Die drei Erziehungsstile nach Kurt Lewin
Kurt Lewin hat in seinen bekannten Erziehungsstil-Experimenten drei grundlegende Erziehungsstile definiert, die noch heute in der Pädagogik relevant sind. Diese sind der autoritäre (autokratische), der demokratische und der laissez-faire Erziehungsstil.
Beim autoritären Erziehungsstil bestimmt der Erwachsene die Regeln ohne Diskussion. Die Kinder haben wenig Mitspracherecht und müssen Anweisungen befolgen. Bei Fehlverhalten folgen oft Strafen statt Erklärungen.
Im demokratischen Erziehungsstil werden Kinder in Entscheidungsprozesse einbezogen. Hier herrscht ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Erzieher und Kind, wobei klare Regeln mit Erklärungen vermittelt werden. Konflikte werden durch Gespräche und gemeinsame Lösungen bearbeitet.
Der laissez-faire Stil zeichnet sich durch große Freiheiten für das Kind aus. Hier gibt es kaum Regeln oder Grenzen, was einerseits Kreativität fördern kann, andererseits aber zu Orientierungslosigkeit führen kann.
💡 Tipp: Denk an das Beispiel "Franziska kauft ein" - hier zeigt sich deutlich der demokratische Erziehungsstil, bei dem Fehler als Lernchancen gesehen werden und gemeinsam Lösungen gefunden werden.










