Pädagogik /

Erikson

Erikson

 Erikson
Grundprinzip:
- psychosoziales Modell
- epigenetisches Prinzip
- Phase/Krise => Bewältigung
1) Urvertrauen vs. Urmisstrauen (0-1,5)

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Lea

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Erikson Grundprinzip: - psychosoziales Modell - epigenetisches Prinzip - Phase/Krise => Bewältigung 1) Urvertrauen vs. Urmisstrauen (0-1,5) (Freud: orale Phase): - Urvertrauen, durch: Die psychosoziale Entwicklungstheorie: - Jedes Stadium: 1 Krise (muss durch Balance bewältigt werden) - konstruktive Bewältigung: Erwerb positiver Kompetenzen - nicht konstruktive Bewältigung: Erwerb negativer Eigenschaften - Krise = Höhepunkt jeder Phase; Auseinandersetzung mit zwei möglichen Komponenten (gut & schlecht), je nach Bewältigung => Persönlichkeitsentwicklungskomponente > Zuneigung > Bindung zur Mutter > positive Erfahrungen mit der Umwelt > Triebbefriedigung Epigenetisches Prinzip: - jede Phase: bestimmter Zeitpunkt im Leben - - Lebenszyklus = acht Phasen - Phasen: nicht überspringbar/weglassbar > Stabilität: feste Bezugsperson, Verlässlichkeit etc. - Urmisstrauen, durch: > Angst & Ablehnung > Misslingen der ersten Beziehung > zweifelhaftes Umfeld - Eckstein der Persönlichkeit (Ahnung, dass man und die Welt gut ist; man ist in Ordnung und man selbst) - Bewältigung der Krise: > Balance zwischen Urvertrauen/-Misstrauen > genügend Urvertrauen; Erfahrungen mit Urmisstrauen - Entwicklungsaufgaben: > Aufbau Frustrationstoleranz > Entwicklung Kontaktfreude > Entwöhnung 2) Autonomie vs. Scham & Zweifel (2.-3. Lj) (Freud: anale Phase): - Autonomie, durch: > Vermittlung des Gefühl des eigenen Könnens - Scham & Zweifel, durch: > Erfahrungen von Kleinheit, Unterlegenheit & ,,nicht können" - Bewältigung der Krise: > Kind nicht bloßstellen > in unangenehmen Situationen: erklären, dass es nicht schlimm ist - Entwicklungsaufgaben: > eigene Meinung vertreten > Reinlichkeitserziehung (Freud -> anale Phase) > Anpassung an Sozialisationsanforderungen 3) Initiative vs. Schuldgefühle (3.-4. Lj) (Freud: phallische Phase): - Initiative, durch: > neue soziale Kontakte,...

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soziale Welt > Kontakt mit Gleichaltrigen > Wissensbegierde - Schuldgefühle, durch: > Bremsen von Fragesucht/Initiative - Bewältigung der Krise: > lernen, mit Zurückweisungen umzugehen > Teilnahme am Geschehen ermöglichen > anregungsreiche Umwelt bieten > Ziele & Handlungen bestärken - Entwicklungsaufgaben: > Integration in die Gesellschaft > Entwicklung Geschlechts-Identität & menschliches Gewissen Unterschied zu Freud: - epigenetisches Prinzip: bezieht sich auf den Lebenszyklus - Freud: bezieht sich nur auf die Kindheit > Auseinandersetzung mit Gechlechtern > Umgang mit Konkurrenz- & Eifersuchtssituationen & Ausgeschlossenheit 8) Ich-Integrität vs. Verzweiflung (Seniorenalter): - Rückblick auf das gesamte Leben - Zufriedenheit & Erfüllung - Krise: kein Lebenssinn und Bitterheit - Erikson: psychosozial: soziales Verhalten, Umweltfaktoren - Freud: psychosexuell: erogene Zone (Lustquelle) 4) Werksinn vs. Minderwertigkeitsgefühle (6-10) (Freud: Latenzphase): - Werksinn, durch: > Förderung vom Drag nach Leistung, Kooperation, Kompetenz & Produktivität - Minderwertigkeistgefühl, durch: > Konflikte mit Eltern/Lehrern > mangelnde Förderung vom Drang nach Leistung, .. - Bewältigung der Krise: > Vertrauen auf angemessene, grundlegende, soziale & interkulturelle Fähigkeiten - Entwicklungsaufgabe: > in Disziplin einfügen > Autoritäten respektieren > Aufbau von Beziehungen > Entwicklung Selbstkontrolle & Lernfähigkeit Jugend 5) Identität vs. Identitätsdiffusion (Rollendiffusion) (ab 12) (Freud: genitale Phase): - Identität, durch: > Ablösung von den Eltern > Erprobung neuer Handlungen - Rollendiffusion, durch: > diffusion der Intimität: Unfähigkeit zu einer dauerhaften, tiefen Liebesbeziehung > diffusion der Zeit: Unfähigkeit, der eigenen Vergangenheit etwas abzugewinnen > diffusion des Werksinns: Unfähigkeit zu geregelten Abläufen > Identifikation mit negativer Identität: Annehmen von Persönlichkeitshaltungen, die nicht gewünscht sind > Rock-Bottom-Attitude: absichtliches sich fallen lassen - Enwicklungsaufgaben: > beraten, nicht befehlen > verständnisvolle Eltern > pier-groups > Jugendalter als Moratorium gewähren lassen (Zeit des Ausprobierens etc.) => Jugendalter als psychosoziales Moratorium (Übergangsphase zum Erwachsenwerden; Orientierungsprobleme; Zeit des Ausprobierens, Experimentierens) Merkmale: - Ablösung von Eltern - körperliche & psychische Veränderungen - Lust/Entdeckung des anderen Geschlechts - Vorbereitung auf's Erwachsenenalter Identitätsbildung: Erwerb der Eigenständigkeit - Autonomie - Selbstreflexion - Aufbau eigener Wert- & Normsysteme - Zurechtfinden in der Welt Schwierigkeiten & Krisen: - Unsicherheiten durch neue Strukturen (Anforderungen) - Probleme der Selbstfindung 6) Intimität vs. Isolation (frühes Erwachsenenalter): - partnerschaftliche Bindungen durch körperliche & psychische Nähe - Krise: Keine Bedürfnisbefriedigung von Nähe -> Einsamkeit + Isolation 7) Generativität vs. Stagnation (mittleres Erwachsenenalter): - sorge für die künftigen Generationen (Kinder) - gesellschaftlicher Fortbestand schaffen - Krise: Alleinige Beschäftigung mit sich oder dem Partner = fehlende Impulse zur psychosoziales Weiterentwicklung

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Erikson Grundprinzip: - psychosoziales Modell - epigenetisches Prinzip - Phase/Krise => Bewältigung 1) Urvertrauen vs. Urmisstrauen (0-1,5) (Freud: orale Phase): - Urvertrauen, durch: Die psychosoziale Entwicklungstheorie: - Jedes Stadium: 1 Krise (muss durch Balance bewältigt werden) - konstruktive Bewältigung: Erwerb positiver Kompetenzen - nicht konstruktive Bewältigung: Erwerb negativer Eigenschaften - Krise = Höhepunkt jeder Phase; Auseinandersetzung mit zwei möglichen Komponenten (gut & schlecht), je nach Bewältigung => Persönlichkeitsentwicklungskomponente > Zuneigung > Bindung zur Mutter > positive Erfahrungen mit der Umwelt > Triebbefriedigung Epigenetisches Prinzip: - jede Phase: bestimmter Zeitpunkt im Leben - - Lebenszyklus = acht Phasen - Phasen: nicht überspringbar/weglassbar > Stabilität: feste Bezugsperson, Verlässlichkeit etc. - Urmisstrauen, durch: > Angst & Ablehnung > Misslingen der ersten Beziehung > zweifelhaftes Umfeld - Eckstein der Persönlichkeit (Ahnung, dass man und die Welt gut ist; man ist in Ordnung und man selbst) - Bewältigung der Krise: > Balance zwischen Urvertrauen/-Misstrauen > genügend Urvertrauen; Erfahrungen mit Urmisstrauen - Entwicklungsaufgaben: > Aufbau Frustrationstoleranz > Entwicklung Kontaktfreude > Entwöhnung 2) Autonomie vs. Scham & Zweifel (2.-3. Lj) (Freud: anale Phase): - Autonomie, durch: > Vermittlung des Gefühl des eigenen Könnens - Scham & Zweifel, durch: > Erfahrungen von Kleinheit, Unterlegenheit & ,,nicht können" - Bewältigung der Krise: > Kind nicht bloßstellen > in unangenehmen Situationen: erklären, dass es nicht schlimm ist - Entwicklungsaufgaben: > eigene Meinung vertreten > Reinlichkeitserziehung (Freud -> anale Phase) > Anpassung an Sozialisationsanforderungen 3) Initiative vs. Schuldgefühle (3.-4. Lj) (Freud: phallische Phase): - Initiative, durch: > neue soziale Kontakte,...

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