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Kognitive Entwicklung nach Jean Piaget

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Inhaltlich Allgemein: Kognitive Entwicklung vollzieht sich in Stadien, Stufen oder auch Perioden (strukturierte Ganzheiten); kann man sich als aufeinanderfolgende kognitive Ebenen der Anpassung an die Umwelt vorstellen Diese gehen aus vorgegangen Stadien hervor, indem sie sie auf einer neuen Ebene integrieren und transformieren Kind kann also nach erreichen eines neuen Stadiums grundsätzlich die neuen Mödlichkeiten entfalten, aber auch die alten weiter ausbauen und differenzieren Reihenfolge der Stadien ist konstant, lediglich der zeitliche Ablauf der Stadien kann durch die Intelligenz oder durch dessen gesellschaftliches Milieu beschleunigt oder verzögert werden jeder Mensch wird mit zwei fundamentalen Tendenzen geboren: Operation: ● Zum anderen ist dies die Tendenz zur Organisation. Beispielsweise kann ein Baby zunächst etwas entweder greifen oder anschauen. Wenn es dann die Augen-Hand-Koordination gelernt hat, kann es Beobachtung und Handlung in ein System integrieren. Jeder Mensch ist bestrebt, durch Adaption und Assimilation immer wieder ein Äquilibrium herzustellen, also einen Gleichgewichtszustand: Er möchte "in Harmonie" mit sich und seiner Umgebung leben. Beispielsweise verspüren Menschen eine gewisse Spannung, wenn sie etwas nicht verstehen oder nicht wissen, und trachten dann danach, dieses Disäquilibrium durch Lernen zu überkommen. Durch die vorgenannten Tendenzen wird laut Piaget auch die psychologische Struktur verändert: Diese umfasst einerseits sensumotorische bzw. Verhaltensschemata und andererseits operationale bzw. kognitive Schemata. Damit sind abstrahierte Formen menschlicher Handlungen und Denkprozesse gemeint, die sich in ihrer Grundstruktur gleichen. Egozentrismus: KOGNITIVE...

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ENTWICKLUNG NACH JEAN PIAGET Die Möglichkeit, interne Repräsentationen mental zu manipulieren (ist logisch und reversibel) Irreversiblität: Zum einen ist dies die Tendenz zur Adaption, zur Anpassung an die Umgebung. Sie umfasst zwei komplementäre Prozesse: die Assimilation (die Veränderung der Umwelt, um diese den eigenen Bedürfnissen, Wünschen usw. anzupassen) und die Akkomodation (die Veränderung des eigenen Verhaltens, um sich selbst den Umweltbedingungen anzupassen). Unfähig, andere Standpunkte und Perspektiven einzunehmen Zentrierung: Unfähigkeit, Handlungen in der Vorstellungen rückgängig zu machen Invarianz: Fokussierung auf einzelne, auffällige Aspekte eines Ereignisses oder einer Handlung Unveränderlichkeit von Größen Die Vier Stufen: Das sensomoto- rische Stadium (0-2 Jahre) Das präoperationale Stadium (2-7 Jahre) Konkret- operationales Stadium (7-12 Jahre) Das formal- operationale Stadium (ab 12 Jahren) - zunächst Verfügen über angeborene Reflexe - Säugling lernt dann vor allem durch Beobachtung und Handlung - lernt auch die Verknüpfung eines Zwecks mit dem Mittel, das zum Erreichen des jeweiligen Ziels benötigt wird ● - Mit etwas 12 Monaten erkennt Säugling, dass Dinge weiter existieren, auch wenn es sie nicht sieht (Objektpermanenz) - Denken ist eng an Handeln und Wahrnehmung gebunden - Schlussfolgerungen gehen von vagen Eindrücken u. Beurteilungen aus - Zunehmend einfache eindimensionale logische Beziehungen - Erste echte Begriffe entstehen, aber wahrnehmungsgebunden - In Gedanken rückgängig machen können (Reversibilität) - Invarianz der Menge hat zentrale Bedeutung - Egozentrismus wird zunehmend überwunden; Kinder können sich bewusst in die Gefühle anderer hineinversetzen - Kind denkt im Sinne verinnerlichten Handelns, kann vorausdenken und sein Handeln reflektierend steuern - Individuum in der Lage, Probleme vollständig auf einer hypothetischen Ebene zu lösen - die Jugendlichen sind in der Lage, hypothetische Fragen zu stellen und sich logische Beweise für abstrakte Probleme ausdenken -Jugendliche reflektieren über Probleme von Wahrheit, Moral und Gerechtigkeit Allgemeine pädagogische Konsequenzen: Dem Kind die Möglichkeiten zu eröffnen, die Wirklichkeit selbsttätig und möglichst selbstbestimmt zu erforschen. Vor allem: Förderung der Äquilibration Kenntnisse des Erziehers über idealtypische Reifungsprozesse Ermöglichung von Übung und Erfahrung Förderung der sozialen Interaktion Handlungsoptionen: Erzieher respektieren den Erkundungsdrang des Kindes nicht nur, sondern unterstützen ihn auch Räumlichen Nahbereich des Kindes so arrangieren, dass es seine eigenen Erfahrungen machen kann Kind sollte die Chance bekommen, mit allen Sinnen Gegenstände zu ertasten, zu beobachten und zu manipulieren Es sollte ungewöhnliche und irritierende Erfahrungen machen können und in seinem Neugierverhalten durch die Erzieher verstärkt werden Freiarbeit unterstützen Gelegenheit für den Umgang mit Gleichaltrigen sollte gegeben werden, damit sie sich der Gefühle und Gedanken anderer bewusst werden Äußerlich Aufgabe 1: ● ● Einleitung: Autor, Textart, Titel, (Seitenangaben), den Namen des Magazins, die Nummer und das Jahr der Ausgabe; Hauptgedanken des Textes formulieren Hauptteil: Inhalt des Textes strukturiert, zusammenfassend wiedergeben mit Zeilenangaben (!); Argumentationsaufbau skizzieren Aufgabe 2: ● Einleitung: Sachverhalt darstellen und Vorgehen skizzieren Hauptteil: selbst gewählte Gesichtspunkte für die Bezugnahme zu Piaget nennen und begründen; aus dem Text und von dem Kognitionsmodell von Piaget aufgabenrelevante Aspekte ermitteln; Gemeinsamkeiten und Unterschiede auflisten Schluss: Aufgabenbezogenes Fazit Aufgabe 3: Einleitung: unter Rückgriff auf bisherige Überlegungen die Notwendigkeit pädagogischer Konsequenzen formulieren Hauptteil: allgemeine pädagogische Konsequenzen ziehen; Teilleistungen aus den vorherigen Erarbeitungen verknüpfen und daraus Handlungsoptionen ableiten Schluss: Abwägend und gewichtend ein Urteil formulieren Allgemeine pädagogische Konsequenzen: Dem Kind die Möglichkeiten zu eröffnen, die Wirklichkeit selbsttätig und möglichst selbstbestimmt zu erforschen. Vor allem: ● ● ● ● Förderung der Äquilibration Kenntnisse des Erziehers über idealtypische Reifungsprozesse Handlungsoptionen: Ermöglichung von Übung und Erfahrung Förderung der sozialen Interaktion Erzieher respektieren den Erkundungsdrang des Kindes nicht nur, sondern unterstützen ihn auch Räumlichen Nahbereich des Kindes so arrangieren, dass es seine eigenen Erfahrungen machen kann Kind sollte die Chance bekommen, mit allen Sinnen Gegenstände zu ertasten, zu beobachten und zu manipulieren Es sollte ungewöhnliche und irritierende Erfahrungen machen können und in seinem Neugierverhalten durch die Erzieher verstärkt werden Freiarbeit unterstützen Gelegenheit für den Umgang mit Gleichaltrigen sollte gegeben werden, damit sie sich der Gefühle und Gedanken anderer bewusst werden

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