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Anpassung des Herzens an sportliche Be- und Entlastung

Anpassung des Herzens an sportliche Be- und Entlastung

 Anpassung des Herzens an sportliche Belastung bzw. Entlastung
1. Anpassung an sportliche Belastung
Sauerstoff und Nährstoffbedarf steigt pr

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Hierbei werden die funktionellen und morphologischen Anpassungen des Herzens kompakt dargestellt

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Anpassung des Herzens an sportliche Belastung bzw. Entlastung 1. Anpassung an sportliche Belastung Sauerstoff und Nährstoffbedarf steigt proportional zur geleisteten Arbeit an wird durch HMV abgedeckt, Zunahme erfolgt durch Steigerungen von Schlagvolumen und Herzfrequenz 2. Funktionelle Anpassung - - - bei Ausdauertrainierten kommt es aufgrund erhöhter Funktionalität zur adaptiven Veränderung, im Bereich Herz und seiner Funktionsgrößen - - steht am Anfang aller Anpassungsmechanismen Frequenzarbeit unökonomischer als Volumenarbeit, dadurch kommt es zuerst zur Herfrequenzsenkung bei gleichzeitiger Schlagvolumenerhöhung über die Beeinflussung des vegetativen Nervensystems Bsp. regelmäßiges Spazieren (siehe Buch Band 2 S. 38) Ausdauertrainingszustand lässt sich über die am Morgen gemessene Ruheherzfrequenzmessung bestimmen 80 (schlecht trainiert), 50 (gut trainiert) Anpassung im Bereich der Skelettmuskulatur - Senkung Stoffwechsels, optimale Blutumverteilung, selektive Durchblutung der jeweiligen Arbeitsmuskulatur, 3. Morphologische Anpassung gesteigerte Suaerstoffausschöpfung etc. führen zur Entlastung des Herzens als Motor des HKS funktionelle Adaptation reicht nicht aus, dann reagiert das Herz mit morphologischer Anpassung Herzvergrößerung, durch Ausdauertraining Hypertrophie des Herzens + Gewichtszunahme, Dilatation der Herzhöhlen Herzgewicht/ Herzvolumen Untrainierte Männer Absolutes Herzgewicht 300-350 Relatives Herzgewicht 4-5 Absolutes Herzvolumen 700-800 Relatives Herzvolumen 9-11 Trainierte Männer 400-600 7-7,5 900-1300 14-17 Beachten Sie: Das Sportherz ist ein in allen Herzanschnitten harmonisch vergrößertes Herz, das nichts mit der kompensatorischen Herzvergrößerung auf der Grundlage einer Herzmuskelschädigung zu tun hat. Das Sportherz ist überdurchschnittlich leistungsstark und bildet sich bei Verringerung des Trainings wieder zurück, ohne dass krankhafte Veränderungen auftreten Vergrößertes Herz hat Auswirkung auf alle Parameter der Ausdauerleistungsfähigkeit besondere Bedeutung Vergrößerung des Schlagvolumens Grundlage für ökonomische Herzarbeit im submaximalen Bereich- Volumenarbeit ist energetisch günstiger...

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als Frequenzarbeit Vorbedingung für ein Maximum an Höchstbelastung Trainingszustand der Person - Untrainiert Trainiert Herzfrequenz (HF) Ruhe/ Belastung 70/200 50/200 Schlagvolumen (SV) Ruhe/ Belastung 70/100 100/200 Herzminutenvolum en (HMV) Ruhe/ Ausdauer 5/20 5/40 neben Schlag- und Herzminutenvolumen erhöht sich auch der Sauerstoffpuls gibt diejenige Menge an Sauerstoff an, die pro Herzaktion vom Organismus aufgenommen werden kann (je höher sein Wert, um so höher liegt die Herz-Kreislauf-Reserve und damit das Leistungsvermögen des tradierten Ausdauersportlers Erweiterung bzw. Vermehrung der kardinalen Gefäße parallel zur Vergrößerung des Herzens kommt es durch Ausdauertraining zu adaptiven Veränderungen im Bereich der kardinalen Gefäßversorgung führt führt zu einer weiteren Verbesserung der Blutversorgung der Herzmuskulatur in Ruhe und bei Belastung, erhöht Leistungsfähigkeit des Herzens Ausdauertraining bewirkt Vergrößerung des Gefäßdurchmessers im Bereich des arteriellen Gefäßsystems und eine verstärkte Kapillarisierung im Bereich der Herzmuskulatur Vergrößerung des Durchmessers der Herzkranzgefäße -> eindrucksvoll Steigerung des Durchflussvolumes

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