Pädagogik /

Kohlberg

Kohlberg

 Kohlberg
moralische Entwicklung
KERNGEDANKE
-Moralentwicklung hängt mit dem
kognitivem Urteilsvermögen zusammen
- aufbauend auf Piagets The

Kohlberg

user profile picture

Leana

455 Followers

Teilen

Speichern

54

 

11/12

Lernzettel

—Abi Kohlberg —Moralentwicklung —Stufenmodell —Dilemmata-Diskussionen —Just-Community

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Kohlberg moralische Entwicklung KERNGEDANKE -Moralentwicklung hängt mit dem kognitivem Urteilsvermögen zusammen - aufbauend auf Piagets Theorie -je höher die Stufe der moralischen Entwicklung,desto mehr Fähigkeit zu rollenübernahme/Empathie -mit zunehmendem Alter wird beim moralischen Urteilen die Absicht berücksichtigt -Erforschung durch empirische Studien(Dilemma) -relevant welche Begründung Menschen bei ihren Entscheidungen treffen -moralische Entwicklung trägt zur Selbstbestimmung bei STUFENMODELL DER MORAL ENTWICKLUNG --von Niveau zu Niveau erhöht sich die Komplexität des Urteilsvermögen 1.Präkonventionelle Stufe -gesellschaftliche Regeln was richtig und falsch ist werden befolgt Stadium 1: Orientierung an Bestrafung und Gehorsam (2 Jahre) -ob Handlung richtig oder falsch ist hängt davon ab sie ob Belohnung oder Bestrafung erzielt -keine Bestrafung= es darf so gehandelt werden Stadium 2: Naiv-instrumentelle oder egoistische Orientierung (6 Jahre) -angemessenes Handeln befriedigt Bedürfnisse des Individuums -menschliche Beziehungen richten sich nach dem, was sie Individuum bringen (nicht aus Loyalität,Dankbarkeit) 2.Koventionelle Stufe -Individuum entspricht familiären,Gruppen- und staatlichen Erwartungen -unterstützt und verteidigt soziale Ordnung (Kinder unter 9 Jahre) Stadium 3: ,,Guter Junge, liebes Mädchen" Orientierung (10 Jahre) -wird gehandelt um anderen zu helfen/erfreuen/Bestätigung -individuelle Absichten klar (Jugendliche & Erwachsene) Stadium 4: ,,Gesetz und Ordnung“ Orientierung (12 Jahre) --Individuum tut seine Pflicht,respektiert Autorität und stützt soziale Ordnung Stadium 5: Sozialvertragliche Orientierung (21 Jahre) -moralisches Verhalten wird im Sinne allg. individueller Rechte definiert -offizielle Moral der Verfassung Deutschlands -persönliche Werte und Meinungen relativ -Gesetze zum Wohl der Allgemeinheit geändert werden können (von wenigen 3.Postkonventionelle Stufe -Individuum versucht universelle, moralische Werte herauszufinden -unabhängig von Autoritäten,...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

Gruppen und ob es sich selbst zu ihnen angehörig fühlt Erwachsenen erreicht) Stadium 6: Orientierung an universellen ethischen Prinzipien (35 Jahre) --moralisches Urteilen basiert auf universellen Gerechtigkeitsprinzipien, auf Gleichheit der Menschenrechte -Was recht ist, wird von Gewissen im Einklang mit selbst gewähren ethischen Anschauungen festgelegt BEZUG KOHLBERG KONZEPT DER MORAL ERZIEHUNG KONZEPT GRUNDZÜGE -Jugendliche sollten ausgewählte Normen und Werte übernehmen -Werterhaltung entwickeln und handeln danach ausrichten -Traditionserhalten angestrebt Wertübertragung Werterhaltung Wertentwicklungen Wertkommunikation -Jugendliche sollten moralische Einstellungen erkennen -Wertorientierung festlegen -spricht sich gegen Bevormundung aus -Werte relevant,die subjektiv bedeutsam sind --Jugendliche sollen moralische Urteilsfähigkeit stufenweise erhöhen -erwerben Instrumentarium zur Entwicklung größerer Urteilsfähigkeit FIKTIVE DILEMMATA - einseitig - schnell zv langweilig -Jugendliche sollen Wünschbarkeit und Haltbarkeit von Normen und Werten aus ethischer Perspektive beurteilen -Interaktion und Kommunikation sind gefordert -lernen Perspektivenwechsel VOM URTEILEN ZUM HANDELN --vom Urteilen zum Handeln gelangt man über Partizipation -durch Mitspracherecht nach dem Prinzip: ein Mensch eine Stimme realitätsfern - dient als Beispiel -kommunikatives Handeln -werden als sittlich autonome Subjekte anerkannt -Kohlberg & Kollegen versuchten moralisches Bewusstsein durch Dilemmata Situationen zu fördern -moralische Dilemmata werden durch reale Konflikte oder Probleme aus Alltag ersetzt,da es interessanter ist Dilemma Diskussionen -Eröterung semirealer Dilemmata(ohne Konsequenzen) -Diskussionen fachbezogen -Diskussionen integriert in den Unterricht Demokratische Schulgemeinschaft (Just-Community) -Erörterung realer Dilemmata(mit Konsequenzen) -Entscheidungen konkret Schulleben -Diskussionen eingebettet in Veranstaltungen REALE DILEMMATA -kann moralisch gerechtfertigtes Handeln auf reale Situation anwenden -brauchbar fürs Leben -gut hineinversetzen/spannender -Denken wird angeregt Just-Community -70er Jahre Entwicklung von Just-Community Konzept -Schulkonzept zur Förderung der Moralentwicklung -Leitidee:moralische Erziehung ist eine demokratische Erziehung ZIELE: -Entwickelung auf eine höhere Stufe des moralischen Urteils -geteilte Normen entwickeln -Selbstbestimmung -Perspektive anderer übernehmen -soziale selbstwirksamkeit -Eigenverantwortung -Mitbestimmung VORGEHENSWEISEN: -Schulgemeinschaft bestimmt selber was diskutiert wird -Rollenübernahme -Schülern wird mehr zugemutet -eigenverantwortliches Lernen -demokratische Einstellungen geübt -Fragen des Umgangs miteinander besprochen (Fairness, Rücksichtnahme und Übernahme Verantwortung) -ihre Meinung wird ernst genommen -Gemeinschaftsversammlungen(Dilemmata-Diskussionen) NACHTEILE: -zeitintensiv -zu aufwendig alle Entscheidungen gemeinsam zu treffen KRITIK ZUR THEORIE KOHLBERGS -Dilemmata nicht auf einzelne Personen bezogen -die Fähigkeit zu komplexen moralischen Denken führt noch nicht zu moralischem Handeln -moderne Untersuchungen: starke Beteiligung emotionaler Komponenten bei moralischen Entscheidungsprozessen -Manipulation durch Erziehung nicht berücksichtigt -persönliche Fähigkeiten und Kompetenzen nicht berücksichtigt -Kohlberg ging davon aus, dass moralischen Handelungen immer ein Urteil vorausgehen muss(spontane und unbedachte Entscheidungen nicht beachtet)

Pädagogik /

Kohlberg

user profile picture

Leana   

Follow

455 Followers

 Kohlberg
moralische Entwicklung
KERNGEDANKE
-Moralentwicklung hängt mit dem
kognitivem Urteilsvermögen zusammen
- aufbauend auf Piagets The

App öffnen

—Abi Kohlberg —Moralentwicklung —Stufenmodell —Dilemmata-Diskussionen —Just-Community

Ähnliche Knows

C

8

Lernzettel Kohlberg + Just Community

Know Lernzettel Kohlberg + Just Community  thumbnail

184

 

11/12/13

A

2

moralische Entwicklung nach Kohlberg

Know  moralische Entwicklung nach Kohlberg  thumbnail

10

 

12/13

user profile picture

8

Kohlberg Zusammenfassung (Abitur)

Know Kohlberg Zusammenfassung (Abitur) thumbnail

77

 

11/12/13

user profile picture

4

Moralische Entwicklung nach Lawrence Kohlberg

Know Moralische Entwicklung nach Lawrence Kohlberg  thumbnail

55

 

11/12/13

Kohlberg moralische Entwicklung KERNGEDANKE -Moralentwicklung hängt mit dem kognitivem Urteilsvermögen zusammen - aufbauend auf Piagets Theorie -je höher die Stufe der moralischen Entwicklung,desto mehr Fähigkeit zu rollenübernahme/Empathie -mit zunehmendem Alter wird beim moralischen Urteilen die Absicht berücksichtigt -Erforschung durch empirische Studien(Dilemma) -relevant welche Begründung Menschen bei ihren Entscheidungen treffen -moralische Entwicklung trägt zur Selbstbestimmung bei STUFENMODELL DER MORAL ENTWICKLUNG --von Niveau zu Niveau erhöht sich die Komplexität des Urteilsvermögen 1.Präkonventionelle Stufe -gesellschaftliche Regeln was richtig und falsch ist werden befolgt Stadium 1: Orientierung an Bestrafung und Gehorsam (2 Jahre) -ob Handlung richtig oder falsch ist hängt davon ab sie ob Belohnung oder Bestrafung erzielt -keine Bestrafung= es darf so gehandelt werden Stadium 2: Naiv-instrumentelle oder egoistische Orientierung (6 Jahre) -angemessenes Handeln befriedigt Bedürfnisse des Individuums -menschliche Beziehungen richten sich nach dem, was sie Individuum bringen (nicht aus Loyalität,Dankbarkeit) 2.Koventionelle Stufe -Individuum entspricht familiären,Gruppen- und staatlichen Erwartungen -unterstützt und verteidigt soziale Ordnung (Kinder unter 9 Jahre) Stadium 3: ,,Guter Junge, liebes Mädchen" Orientierung (10 Jahre) -wird gehandelt um anderen zu helfen/erfreuen/Bestätigung -individuelle Absichten klar (Jugendliche & Erwachsene) Stadium 4: ,,Gesetz und Ordnung“ Orientierung (12 Jahre) --Individuum tut seine Pflicht,respektiert Autorität und stützt soziale Ordnung Stadium 5: Sozialvertragliche Orientierung (21 Jahre) -moralisches Verhalten wird im Sinne allg. individueller Rechte definiert -offizielle Moral der Verfassung Deutschlands -persönliche Werte und Meinungen relativ -Gesetze zum Wohl der Allgemeinheit geändert werden können (von wenigen 3.Postkonventionelle Stufe -Individuum versucht universelle, moralische Werte herauszufinden -unabhängig von Autoritäten,...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

Gruppen und ob es sich selbst zu ihnen angehörig fühlt Erwachsenen erreicht) Stadium 6: Orientierung an universellen ethischen Prinzipien (35 Jahre) --moralisches Urteilen basiert auf universellen Gerechtigkeitsprinzipien, auf Gleichheit der Menschenrechte -Was recht ist, wird von Gewissen im Einklang mit selbst gewähren ethischen Anschauungen festgelegt BEZUG KOHLBERG KONZEPT DER MORAL ERZIEHUNG KONZEPT GRUNDZÜGE -Jugendliche sollten ausgewählte Normen und Werte übernehmen -Werterhaltung entwickeln und handeln danach ausrichten -Traditionserhalten angestrebt Wertübertragung Werterhaltung Wertentwicklungen Wertkommunikation -Jugendliche sollten moralische Einstellungen erkennen -Wertorientierung festlegen -spricht sich gegen Bevormundung aus -Werte relevant,die subjektiv bedeutsam sind --Jugendliche sollen moralische Urteilsfähigkeit stufenweise erhöhen -erwerben Instrumentarium zur Entwicklung größerer Urteilsfähigkeit FIKTIVE DILEMMATA - einseitig - schnell zv langweilig -Jugendliche sollen Wünschbarkeit und Haltbarkeit von Normen und Werten aus ethischer Perspektive beurteilen -Interaktion und Kommunikation sind gefordert -lernen Perspektivenwechsel VOM URTEILEN ZUM HANDELN --vom Urteilen zum Handeln gelangt man über Partizipation -durch Mitspracherecht nach dem Prinzip: ein Mensch eine Stimme realitätsfern - dient als Beispiel -kommunikatives Handeln -werden als sittlich autonome Subjekte anerkannt -Kohlberg & Kollegen versuchten moralisches Bewusstsein durch Dilemmata Situationen zu fördern -moralische Dilemmata werden durch reale Konflikte oder Probleme aus Alltag ersetzt,da es interessanter ist Dilemma Diskussionen -Eröterung semirealer Dilemmata(ohne Konsequenzen) -Diskussionen fachbezogen -Diskussionen integriert in den Unterricht Demokratische Schulgemeinschaft (Just-Community) -Erörterung realer Dilemmata(mit Konsequenzen) -Entscheidungen konkret Schulleben -Diskussionen eingebettet in Veranstaltungen REALE DILEMMATA -kann moralisch gerechtfertigtes Handeln auf reale Situation anwenden -brauchbar fürs Leben -gut hineinversetzen/spannender -Denken wird angeregt Just-Community -70er Jahre Entwicklung von Just-Community Konzept -Schulkonzept zur Förderung der Moralentwicklung -Leitidee:moralische Erziehung ist eine demokratische Erziehung ZIELE: -Entwickelung auf eine höhere Stufe des moralischen Urteils -geteilte Normen entwickeln -Selbstbestimmung -Perspektive anderer übernehmen -soziale selbstwirksamkeit -Eigenverantwortung -Mitbestimmung VORGEHENSWEISEN: -Schulgemeinschaft bestimmt selber was diskutiert wird -Rollenübernahme -Schülern wird mehr zugemutet -eigenverantwortliches Lernen -demokratische Einstellungen geübt -Fragen des Umgangs miteinander besprochen (Fairness, Rücksichtnahme und Übernahme Verantwortung) -ihre Meinung wird ernst genommen -Gemeinschaftsversammlungen(Dilemmata-Diskussionen) NACHTEILE: -zeitintensiv -zu aufwendig alle Entscheidungen gemeinsam zu treffen KRITIK ZUR THEORIE KOHLBERGS -Dilemmata nicht auf einzelne Personen bezogen -die Fähigkeit zu komplexen moralischen Denken führt noch nicht zu moralischem Handeln -moderne Untersuchungen: starke Beteiligung emotionaler Komponenten bei moralischen Entscheidungsprozessen -Manipulation durch Erziehung nicht berücksichtigt -persönliche Fähigkeiten und Kompetenzen nicht berücksichtigt -Kohlberg ging davon aus, dass moralischen Handelungen immer ein Urteil vorausgehen muss(spontane und unbedachte Entscheidungen nicht beachtet)