Ausbruch der Revolution und Gründung der Republik
In der ersten Novemberwoche 1918 kam es zu weitreichenden Arbeiter- und Soldatenaufständen in ganz Deutschland. Deutsche Fürsten wurden vertrieben oder dankten ab, während Arbeiter- und Soldatenräte in den meisten Städten die Macht übernahmen.
Highlight: Der 4. November 1918 markierte den Höhepunkt des Matrosenaufstandes, der als Auslöser der Novemberrevolution gilt.
Am 7. November führten die Aufstände zum Sturz der Monarchie in Bayern und zur Errichtung des Freistaates Bayern unter Kurt Eisner (USPD). Der 9. November 1918 gilt als offizieller Ausbruch der Revolution. An diesem Tag verkündete Max von Baden den Thronverzicht des Kaisers und übertrug das Amt des Reichskanzlers an Friedrich Ebert, den Vorsitzenden der MSPD.
Quote: "Der Sozialdemokrat Philipp Scheidemann rief die Deutsche Republik aus, während der Spartakistenführer Karl Liebknecht die Sozialistische Republik Deutschlands ausrief und alle Macht den Arbeiter- und Soldatenräten forderte."
Diese Ereignisse zeigen die tiefe Spaltung innerhalb der revolutionären Bewegung, die die frühe Phase der Weimarer Republik prägen sollte.







