Grundlagen des Rechnungswesens
Warum müssen Unternehmen überhaupt Bücher führen? Das Handelsgesetzbuch (HGB) verpflichtet jeden Kaufmann dazu - und das aus gutem Grund!
Die Dokumentationsaufgabe sorgt dafür, dass alle Geschäftsfälle mit Belegen zeitlich und sachlich geordnet werden. So entsteht ein lückenloser Überblick über alle Vorgänge im Unternehmen.
Bei der Rechenschaftslegung muss jährlich ein Jahresabschluss aus Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung erstellt werden. Dieser soll ein realistisches Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage liefern.
💡 Merksatz: "Keine Buchung ohne Beleg" - dieser Grundsatz ist das A und O der ordnungsgemäßen Buchführung!
Das externe Rechnungswesen (Finanzbuchhaltung) richtet sich an Außenstehende wie Banken oder Finanzamt. Das interne Rechnungswesen (Kosten- und Leistungsrechnung) hilft bei internen Entscheidungen wie der Preiskalkulation.
Die Inventur ist die körperliche Bestandsaufnahme aller Vermögensteile und Schulden. Sie muss bei Unternehmensgründung, am Geschäftsjahresende und bei Unternehmensauflösung durchgeführt werden. Dabei unterscheidet man zwischen körperlicher Inventur (zählen, wiegen, messen) und Buchinventur (Ermittlung anhand von Aufzeichnungen).



