Frauen, Metöken (Fremde) und Sklaven blieben jedoch ausgeschlossen!

Die Perserkriege (500-480 v. Chr.) beeinflussten Athens politische Entwicklung entscheidend. Nach dem Sieg der athenischen Hopliten bei Marathon (490 v. Chr.) und der Vernichtung der persischen Flotte (480 v. Chr.) stieg Athen zur Großmacht auf. Die Theten (ärmste Bevölkerungsschicht), die als Ruderer in der Flotte dienten, forderten mehr Mitsprache und politische Gleichberechtigung.

antike
herrschaftsformen
ein Monarch ist Träger aller Entscheidungen
alleinige Staatsgewalt
ist den Gesetzen nicht unterworfen
absolute Mona

Die attische Demokratie

Ab 462 v. Chr. entwickelte sich in Athen die vollständige demokratische Ordnung. Im Zentrum stand die Volksversammlung (Ekklesia), an der alle männlichen Bürger über 20 Jahre teilnehmen konnten. Bei mindestens 6.000 Anwesenden entschied sie über alle politischen Fragen in 30-40 Pflichtsitzungen pro Jahr. Von den etwa 300.000 Bewohnern Attikas waren nur etwa 50.000 stimmberechtigt.

Der Rat der 500 (Boulé) leitete die Stadt und bereitete Gesetzesanträge vor. Seine Mitglieder wurden per Los bestimmt – jede der zehn Phylen stellte 50 Vertreter. Die Prytanie als geschäftsführende Regierung wechselte turnusmäßig. Die meisten Beamten wurden ebenfalls ausgelost und dienten höchstens ein Jahr. Nur die zehn Strategen (Heerführer) wurden gewählt und konnten mehrfach wiedergewählt werden.

Die gesellschaftliche Ordnung Athens spiegelte deutliche Unterschiede wider. Der Adel (etwa 1/6 der Bevölkerung) und reiche Kaufleute bildeten die Oberschicht. Die Mittelschicht bestand aus selbstständigen Handwerkern und Kaufleuten mit großen Einkommensunterschieden. Zur Unterschicht gehörten Kleinbauern, Tagelöhner, Hirten und Fischer ohne soziale Absicherung.

💡 Demokratie damals und heute: Die attische Demokratie war eine direkte Demokratie mit Los-Verfahren statt Wahlen. Anders als heute waren aber Frauen, Metöken (Fremde) und Sklaven von der politischen Teilhabe ausgeschlossen!

War die attische Ordnung eine Demokratie? Einerseits garantierte sie Bürgerrechte, verhinderte Alleinherrschaft und bot absolute Chancengleichheit für alle Vollbürger. Jede Stimme zählte gleich viel, und jeder konnte durch das Losverfahren ein Amt bekommen. Andererseits waren über 80% der Bevölkerung von der politischen Teilhabe ausgeschlossen – Frauen, Metöken und Sklaven galten nicht als Bürger mit politischen Rechten.

antike
herrschaftsformen
ein Monarch ist Träger aller Entscheidungen
alleinige Staatsgewalt
ist den Gesetzen nicht unterworfen
absolute Mona

Melde dich an, um den Inhalt freizuschaltenEs ist kostenlos!

Zugriff auf alle Dokumente

Verbessere deine Noten

Werde Teil der Community

Mit der Anmeldung akzeptierst du die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzrichtlinie

Sklaverei im antiken Griechenland

Die Sklaverei war ein wesentliches Element der Wirtschaft und Gesellschaft im antiken Griechenland. Fast alle Bürger besaßen mindestens einen Sklaven, und die Institution galt als selbstverständliche, unabdingbare und natürliche Einrichtung. Griechische Philosophen rechtfertigten die Sklaverei meist mit der natürlichen Überlegenheit der Herren.

Sklaven kamen aus verschiedenen Quellen: Sie waren Kriegsgefangene, wurden auf Sklavenmärkten gehandelt, waren Kinder von Sklaven oder Opfer von Piraterie und Raubzügen. Der Großteil der Sklaven arbeitete in Gewerbebetrieben. Als Haussklaven dienten sie als Haushaltshilfen, Lehrer oder Pädagogen. Andere arbeiteten als Staatsdiener, Bauarbeiter oder in der Landwirtschaft. Mühlen- und Bergwerkssklaven litten unter den unmenschlichsten Bedingungen.

Die Lebensverhältnisse der Sklaven hingen stark vom Charakter ihres Herrn ab. Die meisten wohnten bei ihrem Besitzer, es gab keine spezielle Kleiderordnung. Zwischen den Sklaven herrschte Konkurrenz statt Zusammenhalt. Staatssklaven erhielten ein Gehalt und wohnten frei in der Stadt. Sklaven hatten Asylrecht an Altären und konnten unter bestimmten Umständen freigelassen werden.

💡 Überraschend: Anders als bei der späteren Sklaverei im 16. Jahrhundert spielte Rassismus im antiken Griechenland eine untergeordnete Rolle. Gebildete Sklaven konnten sogar hohe Ämter bekleiden!

Im antiken Griechenland galten Sklaven als Besitz, als Objekte ohne Bürgerrechte und politisches Mitspracherecht. Der Ausschluss von Sklaven, Metöken und Frauen aus der Demokratie wurde als selbstverständlich angesehen. Diese Praxis stand im Widerspruch zum demokratischen Ideal der Gleichheit aller Menschen – ein Widerspruch, der erst in der Neuzeit aufgelöst wurde.

antike
herrschaftsformen
ein Monarch ist Träger aller Entscheidungen
alleinige Staatsgewalt
ist den Gesetzen nicht unterworfen
absolute Mona

Wichtige Begriffe der griechischen Antike

Die Polis bildete als Staatsverband im antiken Griechenland die grundlegende politische Einheit. Sie definierte sich hauptsächlich über ihre Mitglieder. Der Oikos als Haus- und Wirtschaftsgemeinschaft war der Lebensmittelpunkt der Griechen und stand unter der Führung eines aristokratischen Oberhauptes.

Politische Institutionen prägten die griechische Demokratie. Der Areopag war der oberste Rat und die älteste Körperschaft Athens. Die Boulé (Rat der 500) bereitete Entscheidungen vor, während die Prytanie als geschäftsführender Ausschuss für jeweils ein Zehntel des Jahres tätig war. Archonten waren hohe Beamte, die als "Herrschende" fungierten.

Das Militär spielte eine zentrale Rolle. Hopliten waren schwerbewaffnete Bürgersoldaten, die ihre Ausrüstung aus dem Privatvermögen bezahlten. Sie kämpften in der Phalanx, einer dichtgeschlossenen Kampfformation. Die Triere als rudergetriebenes Kriegsschiff mit drei Ruderreihen war vom 6. bis 3. Jahrhundert v. Chr. das wichtigste Kriegsschiff im Mittelmeer.

💡 Besonderheit: Der Ostrakismos (Scherbengericht) war ein einzigartiges demokratisches Instrument. Bürger konnten auf Tonscherben Namen schreiben - wer die meisten Stimmen erhielt, wurde für 10 Jahre verbannt, durfte aber seinen Besitz behalten!

Soziale Gruppen waren klar definiert: Metöken waren dauerhaft in der Stadt lebende Fremde ohne Bürgerrechte, die vor allem im Handel tätig waren. Sie durften keinen Grundbesitz erwerben und mussten vor Gericht durch Bürger vertreten werden. Demagogen waren angesehene Redner und Volksführer bei politischen Entscheidungen. Um auch ärmeren Bürgern die Teilnahme an der Politik zu ermöglichen, führte man Diäten (Sitzungsgeld) ein.

Wir dachten, du würdest nie fragen...

Was ist der Knowunity KI-Begleiter?

Unser KI-Begleiter ist speziell auf die Bedürfnisse von Schülern zugeschnitten. Basierend auf den Millionen von Inhalten, die wir auf der Plattform haben, können wir den Schülern wirklich sinnvolle und relevante Antworten geben. Aber es geht nicht nur um Antworten, sondern der Begleiter führt die Schüler auch durch ihre täglichen Lernherausforderungen, mit personalisierten Lernplänen, Quizfragen oder Inhalten im Chat und einer 100% Personalisierung basierend auf den Fähigkeiten und Entwicklungen der Schüler.

Wo kann ich mir die Knowunity-App herunterladen?

Du kannst dir die App im Google Play Store und im Apple App Store herunterladen.

Ist Knowunity wirklich kostenlos?

Ja, du hast kostenlosen Zugriff auf Inhalte in der App und auf unseren KI-Begleiter. Zum Freischalten bestimmter Features in der App kannst du Knowunity Pro erwerben.

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Schüler:innen lieben uns — und du wirst es auch.

4.9/5

App Store

4.8/5

Google Play

Die App ist sehr leicht und gut gestaltet. Habe bis jetzt alles gefunden, nachdem ich gesucht habe und aus den Präsentationen echt viel lernen können! Die App werde ich auf jeden Fall für eine Klassenarbeit verwenden! Und als eigene Inspiration hilft sie natürlich auch sehr.

Stefan S

iOS user

Diese App ist wirklich echt super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen, […]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat mega viel Auswahl für Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde diese jedem weiterempfehlen.

Samantha Klich

Android user

Wow ich bin wirklich komplett baff. Habe die App nur mal so ausprobiert, weil ich es schon oft in der Werbung gesehen habe und war absolut geschockt. Diese App ist DIE HILFE, die man sich für die Schule wünscht und vor allem werden so viele Sachen angeboten, wie z.B. Ausarbeitungen und Merkblätter, welche mir persönlich SEHR weitergeholfen haben.

Anna

iOS user

Ich finde Knowunity so grandios. Ich lerne wirklich für alles damit. Es gibt so viele verschiedene Lernzettel, die sehr gut erklärt sind!

Jana V

iOS user

Ich liebe diese App sie hilft mir vor jeder Arbeit kann Aufgaben kontrollieren sowie lösen und ist wirklich vielfältig verwendbar. Man kann mit diesem Fuchs auch normal reden so wie Probleme im echten Leben besprechen und er hilft einem. Wirklich sehr gut diese App kann ich nur weiter empfehlen, gerade für Menschen die etwas länger brauchen etwas zu verstehen!

Lena M

Android user

Ich finde Knowunity ist eine super App. Für die Schule ist sie ideal , wegen den Lernzetteln, Quizen und dem AI. Das gute an AI ist , dass er nicht direkt nur die Lösung ausspuckt sondern einen Weg zeigt wie man darauf kommt. Manchmal gibt er einem auch nur einen Tipp damit man selbst darauf kommt . Mir hilft Knowunity persönlich sehr viel und ich kann sie nur weiterempfehlen ☺️

Timo S

iOS user

Die App ist einfach super! Ich muss nur in die Suchleiste mein Thema eintragen und ich checke es sehr schnell. Ich muss nicht mehr 10 YouTube Videos gucken, um etwas zu verstehen und somit spare ich mir meine Zeit. Einfach zu empfehlen!!

Sudenaz Ocak

Android user

Diese App hat mich echt verbessert! In der Schule war ich richtig schlecht in Mathe und dank der App kann ich besser Mathe! Ich bin so dankbar, dass ihr die App gemacht habt.

Greenlight Bonnie

Android user

Ich benutze Knowunity schon sehr lange und meine Noten haben sich verbessert die App hilft mir bei Mathe,Englisch u.s.w. Ich bekomme Hilfe wenn ich sie brauche und bekomme sogar Glückwünsche für meine Arbeit Deswegen von mir 5 Sterne🫶🏼

Julia S

Android user

Also die App hat mir echt in super vielen Fächern geholfen! Ich hatte in der Mathe Arbeit davor eine 3+ und habe nur durch den School GPT und die Lernzettek auf der App eine 1-3 in Mathe geschafft…Ich bin Mega glücklich darüber also ja wircklich eine super App zum lernen und es spart sehr viel Heit dass man mehr Freizeit hat!

Marcus B

iOS user

Mit dieser App hab ich bessere Noten bekommen. Bessere Lernzettel gekriegt. Ich habe die App benutzt, als ich die Fächer nicht ganz verstanden habe,diese App ist ein würcklich GameChanger für die Schule, Hausaufgaben

Sarah L

Android user

Hatte noch nie so viel Spaß beim Lernen und der School Bot macht super Aufschriebe die man Herunterladen kann total Übersichtlich und Lehreich. Bin begeistert.

Hans T

iOS user

Die App ist sehr leicht und gut gestaltet. Habe bis jetzt alles gefunden, nachdem ich gesucht habe und aus den Präsentationen echt viel lernen können! Die App werde ich auf jeden Fall für eine Klassenarbeit verwenden! Und als eigene Inspiration hilft sie natürlich auch sehr.

Stefan S

iOS user

Diese App ist wirklich echt super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen, […]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat mega viel Auswahl für Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde diese jedem weiterempfehlen.

Samantha Klich

Android user

Wow ich bin wirklich komplett baff. Habe die App nur mal so ausprobiert, weil ich es schon oft in der Werbung gesehen habe und war absolut geschockt. Diese App ist DIE HILFE, die man sich für die Schule wünscht und vor allem werden so viele Sachen angeboten, wie z.B. Ausarbeitungen und Merkblätter, welche mir persönlich SEHR weitergeholfen haben.

Anna

iOS user

Ich finde Knowunity so grandios. Ich lerne wirklich für alles damit. Es gibt so viele verschiedene Lernzettel, die sehr gut erklärt sind!

Jana V

iOS user

Ich liebe diese App sie hilft mir vor jeder Arbeit kann Aufgaben kontrollieren sowie lösen und ist wirklich vielfältig verwendbar. Man kann mit diesem Fuchs auch normal reden so wie Probleme im echten Leben besprechen und er hilft einem. Wirklich sehr gut diese App kann ich nur weiter empfehlen, gerade für Menschen die etwas länger brauchen etwas zu verstehen!

Lena M

Android user

Ich finde Knowunity ist eine super App. Für die Schule ist sie ideal , wegen den Lernzetteln, Quizen und dem AI. Das gute an AI ist , dass er nicht direkt nur die Lösung ausspuckt sondern einen Weg zeigt wie man darauf kommt. Manchmal gibt er einem auch nur einen Tipp damit man selbst darauf kommt . Mir hilft Knowunity persönlich sehr viel und ich kann sie nur weiterempfehlen ☺️

Timo S

iOS user

Die App ist einfach super! Ich muss nur in die Suchleiste mein Thema eintragen und ich checke es sehr schnell. Ich muss nicht mehr 10 YouTube Videos gucken, um etwas zu verstehen und somit spare ich mir meine Zeit. Einfach zu empfehlen!!

Sudenaz Ocak

Android user

Diese App hat mich echt verbessert! In der Schule war ich richtig schlecht in Mathe und dank der App kann ich besser Mathe! Ich bin so dankbar, dass ihr die App gemacht habt.

Greenlight Bonnie

Android user

Ich benutze Knowunity schon sehr lange und meine Noten haben sich verbessert die App hilft mir bei Mathe,Englisch u.s.w. Ich bekomme Hilfe wenn ich sie brauche und bekomme sogar Glückwünsche für meine Arbeit Deswegen von mir 5 Sterne🫶🏼

Julia S

Android user

Also die App hat mir echt in super vielen Fächern geholfen! Ich hatte in der Mathe Arbeit davor eine 3+ und habe nur durch den School GPT und die Lernzettek auf der App eine 1-3 in Mathe geschafft…Ich bin Mega glücklich darüber also ja wircklich eine super App zum lernen und es spart sehr viel Heit dass man mehr Freizeit hat!

Marcus B

iOS user

Mit dieser App hab ich bessere Noten bekommen. Bessere Lernzettel gekriegt. Ich habe die App benutzt, als ich die Fächer nicht ganz verstanden habe,diese App ist ein würcklich GameChanger für die Schule, Hausaufgaben

Sarah L

Android user

Hatte noch nie so viel Spaß beim Lernen und der School Bot macht super Aufschriebe die man Herunterladen kann total Übersichtlich und Lehreich. Bin begeistert.

Hans T

iOS user