West- und Zentralafrika im Fokus der Kolonialmächte
West- und Zentralafrika gerieten aufgrund ihres Potenzials als Markt und wegen ihrer Rohstoffe wie Elfenbein, Kupfer und Kautschuk in den Blick der Kolonialmächte. In dieser Region trafen alte portugiesische Ansprüche auf britische, französische und belgische Aspirationen.
Die Kolonialpolitik des Deutschen Reiches begann 1884 mit dem Erwerb von Togo und Kamerun sowie Gebieten außerhalb Afrikas. Im selben Jahr lud Bismarck zur Kongo-Konferenz ein, um die kolonialen Interessen abzugleichen und auszubalancieren.
Definition: Die Kongo-Konferenz, auch bekannt als Berliner Konferenz, war ein diplomatisches Treffen in Berlin 1884/85, bei dem die europäischen Mächte die Aufteilung Afrikas regelten.
Wichtige Ereignisse in der kolonialen Geschichte Afrikas waren:
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Die Faschoda-Krise: Ein Streit zwischen Frankreich und Großbritannien um den Sudan, der 1898 beinahe zu einem Krieg führte.
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Die Burenkriege: Konflikte zwischen den Burenrepubliken und Großbritannien, die 1902 mit der Eingliederung der Burenstaaten in das britische Empire endeten.
Highlight: Cecil Rhodes, ein bedeutender britischer Imperialist, vertrat die Idee einer rassistisch motivierten britischen Weltherrschaft, die er als Gottes Willen interpretierte.





