Pädagogik /

Freud - Entwicklung aus psychoanalytischer Sicht

Freud - Entwicklung aus psychoanalytischer Sicht

 Grundlagen der Psychoanalyse
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Entwicklung aus psychoanalytischer Sicht – Sigmund Freud
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Psychoanalyse (wissenschaftlich Disziplin):
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Grundlagen, Persönlichkeitsinstanzen, Ich-Stärke,Ich-Schwäche, Ängste, Abwehrmechanismen Modell der psychosexuellen Entwicklung

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Grundlagen der Psychoanalyse - Entwicklung aus psychoanalytischer Sicht – Sigmund Freud - Psychoanalyse (wissenschaftlich Disziplin): → System von voneinander untrennbaren Hypothesen über die Funktion und Entwicklung der menschlichen Psyche (normale und pathologische) Hypothesen: 1. Prinzip der psychischen Determiniertheit oder Kausalität › 2. Satz, dass der psychische Prozess eher unbewusst als regelmäßig stattfindet Prinzip der psychischen Determiniertheit: jedes psychische Geschehen wird durch die Vergangenheit bestimmt, kein Zufall kausale Zusammenhänge → Ursachen: Wunsch, Absicht oder andere psychische Prozesse Unbewusst-sein der Existenz und Bedeutsamkeit psychischer Prozesse Diskontinuität verschwindet, wenn unbewussten Ursachen entdecken werden Gruppen der unbewussten Phänomene „bewusst": Gedanken, Wahrnehmungen etc. auf die die Person Zugang hat und bemerkt → ,,vorbewusst“: Gedanken, Erinnerungen usw.: durch verstärkte Aufmerksamkeit ohne Schwierigkeit bewusst → „unbewusst“: psychische Elemente, die nur durch Bemühung bewusst gemacht werden können, haben bedeutsamen Einfluss auf psychischen Funktionsablauf Die Instanzen der Persönlichkeit individuelle Art und Weise mit Trieben umzugehen → Lebenstrieb (Eros): Selbst- und Arterhaltung, Überleben, Weiterleben & Fortpflanzung als Ziel), angetrieben durch Libido (Ziel: Lustgewinn) → Todestrieb (Thanatos): Vernichtung des Lebens als Ziel, angetrieben durch Destrudo (Destruktivität, Aggression oder Lust am Zerstören und Vernichten) Lustprinzip Realitätsprinzip Moralitätsprinzip das ES angeboren → äußert Wünsche, Triebe und Bedürfnisse → kennt kein Gut/Böse Ziel: Befriedigung der Bedürfnisse/Triebe das ICH → entscheidet, ob der Wunsch realistisch ist → entscheidet über die Handlung und führt sie aus Vermittler müssen bei schlechter Bewertung eingestellt werden das ÜBER-ICH → beinhaltet Wert- und Normvorstellungen →vertritt Moralvorstellungen der Gesellschaft → entsteht durch Gebote, Verbote, Mahnungen, Belehrungen oder Bezugs- personen ÜBER-ICh bewertet Bedürfnisse nach Moral Träger...

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des ICH-Ideals Leit- und Denkbild, wie das ICH sein möchte Ich-Stärke, Ich-Schwäche und Ängste Gleichgewicht der Persönlichkeitsinstanzen mit der Realität entstehen durch die Ich-Stärke. Bei einer Ich-Schwäche entsteht ein Ungleichgewicht Möglichkeiten der Ich-Schwäche und Ängste (in der Regel gemischt, aber mit Schwerpunkt): - Es siegt über das Ich: → Über-Ich ist zu schwach, Ansprüche werden gegenüber dem Ich durchsetzen → neurotische Angst: Ich fürchtet, von den Ansprüchen des Es überwältigt zu werden Über-Ich siegt über das Ich: → Über-Ich ist zu stark ausgebildet, Bedürfnisse des Es müssen weitgehend unterdrückt werden → Gewissensangst: Ich fürchtet sich vor den Anforderungen des Über-Ich, verbunden mit Schuldgefühlen, Gewissensbissen und Selbstvorwürfen Abwehrmechanismen: - Realität siegt über das Ich: → Ich wird von den Forderungen der Realität beherrscht & kann sich nicht durchsetzen Realangst: Ich fürchtet sich vor den Konsequenzen der Realität die auf die Triebe folgen könnten. Grundlagen: Kind möchte nach dem Lustprinzip leben (verboten vom Über-Ich) → Abwehrmechanismen schützen das Ich vor dem Ausbruch der Triebansprüche → alles verbotene wird verdrängt, dient der Sozialisierung → sind allerdings "Selbstbetrug“, mögliche Folgen: zu viele Abwehrmechanismen können für mehr Probleme sorgen, ständiges Verdrängen der Triebe = psychisch ungesund kein produktiver Lebenswandel und keine zufriedenstellende menschl. Beziehungen Arten von Abwehrmechanismen Verdrängung: → Triebe, Gefühle, Ereignisse etc., die man nicht wahr haben will oder Angst einjagen, werden in das Unbewusste verschoben (aber nicht gelöscht) → reichen diese nicht, dann erden folgende Mechanismen genutzt: Identifikation: Identifikation mit einer anderen Person Ein Kind, das Angst im Dunkeln hat, stellt sich vor ein Superheld zu sein Projektion: Eigenschaften werden auf andere übertragen und bei ihnen verarbeitet Mario leidet unter starker Prüfungsangst. Zu seinem Kumpel, der nur wenig Angst hat, sagt er ,,Bleib locker, wir haben viel gelernt. Du brauchst keine Angst haben" Reaktionsbildung: Verkehrung in das Gegenteil Unerwiderte Liebe wird zu Hass - - Rationalisierung: es wird ein vernünftiger Grund gesucht Ein Chef muss jemanden kündigen. Er entscheidet sich für einen Arbeiter, den er noch nie leiden konnte. Er begründet die Kündigung damit, dass dieser eine schlechte Leistung erbracht hätte Verschiebung: Bedürfnisse werden an einem Ersatzobjekt realisiert Ein Patient ist wütend auf seine ihn behandelnden Ärztin, traut sich allerdings nicht, etwas zu sagen. Seine Wut lässt er an dem Pfleger aus. Sublimierung: statt den Bedürfnissen, werden (von der Gesellschaft) erwünschte Leistungen umgesetzt Aggressive Triebimpulse können zur Berufswahl des Chirurgen führen. Fixierung: Feststecken in einer Entwicklungsphase Ein älteres Kind lutscht noch am Daumen. Regression: Zurückfallen in eine Phase Ein Kind macht sich plötzlich wieder nachts ins Bett, seitdem der kleine Bruder geboren ist. Die psychosexuellen Entwicklungsstadien: → Das Lernen der Ausdehnung der Libido von einem Lebensabschnitt auf den nächsten beeinflusst die Entwicklung der Persönlichkeit (Psyche) → bedeutendsten emotionalen Erfahrungen sind die, die die Libido in Verbindung mit erregbaren Körperzonen (erogene Zonen) bringen → eingeteilt in 5 Stadien Stadium 1: Die orale Phase (0.-1. Lebensjahr) erogene Zone: Lippen und Mund Charakteristika: → das Es sucht Objekte/Personen, in die es seine Libidoenergie investieren kann Ziel: Bedürfnisse befriedigen + Lustgewinn 1. Objekt: Mutterbrust o.ä. - Lippen und Mund sind besonders empfindlich und helfen bei Lustempfindungen → orale Zone: dient der Nahrungsaufnahme + dem Erkunden der Umwelt → frühkindliche Persönlichkeit: hauptsächlich von Es bestimmt, Kind fängt an sich und die Umwelt zu unterscheiden (Anzeichen eines sich ent- wickelnden Ich → Wahrnehmung von Objekt „Mutter": Lustgewinn und Schmerzverabreichung Erzieherverhalten + Wirkung: positiv negativ - liebevoller und zuversichtlicher Umgang beim - feindliche Blicke, erschreckende Geräusche Stillen etc. beim Stillen → positive Lebensgrundeinstellung (bspw. Vertrauen zu anderen und Mut, sich auf andere Personen und Objekte einzulassen - genügend Lustempfindungen zufriendenstellende Entwicklung - Stadium 2: Die anale Phase (2.-3. Lebensjahr) → pessimistische Lebensgrundeinstellung (bspw. Misstrauen, Furcht und kein Wille, Unbekanntes zu erforschen) - Baby wird mal gestillt, mal nicht → ambivalente Gefühle - Übermaß an Befriedigung können die nächste Entwicklungsstufe nicht erreichen - Mangel an Befriedigung → unerfüllte Bedürfnisse erogene Zone: After, Schließmuskel und Muskeln des Urinsystems Charakteristika: → Aufmerksamkeit liegt auf Darmtätigkeit Hauptgegenstand: Darmentleerung bzw. Zurückhaltung des Stuhlgangs → Zwei Teilperioden: 1. Lustgefühle beim Ausscheiden 2. Zurückhalten der Exkremente → Toilettentraining: wichtigster Kontakt mit Erwachsenen und die meisten Emotionen → ersten ernsthaften Erfahrungen mit gesetzten Grenzen (Eltern verlangen Zurückhalten der Exkremente) auf instinktive Energieinvestition (Wunsch nach Darmentleerung) → Meistern der Darm- und Blasenkontrolle durch das Ich, welches Widerstand gegen den Entleerungsdrang leistet, Ziel: elterlichen Forderungen nachkommen & Liebe verlangen → 2.Hälfte der Phase: Kind hat gelernt Exkremente willentlich zurückzuhalten. Befriedigung durch Zurückhalten Erzieherverhalten + Wirkung: positiv - Liebe, Lob und Anerkennung zeigen negativ - früh strikte Sauberkeit, wenn das Kind physiologisch in der Lage sind → Angst, Schuld & Trotz verdrängter Konflikt führt zu zwanghafter Genauigkeit und Sauberkeit oder Verbitterung, was bei an seinem sozialen Umfeld ausgelassen wird (Erwachsene) Stadium 3: Die infantil-genitale Phase (phallische) Phase (3.-5. Lebensjahr) erogene Zone: Genitalien Charakteristika: Jungen stellen fest, dass Mädchen der Penis fehlt. "Grund": Bestrafung Kastrationsangst: Mädchen haben einen Penisneid Ödipuskomplex: -Rivalitätsgefühle mit dem gleichgeschlechtlichen Elternteil gleich- zeitig Angst vor Verlust der Liebe & Identifikation mit diesem -andersgeschlechtliche Elternteil wird geliebt -Konflikt entsteht durch Unterdrückung der sexuellen Wünsche → Identifikationsprozess wirkt beruhigend auf Angst vor Repressalien (Strafen) positiv - Vorbildwirkung der Mutter bzw. des Vaters → entscheidende Bedeutung Kind nimmt Merkmale des gleichgeschlechtlichen Elternteils ein. Führt zu: Entwicklung männlicher und weiblicher Charakteristika → Über-Ich entwickelt sich; elterliche Wertvorstellungen werden in die Persönlichkeit ein- gebaut, befähigen das Kind, sich selbst zu belohnen/bestrafen Erzieherverhalten + Wirkung: negativ - Herzeigen der Geschlechtsteile, Betrachten der von anderen und Spielen mit ihnen bestrafen Stadium 4: Die Latenzphase (5.-12./13. Lebensjahr) erogene Zone: genitaler Bereich Charakteristika: genitale Bereiche sind immer noch die Hauptbefriedigungszone, wird nicht mehr im Verhalten des Kindes erkennbar → Sexualregungen werden unterdrückt Belohnungs- und Bestrafungsvorstellungen der Eltern wurden übernommen, Sexualität wird als "schmutzig" angesehen → "infantile Amnesie“: sexuelle Bedürfnisse und Aktivitäten der ersten 5 Lebensjahre werden verdrängt/vergessen → Phase wird auch Bandenalter genannt: das andere Geschlecht wird nicht in die Gruppe aufgenommen

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Bei einer Ich-Schwäche entsteht ein Ungleichgewicht Möglichkeiten der Ich-Schwäche und Ängste (in der Regel gemischt, aber mit Schwerpunkt): - Es siegt über das Ich: → Über-Ich ist zu schwach, Ansprüche werden gegenüber dem Ich durchsetzen → neurotische Angst: Ich fürchtet, von den Ansprüchen des Es überwältigt zu werden Über-Ich siegt über das Ich: → Über-Ich ist zu stark ausgebildet, Bedürfnisse des Es müssen weitgehend unterdrückt werden → Gewissensangst: Ich fürchtet sich vor den Anforderungen des Über-Ich, verbunden mit Schuldgefühlen, Gewissensbissen und Selbstvorwürfen Abwehrmechanismen: - Realität siegt über das Ich: → Ich wird von den Forderungen der Realität beherrscht & kann sich nicht durchsetzen Realangst: Ich fürchtet sich vor den Konsequenzen der Realität die auf die Triebe folgen könnten. Grundlagen: Kind möchte nach dem Lustprinzip leben (verboten vom Über-Ich) → Abwehrmechanismen schützen das Ich vor dem Ausbruch der Triebansprüche → alles verbotene wird verdrängt, dient der Sozialisierung → sind allerdings "Selbstbetrug“, mögliche Folgen: zu viele Abwehrmechanismen können für mehr Probleme sorgen, ständiges Verdrängen der Triebe = psychisch ungesund kein produktiver Lebenswandel und keine zufriedenstellende menschl. Beziehungen Arten von Abwehrmechanismen Verdrängung: → Triebe, Gefühle, Ereignisse etc., die man nicht wahr haben will oder Angst einjagen, werden in das Unbewusste verschoben (aber nicht gelöscht) → reichen diese nicht, dann erden folgende Mechanismen genutzt: Identifikation: Identifikation mit einer anderen Person Ein Kind, das Angst im Dunkeln hat, stellt sich vor ein Superheld zu sein Projektion: Eigenschaften werden auf andere übertragen und bei ihnen verarbeitet Mario leidet unter starker Prüfungsangst. 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Regression: Zurückfallen in eine Phase Ein Kind macht sich plötzlich wieder nachts ins Bett, seitdem der kleine Bruder geboren ist. Die psychosexuellen Entwicklungsstadien: → Das Lernen der Ausdehnung der Libido von einem Lebensabschnitt auf den nächsten beeinflusst die Entwicklung der Persönlichkeit (Psyche) → bedeutendsten emotionalen Erfahrungen sind die, die die Libido in Verbindung mit erregbaren Körperzonen (erogene Zonen) bringen → eingeteilt in 5 Stadien Stadium 1: Die orale Phase (0.-1. Lebensjahr) erogene Zone: Lippen und Mund Charakteristika: → das Es sucht Objekte/Personen, in die es seine Libidoenergie investieren kann Ziel: Bedürfnisse befriedigen + Lustgewinn 1. Objekt: Mutterbrust o.ä. - Lippen und Mund sind besonders empfindlich und helfen bei Lustempfindungen → orale Zone: dient der Nahrungsaufnahme + dem Erkunden der Umwelt → frühkindliche Persönlichkeit: hauptsächlich von Es bestimmt, Kind fängt an sich und die Umwelt zu unterscheiden (Anzeichen eines sich ent- wickelnden Ich → Wahrnehmung von Objekt „Mutter": Lustgewinn und Schmerzverabreichung Erzieherverhalten + Wirkung: positiv negativ - liebevoller und zuversichtlicher Umgang beim - feindliche Blicke, erschreckende Geräusche Stillen etc. beim Stillen → positive Lebensgrundeinstellung (bspw. Vertrauen zu anderen und Mut, sich auf andere Personen und Objekte einzulassen - genügend Lustempfindungen zufriendenstellende Entwicklung - Stadium 2: Die anale Phase (2.-3. Lebensjahr) → pessimistische Lebensgrundeinstellung (bspw. Misstrauen, Furcht und kein Wille, Unbekanntes zu erforschen) - Baby wird mal gestillt, mal nicht → ambivalente Gefühle - Übermaß an Befriedigung können die nächste Entwicklungsstufe nicht erreichen - Mangel an Befriedigung → unerfüllte Bedürfnisse erogene Zone: After, Schließmuskel und Muskeln des Urinsystems Charakteristika: → Aufmerksamkeit liegt auf Darmtätigkeit Hauptgegenstand: Darmentleerung bzw. Zurückhaltung des Stuhlgangs → Zwei Teilperioden: 1. Lustgefühle beim Ausscheiden 2. Zurückhalten der Exkremente → Toilettentraining: wichtigster Kontakt mit Erwachsenen und die meisten Emotionen → ersten ernsthaften Erfahrungen mit gesetzten Grenzen (Eltern verlangen Zurückhalten der Exkremente) auf instinktive Energieinvestition (Wunsch nach Darmentleerung) → Meistern der Darm- und Blasenkontrolle durch das Ich, welches Widerstand gegen den Entleerungsdrang leistet, Ziel: elterlichen Forderungen nachkommen & Liebe verlangen → 2.Hälfte der Phase: Kind hat gelernt Exkremente willentlich zurückzuhalten. Befriedigung durch Zurückhalten Erzieherverhalten + Wirkung: positiv - Liebe, Lob und Anerkennung zeigen negativ - früh strikte Sauberkeit, wenn das Kind physiologisch in der Lage sind → Angst, Schuld & Trotz verdrängter Konflikt führt zu zwanghafter Genauigkeit und Sauberkeit oder Verbitterung, was bei an seinem sozialen Umfeld ausgelassen wird (Erwachsene) Stadium 3: Die infantil-genitale Phase (phallische) Phase (3.-5. Lebensjahr) erogene Zone: Genitalien Charakteristika: Jungen stellen fest, dass Mädchen der Penis fehlt. "Grund": Bestrafung Kastrationsangst: Mädchen haben einen Penisneid Ödipuskomplex: -Rivalitätsgefühle mit dem gleichgeschlechtlichen Elternteil gleich- zeitig Angst vor Verlust der Liebe & Identifikation mit diesem -andersgeschlechtliche Elternteil wird geliebt -Konflikt entsteht durch Unterdrückung der sexuellen Wünsche → Identifikationsprozess wirkt beruhigend auf Angst vor Repressalien (Strafen) positiv - Vorbildwirkung der Mutter bzw. des Vaters → entscheidende Bedeutung Kind nimmt Merkmale des gleichgeschlechtlichen Elternteils ein. Führt zu: Entwicklung männlicher und weiblicher Charakteristika → Über-Ich entwickelt sich; elterliche Wertvorstellungen werden in die Persönlichkeit ein- gebaut, befähigen das Kind, sich selbst zu belohnen/bestrafen Erzieherverhalten + Wirkung: negativ - Herzeigen der Geschlechtsteile, Betrachten der von anderen und Spielen mit ihnen bestrafen Stadium 4: Die Latenzphase (5.-12./13. Lebensjahr) erogene Zone: genitaler Bereich Charakteristika: genitale Bereiche sind immer noch die Hauptbefriedigungszone, wird nicht mehr im Verhalten des Kindes erkennbar → Sexualregungen werden unterdrückt Belohnungs- und Bestrafungsvorstellungen der Eltern wurden übernommen, Sexualität wird als "schmutzig" angesehen → "infantile Amnesie“: sexuelle Bedürfnisse und Aktivitäten der ersten 5 Lebensjahre werden verdrängt/vergessen → Phase wird auch Bandenalter genannt: das andere Geschlecht wird nicht in die Gruppe aufgenommen