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Soziale Einstellungen und Einstellungsänderung

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➜relativ beständige Bereitschaften auf bestimmte Objekte kognitiv sowie gefühls- und verhalt

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Zusammenfassung der abirelevanten Inhalte zum Thema Soziale Einstellungen und Einstellungsänderung (Laut Lehrplan 2021)

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Soziale Einstellungen und Einstellungsänderung ➜relativ beständige Bereitschaften auf bestimmte Objekte kognitiv sowie gefühls- und verhaltensmäßig zu reagieren Merkmale Objektbezug; Einstellungen beziehen sich auf bestimmte Objekte. Einstellungsobjekt können Personen bzw. Personengruppen sein Wie z.B: -Ausländer, Frauen -Einrichtungen wie Kirche, Schule sowie- Gegenstände Auto Waffen -oder Sachverhalte wie etwa Religion, in Ideologie und Umweltschutz (relative) Dauerhaftigkeit: Einstellungen: sind relativ lang andauernd. Eine gewonnene Einstellung hat die Tendenz, nicht nur einmal gezeigt, sondern beibehalten zu werden, oft ein Leben lang. Einstellungsstruktur/Systemcharakter: Einstellungen betreffen Kognition, Gefühl und Verhalten; sie zeigen sich in kognitiven Funktionen wieder Wahrnehmung, in Meinungen, im Denken und dergleichen sowie gleichermaßen ein Gefühl und Verhalten. →Kognitive Einstellungskomponente: äußert sich in der Wahrnehmung, dem Wissen,der Meinung, der Vorstellung, der Überzeugung oder im Glauben In Bezug auf das Einstellungsobjekt ➜affektive Einstellungskomponente: bezieht sich auf das mit dem Einstellungsobjekt verknüpfte Gefühl .Das Objekt, auf dass sich die Entscheidung bezieht lässt einen nicht kalt. Zuneigung, Abneigung, angenehm ,unbeliebt etc. →konative Einstellungskomponente :beinhaltet die Verhaltensabsicht bzw. -Tendenz eines Individuums die des Einstellungsobjekt hervorruft. Unterstützung, Verletzung,Zerstörung Annäherung,Ablehnung etc. Bereitschaften/hypothetische Konstrukte: Einstellungen als solche können nicht beobachtet, sondern nur indirekt erschlossen werden. Es handelt sich dabei um gedanklich konstruiertes, um ein Denkmodell zur Erklärung,warum sich Menschen gegenüber bestimmten Objekten über einen längeren Zeitraum hinweg gleichbleibend und beständig in unterschiedlicher Weise Verhalten. (subjektive) Bedeutsamkeit: bzw. Zentralität bezeichnet die persönliche Bedeutung und...

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Wichtigkeit einer sozialen Einstellung in einem Einstellungssystem einer Person. zentral =wichtig. peripher =unwichtig. Erworbenheit: Entstehung und Änderungen von Einstellungen sind mit Lerntheorien erklärbar, d.h. Einstellungen werden im Laufe des Lebens erlernt. Einstellungssystem (=Systemcharakter von Einstellungen) Menschen empfinden es als angenehm, wenn sich ihre Einstellungen in einem harmonischen ,spannungsfreien Zustand zueina der befinden und str dah einen solchen Zustand der Konsistenz an . Einstellungekomp onenten/Einstellu ngen, die in einem Zusammenhand stehen => Konsistenter Zustand Entstehung eines inkonsistent en Zustands Menschen entwickeln bestimmte Abwehrmecha nismen Einstellungsänder ung durch Veränderung Erinstellungskom ponenten/Einstell ungen, die in einem Zusammenhand stehen Einstellungskomponen ten/Eintellungen, die in einem Ziusammenhang stehen =>konsistenter Zustand Dieses Einstellungssystem bezeichnet sowohl: Die gegenseitige Abhängigkeit der einzelnen Einstellungskomponenten untereinander (so wie Ich denke, empfinde und verhalte ich mich gegenüber dem Einstellungsobjekt) halt auch verschiedene Einstellungen, den am Zusammenhang stehen und voneinander abhängig sind. (eine positive Einstellung gegenüber der Kirche steht z.B. In Zusammenhang mit meiner Einstellung zur Politik, Gentechnik etc.) Bedeutsamkeit von Einstellungen Die persönliche Wichtigkeit einer Einstellung in einem Einstellungssystem spielt eine entscheidende Rolle: Einstellungen können für den einzelnen wichtig, wesentlich und bedeutsam (=zentral )oder aber auch unwichtig bzw. unbedeutend (=peripher )sein. Bedeutsamkeit bzw. Zentralität bezeichnet die persönliche Bedeutung und Wichtigkeit einer sozialen Einstellung in einem Einstellungssystem einer Person. Zentrale Einstellungen werden mit starker Intensität und hohem persönlichen Engagement vertrete, während periphere Einstellungen eine schwache Intensität zeigen und kaum oder mit einem sehr geringen persönlichen Engagement verteidigt werden. zentrale Einstellungen sind in der Regel sehr schwer zu ändern, während periphere Einstellungen relativ leicht geändert werden können. Die Möglichkeit der Beeinflussung und Einstellungsänderung ist damit beim zentralen Einstellungen sehr gering und bei peripheren sehr hoch Einstellung und Verhalten Gründe für die Unstimmigkeit von Einstellungen und Verhalten Verhaltensweisen werden nicht nur von Einstellungen, sondern auch von außerhalb der Einstellungen liegenden Faktoren bestimmt. mehrere Einstellungen können für ein und dieselbe Verhaltensweise relevant sein Verhaltensweisen werden durch die vorherrschenden gesellschaftlichen Wert- und Normvorstellungen bestimmt . Je verbindlicher eine von der persönlichen Einstellung abweichende Norm erlebt wird, desto stärker wird die Wahrscheinlichkeit sein, sich nicht entsprechend seiner Einstellung zu Verhalten. Das Verhalten einer Person wird durch die eigene Bewertung beeinflusst. Ist ein Individuum überzeugt, dass eine bestimmte Verhaltensweise nicht zum erwünschten Ergebnis führt und dass es dieses für sich auch nicht positiv bewerten kann, so wird es eine der Einstellungen entsprechende Verhaltensweisen missen lassen sehr häufig entscheidet die Kontrollierbarkeit eines Verhaltes darüber, ob Einstellungen und Verhalten sich widersprechen oder nicht. glaubt eine Person, eine Verhaltensweise nur schwer ausüben zu können, ist sie der Überzeugung, ein Verhalten kaum bzw. nicht in den Griff zu bekommen zu können, so ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass sie entgegen ihrer Einstellungen handelt Verhaltensweisen eines Individuums werden in einem erheblichen Maße durch die erwartete Bewertung von anderen Personen beeinflusst. vermutete angenehme oder unangenehme Folgen auf ein bestimmtes Verhalten seitens der Mitwelt können so verantwortlich für eine Diskrepanz zwischen Einstellungen und Verhalten sein. zudem hängt die Stimmigkeit zwischen Einstellungen und Verhalten von den persönlichen und direkten Erfahrungen mit dem Einstellungen zu Objekt ab: über Einstellungen, die auf direkten Erfahrungen basieren, ist die Konsistenz eher gegeben als bei solchen, die nicht auf persönlichen Erfahrungen beruhen Funktionen von Einstellungen(Funktionstheorie Daniel KATZ) Anpassungsfunktion (Nützlichkeitsfunktion): bestimmte Einstellungen führen zu positiven Konsequenzen, Wie zum Beispiel zu Anerkennung von den Mitmenschen, zu Erfolg im Betrieb und dergleichen und helfen unangenehme Ereignisse wie Ausschluss aus der Gruppe, Entzug von Anerkennung oder Liebesverlust zu vermeiden bzw. zu reduzieren. zudem vertritt das Individuum bestimmte Einstellungen, um damit kundzutun, das ist einer bestimmten Gruppe angehört, was mit Schutz, Geborgenheit und ob gut verbunden ist. Hier besteht das bekannte Mitläuferproblem: man vertritt eine Einstellung nicht, weil man wirklich davon überzeugt ist, sondern weil man auf diese Weise seine Beziehungen zu anderen verbessern kann. Bedürfnisse, die damit befriedigt werden: Gefühl der Zugehörigkeit und angenehme Zustände Selbstverwirklichungsfunktion: ein wesentlicher Weg in der Identitätsfindung liegt darin dass man einen eigenen Standpunkt hat und nach eigenen Vorstellungen und Überzeugungen handelt. auf diese Weise können wir uns von anderen Menschen abheben und unsere Individualität herausstellen sowie unser Selbstwertgefühl stärken. Diese Funktion betont die Bedeutung der Selbstentwicklung, die Aufrechterhaltung der Selbstidentität und die Verbesserung des Selbstbildes. Einstellung wird also zur positiven Darstellung der eigenen Person eingesetzt. diese werden meist in der Kindheit erlernt und entstehen aus der Identifizierung mit den Eltern und anderen wichtigen Personen .in Situation, die persönliches Engagement ermöglichen und erfordern, sag die Einstellungen dafür, dass persönliche Grundüberzeugung zum Ausdruck kommen und sich der Einstellung Träger für die Verwirklichung wichtiger Werte einsetzt. Bedürfnisse die damit befriedigt werden: Aufbau bzw. erhalt des Selbstwertgefühls, der Individualität und Selbstverwirklichung Wissensfunktion (Orientierungsfunktion): diese Funktion entspringt dem Bedürfnis nach Vereinfachung der mehrdeutigen, oft nicht überschaubaren Lebenswirklichkeiten. die Wirklichkeit mit ihren Problemen ist gewöhnlich so komplex und vielschichtig, dass sie kaum gerecht werden können. Einstellungen vereinfachen diese Komplexität. manchmal reduzieren sie die Möglichkeit auf ein einfaches gut oder böse. damit vermitteln sie uns das Gefühl des orientiertseins, der Überschaubarkeit und Sicherheit. wir fehlen uns kompetent und handlungsfähig. Einstellungen geben und somit einen orientierungsrahmen in unterschiedlichen Situationen, sie geben uns Sicherheit und Handlungsfähigkeit.in solchen neuartigen komplexen und undurchschaubaren Situationen sorgt die Einstellung dafür, dass wir das Gefühl haben, uns auszukennen und orientiert zu sein. sie erleichtern die Aufnahme und das behalten von Informationen, die zu dieser Einstellung passen. eine Einstellung erspart uns jedes Mal die Mühe neu herauszufinden, wie wir uns einem Objekt -Person,Gegenstand gegenüber verhalten sollen. Bedürfnisse die damit befriedigt werden :Gefühl desorientiert sein, der Ordnung ,Sicherheit und Überschaubarkeit Abwehrfunktion (Ich-Verteidigungsfunktion ):das hilft einem Menschen, sein Selbstwertgefühl zu erhalten und zu verbessern. Einstellungen ermöglichen eine Rechtfertigung und eine Abwehr von unerwünschten und unangenehmen Erfahrungen, Gefühlen, wünschen und Bedürfnissen. so helfen sie uns Einstellungen mit unfreundlichen Grund Tatsachen wie Tod, Schwäche, Unsicherheit usw. leichter fertig zu werden .Abwehr soll uns oft Verlust des Selbstwertgefühls bewahren und davon abhalten, wenig schmeichelhafte Grund behalten über uns selbst anzuerkennen zu müssen. in Situation, die eine Bedrohung des Selbstwertgefühls des Selbstbildes oder Selbstkonzept darstellen, sorgt die Einstellungen für einen schnellen Schutz bzw. eine wirksame Verteidigung. Abwehrreaktionen erkennt man meist und irrationalen und verzerrten Einstellungen, Wie zum Beispiel an den Vorurteilen gegenüber homosexuellen oder behinderten. Bedürfnisse die damit befriedigt werden :Rechtfertigung, Vermeidung und oder Beendigung (Abwehr )von unerwünschten und unangenehmen Erlebnissen und Erfahrungen Vorurteile Bezeichnet eine besondere Form der Einstellung, die nicht auf ihre Richtigkeit hin an der Realität überprüft ist, durch neue Erfahrungen oder Informationen kaum bzw. nicht verändert wird und eine positive oder negative Bewertung des Objektes beinhaltet. Machen das Urteilen leicht: sie helfen beim Einordnen der vielfältigen umweltreize. Vorurteile haben damit eine Orientierungsfunktion. sie sind geistige Schubladen, die das Einordnen für Menschen und die Interpretation von Situationen erleichtern. wir brauchen uns nicht jedes Mal zu fragen, was für ein Mensch das ist, sein können ihn mit fertigen Vorstellungen gegenübertreten. das Urteilen wird so leichter und führt zu einer Denkersparnis. wehren Unsicherheiten und Angst ab: was wir nicht verstehen, was uns fremd ist, macht uns unsicher und ängstlich. dieser Schutzmechanismus des Menschen soll dafür sorgen, dass wir vorsichtig sind und nicht distanzlos auf auf alle zugehen. was in Maßen seine Berechtigung hat nimmt uns verfestigt als Vorurteil Die Chance, den fremden kennenzulernen.es bietet einfache und klare Interpretationsmuster und hilft uns unkompliziert zu beurteilen Wer unser Freund ist. stabilisieren das Selbstwertgefühl: durch die Diskriminierung einer anderen Gruppe oder Person wird der Stellenwert der eigenen Gruppe beziehungsweise der eigenen Person erhöht. durch diese Abwertung wird das eigene Selbstwertgefühl stabilisiert, was insbesondere solche Personen notwendig haben die aufgrund ihrer sozialen Situation über wenig Selbstwertgefühl verfügen. bieten die Möglichkeit, Aggressionen abzubauen: Unser Leben beeinträchtigt unsere Entfaltungsmöglichkeit so stark, dass ein hohes aggressionspotenzial vorherrscht. verurteile bieten die Möglichkeit, diese Aggression gegen ein Objekt zu richten und an jemanden auszulassen. das uns in der Regel zu schwierig ist, ein Problem in seiner ganzen Komplexität zu verstehen oder verstehen zu wollen, es ist uns dadurch auch nicht möglich, die Aggression gegen die wahren Ursachen zu richten. diese Sündenbockmentalität verhindert im Wesentlichen 2 Dinge: 1.die wahren gesellschaftlichen Problemursachen, wie zum Beispiel eine verfehlte Arbeitsmarktpolitik, werden nicht mehr erforscht und entsprechende Anstrengungen werden nicht unternommen oder eingefordert. 2. die selbstkritische Analyse der eigenen Situation findet nicht statt und damit bietet sich keine Chance auf eine Verbesserung der Situation. Entstehung und Änderung von Einstellungen Aus der Sicht der funktionalen Theorie, ändert ein Individuum seine Einstellungen,weil diese ihrer Funktion nach Anpassung, nach Selbstverwirklichung, nach wissen bzw. Orientierung und oder nach Abwehr bzw. Verteidigung des eigenen ichs nicht bzw. nicht mehr gerecht wird, oder es von der neu erworbenen Einstellung eine effektivere Befriedigung der obengenannten Funktion bekommt beziehungsweise sich erhofft eine Änderung der Einstellungen wird dann am wirkungsvollsten sein, wenn dadurch mehrere Funktionen angesprochen werden. In der Regel spielen noch immer mehrere Funktionen eine Rolle bei der Änderung von Einstellungen. Auf der Grundlage dieser Aussagen können entsprechende Wege zur Änderung von Einstellungen abgeleitet werden: Wie kann erreicht werden, dass das Individuum mit der zu enden Einstellungen den Funktionen nach Anpassung, Selbstverwirklichung, wissen bisschen Weise Orientierung und oder nach der Verteidigung des eigenen ichs nicht mehr gerecht werden kann? Wie kann erreicht werden, das es von den neuen zu erwerbenden Einstellungen eine effektivere Befriedigung der Funktion bekommt beziehungsweise sich erhofft Lerntheorien ● Klassische Konditionierung: um eine positive Einstellung zu erreichen, muss eine mehrmalige gezielte Darbietung des Einstellungsobjektes mit einem Reiz, der bereits eine angenehme Reaktion auslöst beziehungsweise eine positive Einstellung besitzt, erfolgen.um eine negative Einstellung zu erzeugen ist eine mehrmalige gezielte Darbietung des Einstellungsobjektes mit einem Reiz, der bereits eine unangenehme Reaktion auslöst beziehungsweise eine negative Einstellungen besitzt, erforderlich. Z.b: sex sells Operante Konditionierung: mit dem mehrmaligen herbeiführen eines angenehmen bzw der Vermeidung eines unangenehmen Zustandes mitilfe des Einstellungsobjektes kann eine positive Einstellung, mit der mehrmaligen Aufhebung eines angenehmen bzwder Herstellung eines unangenehmen Zustandes kann eine negative Einstellung aufgebaut werden. dabei sollten schon kleinste Ansätze und Schritte in die Richtung der gewünschten Einstellungen, verstärkt werden. lernen am Modell(sozial-kognitiv): Ein Modell muss die gewünschte Einstellung sicher zeigen und soll Eigenschaften wie soziale macht, ansehen, Attraktivität und Sympathie besitzen. eine positive Beziehung zum Lernen ist für die Einstellungsänderung fördernd. dabei sollte die gezeigte Einstellung sowohl beim Model als auch beim lernenden Zum Erfolg führen. eine wichtige Rolle spielen auch das Schaffen von positiven Erwartungshaltungen und die Förderung der Selbstwirksamkeit beim Beobachter lernen durch Einsicht: eine Einstellung zur Änderung kann noch erreicht werden indem das Individuum Einsicht erhält in den entsprechenden Sachverhalt, um einen zusammen Hand zu erfassen. Z.b. Studie das Rauchen schadet Kognitive Dissonanz nach L. Festinger Ausgangspunkt und Grundlage sind die Beziehungen zwischen kognitiven Elementen. kognitive Elemente sind jedes wissen, jede Meinung oder Überzeugung über sich selbst oder über die eigene Umwelt kognitive Elemente stehen zueinander in einer relevanten oder irrelevanten Beziehung. eine relevante Beziehung liegt vor, wenn kognitive Elemente etwas miteinander zu tun haben, wenn zwischen ihnen ein Zusammenhang besteht; irrelevant ist eine Beziehung, wenn sie nebeneinander zusammenhangslos stehen und nichts miteinander zu tun haben die relevante Beziehung zwischen kognitiven Elementen kann konsonant oder dissonant sein. sie ist konsonant, wenn ein kognitives Element aus dem anderen folgt und sie ist dissonant, wenn das Gegenteil des kognitiven Elements aus dem anderen folgt,wenn also die beiden Elemente in Widerspruch zueinander stehen eine kognitive Dissonanz entsteht aufgrund der Aufnahme von Informationen, Eigene Erfahrungen oder aufgrund Erfahrungen anderer, allgemeine Überzeugungen und soziale Wert- und Normvorstellungen je stärker die kognitive Dissonanz ist, desto größer ist die Motivation, sie zu vermindern bzw. sie zu beseitigen. die Motivation zur Verminderung bzw. zur Beseitigung der kognitiven Dissonanz steigt also mit deren stärke

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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Wichtigkeit einer sozialen Einstellung in einem Einstellungssystem einer Person. zentral =wichtig. peripher =unwichtig. Erworbenheit: Entstehung und Änderungen von Einstellungen sind mit Lerntheorien erklärbar, d.h. Einstellungen werden im Laufe des Lebens erlernt. Einstellungssystem (=Systemcharakter von Einstellungen) Menschen empfinden es als angenehm, wenn sich ihre Einstellungen in einem harmonischen ,spannungsfreien Zustand zueina der befinden und str dah einen solchen Zustand der Konsistenz an . Einstellungekomp onenten/Einstellu ngen, die in einem Zusammenhand stehen => Konsistenter Zustand Entstehung eines inkonsistent en Zustands Menschen entwickeln bestimmte Abwehrmecha nismen Einstellungsänder ung durch Veränderung Erinstellungskom ponenten/Einstell ungen, die in einem Zusammenhand stehen Einstellungskomponen ten/Eintellungen, die in einem Ziusammenhang stehen =>konsistenter Zustand Dieses Einstellungssystem bezeichnet sowohl: Die gegenseitige Abhängigkeit der einzelnen Einstellungskomponenten untereinander (so wie Ich denke, empfinde und verhalte ich mich gegenüber dem Einstellungsobjekt) halt auch verschiedene Einstellungen, den am Zusammenhang stehen und voneinander abhängig sind. (eine positive Einstellung gegenüber der Kirche steht z.B. In Zusammenhang mit meiner Einstellung zur Politik, Gentechnik etc.) Bedeutsamkeit von Einstellungen Die persönliche Wichtigkeit einer Einstellung in einem Einstellungssystem spielt eine entscheidende Rolle: Einstellungen können für den einzelnen wichtig, wesentlich und bedeutsam (=zentral )oder aber auch unwichtig bzw. unbedeutend (=peripher )sein. Bedeutsamkeit bzw. Zentralität bezeichnet die persönliche Bedeutung und Wichtigkeit einer sozialen Einstellung in einem Einstellungssystem einer Person. Zentrale Einstellungen werden mit starker Intensität und hohem persönlichen Engagement vertrete, während periphere Einstellungen eine schwache Intensität zeigen und kaum oder mit einem sehr geringen persönlichen Engagement verteidigt werden. zentrale Einstellungen sind in der Regel sehr schwer zu ändern, während periphere Einstellungen relativ leicht geändert werden können. Die Möglichkeit der Beeinflussung und Einstellungsänderung ist damit beim zentralen Einstellungen sehr gering und bei peripheren sehr hoch Einstellung und Verhalten Gründe für die Unstimmigkeit von Einstellungen und Verhalten Verhaltensweisen werden nicht nur von Einstellungen, sondern auch von außerhalb der Einstellungen liegenden Faktoren bestimmt. mehrere Einstellungen können für ein und dieselbe Verhaltensweise relevant sein Verhaltensweisen werden durch die vorherrschenden gesellschaftlichen Wert- und Normvorstellungen bestimmt . Je verbindlicher eine von der persönlichen Einstellung abweichende Norm erlebt wird, desto stärker wird die Wahrscheinlichkeit sein, sich nicht entsprechend seiner Einstellung zu Verhalten. Das Verhalten einer Person wird durch die eigene Bewertung beeinflusst. Ist ein Individuum überzeugt, dass eine bestimmte Verhaltensweise nicht zum erwünschten Ergebnis führt und dass es dieses für sich auch nicht positiv bewerten kann, so wird es eine der Einstellungen entsprechende Verhaltensweisen missen lassen sehr häufig entscheidet die Kontrollierbarkeit eines Verhaltes darüber, ob Einstellungen und Verhalten sich widersprechen oder nicht. glaubt eine Person, eine Verhaltensweise nur schwer ausüben zu können, ist sie der Überzeugung, ein Verhalten kaum bzw. nicht in den Griff zu bekommen zu können, so ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass sie entgegen ihrer Einstellungen handelt Verhaltensweisen eines Individuums werden in einem erheblichen Maße durch die erwartete Bewertung von anderen Personen beeinflusst. vermutete angenehme oder unangenehme Folgen auf ein bestimmtes Verhalten seitens der Mitwelt können so verantwortlich für eine Diskrepanz zwischen Einstellungen und Verhalten sein. zudem hängt die Stimmigkeit zwischen Einstellungen und Verhalten von den persönlichen und direkten Erfahrungen mit dem Einstellungen zu Objekt ab: über Einstellungen, die auf direkten Erfahrungen basieren, ist die Konsistenz eher gegeben als bei solchen, die nicht auf persönlichen Erfahrungen beruhen Funktionen von Einstellungen(Funktionstheorie Daniel KATZ) Anpassungsfunktion (Nützlichkeitsfunktion): bestimmte Einstellungen führen zu positiven Konsequenzen, Wie zum Beispiel zu Anerkennung von den Mitmenschen, zu Erfolg im Betrieb und dergleichen und helfen unangenehme Ereignisse wie Ausschluss aus der Gruppe, Entzug von Anerkennung oder Liebesverlust zu vermeiden bzw. zu reduzieren. zudem vertritt das Individuum bestimmte Einstellungen, um damit kundzutun, das ist einer bestimmten Gruppe angehört, was mit Schutz, Geborgenheit und ob gut verbunden ist. Hier besteht das bekannte Mitläuferproblem: man vertritt eine Einstellung nicht, weil man wirklich davon überzeugt ist, sondern weil man auf diese Weise seine Beziehungen zu anderen verbessern kann. Bedürfnisse, die damit befriedigt werden: Gefühl der Zugehörigkeit und angenehme Zustände Selbstverwirklichungsfunktion: ein wesentlicher Weg in der Identitätsfindung liegt darin dass man einen eigenen Standpunkt hat und nach eigenen Vorstellungen und Überzeugungen handelt. auf diese Weise können wir uns von anderen Menschen abheben und unsere Individualität herausstellen sowie unser Selbstwertgefühl stärken. Diese Funktion betont die Bedeutung der Selbstentwicklung, die Aufrechterhaltung der Selbstidentität und die Verbesserung des Selbstbildes. Einstellung wird also zur positiven Darstellung der eigenen Person eingesetzt. diese werden meist in der Kindheit erlernt und entstehen aus der Identifizierung mit den Eltern und anderen wichtigen Personen .in Situation, die persönliches Engagement ermöglichen und erfordern, sag die Einstellungen dafür, dass persönliche Grundüberzeugung zum Ausdruck kommen und sich der Einstellung Träger für die Verwirklichung wichtiger Werte einsetzt. Bedürfnisse die damit befriedigt werden: Aufbau bzw. erhalt des Selbstwertgefühls, der Individualität und Selbstverwirklichung Wissensfunktion (Orientierungsfunktion): diese Funktion entspringt dem Bedürfnis nach Vereinfachung der mehrdeutigen, oft nicht überschaubaren Lebenswirklichkeiten. die Wirklichkeit mit ihren Problemen ist gewöhnlich so komplex und vielschichtig, dass sie kaum gerecht werden können. Einstellungen vereinfachen diese Komplexität. manchmal reduzieren sie die Möglichkeit auf ein einfaches gut oder böse. damit vermitteln sie uns das Gefühl des orientiertseins, der Überschaubarkeit und Sicherheit. wir fehlen uns kompetent und handlungsfähig. Einstellungen geben und somit einen orientierungsrahmen in unterschiedlichen Situationen, sie geben uns Sicherheit und Handlungsfähigkeit.in solchen neuartigen komplexen und undurchschaubaren Situationen sorgt die Einstellung dafür, dass wir das Gefühl haben, uns auszukennen und orientiert zu sein. sie erleichtern die Aufnahme und das behalten von Informationen, die zu dieser Einstellung passen. eine Einstellung erspart uns jedes Mal die Mühe neu herauszufinden, wie wir uns einem Objekt -Person,Gegenstand gegenüber verhalten sollen. Bedürfnisse die damit befriedigt werden :Gefühl desorientiert sein, der Ordnung ,Sicherheit und Überschaubarkeit Abwehrfunktion (Ich-Verteidigungsfunktion ):das hilft einem Menschen, sein Selbstwertgefühl zu erhalten und zu verbessern. Einstellungen ermöglichen eine Rechtfertigung und eine Abwehr von unerwünschten und unangenehmen Erfahrungen, Gefühlen, wünschen und Bedürfnissen. so helfen sie uns Einstellungen mit unfreundlichen Grund Tatsachen wie Tod, Schwäche, Unsicherheit usw. leichter fertig zu werden .Abwehr soll uns oft Verlust des Selbstwertgefühls bewahren und davon abhalten, wenig schmeichelhafte Grund behalten über uns selbst anzuerkennen zu müssen. in Situation, die eine Bedrohung des Selbstwertgefühls des Selbstbildes oder Selbstkonzept darstellen, sorgt die Einstellungen für einen schnellen Schutz bzw. eine wirksame Verteidigung. Abwehrreaktionen erkennt man meist und irrationalen und verzerrten Einstellungen, Wie zum Beispiel an den Vorurteilen gegenüber homosexuellen oder behinderten. Bedürfnisse die damit befriedigt werden :Rechtfertigung, Vermeidung und oder Beendigung (Abwehr )von unerwünschten und unangenehmen Erlebnissen und Erfahrungen Vorurteile Bezeichnet eine besondere Form der Einstellung, die nicht auf ihre Richtigkeit hin an der Realität überprüft ist, durch neue Erfahrungen oder Informationen kaum bzw. nicht verändert wird und eine positive oder negative Bewertung des Objektes beinhaltet. Machen das Urteilen leicht: sie helfen beim Einordnen der vielfältigen umweltreize. Vorurteile haben damit eine Orientierungsfunktion. sie sind geistige Schubladen, die das Einordnen für Menschen und die Interpretation von Situationen erleichtern. wir brauchen uns nicht jedes Mal zu fragen, was für ein Mensch das ist, sein können ihn mit fertigen Vorstellungen gegenübertreten. das Urteilen wird so leichter und führt zu einer Denkersparnis. wehren Unsicherheiten und Angst ab: was wir nicht verstehen, was uns fremd ist, macht uns unsicher und ängstlich. dieser Schutzmechanismus des Menschen soll dafür sorgen, dass wir vorsichtig sind und nicht distanzlos auf auf alle zugehen. was in Maßen seine Berechtigung hat nimmt uns verfestigt als Vorurteil Die Chance, den fremden kennenzulernen.es bietet einfache und klare Interpretationsmuster und hilft uns unkompliziert zu beurteilen Wer unser Freund ist. stabilisieren das Selbstwertgefühl: durch die Diskriminierung einer anderen Gruppe oder Person wird der Stellenwert der eigenen Gruppe beziehungsweise der eigenen Person erhöht. durch diese Abwertung wird das eigene Selbstwertgefühl stabilisiert, was insbesondere solche Personen notwendig haben die aufgrund ihrer sozialen Situation über wenig Selbstwertgefühl verfügen. bieten die Möglichkeit, Aggressionen abzubauen: Unser Leben beeinträchtigt unsere Entfaltungsmöglichkeit so stark, dass ein hohes aggressionspotenzial vorherrscht. verurteile bieten die Möglichkeit, diese Aggression gegen ein Objekt zu richten und an jemanden auszulassen. das uns in der Regel zu schwierig ist, ein Problem in seiner ganzen Komplexität zu verstehen oder verstehen zu wollen, es ist uns dadurch auch nicht möglich, die Aggression gegen die wahren Ursachen zu richten. diese Sündenbockmentalität verhindert im Wesentlichen 2 Dinge: 1.die wahren gesellschaftlichen Problemursachen, wie zum Beispiel eine verfehlte Arbeitsmarktpolitik, werden nicht mehr erforscht und entsprechende Anstrengungen werden nicht unternommen oder eingefordert. 2. die selbstkritische Analyse der eigenen Situation findet nicht statt und damit bietet sich keine Chance auf eine Verbesserung der Situation. Entstehung und Änderung von Einstellungen Aus der Sicht der funktionalen Theorie, ändert ein Individuum seine Einstellungen,weil diese ihrer Funktion nach Anpassung, nach Selbstverwirklichung, nach wissen bzw. Orientierung und oder nach Abwehr bzw. Verteidigung des eigenen ichs nicht bzw. nicht mehr gerecht wird, oder es von der neu erworbenen Einstellung eine effektivere Befriedigung der obengenannten Funktion bekommt beziehungsweise sich erhofft eine Änderung der Einstellungen wird dann am wirkungsvollsten sein, wenn dadurch mehrere Funktionen angesprochen werden. In der Regel spielen noch immer mehrere Funktionen eine Rolle bei der Änderung von Einstellungen. Auf der Grundlage dieser Aussagen können entsprechende Wege zur Änderung von Einstellungen abgeleitet werden: Wie kann erreicht werden, dass das Individuum mit der zu enden Einstellungen den Funktionen nach Anpassung, Selbstverwirklichung, wissen bisschen Weise Orientierung und oder nach der Verteidigung des eigenen ichs nicht mehr gerecht werden kann? Wie kann erreicht werden, das es von den neuen zu erwerbenden Einstellungen eine effektivere Befriedigung der Funktion bekommt beziehungsweise sich erhofft Lerntheorien ● Klassische Konditionierung: um eine positive Einstellung zu erreichen, muss eine mehrmalige gezielte Darbietung des Einstellungsobjektes mit einem Reiz, der bereits eine angenehme Reaktion auslöst beziehungsweise eine positive Einstellung besitzt, erfolgen.um eine negative Einstellung zu erzeugen ist eine mehrmalige gezielte Darbietung des Einstellungsobjektes mit einem Reiz, der bereits eine unangenehme Reaktion auslöst beziehungsweise eine negative Einstellungen besitzt, erforderlich. Z.b: sex sells Operante Konditionierung: mit dem mehrmaligen herbeiführen eines angenehmen bzw der Vermeidung eines unangenehmen Zustandes mitilfe des Einstellungsobjektes kann eine positive Einstellung, mit der mehrmaligen Aufhebung eines angenehmen bzwder Herstellung eines unangenehmen Zustandes kann eine negative Einstellung aufgebaut werden. dabei sollten schon kleinste Ansätze und Schritte in die Richtung der gewünschten Einstellungen, verstärkt werden. lernen am Modell(sozial-kognitiv): Ein Modell muss die gewünschte Einstellung sicher zeigen und soll Eigenschaften wie soziale macht, ansehen, Attraktivität und Sympathie besitzen. eine positive Beziehung zum Lernen ist für die Einstellungsänderung fördernd. dabei sollte die gezeigte Einstellung sowohl beim Model als auch beim lernenden Zum Erfolg führen. eine wichtige Rolle spielen auch das Schaffen von positiven Erwartungshaltungen und die Förderung der Selbstwirksamkeit beim Beobachter lernen durch Einsicht: eine Einstellung zur Änderung kann noch erreicht werden indem das Individuum Einsicht erhält in den entsprechenden Sachverhalt, um einen zusammen Hand zu erfassen. Z.b. Studie das Rauchen schadet Kognitive Dissonanz nach L. Festinger Ausgangspunkt und Grundlage sind die Beziehungen zwischen kognitiven Elementen. kognitive Elemente sind jedes wissen, jede Meinung oder Überzeugung über sich selbst oder über die eigene Umwelt kognitive Elemente stehen zueinander in einer relevanten oder irrelevanten Beziehung. eine relevante Beziehung liegt vor, wenn kognitive Elemente etwas miteinander zu tun haben, wenn zwischen ihnen ein Zusammenhang besteht; irrelevant ist eine Beziehung, wenn sie nebeneinander zusammenhangslos stehen und nichts miteinander zu tun haben die relevante Beziehung zwischen kognitiven Elementen kann konsonant oder dissonant sein. sie ist konsonant, wenn ein kognitives Element aus dem anderen folgt und sie ist dissonant, wenn das Gegenteil des kognitiven Elements aus dem anderen folgt,wenn also die beiden Elemente in Widerspruch zueinander stehen eine kognitive Dissonanz entsteht aufgrund der Aufnahme von Informationen, Eigene Erfahrungen oder aufgrund Erfahrungen anderer, allgemeine Überzeugungen und soziale Wert- und Normvorstellungen je stärker die kognitive Dissonanz ist, desto größer ist die Motivation, sie zu vermindern bzw. sie zu beseitigen. die Motivation zur Verminderung bzw. zur Beseitigung der kognitiven Dissonanz steigt also mit deren stärke