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Erziehbarkeit und Erziehungsbedürftigkeit des Menschen

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WILDE KINDER
Pädagogik Klausur
KONSEQUENZEN
ERZIEHBARKEIT DES MENSCHEN.
WAS SIND WILDE KINDER?
Als Wilde Kinder oder auch Wolfskinder" bezei
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ERZIEHBARKEIT DES MENSCHEN.
WAS SIND WILDE KINDER?
Als Wilde Kinder oder auch Wolfskinder" bezei

WILDE KINDER Pädagogik Klausur KONSEQUENZEN ERZIEHBARKEIT DES MENSCHEN. WAS SIND WILDE KINDER? Als Wilde Kinder oder auch Wolfskinder" bezeichnet man alle Kinder, die ohne menschlichen, sozialen Kontakt aufgewachsen sind Wenn Menschen in den ersten Lebensjahren nicht in einer menschlichen Gesellschaft aufgewachsen sind, ergeben sich schwerwiegende Folgen Beispiele →> keine Entwicklung der typisch menschlichen Verhaltensweisen (zB Sprache, aufrechter Gang..) →> schwierige Engewohnung an die menschliche Lebensform (Leben in Housern, menschliches Essen,) -> vieles kann nur schwer nachgeholt werden -> es entwickelt sich kein sozialverhalten ANTHROPOSOPHISCHE GRUNDLAGEN WARUM IST ES NACH DEN ERSTEN LEBENSJAHREN SCHWIERIGER ZU LERNEN? Es gibt bestimmte Lernphasen in denen Kinder bestimmte Sachen erlernen die nicht mehr oder nur sehr schwer aufgeholt werden können. Beispiele >> Im 8. Monat nimmt das Verständnis von Wörtern und deren Bedeutungen zu Lernt das Kind nicht, dass es etwas mit dem, was es tut etwas erreichen kann (zB. weinen) kann das Kind keine Kommunikation verstehen > Im 10. Monat versucht das Kind sich hochzuziehen und an Gegenstanden entlang zu laufen >> Erst im 12 Monat kann es alleine sicher vom stand ins sitzen kommen (siehe anthropologische Grundlage Adolf Portmann) NIKOLAS TINEBERGEN: →> Mensch als Instinktreduziertes Wesen >> Der Mensch ist ein Wesen ohne ausreichende Instinkte" → Hat die Möglichkeit Verhaltensweisen frei zu wählen, Entscheidungen zu treffen, produktiven Lösungen zu finden - Erklärung Kaninchen hört loutes Geräusch und rennt weg (Fluchtinstinkt). Mensch kann...

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zB überlegen woher das Geräusch kommt und dann entscheiden was er darauf hin tun mochte →> Mensch muss sich nicht anpassen sondern passt die Umwelt an sich an ERZIEHBARKEIT/ERZIEHUNGSBEDÜRFTIGKEIT: → Mensch muss erst erlernen was richtig/falsch ist. Eltern können dabei ihr Kind in die richtige Richtung lenken/ beibringen was das richtige" ist →> Das Kind MUSS erzogen werden, da es Gefahren gibt (zB befahrende Straße) -> Kind das keinen Instinkt hat, dass die Straße gefährlich ist muss lernen das es die Entscheidung trifft nicht einfach so über die Straße zu gehen ARNOLD GEHLEN -> Mensch als biologisches Mangelwesen >> „Der Mensch ist ein Wesen, dass biologisch mangelhaft ausgestattet ist" →> Der Mensch ist organisch unfertig und unspezalisiert - Bedeutet: Eltern müssen ihr Kind zB. füttern, wickeln, Kinder müssen lernen ihre Fähigkeiten selbst zu nutzen - Kind muss lernen sich in der Gesellschaft zu integrieren - Organe sind unterentwickelt oder funktionieren am Anfang noch nicht vollständig zB. Wahrnehmung, keine Zahne (können nicht von Anfang an alles essen/trinken), Gleichgewichtssinn, sehsinn, ERZIEHBARKEIT/ERZIEHUNGSBEDÜRFTIGKEIT: →> Der Mensch muss lernen seine Fahigkeiten zu nutzen GEHLENS ENTSCHLUSS: > Der Mensch hatte innerhalb natürlicher Bedingungen schon langst ausgerottet sein müssen MÄNGEL DES MENSCHEN: Fehlen von Angriffsorganen (Klauen, geeignetes Gebiss), Körperbau zur schnellen Flucht, unzureichende Körperbehaarung.. ADOLF PORTMANN: -> Mensch als physiologische Frühgeburt →> Der Mensch ist ein Wesen, dass zu früh zur Welt kommt" >> Unterscheidet zwischen Nesthocker (Mouse, Katzen, Kaninchen -> unfähig zur Fortbewegung, öffnen Augen erst später.) und nestflüchter (Pferde, Affen sind direkt nach der Geburt fertig/ können sich Art gemaß verhalten → Mensch als hilfloser nestfluchter (Sinnesorgane funktionieren, spezifische Menschliche Verhaltensweisen fehlen (aufrechter Gang, Sprache, Denken, Handeln..) -> Mensch kommt I Jahr zu früh auf die Welt ERZIEHBARKEIT/ERZIEHUNGSBEDÜRFTIGKEIT: -> muss menschliche Lebensweise erlernen ->sozialer Mutterschob >> WICHTIG: Bei Kinder muss eine Bindung hergestellt werden, emotionale Zuwendung. Geborgenheit, →> Urvertrauen WICHTIGE FACHBEGRIFFE -> Deprivation (Mangel, Verlust, Liebesentzug - bei wilden Kindern) Quellen →> Arbeitsmaterial aus dem Unterricht

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Zusammenfassung aus dem Unterricht für die Klausur. Anthropologische Thesen von Adolf Portmann, Nikolas Tinbergen und Arnold Gehlen. Wilde Kinder/ Wolfskinder

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WILDE KINDER Pädagogik Klausur KONSEQUENZEN ERZIEHBARKEIT DES MENSCHEN. WAS SIND WILDE KINDER? Als Wilde Kinder oder auch Wolfskinder" bezeichnet man alle Kinder, die ohne menschlichen, sozialen Kontakt aufgewachsen sind Wenn Menschen in den ersten Lebensjahren nicht in einer menschlichen Gesellschaft aufgewachsen sind, ergeben sich schwerwiegende Folgen Beispiele →> keine Entwicklung der typisch menschlichen Verhaltensweisen (zB Sprache, aufrechter Gang..) →> schwierige Engewohnung an die menschliche Lebensform (Leben in Housern, menschliches Essen,) -> vieles kann nur schwer nachgeholt werden -> es entwickelt sich kein sozialverhalten ANTHROPOSOPHISCHE GRUNDLAGEN WARUM IST ES NACH DEN ERSTEN LEBENSJAHREN SCHWIERIGER ZU LERNEN? Es gibt bestimmte Lernphasen in denen Kinder bestimmte Sachen erlernen die nicht mehr oder nur sehr schwer aufgeholt werden können. Beispiele >> Im 8. Monat nimmt das Verständnis von Wörtern und deren Bedeutungen zu Lernt das Kind nicht, dass es etwas mit dem, was es tut etwas erreichen kann (zB. weinen) kann das Kind keine Kommunikation verstehen > Im 10. Monat versucht das Kind sich hochzuziehen und an Gegenstanden entlang zu laufen >> Erst im 12 Monat kann es alleine sicher vom stand ins sitzen kommen (siehe anthropologische Grundlage Adolf Portmann) NIKOLAS TINEBERGEN: →> Mensch als Instinktreduziertes Wesen >> Der Mensch ist ein Wesen ohne ausreichende Instinkte" → Hat die Möglichkeit Verhaltensweisen frei zu wählen, Entscheidungen zu treffen, produktiven Lösungen zu finden - Erklärung Kaninchen hört loutes Geräusch und rennt weg (Fluchtinstinkt). Mensch kann...

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