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Rocky Experiment von Bandura

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 Station 1:
1. Der Ablauf:
Es gibt drei Phasen und drei Gruppen mit Kindern. Sie alle schauen sich in der ersten Phase
einen Film an, in wel

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Tami

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11/12/10

Ausarbeitung

Auswertung des Bandura Experiments

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Station 1: 1. Der Ablauf: Es gibt drei Phasen und drei Gruppen mit Kindern. Sie alle schauen sich in der ersten Phase einen Film an, in welchem eine Modellperson eine Puppe aggressiv behandelt. Jede Gruppe sieht ein unterschiedliches Ende. Eine Gruppe sieht ein Ende mit Belohnung, eine mit Bestrafung und eine ohne Reaktion. Danach dürfen sie in ein Spielzimmer und mit den selben Sachen wie im Film spielen. Das Verhalten wird beobachtet. Später kommt ein Erwachsener und sagt, dass es Belohnungen geben würde bei aggressivem Verhalten. Es wird wieder beobachtet. 2. Vermutungen Ich vermute, dass die Gruppe Rocky am meisten nachahmt, die das Ende mit der Belohnung gesehen hat. Das liegt meiner Meinung nach daran, dass man eine bestimmte Aktion daraufhin mit etwas positivem verbindet. Vor allem Kinder wollen gerne Belohnungen und sehen darin einen Reiz. Als zweites kommt vermutlich die Gruppe ohne Reaktion. Die Kinder verbinden schließlich weder etwas Negatives noch etwas Positives mit der Handlung. Trotzdem ahmen sie das Verhalten nach, einfach weil Kinder gerne ausprobieren und dasselbe tun wie Erwachsene. Die Gruppe mit den niedrigsten Ergebnissen ist vermutlich die mit der Bestrafung. Sie verbinden etwas negatives damit und meiden lieber das Verhalten. Oder es könnte auch sein, dass sie darin einen Reiz sehen, herauszufinden was passiert, wenn sie dasselbe tun. a) Zu welchem Zeitpunkt haben die...

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Kinder etwas gelernt? Die Kinder lernen während des Films eine neue Verhaltensweise kennen und lernen erst am Ende, was sie für Konsequenzen mit sich trägt. Im Spielzimmer wenden sie eventuell das Gelernte an. Kommt die Verstärkungsperson hinzu, lernen sie was sie für eine Belohnung tun müssen. Das hauptsächlich Gelernte ist jedoch das Verhalten, welches sie im Film sehen, da sie sich danach entscheiden müssen, ob sie es anwenden oder nicht. b) Welche Bedeutung hat die Verstärkung? Die Verstärkung fordert das Kind auf Gelerntes anzuwenden und „weckt“ das aggressive Verhalten. Sie motiviert die Kinder das Gelernte für eine Belohnung zu tun. Somit zeigt sie, dass alle Kinder das aggressive Verhalten gelernt haben, ob sie es anwenden, jedoch ihre Entscheidung ist, die aber dennoch von außen beeinflusst werden kann. c) Interpretation von Verhaltensweisen der Jungen und Mädchen Den Ergebnissen nach zu urteilen, zeigen die Jungen das aggressive Verhalten schneller und häufiger als Mädchen. Schon vor der Verstärkung zeigen die Jungen das Verhalten häufiger. Die Mädchen zeigen das Verhalten seltener, jedoch deutlich öfter nach der Verstärkung. Selbst die Jungen der Gruppe, die das Filmende mit der Bestrafung gesehen hat, weisen das aggressive Verhalten auf. Die Mädchen dieser Gruppe meiden das Verhalten äußerst stark, aber nach der Verstärkung steigt die Anzahl rapide an. Die Gruppen, die die Enden mit der Belohnung und ohne Konsequenz gesehen haben, erreichen fast die selben Werte. Doch nach der Verstärkung steigt das Verhalten bei der Belohnungsgruppe nur noch ein Stück, während die Bestrafungsgruppe und die Gruppe ohne Konsequenzen das Verhalten nochmal deutlich verstärken.

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