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Erziehungsstile - Klausur

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Kübra 2. Aufgabenstellung: 1. Fasse den Text kurz zusammen und beschreibe, worin der Autor die Ursachen für die Überforderung mancher Eltern mit der Erziehung ihrer Kinder sieht. Operatoren: Erkläre mit Hilfe deiner Kenntnisse über Erziehungsstile, was der Autor mit wohlverstandener elterlicher Autorität" (Z. 25) meint. Grenze dabei den dort angesprochenen Erziehungsstil unter Verwendung der Fachbegriffe von den beiden anderen dir bekannten Stilen nach K. Lewin, ab! Beschreiben: Die Merkmale eines Bildes oder anderen Materials mit Worten in Einzelheiten schildern. Erklären: Einen Sachverhalt, eine These etc. ggf. mit zusätzlichen Informationen und Beispielen nachvollziehbar veranschaulichen. 2 Viel Erfolg! (30 Punkte) (50 Punkte) 5 10 15 20 25 30 35 EF GK Pädagogik Gymnasium Name: Kubra 1. Klausur 25.11.2019 Schuljahr 2019/20 Zeit: 90 Minuten Thema: Erziehungsstile & Erziehungsziele nach K. Lewin Miterzieher im Supermarkt Nicht wenige Eltern sehen sich hier hilflos überfordert: Berufliche Anforderungen wachsen und sind noch dazu mit den Bedürfnissen der Familie und Erziehungsaufgaben zu vereinbaren. Das Klima, in dem Erziehung stattfindet, ist überwiegend unwirtlich und beeinflusst Erfahrungen, die Kinder mit ihren Eltern machen direkt: Man muss nur mal sehen, wie erschreckt eine Mutter um sich blickt, wenn ihr Kind vor dem überquellenden Süßigkeitenregal im Supermarkt in die hohe Tonlage wechselt und auf irgendwelchem bunten Zuckerzeug besteht. Viele Mütter haben tatsächlich eine panische Angst, sie könnten in der Öffentlichkeit mit dem Kind unangenehm auffallen, denn schon der erste Aufschrei des kleinen Sonnenscheins zieht in aller Regel von allen Seiten die Blicke auf Mutter und...

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Kind. Ein boshaftes „Na dem würde ich helfen", lässt sich bald hören, steigert sich zum vielsagenden „wenn das meiner wäre, hätte ich ihm längst...", wenn der Nachwuchs sich dann brüllend auf dem Boden wälzt. Entnervt gibt man nach und wirft die Gummibärchen in den Einkaufswagen, schon giftet das ältere Ehepaar, das mit einem Wagen voll Katzenfutter vorbeischiebt, wunderbar, was sich moderne Mütter so alles gefallen lassen". Wer will denn einer Mutter in so einer Situation das Nachgeben verübeln, obwohl es grundsätzlich falsch ist und eine Kette ähnlicher Situationen nach sich ziehen wird. Eine kinderfeindlich gesonnene Gesellschaft verstärkt die ganz normalen Erziehungsschwächen ganz normaler Eltern obendrein. Seit geraumer Zeit erleben Eltern, wie das Blatt sich wieder wendet. Die Freiheit des bloßen Gewährenlassens hat den Belastungstest in der Wirklichkeit genauso wenig bestanden wie das strenge Modell; beide sind in Verdacht geraten, unsichere und haltlose, verwahrloste, gewalttätige und anderweitig gestörte Jugendliche hervorgebracht zu haben. Die Tendenzwende von Laissez-faire zu einer Aufwertung wohlverstandener elterlicher Autorität hat aber viel grundlegende Verunsicherung darüber mitgebracht, wie viel Druck man machen kann und was man seinem Kind abverlangen, was man ihm zumuten darf. Es gibt Erziehungsstile, die Kinder in ihrer geistigen und seelischen Entwicklung behindern, die verhindern, dass sich Selbstwert und Ich-Stärke ausbilden und die soziale Angst und Verunsicherungen mit sich bringen. Dazu zählt die Missachtung physischer und psychischer Grenzen des Kindes, körperliche Gewaltanwendung als Mittel der alltäglichen Erziehung, darunter fällt auch die andauernde seelische Erniedrigung des Kindes durch emotionale Leere, Liebesentzug, aber auch die Über- und Unterforderung des Kindes. (aus: Hurrelmann, K. und G. Unverzagt (1998): Kinder stark machen für das Leben. Freiburg.) Gymnasium Name: Teilaufgabe 1 Anforderungen: Erwartungshorizont Pädagogikklausur „Miterzieher im Supermarkt" Kübra Einleitung, Textart, Verfasser, Jahr, Titel,... Die vom Autor dargestellten Ursachen für die Überforderung von Eltern werden erkannt: | Pädagogik EF GK | Vereinbarung von beruflichen und familiären Anforderungen, sowie der Erziehungsaufgaben X max. erreichbare Gesamtpunktzahl Teilaufgabe 2 Anforderungen: unwirtliches Klima für Erziehung/ kinderfeindlich gesonnen Gesellschaft Öffentliche Beurteilung durch andere grundlegende Verunsicherung durch Abwendung von bisher angewendeten Erziehungsstilen - Einleitung: Es wird erkannt, dass unter wohlverstandener elterlicher Autorität" der demokratische Erziehungsstil gemeint ist und erklärt was damit gemeint ist. Begründung für diese Erkenntnis... Die Theorie nach Levin wird in seinen Grundzügen beschrieben Der demokratische Erziehungsstil wird beschrieben Erziehungsziele Klausur Nr. 1 z.B. Übernahme von Verantwortung, Verständnis von Demokratie, Selbstständigkeit Erziehungsmaßnahmen Auswirkungen z.B. Eltern als Vorbild, Einbezug in Gespräche, gemeinsam Kompromisse finden, Mitbestimmung 1 Der permissive Erziehungsstil wird beschrieben Erziehungsziele z.B. Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, Kritikfähigkeit, Respektlosigkeit, fehlende Anerkennung von Autoritäten z.B. Freiheit, Hinterfragen lernen, Selbstbewusstsein Erziehungsmaßnahmen z.B. keine Einmischung Kinder bekommen immer ihren Willemy Auswirkungen z.B. Aggressivität, fehlende Sozialkompetenz, Egoismus, Selbstständigkeit, Entscheidungskompetenz V Der autoritäre Erziehungsstil wird beschrieben Erziehungsziele z.B. Disziplin, Erfolg, Gehorsamkeit, Selbstständigkeit Erziehungsmaßnahmen z. B. dauernde Kontrolle, Gewalt/Bestrafung, Befehle Auswirkungen z.B. Widerstand, Unterwerfung, Flucht, Disziplin, hohe Leistungen, Erfolg Fasst die Aufgabe in einem Fazit zusammen..... Ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium max. erreichbare Gesamtpunktzahl max. erreichbare Punkte S 25 30 max. erreichbare Punkte 15 (10) (5) 35 (10) (10) (10) (5) 25.11.2019 50 Punkte S 24 29 Punkte 15 (10) (5) 28 (9) (8) (10) (1) 43 Gymnasium Darstellungsleistung Anforderungen Der Prüfling strukturiert seinen Text schlüssig, stringent und gedanklich klar. verwendet eine präzise + differenzierte Sprache mit einer adäquaten Verwendung der Fachterminologie. schreibt sprachlich richtig sowie syntaktisch und stilistisch sicher verbindet die Ebenen Sachdarstellung, Analyse und Bewertung sicher und transparent und belegt seine Aussagen durch angemessene und korrekte Nachweise (Zitate u.a.) Gesamtpunktzahl maximal zu erreichende Gesamtsumme: 100 erreichte Gesamtsumme: 87 Die Klausur wird mit der Note: 95-100 Pädagogik EF GK | Grundlage für die Notenfindung: 90-94 85-89 1+ 1 1- 2+ - sehr gut minus 80-84 75-79 70-74 65-69 60-64 01.12.19 Datum, Unterschrift Lehrkrart 02.12.19 Klausur Nr. 1 2 2- 3+ 3 3- bewertet. 4+ 4 max erreichbare Punkte 5 4- 5 S 55-59 50-54 45-49 39-44 33-38 27-32 20-26 5 20 5+ 25.11.2019 5 Punkte 5- 4 4 terschrift Erziehungsberechtigte(r) 0-19 6 25.11.2019 Kudra PADAGOGIK In dem voruegendem Text Miterzieher im Super- markt" von Hurrelmann, erschienen 1998 gent es um die überforderung einiger Eltern mit ihrem kind und um den gesellschaftlichen Druck von au- ßen Der Pädagoge Hurrelmann mocht in seinem Text aufmerksam wie manche Eltern überfordert und zugleich unsicher mit ihrem Kind umgenen. Von 2.1-12 erklärt Hurrelmann das die Erfahrungen ale Ellern mit ihrem kindl sammein überwiegend unwirtlich sind. Die woter weißt nicht wie sie handeln soll wenn ihr and mit einer wechseln. R R gendurs... den Tonlage zu ihr kommt und süßigkelten verlangt. Das kind vernält sich aufgedrent und bestent darauf seinen wunsch zu bekommen. In dieser Situation haben Mütter Angst unan- R genenm, von anderen im Supermarkt aufzu- fallen. Sie können dem kind kein Wein" sa- gen sonst würde dies weinen and laut herrumschreien Dadurch erfolgt eine unsicherneit und ein unangenehmer Druck wie sie sich non verhalten soll. von 2 12-21 greift Hurrelmann nochmal auf) Sb den Druck der von der Gesellschaft aus- geübt wird auf Sobald die Mutter das and night mehr unter Kontrolle nat bekommt sie Kommentare wie oder "wenn das meiner wäre hätte ich Na dem würde ich helfen Zeilen? (nr.2) R in ihm längst" an die Ohren. Die Mutter ist über-Im folgenden werde ich den kritisierten Erzienongs- & fordert. Sie hat panische Angst und kann das stil erläutern und die anderen bekannten Stile kina nicht berunigen letzendlich entscheidet sie abgrenzen. sich nachzugeben und schmeißt die süßig- per Pädagoge K.Lewin funrte in einem nicht- teiten in den Einkaufswagen, obwohl es Schulichen Bereich ein Experiment durch wobei falsch ist dem kind seinen willen zu geben er Gruppen bildele, ale sich innerhalb von kann die Mutter nicht anders. Es werden weitere drei sechs Monaten regelmäßig zu Situation fagen, wo die Mutter planios und Bastel- und werterbeiten trafen dede Gruppe panisch handelt wenn die dem Kind kein erhielt einen Gruppenleiter der einen bestimmien tlares "Wein" sagen kann. Die Eltern haber Fürningsstil vertrat. Nach sechs Wochen wechsel- Il es schwer ihr kind in einer kinderfeindlichenten die Leiter die Gruppen und das Verhalten gesonnenen Gesellschart aufwachsen zu lassen der Gruppenleiter und Mitglieder worden proto- R koliert R 1 bestimmt von 2.22-29 will Hurrelmann aussagen, dass Der erste Erziehungsstil, der sich herrausstellte die Tendenzwende von Laissez-faire zu einer ist der Autobretische Stil. Hierbei das gesamte vorgehen und stellt Regern auf der Leiter kellerichen Autorität zu - unsicherneit Die Eltern R führt nicht, was man dem kind abuenangen kann oder zumuten kann. ✓ zu befolgen sind zu dem übernimmt er verantwortung und ignonert die Meinungen In dem letzten Absatz kritisiert Hurrelmannond Bedorfnisse der Linder. Er erwartet Akzep. 7 Eltern, die Kinder nicht frei entfalten lassen. Hanz und Gehorsamkeit Das Kind kann durch eine andauernde Der Leiter verteilt Befenle und durchgehende seelische Erniedrigung und durch emotio- Kommandas. Er ist den Kindern übergestellt. hale leere kein Selbstwert oder Ich-Stärke Die Kinder sind unzufrieden und unfreundlich. ausbilden. Außerdem behindert dies die geistige und sealsche Entwicklung vom. Kind Sie sind distanziert. Außerdem ist innen Eigeninitiative fremd. Sie sind dem Leiter ontenuur fig. Die kinder können sich nicht frei entfalten. Die Ergebnisse haben eine schlechte Qualität cafor eine hone Quantirat. get Z R R

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Kind. Ein boshaftes „Na dem würde ich helfen", lässt sich bald hören, steigert sich zum vielsagenden „wenn das meiner wäre, hätte ich ihm längst...", wenn der Nachwuchs sich dann brüllend auf dem Boden wälzt. Entnervt gibt man nach und wirft die Gummibärchen in den Einkaufswagen, schon giftet das ältere Ehepaar, das mit einem Wagen voll Katzenfutter vorbeischiebt, wunderbar, was sich moderne Mütter so alles gefallen lassen". Wer will denn einer Mutter in so einer Situation das Nachgeben verübeln, obwohl es grundsätzlich falsch ist und eine Kette ähnlicher Situationen nach sich ziehen wird. Eine kinderfeindlich gesonnene Gesellschaft verstärkt die ganz normalen Erziehungsschwächen ganz normaler Eltern obendrein. Seit geraumer Zeit erleben Eltern, wie das Blatt sich wieder wendet. Die Freiheit des bloßen Gewährenlassens hat den Belastungstest in der Wirklichkeit genauso wenig bestanden wie das strenge Modell; beide sind in Verdacht geraten, unsichere und haltlose, verwahrloste, gewalttätige und anderweitig gestörte Jugendliche hervorgebracht zu haben. Die Tendenzwende von Laissez-faire zu einer Aufwertung wohlverstandener elterlicher Autorität hat aber viel grundlegende Verunsicherung darüber mitgebracht, wie viel Druck man machen kann und was man seinem Kind abverlangen, was man ihm zumuten darf. Es gibt Erziehungsstile, die Kinder in ihrer geistigen und seelischen Entwicklung behindern, die verhindern, dass sich Selbstwert und Ich-Stärke ausbilden und die soziale Angst und Verunsicherungen mit sich bringen. Dazu zählt die Missachtung physischer und psychischer Grenzen des Kindes, körperliche Gewaltanwendung als Mittel der alltäglichen Erziehung, darunter fällt auch die andauernde seelische Erniedrigung des Kindes durch emotionale Leere, Liebesentzug, aber auch die Über- und Unterforderung des Kindes. (aus: Hurrelmann, K. und G. Unverzagt (1998): Kinder stark machen für das Leben. Freiburg.) Gymnasium Name: Teilaufgabe 1 Anforderungen: Erwartungshorizont Pädagogikklausur „Miterzieher im Supermarkt" Kübra Einleitung, Textart, Verfasser, Jahr, Titel,... Die vom Autor dargestellten Ursachen für die Überforderung von Eltern werden erkannt: | Pädagogik EF GK | Vereinbarung von beruflichen und familiären Anforderungen, sowie der Erziehungsaufgaben X max. erreichbare Gesamtpunktzahl Teilaufgabe 2 Anforderungen: unwirtliches Klima für Erziehung/ kinderfeindlich gesonnen Gesellschaft Öffentliche Beurteilung durch andere grundlegende Verunsicherung durch Abwendung von bisher angewendeten Erziehungsstilen - Einleitung: Es wird erkannt, dass unter wohlverstandener elterlicher Autorität" der demokratische Erziehungsstil gemeint ist und erklärt was damit gemeint ist. Begründung für diese Erkenntnis... Die Theorie nach Levin wird in seinen Grundzügen beschrieben Der demokratische Erziehungsstil wird beschrieben Erziehungsziele Klausur Nr. 1 z.B. Übernahme von Verantwortung, Verständnis von Demokratie, Selbstständigkeit Erziehungsmaßnahmen Auswirkungen z.B. Eltern als Vorbild, Einbezug in Gespräche, gemeinsam Kompromisse finden, Mitbestimmung 1 Der permissive Erziehungsstil wird beschrieben Erziehungsziele z.B. Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, Kritikfähigkeit, Respektlosigkeit, fehlende Anerkennung von Autoritäten z.B. Freiheit, Hinterfragen lernen, Selbstbewusstsein Erziehungsmaßnahmen z.B. keine Einmischung Kinder bekommen immer ihren Willemy Auswirkungen z.B. Aggressivität, fehlende Sozialkompetenz, Egoismus, Selbstständigkeit, Entscheidungskompetenz V Der autoritäre Erziehungsstil wird beschrieben Erziehungsziele z.B. Disziplin, Erfolg, Gehorsamkeit, Selbstständigkeit Erziehungsmaßnahmen z. B. dauernde Kontrolle, Gewalt/Bestrafung, Befehle Auswirkungen z.B. Widerstand, Unterwerfung, Flucht, Disziplin, hohe Leistungen, Erfolg Fasst die Aufgabe in einem Fazit zusammen..... Ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium max. erreichbare Gesamtpunktzahl max. erreichbare Punkte S 25 30 max. erreichbare Punkte 15 (10) (5) 35 (10) (10) (10) (5) 25.11.2019 50 Punkte S 24 29 Punkte 15 (10) (5) 28 (9) (8) (10) (1) 43 Gymnasium Darstellungsleistung Anforderungen Der Prüfling strukturiert seinen Text schlüssig, stringent und gedanklich klar. verwendet eine präzise + differenzierte Sprache mit einer adäquaten Verwendung der Fachterminologie. schreibt sprachlich richtig sowie syntaktisch und stilistisch sicher verbindet die Ebenen Sachdarstellung, Analyse und Bewertung sicher und transparent und belegt seine Aussagen durch angemessene und korrekte Nachweise (Zitate u.a.) Gesamtpunktzahl maximal zu erreichende Gesamtsumme: 100 erreichte Gesamtsumme: 87 Die Klausur wird mit der Note: 95-100 Pädagogik EF GK | Grundlage für die Notenfindung: 90-94 85-89 1+ 1 1- 2+ - sehr gut minus 80-84 75-79 70-74 65-69 60-64 01.12.19 Datum, Unterschrift Lehrkrart 02.12.19 Klausur Nr. 1 2 2- 3+ 3 3- bewertet. 4+ 4 max erreichbare Punkte 5 4- 5 S 55-59 50-54 45-49 39-44 33-38 27-32 20-26 5 20 5+ 25.11.2019 5 Punkte 5- 4 4 terschrift Erziehungsberechtigte(r) 0-19 6 25.11.2019 Kudra PADAGOGIK In dem voruegendem Text Miterzieher im Super- markt" von Hurrelmann, erschienen 1998 gent es um die überforderung einiger Eltern mit ihrem kind und um den gesellschaftlichen Druck von au- ßen Der Pädagoge Hurrelmann mocht in seinem Text aufmerksam wie manche Eltern überfordert und zugleich unsicher mit ihrem Kind umgenen. Von 2.1-12 erklärt Hurrelmann das die Erfahrungen ale Ellern mit ihrem kindl sammein überwiegend unwirtlich sind. Die woter weißt nicht wie sie handeln soll wenn ihr and mit einer wechseln. R R gendurs... den Tonlage zu ihr kommt und süßigkelten verlangt. Das kind vernält sich aufgedrent und bestent darauf seinen wunsch zu bekommen. In dieser Situation haben Mütter Angst unan- R genenm, von anderen im Supermarkt aufzu- fallen. Sie können dem kind kein Wein" sa- gen sonst würde dies weinen and laut herrumschreien Dadurch erfolgt eine unsicherneit und ein unangenehmer Druck wie sie sich non verhalten soll. von 2 12-21 greift Hurrelmann nochmal auf) Sb den Druck der von der Gesellschaft aus- geübt wird auf Sobald die Mutter das and night mehr unter Kontrolle nat bekommt sie Kommentare wie oder "wenn das meiner wäre hätte ich Na dem würde ich helfen Zeilen? (nr.2) R in ihm längst" an die Ohren. Die Mutter ist über-Im folgenden werde ich den kritisierten Erzienongs- & fordert. 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Er ist den Kindern übergestellt. hale leere kein Selbstwert oder Ich-Stärke Die Kinder sind unzufrieden und unfreundlich. ausbilden. Außerdem behindert dies die geistige und sealsche Entwicklung vom. Kind Sie sind distanziert. Außerdem ist innen Eigeninitiative fremd. Sie sind dem Leiter ontenuur fig. Die kinder können sich nicht frei entfalten. Die Ergebnisse haben eine schlechte Qualität cafor eine hone Quantirat. get Z R R