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Einstellungen und Einstellungsänderung

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 Eigenarten von Einstellungen
Definition → Einstellungen sind Bewertungen von Mensch, Gegenständen oder Ideen.
Drei-Komponenten-Modell
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Jessica

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- Definition - Das Drei- Komponenten Modell - Ursprung/ Entstehung ( klassische und operante Konditionierung; Modelleren ) - Funktion nach Daniel Katz - Explizite und implizite - Kognitive Dissonanz - ELM

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Eigenarten von Einstellungen Definition → Einstellungen sind Bewertungen von Mensch, Gegenständen oder Ideen. Drei-Komponenten-Modell (Arten von Einstellungen). Kognitive Komponente. →gedanken und überzeugungen gegenüber Einstellungsgegenstand → relevante Fakten zu einem Gegenstand → Zweck Vor- und Nachteile des Objekts klassifizzieren Einstellungen bilden sich aufgrund unserer sozialen Erfahrungen. Mithilfe des Drei-Komponenten-Modells lässt sich erklären, auf welche Art des Erlebens unsere Einstellungen beruht. NR CR einstellungen Ursprung/Entstehung Klassische Konditionierung →Basiert darauf, dass man durch das Wertesystem der Menschen oder durch eine sensorische oder äthetische Reaktion eine Einstellung gewinnt. ↳ Form des Lernens, bei der ein Organismus Reize miteinander assoziiert. Lucs unkoditionierter Reiz, der durch ein Refler eine automatische Reaktion ausgelöst. (angeboren) UCR unkonditionierte Reaktion, durch ucs ausgelöst NS Affektive Komponente emotionale Reaktion auf den Einstellungsgegenstand Modell Einstellung gegenüber einem gegenstand aufgrund von gefühlen und Wertvorstellungen Beobachten neutraler Reiz löst unbewusste, angeborene Reaktion aus neutrale Reaktion auf alltägliche Reize (angeboren & unbewusst). konditionierter Reiz, ist bewusst antrainiert, um erwünschte Reaktion auszulösen konditionierte Reaktion, ist eine antrainierte, nicht alltägliche Reaktion auf unnormalen bzw. konditionierten Reiz Operante Konditionierung →Basiert darauf, dass man sich durch eine positive oder negative Erfahrung (Bolohnung oder Bestrafung) freiwillig für eine Einstellung entscheidet → Ist eine Form des Lernens, bei der ein Verhalten dadurch häufiger wird, dass ihm ein Verstärker folgt oder seltener wird, wenn eine Bestrafung erfolgt → Man geht davon aus, dass das Individuum aktiv in seiner Umwelt agiert und Verhaltensweisen hervorbringt, auf die die Umwelt reagiert Verstärken Verhaltens Komponente →Handlungen in Bezug auf...

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Einstellungsobjekt → Selbstwahrnehmungstheorie ↳ Ich weiß erst, was ich bezüglich eines Gegenstandes fühle, wenn ich sehe, wie ich mich diesem gegenüber verhalte. Modellernen → Verhalten und damit verbundene Einstellungen werden durch Beobachtungen anderer Personen erlent. Die stellvertretende Belohnung bei der Beobachtung spielt bei der Enstehung von Einstellungen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle Beobachten eines Modells kann zu neu erlernten Verhaltensweisen führen Speichern Verhalten Funktion Anpassungsfunktion Eine dieser Funktionen ist die Anpassungsfunktion: Das Individuum vertritt bestimmte Einstellungen, um damit kundzutun, dass es einer bestimmten Gruppe angehört. Dadurch kann es einen angenehmen Zustand, wie zum Beispiel Anerkennung von dem Mitmenschen, Erfolg im Betrieb [...] [oder] in der Partei erreichen und unangenehme Ereignisse, wie Ausschluss aus der Gruppe, Entzug von Anerkennung [oder] Liebesverlust vermeiden. ● Selbstverwirklichungsfunktion Ein wesentlicher Weg der Identitätsforschung liegt darin, dass man einen „eigenen" Standpunkt hat und nach „eigenen" Vorstellungen und Überzeugungen handelt. Auf diese Weise können wir uns von anderen Menschen abheben und unsere Individualität herausstellen, sowie unser Selbstwertgefühl stärken. Dies ist die sogenannte Selbstverwirklichungsfunktion. Wissensfunktion Die Wirklichkeit mit ihren Problemen ist gewöhnlich so komplex und vielschichtig, dass wir ihr kaum gerecht werden können. Einstellungen vereinfachen diese Komplexität, ja sie reduzieren sie oft auf ein einfaches „Gut“ und „Böse“ (Wissensfunktion). Damit vermitteln sie uns das Gefühl des Orientiertseins, der Überschaubarkeit und Sicherheit, der Kompetenz und der Handlungsfähigkeit. Abwehrfunktion Einstellungen ermöglichen eine Rechtfertigung und eine Abwehr von unerwünschten und unangenehmen Erfahrungen, Gefühlen, Wünschen und Bedürfnissen. Abwehrreaktionen erkennt man meist an verrationalisierten und verzerrten Einstellungen, wie beispielsweise an den Vorurteilen gegenüber Minderheitsgruppen wie Asylbewerbern, Homosexuellen oder Menschen mit Behinderung. Hier wird die Abwehrfunktion deutlich. Explizite und implizite Einstellungen Explizite Einstellung. Bewusste Einstellungen, verbalisierbare Bewertungen und schnell, automatischen und unbewussten Bewertungen. Explizite Einstellungen unterscheiden sich vom impliziten Einstellungen insbesondere durch die Möglichkeit, diese bewusst zu korrigieren. Implizierte Einstellung. Beruhen auf Inhalte des implizierten gedöchnisses; konsistente Reaktionsweise; Tendenz etwas unbewuest als eher positiv oder negativ zu beurteilen Kognitive Dissonanz Definition ein als unangenehm bezeichneter Gefühlest and entsteht durch unvereinbare Kognitionen →→Kognitionen sind Erkenntnisse über die Realität →Eine Kognitive Dissonanz entsteht, wenn zwei zugleich bei einer Person bestehende Kognitionen einander wiedersprechen oder ausschließen "Ich rauche, weiß aber das es schlecht, ist 1 Kognition /Element Sonne verursacht Krebs einstellungsönderung 2. Kognition/Element → Ich bin gerne braun und Liege in der Sonne - (vergessen, ignorieren, verdrängen) (wenn das nicht mehr klappt kommen Punkte 1-3) 1. Veränderung des Verhalten, Ich höre auf mich zu bräunen/Sonnen Creme verwenden/ in den Schatten legen" ELM Das Elaboration - Likelihood - Modell 2. Die dissonante Kognition andem, Die Sonne ist nicht so ungesund, andere gehen ins Sonnenstudio, dass ist schlimmer. 3. eine Konsonant Hognition hinzufügen Sonnen entspannt mich; ich sehe gut/besser aus/Vitamin D braucht der Mensch" SONNE Information in der persuasiven Kommunikation Person Motivation und Fähigkeit zur Informationsverarbeitung: hoch gering Zentrale Route kritische, gedankliche Auseinandersetzung mit der Information, Betrachtung der Fakten high elaboration stabile Einstellung änderungsresistent " Einstellungsänderung bei erfolgreicher Persuasion Periphere Route Orientierung an oberflächlichen Hinweis- reizen, ohne kritisches Nachdenken low elaboration instabile Einstellung änderungsanfällig Persuasive Kommuikation eine Form der Kommunikation, die auf das beeinflussen des Kommunikationspartners abzieht

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