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Inhalt Sport- LK-Lernzettel Seite 5 bis 7: Trainingslehre •Grundbegriffe: Training; Wettkampf; Leistung (Komponentenmodell); Bewegungsnormative; konditionelle vs Koordinative Fähigkeiten; Komponentenmodell pro/kontra -Teiltehema: Ausdauer. Definition Ausdauer; Grundlagenausdauer; Formen der Ausdauer Teilthema: Energiebereitstellung Aerob vs anaerob; Sauerstoffdefizit; Sauerstoffschuld; Energiebereitstellungsprozesse Teilthema: Biologische Anpassungserscheinungen Wie wirkt sich Ausdauertraining auf den Körper aus? Seite 9 bis 11: Bewegungslehre - Begriffe: Koordination, Motorik, Technik Koordinative Fähigkeiten nach Hirtz - Das EVA - -Prinzip; Das KAR-Modell nach Neumeier Life - Kinetik Seite 13 bis 15: Biomechanik -Funktionsphasenmodell nach Göhner - die einzelnen Phasen und eine mögliche Beschreibung des Modells - Biomechanische Prinzipien nach Hochmuth - einzeln erklärt und mögliche Beschreibung der Prinzipien - Begriffe: Translation; Rotation Seite 17 bis 19: Gesundheit ·- Begriff der Gesundheit - Gesundheitsmodelle: Risikofaktorenmodell nach Franke. Kritik am Risikofaktorenmodell - Risikofaktoren in drei Gruppen nach Graf · Saltutogenesemodell nach Antonovsky - Zusammenfassung SGM - Kritik am SGM -Regeln nach Digel - Sportvermittlungsmodelle Genetisches Lehren und lernen nach Loibl Definition; pro und kontra Taktik-Spiel - Konzept Definition; pro und kontra -Spielform und Spielidee nach Schaller Spielidee; Spielform; Spielfähigkeit Seite 21 bis 23: Sportmotorisches lernen -Bewegungsbeschreibung nach Meinl und Schnabel. Dreiphasengliederung; Zweiphasengliederung. Wie werden Fertigkeiten im Sport gelernt? -Phasen des motorischen Lernens nach Meinel und Schnabel. Groobkoordination; Feinkoordination; Feinstkoordination -Vereinfachungsstrategien - Methodische Prinzipien Prinzip der Programmverkürzung; P.d. Verringerten Programmbreite; P.d. Inavriantenverkürzung; P.d. Parametervorkehrungen - MÜR - Methodische übungsreihe Defintion - Erlernen komplexer motorischer Bewegungen Ganzheitsmethode; Teillernmethode; Ganz-Teil-Ganz-Methode Praxis: 1. P.d. verminderten Lernhilfe 2. P.d. Aufgliederung in funktionelle Annäherung 3. P.d. graduellen Annäherung - Nutzen: verkürzung der Programmlänge verringerung der Programmbreite P.d. Invariantenunterstützung P.d. Parameterveränderung Sicherheitsvorkehrungen -Motive im Sport Definition; Klassifizierung nach Gabler Seite 25 bis 26: Krafttraining -...

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Muskelaufabau · Muskelkontraktion. - Filamentgleittheorie Kontraktionsformen Isometrisch, konzentrisch, exzentrisch - Auswirkungen Krafttraining Intermuskuläre Koordination; Intramuskuläre Koordination; Hypertrophie Definition Kraft - Das Gegenspielerprinzip - Kraftarten Maximalkraft; Schnellkraft; Reaktivkraft; Kraftausdauer - Methoden des Krafttrainings verbesserung der Maximalkraft durch Muskelaufbautraining; verbesserung der Maximalkraft durch IK- Training. Seite 28: Doping im Sport. - Definition Kriterien der NADA/ WADA, Pro/ Contra...argumente - Mittel und Wirkung Freigabe von Doping Pro und Contra Argumente Seite 30 bis 32: Emotionen im Sport - Aggressionen Definition; Wann ist ein Verhalten aggressiv?; Arten der Aggression; Aggressionstheorien Das Flow - Phänomen Definition; Komponenten des Flow - Erlebnisses; positive Auswirkungen auf die Motivation (Motive/Motivation) Leistungsmotivation nach Heckhausen Definition; Erfolg vs. Misserfolg; Erfolgsmotiviert und misserfolgsmotiviert; Bedingungen Leistungsmotivation; Leistungsmotivation; Prozessmodell; Grundschema zum Ablauf eines Motivationsprozesses Seite 35: Motive im Sport ·Definition, Klassifizierung nach Gabler Trainingslehre Grundbegriffe - Trainingslehre Training: unter, Training versteht man das Bemühen, durch gezielte Maßnahmen auf den Organismus. Durch Training kann man die individuelle Leistungsfähigkeit gesteigert, erweitert und wiedergewonnen werden, außerdem kann ein altersbedingter Leistungsabfall verlangsamt und hinausgeschoben werden. Wettkampf: unter ,,Wettkampf" versteht man die untersuchung sportspezifischer Strukturen der Wettkämpfe. Zudem auch die umsetzung der Leistung im Wettkampf und das Verhalten dabei. Leistung: Psyche volition, Emotion, Motivation etc. I Taktik Sensomotorische Fähigkeiten und taktische Fähigkeiten Sachlich: Ranglisten, Punkte etc. Sozial: Familie, Freunde, andere Menschen (Komponentenmodell) Technik Koordinative Fähigkeiten; Bewegungsfertigkeiten Individuell: Auf die Person selber bezogen; ihre Ziele, Leistungen etc. Schnelligkeit Kraft Beweglichkeit Bezüge zueinander fehlen Größenbezüge fehlen Leistungsvollzug fehlt Sportliche Leistung Kondition Koordination Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit Bewegungsnormative (= energetisch). (=informell, zentrales Nervensystem) Ausdauer ← => bezieht ich auf Teilbereiche sportlicher Leistung + objektive Beschreibung sinnvoll Konditionelle vs. Koordinative Fähigkeiten Komponentenmodell: Rahmenbedingungen Talent, Gesundheit, Konstitution Äubere Bedingungen Wettkampf, Material, Familie, Beruf, Trainer, Trainigsumgebung Wie wird Ausdauer definiert? Ausdauer beschreibt die Widerstandsfähigkeit des organismuses gegen die geistige und körperliche Ermüdung und die schnelle Regenerationsfähigkeit nach der Belastung. was ist die Grundlagenausdauer? sie wird auch als allgemeine Ausdauer bezeichnet und ist eine sportunabhängige Ausdauer. Bei sportlichen Belastungen beansprucht 1/7 bis 1/6 der gesamten Muskulatur. Teilthema Ausdauer Aerobe Ausdauer: Die gewonnene Energie reicht aus um den Sauerstoffbedarf der Verbrennungsprozesse in den Muskeln zu decken. Kurzzeitausdauer/KZA: Belastungen von 45 Sekunden bis 2 Minuten Anaerobe Ausdauer: Die vom Körper durch Atmung zugefügte sauerstoffmenge reicht nicht aus. Der Körper muss auf eine andere Form der Energiebereitstellung, ohne Sauerstoffzufuhr zurückgreifen. Mittelzeitausdauer/MZA: Belastungen von 2 bis 10 Minuten Langzeitausdauer / LZA: Belastungen von 10 Minuten bis mehreren Stunden Formen der Ausdauer Lokale Ausdauer: Hierbei ist weniger als 1/6 der Muskulatur in gebrauch Globale Ausdauer: Hierbei werden mehr als 1/6 der Muskulatur mit einbezogen. Schnelligkeitsausdauer/SA: Hierunter versteht man die wettkampfspezifische Ausdauerfähigkeit bei fast maximaler oder maximaler Geschwindigkeit. Statische Ausdauer: Haltende" Kraftausdauer Bsp. Unterarmstütze Kraftausdauer / KA: Kraftausdauer beschreibt die Ermüdungsfähigkeit des organismuses bei lang andauernden oder sich wiederholenden Kraftleistungen. Dynamische Ausdauer: „überwindende und bremsende Arbeitsweise eines Muskels" Kraftausdauer. Bsp. Liegestütze Teilthema - aerob -> mit Sauerstoff-> niedrige Belastung - anaerob -> ohne Sauerstoff-> hohe Belastung Energiebereitstellung Aerob vs. Anaerob: -Je höher die Intensität, desto weniger Sauerstoff hat man -Je niedriger die Intensität, desto mehr Sauerstoff hat man - Der Sauerstoff kann weitgehend gedeckt werden bei der aeroben Energiegewinnung. Bsp. Wenn man nach der sportlichen Belastung in der Lage ist sich zu unterhalten Sauerstoffdefizit: Die extra aufgenommene Sauertoffmenge, welche mehr entspricht als des Ruhebedarfs Sauerstoffschuld: Energiebereitstellungsprozesse Abatmung der extra aufgenommenen Sauerstoffmenge Anaerob - alaktazid: Ohne Sauerstoff, ohne Laktazid, schnell abrufbar, geringe Ausbeute Anaerob- laktazid: Ohne Sauerstoff mit Laktazid, schnelle abrufbar, geringe Ausbeute -> Zucker wird nicht vollständig zerteilt, Glukose wird gespalten Energie- bereitstel- lung Zeitaus- dauer Musk- ulatur Misch- formen (konditionelle Einflussfaktor en) Belastu ngsfor men (Muskulär) ATP = ADP +P; + Energie L1. chemische Reaktion,Spaltung von ATP" KP + ADP = Kreation + ATP 2. chemische Reaktion,, Resynthese von ATP" - Dauert bis zu 8 Sekunden an Glykogen 3 ATP + Milchsäure L3. chemische Reaktion,Anaerobe Glykose" Dauert bis zu 2 Minuten an Aerob-glykalitisch: Zucker wird zerteilt, um Energie zubekommen -> ATP viel Energie, Vorgänge brauchen länger Aerob-lypolitisch: Lipide werden zerteilt um Energie zubekommen; greift erst ein, wenn Kohlenhydrate aufgebraucht werden/sind; hält länger, große Ausbeute/ mehr Energie Phosphat Kohlenhydrate ↓ Fette Resynthese = Wiederherstellung Herz: vergrößertes Herz → Höheres Gewicht Herzminutenvolumen erhöht sich Mehr Blut wird transportiert Herzfrequenz (HF) nimmt in Ruhe ab Myoglobin (roter Muskelfarbstoff"): Muskelprotein, das O, reversibel bindet, Biologische Anpassungserscheinungen Wie wirkt sich Ausdauertraining auf den Körper aus? Muskeln: Mehr Mitochondrien Mehr Energie Mehr Myoglobin → Muskeln mehr O₂ Weniger O₂ Defizit Leistungsfähigkeit → Enzyme steigt Glykogen Glykogenspeicher wird erweitert Glykogenbestände & Gesamtmuskulatur wird doppelt so hoch Ausdauer Slow - twitch - Fasern (rot) höhere Bindungskraft zum O Kraft Fast - twitch - Fasern (weiß) 6-fach höhere O₂-Bindung als Hämoglobin O₂ Speicher in Muskeln Blut: Lunge: gröberes Lungenvolumen → mehr O₂ niedrige Atemfrequenz in Ruhe beruhigende Wirkung auf das Nervensystem (NS) erhöhte vitalkapazität 1 Glykose +60 +31 ADP + 31 P O Hämoglobin: roter Blutfarbstoff in den roten Blutkörperchen O₂ Transport im Blut +31 ATP L 4. chemische Reaktion,Aaerobe Glykose" L Dauert bis zu 90 Minuten an 1 Mol FFS 130 Mol ATP L5. chemische Reaktion,Aerobe Lypolyse" -Dauert mehrere Stunden an Atemfrequenz FAAL 100% 6 00 Tot volumm Blutgefäbnetz erweitert sich → Kapillaren bilden sich mehr rote Blutkörperchen Stabilisierung des Blutdrucks Zunahme Hämoglobin → mehr Energie viskosität des Blutes nimmt ab. leichtere Pumparbeit + 6 H Vitalkapazitāt Bewegungslehre Bewegungslehre - Lernzettel Koordination: Koordination ist das Zusammenwirken vom zentralen Nervensystem (ZNS) und der Skelettmuskulatur. Infos werden über afferente Nervenfasern übertragen Interpersonal (Inter = zwischen): - Zwischen mehreren Personen Reglung ZNS sinnesorgane/ Muskeln - Bewegungen voneinander abhängig - Sportpartner müssen ihre Bewegungen einander anpassen steuerung Intrapersonal (Intra = innerhalb) - Konflikt in der Person ·aufeinander abgestimmte Bewegungsverhalten unterschiedlicher Körperteile - Orientierung über Wahrnehmung - Hand - Augen - Koordination Infos werden über efferente Nervenfasern übertragen Motorik: Die Motorik beschreibt die Gesamtheit der aktiven, vom Gehirn aus gesteuerten, koordinierten Bewegungen des menschlichen Körpers Grobmotorik: Grobmotorik umfasst die Bewegungsaktionen des Körpers, welche der Gesamtbewegung dienen, z.B. Laufen, Springen, Hüpfen verschieden große Muskelgruppen kommen zum Einsatz Feinmotorik: Feinmotorik umfasst die Bewegungsabläufe der Hand - Fingerkoordination (als auch Fub-, Zehen-, Gesichts-, Augen- und Mundmotorik) Technik - beschreibt eine Sammlung aller technischer Fähigkeiten, die für die jeweilige Sportart benötigt wird - sie ist eine erprobte, zweckmäßige und effektive Bewegungsfolgen zur Lösung einer definierten Aufgabe in Sportsituationen Koordinative Fähigkeiten nach Hirtz (Kínästhetische) Differenzierungsfähigkeit: - hohe Feinabstimmung einzelner Bewegungsphasen und Teilkörperbewegungen L ergibt eine große Bewegungsgenauigkeit und Bewegungsökonomie Muskeln, Bänder und Sehnen liefern kinästhetische Informationen Ballgefühl (Räumliche) Orientierungsfähigkeit: - eine zielangepasste Veränderung der räumlichen (und zeitlichen) Lage und Bewegung des Körpers zu bestimmen - Vielfalt der Positionen anpassen und orientieren L Das Freistellen im Spiel; sich bei Körperrotationen orientieren Reaktionsfähigkeit: schnelle Reaktion auf signale jeglicher Art und schnelle zweckmäßige motorische Aktionen auszuführen Lauf ein signal starten; auf unvorhergesehene Situationen geschickt reagieren Bälle als Torwart abwehren Rhytmetisierungsfähigkeit: - vorgegebenen Rythmus erfassen und diesen motorisch umsetzen, sowie Bewegungsabläufe rhythmisch zu gestalten und den Rhythmus beizubehalten nach Muskeln bewegen, Anlauf rhythmisch gestalten, Langlaugski oder Rollerblaids Gleichgewichtsfähigkeit: - den gesamten Körper im Gleichgewicht (szustand) zuhalten und diesen Zustand auch nach Körperverlagerungen beizubehalten und/oder wiederherzustellen Schwebebalken balancieren; im Handstand stehen; nach einer Rolle vorwärts den Stand halten Kopplungsfähigkeit (Blume) -Teilkörperbewegungen bezüglich eines Hauptzieles / Handlungszieles aufeinander abstimmen (räumlich, zeitlich, dynamisch) Hochsprung umstellungsfähigkeit (Blume): - während der Handlung, das Handlungsprogramm (sprich die Handlung) der veränderten umweltbedingungen anpassen - Koorperationen mit/ in der Mannschaft; Anpassung an den Gegner Das EVA-Prinzip Alle Vorgänge im zentralen Nervensystem erfolgen auf der Basis der Informationsverarbeitung nach dem EVA - Prinzip →E →A →V sinneszellen ingabe erarbeitung im ZNS usgabe Muskel Analysator afferente Nervenbahnen Gehirn efferente Nervenbahnen Muskeln = Ausführung KAR-Modell nach Neumeier Koordinations - Anforderungs-Regler-Modell - Koordinative Anforderungen on Bewegungsaufgaben können einerseits durch Anforderungen an die Informationsanforderungen und andererseits durch bestimmte Druckbedingungen bestimmt und gekennzeichnet wird. - Das KAR-Modell gibt für jede Bewegungsaufgabe die Ausprägung der Informationsanforderungen und Druckbedingungen an. Eine praktische Relevanz des KAR-Strukturmodells liegt in der Möglichkeit zahlreiche Koordinationsübungen zu entwicklen, indem sicher beherrschte Bewegungsabläufe durch veränderung der Druckbedingungen und Informationsanforderungen variiert und erschwert werden unterschiedliche Bewegungsaufgaben unterschiedliche Koordinative Anforderungen Druckbedingungen: - ergeben sich aus der Zielstellung der Bewegungsaufgabe und der zur Bewältigung der jeweiligen Bewegungsaufgabe und der benötigten Bewegungen in verbindung mit den äuberen und inneren Ausführungsbedingungen Präzissionsdruck: - Koordinative Aufgabenstellungen, bei denen es auf höchstmögliche Genauigkeit ankommt Den Ball auf eine Matte werfen/ in eine Kiste Zeitdruck: - Koordinative Anforderungen bei denen es auf eine Zeitminimierung bzw. Geschwindigkeitsmaximierung ankommt in 10 Minuten so viele Punkte wie möglich machen Komplexitätsdruck: - Koordinative Anforderungen bei denen es auf eine genaue und schnelle Bewältigung vieler hintereinander stattfindender oder gleichzeitig stattfindender Anforderungen ankommt Man muss einen Ball fangen und gleichzeitig ein Bein / Fub anheben Informationsanforderungen: situationsdruck: -Anforderungen der Komplexität und variabilität der jeweiligen Situation und umgebung (viele Gegen-/Mitspieler, Bälle, Ziele, Regeln komplex werden) Ball in der Luft oder sitzend fangen Belastungsdruck: - Koordinative Anforderungen bei denen es auf die genaue und schnelle Bewältiguuung von Anforderungen unter psychischen und physischen Belastungsbedingungen Stress / Angst während eines intensiven Parkours, zwischendurch einen Ball fangen an einem Wettbewerb teilnehmen/11-Meter-Schieben -Anforderungen hinsichtlich der Informationsverarbeitung aus verschiedenen Sinnesorganen (Analysatoren), einschließlich der integrativen Sinnesleistung zur Bewältigung von Gleichgewichtsaufgaben -Dieser Teil ist durch die 5 Analysatoren mit der jeweiligen Bewegungsaufgabe verbunden und beschreibt dies Anforderungen ihrer Informationsverarbeitung aus den unterschiedlichen Sinnesorganen Dieser Teil ist afferent; über die sinne aufgenommen vorher Analysatoren: sind dafür da, verschiedene informationen aufzunehmen und diese ans Gehirn weiterzuleiten Optischer Analysator: - Reize werden über das Auge aufgenommen - Auskunft über Eigen- und Fremdbewegungen, als auch die eigene Position und die der anderen im Raum Z.B. die Annahme bewegter Bälle Ermüdung Akustischer Analysator (Innenohr): - verarbeitet akustische signale über den Bewegungsvollzug, der Bewegungsauswirkung oder umweltgeräusche (Netzrollers, aufspringende Bälle) -verbale und rhythmitisierende unterstützung (klatschen) wird aufgenommen Akustische Information zur Einschätzung des erwartenden Balles Taktiler Analysator: - Informationen erlangt man über Rezeptoren in der Haut Form und Oberfläche berührter Gegenstände / Widerstände aus Luft und Wasser Wahrnehmung des Balles beim Prellen (Rotation, Position und Geschwindigkeit) Kínästhetischer Analysator: -bewegungsempfindend -> Rezeptoren in Muskelspindeln, Sehnen und Gelenken - Auskunft über Änderung von Länge, Spannungs- und Gelenkverländerung LTemposünder beim Handball; Hechtbaggern; Angriff (Beine) vestibulärer Anaysator: - Bogengänge im Ohr nehmen die Informationen auf - Orientierung im Raum und Sicherung der Haltung und des Gleichgewichts LAngriffsschlag (volleyball), Landung nach dem Springen -> Auskunft über Position und Orientierung des eigenen Körpers -> Gleichgewicht Zielsetzung des KAR - Modells: Grundfertigkeiten trainieren und intensivieren Life - Kinetik: Gehirnjogging mit Bewegung, welches durch ungewöhnliche und nicht automatisierte übungen zu einer Vernetzung von Gehirnstrukturen (beide Gehrinhälften) führt. linke Gehirnhälfte -> rechte Körperseite; rechte Gehirnhälfte -> linke Körperseite = beide sind mit dem „Corpus Callosum" (dickere Nervenfasern) verbunden; beide Gehirnhälften fungieren überkreuz. Ziele: - Vernetzungen innerhalb des Gehirns verbessern - Informationsverarbeitung und wahrnehmung beschleunigen und verbessern - Handlungsschnelligkeit erhöhen - Erholungsreajtion und Widerstandskraft verbessern Biomechanik Lernzettel - Biomechanik Funktionsphasenmodell nach Göhner: Das Funktionsphasenmodell nach Göhner ist eine weiterentwicklung des Phasenmodells nach Meinel und Schnabel. → Göhner stellt die Funktionalität der (Teil-) Bewegungen weiter in den Vordergrund/ Fokus L Erst werden sichtbare Aktionen und Aktionsmodalitäten beschrieben und anschließend mit einer Funktion verbunden Für jeden Bewegungsabschnitt wird in chronologischer Reihenfolge ein entsprechendes Ziel erläutert => Funktionsphasen Bei den Funktionsphasen unterscheidet man zwischen Hauptfunktions- und Hilfsfunktionsphase, welche man nochmal in drei verschiedene aufteilen kann: Vorberitende Hilfsfunktionsphase: Diese Phase beschreibt das einnehmen spezieller Körperhaltungen und Körperpositionen im Raum, als auch ein herbeiführen bestimmter Bewegungszustände, aus denen weitere Aktionen hervorgehen können. sie bereitet den Sportler auf die Bewegungsausführung vor unterstützende Hilfsfunktionsphase: Diese Phase beinhaltet bestimmte Körperaktionen, welche andere Bewegungsaktionen unterstützen und dient meist zur Einführu in einen Gleichgewichtszustand. Zudem steht die Phase nie alleine, sondern immer in enger verbindung mit der vorbereitenden Hilfsfunktionsphase. Hauptfunktionsphase: Diese ist auf das erreichen des Bewegungsziels ausgerichtet, aber nicht auf andere Funktionen. überleitende Hilfsfunktionsphase: Hier wird der in der Hauptfunktionsphase erreichte Bewegungsablauf entweder in einen stabilen Gleichgewichtszustand oder in eine unmittelbar anschließende Ausführung einer folgende Bewegungsfertigkeit geführt. Funktional abhängig/ Funktional unabhängig: Die Hauptfunktionsphase ist funktional unabhängig, da die Bewegungen alleine stehen können. Die Hilfsfunktionsphasen sind funktional abhängig, da die Bewegungen nicht alleine stehen können und alleine keinen Sinn ergeben. Ordnungsstufen (der Phasen): Ordnung 1 - am wichtigsten und relevantesten für die Hauptfunktionsphase Mit zunehmender und steigender Zahl sinkt die wichtigkeit für die Hauptfunktionsphase unterschied zwischen Hauptfunktionsphase und den Hilfsfunktionsphasen: Der wesentliche unterschied zwischen Hauptfunktions- und Hilfsfunktionsphasen liegt darin, dass sich die Hauptfunktionsphase ausschließlich mit dem erreichen des Bewegungszieles befasst und sich die Hilfsfunktionsphasen mit dem gesamten Bewegungsablauf beschäftigen Mögliche Beschreibung des Funktionsphasenmodells: um Bewegungen zu analysieren gibt es in der Biomechanik verschiedene Modelle, wie beispielsweise das Funktionsphasenmodell nach Göhner, welches eine weiterentwicklung des Phasenmodells nach Meinel und Schnabel ist. Göhner hat die Funktionalität der Bewegungen in den Fokus der Analyse gestellt. Zuerst werden sichtbare Aktionen und Aktionsmodalitäten beschrieben und anschließend mit einer bestimmten Funktion verbunden, es wird also für jeden Bewegungsabschnitt in chronologischer Reihenfolge ein entsprechende Ziel erläutert, aus dieser Aktion entstehen die sogenannten Funktionsphasen. Im Gegensatz zur Phasenanalyse nach Meinel ist die Anzahl. Der Phasen bei der Funktionsanalyse nach Göhner nicht vorgeschrieben. Wie der Name ,,Funktionsanalyse" schon verrät, richtet sich das Augenmerkmal, dabei noch stärker auf die Funktion der einzelnen Teilbewegungen. Göhner unterscheidet dabei zwischen Hauptfunktionsphase, in der die Bewegungsaufgabe wesentlich gelöst und bewältigt wird, und den Hilfsfunktionsphasen, die der Hauptfunktionsphase zuarbeiten und diese (sicher) vorbereiten. Die Hilfsfunktionsphasen kann man nochmal in drei verschiedene (Funktions-) Phasen aufteilen; die vorbeiredende Hillfsfunktionsphase, die unterstützende Hilfsfunktionsphas und die überleitende Hilfsfunktionsphase. Die vorbereitende Hilfsfunktionsphase beschreibt das einnehmen von bestimmten Körperpositionen, welche die nächste Aktion/ Bewegung vorbereiten. Sie steht meist am Anfang einer Bewegung und kann aus mehreren Ordnungen bestehen, wobei Ordnung 1 die meiste Relevanz besitzt und essenzieller für die Hauptfunktionsphase ist als die darauffolgenden Ordnungen. Hier herrscht sozusagen eine Art Hierarchie unter den jeweiligen Ordnungen. Die unterstützende Hilfsfunktionphase beinhaltet Körperaktionen, welche andere Bewegungsaktionen unterstützt und führt meist in einen Gleichgewichtszustand ein. Zudem steht diese Phase niemals allein, sondern immer in enger verbindung mit der vorbereitenden Hilfsfunktionsphase. Diese Hilfsfunktionsphase hat eine unterstützende Auswirkung auf die Hauptfunktionsphase. Die dritte und somit letzte Hilfsfunktionsphase ist die überleitende, welche die Aufgabe hat den Bewegungsablauf der Hauptfunktionsphase (entweder) in einen stabilen Gleichgewichtszustand oder in eine anschließende Bewegung überzuleiten. Biomechanische Prinzipien - Hochmuth: Prinzip des optimalen Beschleunigungsweges: Ein möglichst grober impuls wird erreicht, wenn die Kraft lange, allerdings nicht zulange, einwirkt. Der Beschleunigungsweg soll von der Länge möglichst optimal gestaltet werden. → wie gestalte ich den Beschleunigungsweg in Hinsicht auf die länge? → Der Beschleunigungsweg muss nicht zwingend gradlinig sein, sondern kann auch gekrümmt verlaufen → Typische Beispiele: Anlauf z. B. bei Absprüngen, Aneitbewegungen (Kugelstoben), Drehbewegungen (Diskurswurf), Hochsprung ↓ Maximale Endgeschwindigkeit Je größer, desto besser Prinzip der optimalen Tendenz im Bewegungsverlauf: Je nachdem, ob eine maximale Endgeschwindigkeit oder eine maximale Beschleunigung wichtig ist, sollte entweder zunächst langsam, dann schnell oder sofort maximal beschleunigt werden. hat Auswirkungen auf: → Wie gestalte ich den Beschleunigungsweg in Hinsicht auf die Zeit? → Typische Beispiele: Kugelstoben vs. Fechten, 100-Meter-Sprint vs. Anlauf beim Hochsprung - Maximale Beschleunigung Je schneller die Endgeschwindigkeit erreicht wird, desto besser =>Diese beiden Prinzipien hängen immer zusammen!! Prinzip der Anfangskraft: Ein möglichst grober impuls wird erreicht, indem der eigentlichen Beschleunigung eine Ausholbewegung vorausgeht- → Bewegungen mit Ausholbewegungen = erst in die entgegengesetzt Richtung gehen (Arm- und Beinausholungen -. KEIN Anlauf!! → Typische Beispiele: Sprungwurf im Basketball, vorhand Tennisschlag, Vollspannschuss → Typische Beispiele: Speerwurf, Kugelstoben, Weitsprung, Hochsprung Koordin on von Einzelimpulsen: Ein möglichst grober impuls wird erreicht, wenn alle Teilímpulse zeitlich und räumlich optimal aufeinander abgestimmt sind. ↓sollte man immer zusammen erklären: Prinzip der Impulserhaltung: Der Impuls eines Körpers ändert sich nur, wenn Kräfte von außen wirken. Das Abstoppen von Teilkörpern eines Systems führt zur Impulsübertragung. →> Der Impuls, welcher durch (eine) Teilbewegungen eingeleitet wird und bei flüssiger Bewegungsausführung erhalten bleibt. Typische Beispiele: salto, Ganzkörperbewegungen Hauptsächlich bei Rotationen und Wurfbewegungen → Die Impulserhaltung resultiert aus der Koordination von Einzelimpulsen Prinzip der Gegenwirkung: Bewegungen einzelner Körperteile haben die Bewegungen anderer zur Folge. →>> Typische Beispiele: Joggen, Weitsprung, Schersprung; Hürdenüberwindung Z.B. das hinterherziehen der Beine beim Hürdenlauf und/oder jeder neue Schritt- neuer Impuls, welcher aus Kraft und Energie hervorgeht => was ist am wichtigsten für die Bewegungsaufgabe? => Welche Bewegung ist am wichtigsten? Beschreibung der biomechanischen Prinzipien: In der Biomechanik beschäftigt man sich unteranderem mit den sechs biomechanischen Prinzipien nach dem Biomechaniker Gerhard Hochmuth. Nun stellt sich selbstverständlich direkt am Anfang die Frage, was überhaupt diese sogenannten biomechanischen Prinzipien sind und welche Ziele diese verfolgen. Die biomechanischen Prinzipien fassen sozusagen die beobachtbaren Regelmäßigkeiten im Bewegungsverhalten eines Menschens zusammen. Sie dienen viel mehr dazu, die grundliegenden Bewegungsverhalten, welche sich als vorteilhaft erwiesen haben, zu beschreiben. wie eben schon einmal kurz angeschnitten, hat der Biomechaniker Gerhard Hochmuth in diesem Zuge sechs dieser biomechanischen Prinzipien aufgestellt und beschrieben; das Prinzip der Anfangskraft, das Prinzip der optimalen Tendenz im Beschleunigungsverlauf, das Prinzip der optimalen Beschleunigung, (das Prinzip der zeitlichen und räumlichen Koordination von Teilímpulsen/) das Prinzip der Koordination von Einzelimpulsen, das Prinzip der Gegenwirkung und das der Impulserhaltung. Jedem dieser Prinzipien schreibt man eine gewisse Wichtigkeit zu. Begriffe: Translation: → Fortbewegung → Von (intern) Translation spricht man, wenn bei einer Bewegung alle Punkte des Körpers parallel zueinander verlaufen. Die Bewegungsbahnen können einen gekrümmten Verlauf ebenso aufweisen. Rotation: → Drehbewegungen → Der Begriff,Rotation" beschreibt eine Drehachse, welche innerhalb als auch außerhalb des Körpers liegen kann, welche ihre Lage während der Bewegung nicht verändert. Gesundheit Gesundheit als mehrdimensionaler Zustand nach Becker: Der Gesundheitspsychologe Becker beschreibt Gesundheit als mehrdimensionaler Zustand über körperliche und physische Indikatoren. Auf der Basis der Indikatoren ist der Mensch nicht entweder krank oder Gesund, sondern kann sich auf physischer und psychischer Ebene zwischen den beiden Polen „zurzeit krank“ und „zurzeit gesund“ einstufen lassen. Indikatoren= Lernzettel - Gesundheit Begriffe der Gesundheit: muss. - das subjektive physische und psychische Wohl- und Missbefinden -physische und psychische Leistungsfähigkeit -physiologische und biomechanische Parameter (z.B. Blutdruck, Blutzucker, Cortisol) - Verhaltensmerkmale (z.B. Essen, Schlafen, soziales Rollenverhalten) - Anatomie und Aussehen (z.B. Körperbau, Körpergewicht, Hautfarbe) Gesundheit als dynamischer Zustand nach Richter und Hurrelmann: Die beiden Soziologen Hurrelmann und richter sehen den Begriff der Gesundheit als einen Gleichgewichtszustand zwischen Anforderungen und Bewältigungskompetenzen (Ressourcen) an, welcher immer und in jeder Lebenslage hinterfragt werden Beispiel: Gesundheit als dynamischer zustand wird durch Alltagsanforderungen (Arbeit, Schule, Sport, Familie) und durch sich ändernde Ressourcen (z. B. Fitness, Einkommen, Selbstkonzept) ständig aus dem Gleichgewicht gebracht und muss daher immer wieder neu stabilisiert werden. Merke: Der Begriff der Gesundheit wird in den aktuellen Forschungen mehrperspektivisch und dynamisch unter Einbeziehung einer seelischen (psychischen), sozialen und körperlichen (physischen) Gesundheit betrachtet. Enges Gesundheitsverständnis: Das enge Gesundheitsverständnis beschreibt lediglich das Freisein von Krankheiten. Weites Gesundheitsverständnis: Das weite Gesundheitsverständnis umfasst einen ganzheitlichen zustand des umfassenden körperlichen, sozialen und geistigen Wohlbefindens. Gesundheitsmodelle Jetzt im folgenden werden zwei verschiedene Modelle von Gesundheit vorgestellt, das Risikofaktorenmodell, welches der medizinischen und das salutogenesemodell, welches die sozialwissenschaftlichen Gesundheitsdefinition angehört. Risikofaktorenmodell nach Franke: Das Risikofaktorenmodell betrachtet Gesundheit aus der Perspektive eines kranken Menschens und konzentriert sich dabei auf physische und psychische Risikofaktoren, welche mit Krankheit im Zusammenhang stehen, als auch Schutzfaktoren, welche Krankheiten vermindern sollen. Dieses Modell geht also davon aus, dass es einen spezifischen Zusammenhand zwischen dem vorhandensein gewisser Risikofaktoren und der Entwicklung von Krankheiten besteht. (Gesundheit endet dort wo Krankheit beginnt - Enges Gesundheitsverständnis). Risikofaktoren sind Faktoren, welche statistisch mit bestimmten Erkrankungen in Zusammenhang stehen. Sie erhöhen das Risiko, von einer Erkrankung betroffen zu werden, stehen aber nicht (unbedingt) in einem Kausalzusammenhang. Beispiel: Rauchen kann zu Lungenkrebs führen, aber es besteht dennoch nicht immer in einem direkten Zusammenhang. Risikofaktoren in drei Gruppen nach Graf -konstitutionelle Risikofaktoren = unveränderbar (z.B. Alter und Geschlecht) - externe Risikofaktoren = ergeben sich aus Lebensbedingungen (z. B. Fehlernährung, Rauchen) - interne Risikofaktoren = Zustände, welche schon innere Erkrankungen darstellen (z.B. Bluthochdruck, Diabetes; Herz-Kreislauf- Probleme) Externe Risikofaktoren: Interne Risikofaktoren: -Bewegungsmangel -Adipositas Rauchen Bluthochdruck (Hypertonie) · Diabetes Schutzfaktoren vermindern die Gefahr einer Erkrankung. Salutogenesemodell nach Antonovsky: Fettstoffwechselprobleme Herz-Kreislauf-Probleme Das Salutogenesemodell nach Antonovsky beinhaltet einen Perspektivenwechsel von der Krankheits- zur Gesundheitsdynamik, es betrachtet demnach Prozesse und Faktoren die zur Gesundheit beitragen. Wichtige Bestandteile des Modells sind zum einen, die Heterostase, welche bedeutet, dass Krankheit als eine normale Erscheinung des Lebens angesehen wird und eben nicht als Abweichung von der Normalität. Zum anderen Stressoren, welche sich entweder positiv oder auch negativ auf den Menschen und seinen Körper auswirken können. Dies ist aber abhängig von der Verarbeitung, durch Widerstandsressourcen, welche sich mit der Frage, was bringe ich persönlich mit, beschäftigen, körperlich, as auch vom Elternhaus, finanziell und persönlich individuell. und durch das Kohärenzgefühl, welches das vertrauen in sich und die Welt beschreibt. Es setzt sich aus der verstehbarkeit, wird das Problem vertsanden?, der Handhabbarkeit, wie gehe ich mit dem Problem um, was mache ich mit dem Problem? und der Bedeutsamkeit/ sinnhaftigkeit, welche das Problem als Herausforderung, nicht als Last ansieht, sprich dass man den Sinn hinter der Lösung des Problemes sieht. Ein weiterer wichtiger Bestandteil, ist das HEDE- Kontinuum (Health - Disease - Kontinuum/ Gesundheits- Krankheits- Kontinuum), welches die Gegensätzlichkeit von Krankheit und Gesundheit aufhebt und Gesundheit als dynamischen Zustand. Zusammenfassung: Das Salutogenesemodell betrachtet Krankheit als normale Erscheinung des Lebens und nicht als Abweichung von der Normalität (Heterostatse). Ein ausgeprägtes Kohärenzgefühl führt zusammen mit den Widerstandsressourcen zu einer positiven verarbeitung von Stressoren und damit zur Reduzierung des Spannungszustandes. Es hebt die Betrachtung von Gesundheit und Krankheit auf und veranschaulicht sie stattdessen mit einem Gesundheits- Krankheits-Kontinuum (HEDE). Abbildung: Widerstandsressourcen völlig gesund - Stressoren (- Spannungszustand | | | HEDE Kritik am salutogenesemodell: Keine fundierten Aussagen über ein guten Gesundheitszustand Zusammenhang psychischer und physischer Gesundheit, weit ausgeklammert vernachlässigt Faktoren, die als positive Ressourcen direkt auf die Gesundheit wirken Kritik am Risikofaktorenmodell: Kontinuum Regeln nach Digel (1982): Regeln beruhen auf menschlichen Konventionen und legen zudem fest was erlaubt ist und was nicht. Im sportlichen Wettkampf werden Regeln meist unbewusst befolgt. Außerdem sind Regeln veränderbar. Bei kollektiven verstößen gegen das gerade bestehende Regelwerk, kann es zu neuen Regeln kommen. Im Sport kann zwischen konstitutiven und strategischen Regeln, in Bezug auf Inventar, Personal, Raum, Zeit und Handlung unterschieden werden. Gesundheitsressourcen weitgehend aus der acht gelassen Gesundheit ausschließlich als Abwesenheit von Krankheit (enges Gesundheitsverständnis) Beitrag für ein vertieftes Gesundheitsverständnis begrenzt Konstitutive Regeln: Legen da Regelwerk einer Sportart fest; sind unverzichtbar Regeln, die bestimmte Handlungen im Sport ermöglichen, die eine Sportart ausmachen/ sie konstituieren) Strategische Regeln: sollen beibringen, wie man etwas am besten machen kann Kohärenzgefühl völlig krank + Motivierend viel Spielzeit Schülerorientiert Anpassung des Spiels an Kinder (leistungsschwächere/jüngere Kinder) Zeitaufwendig weniger Technikübungen → Eher für jüngere und leistungsschwächere Kinder gemacht Sportvermittlungsmodelle: Genetisches Lehren und Lernen nach Loíbl: Die Spielvermittlung nach dem Ansatz des genetischen Lernens ist durch eine schülerorientiere Lösungsfindung (genetisch), durch eine fragend entwickelte Forderung der Selbstständigkeit (sokratisch) und zum Fragen angeregte Beispiele (exemplarisch) gekennzeichnet. Taktik - Spiel-Konzept: Im Taktik - Spiel - Konzept ist der Ausgangspunkt eine Spielsituation, zu der die Schüler zunächst selbstständig erarbeiten WAS zur taktischen Lösung erfolgen muss. Anschließend wird überleg WIE die Problemlösung spielnah geübt werden. 1. Spielform (Praxis) 2. Reflexion der eben erprobten Spielform; ,,Probleme"? (Theorie) 3. Fertigkeitsübungen/übungen; WIE muss ich es tun? (Praxis) 4. Spielform (Praxis) + Schülerorientiert verbesserung von Taktik und Technik Spielnahes üben ist möglich Modell ist ein Kreislauf zeitaufwendig (Zielspiel erst. Eher für leistungsstärkere Kurse/Klassen/Kinder Spielidee: Kern des Sportspieles Spielform und Spielidee nach Schaller Spielform: Beinhaltet die Spielidee eines Sportspieles, ist aber dennoch eine abgewandte/ etwas veränderte Form Spielfähigkeit Der Begriff der Spielfähigkeit beschreibt die Fähigkeit ein Spiel zu initiieren, es aufrecht zu erhalten und zum Abschluss zu bringen. Als Voraussetzung gilt die Regeln zu verstehen und diese zu befolgen, als auch die eigentliche Spielidee zu verstehen. → ist eine komplexe Qualifikation aus spielmotorischer, sozialer, kognitiver und emotionaler Kompetenz Im weiten Sinne: „Drumherum" (Regeln einhalten, Mannschaft bilden, etc.) →im engeren sinne: (Technische Fertigkeiten, konditionelle + taktische Fähigkeiten) Spezielle Spielfähigkeiten Für bestimmte Sportarten ↓ Allgemeine Spielfähigkeiten Grundlagen für alle Sportspiele Sportmotorisches Lernen Dreiphasengliederung: > azyklische Bewegungen: Diese werden nach der Endphase nicht nochmal wiederholt, sondern beendet. > Vorbereitungsphase: optimale vorraussetzungen für dei Hauptphase geschaffen > Hauptphase: Ist der Kern der Bewegung unmittelbare Bewältigung der Bewegungsaufgabe > Endphase: Lernzettel - Sportmotorisches Lernen Bewegungsbeschreibung nach Meinel und Schnabel: Gleichgewicht wird wieder hergestellt Zweiphasengliederung: > zyklische Bewegungen: Teilbewegungen werden mehrfach wiederholt > Hauptphase: Ist der Kern der Bewegung unmittelbare Bewältigung der Bewegungsaufgabe > Zwischenphase: Resultat der Phasenverschmelzung von End- und Vorbereitungsphase 2.1 Phasen des motorischen Lernens nach Meinel und Schnabel Grobkoordination: Bewegungsausführung mangelhaft - Bewegung dennoch realisiert - Bewegung erkennbar Feinkoordination: - Verbesserung des Bewegungsablaufes - unter einfacheren Bedingungen Feinstkoordination: - sichere Ausführung, auch im Wettkampf 2.2 vereinfachungsstrategien - Methodische Prinzipien Prinzip der Programmverkürzung - Gesamtbewegung ist zu lang Technik in Abschnitte unterteilen (z.b. Phasen) - Achtung! : bei unbremsbaren Bewegungen bei verschmelzung der Phasen Prinzip der verringerten Programmbreite - Gesamtbewegung ist zu breit Wie werden Fertigkeiten im Sport gelernt? (-> simultane (gleichzeitige) Durchführung von Bewegungen) - Beispiel: Step - Arobic-> Arm und Beinbewegungen -> erst Beinbewegungen und wenn diese „sitzen", dann die Arme dazu nehmen Prinzip der Invariantenunterstüzung -Ausführungshilfen (optisch und akustisch) Prinzip der Parameterveränderung - Problem - Lösung -> zu hohe Geschwindigkeit -> zu hohe Kraftanforderung -> zu hohe Bewegungsdauer -> weniger Gewicht -> Geschwindigkeit rausnehmen -> eine höhere Sprungstelle Sicherheitsvorkehrungen - Schwierigkeitsmilderung bei überforderten Schülern -> Gerätehilfen -> ersetzen der schwierigen Bewegungen durch einfacheren und ähnlichen Bewegungen 2.3) MüR - Methodische üe (ü) bungsreihe Definition: ... ist eine methodisch geordnete übungsabfolge zum erlernen von Bewegungen, ... -> ...bei der ausgehend von einer Bewegungsvorstellung, beim übergang von einer übung zur nächsten, ein Lernfortschritt erwartet werden kann. -> ... Erleichterung wird im Laufe des Lernprozesses zurückgenommen. -> ... Abhängigkeit verschiedener Faktoren (Alter, Anzahl der Personen, Zeit, Vorerfahrung) => So kann der Lernweg angepasst werden Erlernen komplexer motorischer Bewegungen Ganzheitsmethode: - Bewegung wird in ihrer Gesamtstruktur geübt -> für leichtere Bewegungen geeignet (Schlagwurf, Laufen) Teillernmethode: - einzelne Teile der Gesamtbewegung werden isoliert geübt -> geeignet für koordinatív anspruchsvolle Bewegungen Ganz - Teil - Ganz-Methode: - erst die gesamte Bewegung, dann Bewegungsbestandteile üben und anschließend wieder die Bewegung in ihrer Gesamtheit üben -> mittel komplexe Bewegungen z.1 Kugelstoben. Korbleger 1. Prinzip der verminderter Lernhilfe -Zielbewegung, mit zusätzlicher Hilfe, welche nach und nach zurückgenommen werden kann. 2. Prinzip der Aufgliederung in funktionelle Annäherung - Teilbewegungen isoliert geübt, dann zusammengefasst 3. Prinzip der graduellen Annäherung - Grundform, dann schrittweise Strukturveränderung zur Zielbewegung -> Z.B. Speerwurf: Die gesamte Bewegung mit einem Heuler oder einem leichteren Speer üben und dann später erst auf einen regulären / „normalen" Speer umsteigen verkürzung der Programmlänge - Bewegung in Abschnitte/ Phasen unterteilen verringerung der Programmbreite - Gesamtbewegung zu breit -> zu viel gleichzeitig (Durchführung & Bewegung) In der Praxis Prinzip der Invariantenunterstützung - Ausführungshilfe für strukturelle Bewegungsmerkmale -> Rhythmus, Markierung, etc. Nutzen Prinzip der Parameterveränderung - Bewegungsparameter stellen eine überforderung dar -> Diese dann zum Vorteil verändern, dass die Bewegung so erstmal gelingt. z.b. zu hohe Geschwindigkeit -> rausnehmen der Geschwindigkeit -> von Leicht zu schwer -> von Einfach zu Komplex -> von Bekannt zu unbekannt -> von sicher zu risikoreich Teilthema Sicherheitsvorkehrungen - Hilfestellungen geben; Schwierigkeiten mindern; kleinere Gruppen bilden + zusammen ausführen lassen (<- Angst nehmen) setzt um Motive im Sport Definition: Motive sind aus dem Verhalten und sprachlichen Äußerungen erschlossene Bereitschaften, sich in Situationsüberdauernder (genereller), zeitlich überdauernder (zeitstabiler) und persönlichkeitsspezifischer (individueller) weise in einer gegebenen Situation so und nicht anders zielgerichtet zu verhalten. -> Der Grund warum man Sport macht, der Antrieb ->. Langfristig ->. Motivation ein kurzzeitiger Zustand (aktueller Prozess), der zu bestimmten Verhalten führen kann. Klassifizierung nach Gabler: Bezogen auf das Sporttreiben selbst Bezogen auf das Ergebnis des Sporttreibens Bezogen auf das Sporttreiben als Mittel für weitere Zwecke Ich - Bezogen Körperliche Aktivität Leistung als Selbstbestätigung Gesundheit Sozialer Kontext soziale Interaktion Leistung als Fremdbestätigung Geselligkeit, Kontakt zu anderen Krafttraining Muskel ↓ Muskelfaserbündel ↓ Muskelfaser ↓ Myofibrillen Abschnitte der Myofibrillen: Sarkomer Lernzettel-Krafttraining Muskelaufbau In den Z-Scheiben befinden sich Aktín und Myosinfilamente Muskelkontraktion Querbrückentheorie / Filamentgleittheorie Bei der Muskelkontraktion werden Aktinfilamente in die Myosinzwischenräume gezogen beziehungsweise gleiten in diese hinein. Dabei werden die Myosinköpfchen aktiviert und heften sich an die Aktinfilamente. Kontraktionsformen Isometrisch (=statisch haltend) Bei der isometrischen Kontraktionsform treten intramuskuläre Spannungsänderungen auf, ohne dass es zu einer Längenveränderung der Muskeln kommt. Der Muskel wird angespannt ohne seine Länge zu verändern. -> Der Muskel leistet statisch haltende Arbeit; man übt gegen einen Widerstand Kraft aus, dies aber ohne ihn zu überwinden. Konzentrisch (= positiv-dynamisch, überwindend) Bei der konzentrischen Kontraktionsform verändert sich die intramuskuläre Spannung und der Muskel verkürzt sich. Die konzentrische Kontraktion bewirkt die dynamisch - überwindende „Arbeit" des Muskels. -> Muskelverkürzung = konzentrisch -> z.B. Bízeps Curl: von der Streckung nach oben Exzentrisch (= negativ-dynamisch, nachgebend) Bei der exzentrischen Kontraktionsform verändert sich die intramuskuläre Spannung und der Muskel verlängert sich. Die exzentrische Kontraktion bewirkt die dynamisch - nachgebende,Arbeit" des Muskels. -> Z.B. Zug- oder Druckbewegungen in Kampfsportarten -> z.B. Bizeps Curl: von oben in die Streckung Auswirkungen Krafttraining Intermuskuläre Koordination Die intermuskuläre Koordination beschreibt ein besseres Zusammenspiel der Muskeln untereinander und sorgt für effektiveres, präziseres und öknonmischeres Arbeiten der Muskeln. STATT Intramuskuläre Koordination Das Nerv-Muskel- Zusammenspiel eines einzelnen Muskels innerhalb eines gezielten Bewegungsablaufes. -> mehr Muskelfasern werden aktiviert werden durch Z-Scheiben voneinander getrennt 0 Muskelfasern werden schneller angesprochen. => Der Muskel wird stärker aber nicht gröber! 0. O 0 -> Synchronisation: Mehr Muskelfasern werden gleichzeitig angesprochen -> Rekrutierung: Anzahl der Muskelfasern, die angesprochen werden, wird erhöht -> Frequenzierung: Hypertrophie Als Hypertrophie bezeichnet man die vergrößerung des Muskelquerschnitts, diese sorgt gleichzeitig für eine besser Energiebereitstellung. Definition Kraft „Kraft im Sport ist die Fähigkeit des neuromuskulären Systems mit Muskelkontraktionen (mit mehr als 30% des individuellen Kraftmaximums) widerstände zu überwinden (konzentrisch), ihnen entgegenzuwirken (exzentrisch) beziehungsweise sie zu halten (Isometrisch)." -> Großer & Zint Das Gegenspielerprinzip (= Agonist & Antagonist) Jede Bewegung ist das Resultat der Zusammenarbeit mehrerer Muskeln. Ein Muskel kann sich durch eine Bewegung beugen oder strecken, dass bedeutet, für eine Gesamtbewegung sind immer zwei Muskeln verantwortlich, verkürzt sich der Beugemuskel dann wird der Streckmuskel gedehnt und andersherum. Der Hauptbewegungsmuskel (Agonist = Spieler) führt die eigentliche Bewegung aus. Der Antagonist (Gegenspieler) ist für die entgegengesetzte Bewegung verantwortlich, er bremst und dosiert die Arbeit des Agonisten. Kraftarten Maximalkraft Die Maximalkraft ist die höchstmögliche Kraft, die willkürlich gegen einen unüberwindbaren Widerstand erzeugt werden kann, hierbei arbeitet der Muskel kon- und exzentrisch, wie auch isometrisch. -> gilt als Basískraft für ALLE anderen Kraftarten Schnellkraft Die Schnellkraft beschreibt die Fähigkeit, in der zur verfügung stehende Zeit eine möglichst groben impuls zu erzeugen. Die Arbeitsweise der Schnellkraft liegt im konzentrischen Bereich. Reaktivkraft Die Reaktivkraft ist die Fähigkeit, in einem Dehnungs- und Verkürzungszyklus (DVK) einen hohen Kraftstoß zu erzeugen. In sogenannten Reaktivbewegungen, wie beispielsweise Niedersprünge, Absprünge mit Anlauf und schnellen Laufschritten, tritt der Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus auf. Hierbei wird exzentrisch - konzentrisch gearbeitet. Kraftausdauer im allgemeinen und unspezifischen wird die Kraftausdauer als Ermüdungswiderstandsfähigkeit bei statisch als auch bei dynamischen, mit mehr als 30% der Maximalkraft, bezeichnet, welche dazu im anaeroben Stoffwechselbereich liegen. Bei dieser Kraftart wird entweder statisch (isometrisch) oder dynamisch im konzentrischen Bereich gearbeitet. Methoden des Krafttrainings verbesserung der Maximalkraft durch Muskelaufbautraining -> gering bis mittlere Intensität + eine hohe Wiederholungszahlen (Einsteiger) -> mittlere bis hohe Intensität (Fortgeschrittene) Trainingsmethode: Arbeitsweise: Intensität: 70-85% Krafteinsatz (subjektiv): mittel bis hoch Dauer: Bewegungstempo: umfang: Pause: Wirkung: Einsatzgebiet: Trainingsmethode: Arbeitsweise: Intensität: Krafteinsatz (subjektiv): Dauer: Fitnessmethode (intensive Intervallmethode) konzentrisch - exzentrisch verbesserung der Maximalkraft durch IK - Training -> höchste Intensität + weniger Wiederholungen -> nur für Fortgeschrittene Bewegungstempo: umfang: Pause: Wirkung: Einsatzgebiet: 8 bis 10 Wiederholungen langsam bis zügig 3 übungen mit 6 bis 8 Sätzen 2 bis 3 Mín nach serie steigerung der Maximalkraft; Hypertrophie -> Muskelverdickung Fitnesssport; Hypertrophie; Verletzungsprophylaxe und Rehabilitation Wiederholungsmethode konzentrisch - exzentrisch 90-100% maximal 1 bis 5 Wiederholungen zügig bis explosiven Krafteinsatz 3 bis 4 übungen mit 3 bis 5 Sätzen 3 bis 5 min nach Serie Intramuskuläre Koordination, Maximalkraft, Schnellkraft, verringerung des Kraftdefizits, kaum Hypertrophie Wettkampfphasen (Fortgeschrittene), Schnellkraftdisziplinen Doping im Sport Doping im Sport Definition Doping wird als Versuch der körperlichen Leistungssteigerung mit Substanzen oder Methoden, welche laut Liste eines offiziellen (internationalen) Sportverbandes verboten sind. Kriterien der NADA/ WADA: 1. Leistungssteigerung 2. gesundheitsschädigend 3. Verstoß gegen den Geist" des Sportes Fairnessgedanke! Natürlickeitsargument Fairness/Chancengleichheits- argument Soziologische Erklärungsansätze Pro-Doping - Chancengleichheit etc. Risiken beber undruck, Mittel und Wirkungen Dopingmethoden im Leistungssport Aufputschmittel, z.B. Ephedrin: moble pene Muskelaufbauprliparate, z.B. Wachstumshoror: fordem de Pro 1. Gesundheitliche Risiken sind überschaubar und individuell zu verantworten 2. Leistungssteigerung - Attraktivität für Medien, Zuschauer Contra - Doping - keine natürliche Leistung - nicht alle Sportler haben die finanziellen Möglichkeiten dafür unterschiedliche ökonomische Möglichkeiten sozialer Druck 3. Finanzielle und soziale Anreize/ Anerkennung 4. Kontrollen schüren die unkontrollierte Einnahme- kontrollierte Einnahme Blutmanipulation EPO, HESP: die Produktion von H per al maher S Blutdoping onder de Oxyglobia: de dopingverschleiemde Stoffe Freigabe von Doping Probenici: CHUPA Contra 1. Drogenkonsum ist ungesund und die Nebenwirkungen sind gefährlich (= Gesundheitsargument): ungesund, mögliche Nebenwirkungen, überdosen, Substanzen sind körperfremd; Suchtfaktor 2. Sport sollte vorbildhaft ein (= vorbildfunktion): Fans und jüngere Kinder werden gegebenenfalls verführt zu dopen 3. Authentizität der sportlichen Leistung geht verloren (=Natürlichkeitsargument) - die sportliche Leistung jeder Person ist nicht mehr auf den eigenen Körper zurückzuführen, sondern vielmehr auf Geld, Sponsoren etc., welche durch materielle Zuschüsse Doping begünstigen 4. Dopingmittel verzerrt die Chancengleichheit unfair (auch Einfluss von Geld): Verstoß gegen die Normen und Werte des Sports (FairPlay) 5. Risiko erwischt zu werden führt zu Aberkennung der. Preise 6. Akzeptanz der Doping debatte führt zu Problemen im Freizeitsport/Breitensport. 7. Zukunftsblick: Wo hört Doping auf? Genmanipulation Emotionen im Sport Aggressionen Definition: Eine Handlung ist dann als aggressiv zu bezeichnen, wenn eine Person mit Absicht gegen die Regeln und Normen der Sportart verstößt und zudem beabsichtigt einer anderen Person Schaden zuzufügen. Die Schädigung kann in körperlicher oder psychischer Form erfolgen (in Anlehnung an Gabler). wann ist ein Verhalten aggressiv? Einen wichtigen Gradmesser für die unterscheidung von aggressiven und und nicht aggressiven Handlungen bilden das Regelwerk und die verhaltensnormen: „Eine Handlung im Sport kann demnach erst dann als aggressiv bezeichnet werden, wenn die Ziele nicht mehr mit den Normen vereinbar sind, die von den Akteuren als für sie verbindlich angesehen werden. Ein Abweichen von solchen Normen ist nun jedoch nicht stets mit regelwidrigem Verhalten Gleichzusetzen." (Gabler, 2003) Arten der Aggression Normentsprechend (= ich verhalte mich fair) Normabweichend (= ich verhalte mich nicht fair). Implizit (Körperliche Schädigung in Kauf nehmen) Emotionen im Sport - Intention in sportlicher Handlung Explixit (körperliche Schädigung beabsichtigen) L Frust rauslassen L Schädigung Person/Gegenstand Zufällig/ unbeabsichtigt z.B. zufälliges berühren Wurfhand Handball implizit: - körperliche Schädigung in Kauf nehmen - eigenen Vorteil schaffen - evtl. Einschüchtern - Absicht für mein Spiel Arten der Aggression Lunterschiedliche Arten der Aggression: • Verbale A.: abfällige Bemerkungen o.Ä. • symbolische A.: abwertende Gesten • Körperliche A.: Körperteile oder Sportgeräte Regelentsprechend Zufälliges berühren der Wurfhand im Handball Handballwurf auf den Kopf des Torwarts zwecks Einschüchterung Handballwurf auf den Kopf des Torwarts mit dem Ziel einer verletzung Regelentsprechend Normentsprechend ↑ Fairplay: Ja / Nein ↓ Normabweichend Regelabweichend Klammern des Gegenspielers im Handball überhartes & unfaires attackieren des besten gegnerischen Spielers Faustschlag eines gefoulten Spielers gegen den Foulverursacher (Revanchefoul) >> kein aggressives Verhalten >> aggressives Verhalten Ziel: Vorteil >> aggressives Verhalten Ziel: Gegner verletzen beabsichtigt Z.B. Klammern beim Handball (FairPlay-Foul) Explizit: - beabsichtigte körperliche Schädigung - ,,Ich will due andere Person verletzen" -verbale und körperliche Gewalt/ Schädigung des Gegners Aggressionstheorien nient vorapi velevant Trieb- und instinkttheoretischer Ansatz (Konrad Lorenz/Sigmund Freud) - versteht Aggression als angeborenen Trieb des Menschen - „Druck-Kessel-Modell": aggressive Energie staut sich so lange an, bis es zur Schwellenüberschreitung, einem Abreagieren und abschließender Beruhigung kommt brodelt dauerhaft KRITIK: -gegebenenfalls den Sportgedanken (soll kein ventil sein) Frustrations- Aggressions-Theorie (Dollard/Doob) -Frustration führt zu Aggression -jeder Mensch bringt individuelle Frustrationstoleranz mit - wird diese überschritten, reagiert der Mensch aggressiv Motive: - langfristiger Zustand - ,,Motive sind aus dem Verhalten & den sprachlichen Äußerungen erschlossene Bereitschaften, sich in KRITIK: - Frust * Aggression (zurückliegen Fußball) - Aggression auch ohne Frust situationsüberdauernde (genereller), zeitlich überdauernder (zeitstabiler) und persönlichkeitsspezifischer (individueller) Weise in einer gegebenen situation so und nicht anders zielgerichtet zu verhalten" (Gabler, 2004) Lern- und sozialisationstheoretischer Ansatz (Skinner/Bandura & Walters) Das Flow-Phänomen hat positive Auswirkungen auf die Motivation Motív vs. Motivation Lernen am Modell man schaut sich ab wie vorbilder sich verhalten führt Aggression zu Erfolg - abgucken Lernen am Erfolg - komme ich mit aggressivem verhalten weiter und wird dieses Verhalten (z. B. durch den Trainer) bestärkt, wiederholt sich das Verhalten Intrinsische Motivationsprozesse - Das Flow Phänomen (nach Csíkszentmihalyi) Definition „Ein Flow-Erleben ist ein Zustand des vollkommenen Aufgehens in einer Tätigkeit. Es tritt ein, wenn eine Tätigkeit perfekt an eine Person angepasst ist." (Csíkszentmihályi) KRITIK: - Nur weil meine Eltern/ Vorbilder aggressiv handeln, muss ich dies nicht Komponenten des Flow-Erlebens - Woran erkenne ich das jemand im Flow-Zustand ist? 1. optimale Entsprechung von Fähigkeit und Herausforderung -> Gefühl der Kontrolle über das Geschehen -> kein Druck oder Langeweile verspüren 2. Klarheit -> man weiß was zutun ist ohne darüber nachzudenken tun - ausblenden der Anlagebedingungen jedes Menschen 3. Handlung läuft glatt und flüssig -> Bewegung läuft automatisiert ohne Anstrengung (wie Atmung) 4. Zwanglose Konzentration nur auf die Handlung -> alles andere wird ausgeschaltet 5. Verändertes Zeitgefühl 6. Verschmelzung von Selbst und Tätigkeit: Man geht in Tätigkeit auf + Man wird eins mit der Bewegung + Glücksgefühle Motivation: - kurzfristiger Zustand ,,Den Prozess der Motívanregung bezeichnet man mit Motivierung, das Ergebnis dieser Motivierung heißt Motivation." (Gabler, 2004) Bedingungen leistungsmotiviertes Handeln 1. Handlung führt zu einem objektivierbaren Ergebnis (Handlung hat ein Anfang und ein Ende mit einem Ergebnis, z.B, die erzielte Zeit) ↑ 2. Handlungsergebnis bezieht sich auf Gütemabstab (=eine Bezugsnorm, an der ich meine Leistung ablesen kann): z.B. cm, Sekunden, Gramm, gestreckte Fübe beim salto/Höhe etc. 3. Gütemabstab ist Schwierigkeitsmaßstab zugeordnet (Möchte ich mehr Tore schieben, ist dies anstrengender.) 4. Bewertungsmaßstäbe verbindlich wahrnehmen (Wird Spiel nicht als verbindlich aufgefasst, kommt keine Leistungssituation zu Stande-> Wettbewerbgedanke ist wichtig) 5. Handlungsergebnis als selbst verursacht empfunden (zufällige oder manipulierte Leistungen werden nicht als Leistung verstanden) →nur wenn die fünf Bedingungen gegeben sind, lässt sich von Leistungsmotivation sprechen → nicht jedes Bemühen etwas zu schaffen ist auch leistungsmotiviert (Beispiel: Prüfung nur bestehen) → ein Bemühen wird leistungsmotiviert, wenn ich es an einem Gütemaßstab messen kann und will → Frage dich also immer zuerst Folgendes: Ist das Motiv der Person Leistung oder betreibt sie den Sport aus anderen Gründen? Leistungsmotivation nach Heckhausen Definition: "Leistungsmotivation ist das Bestreben, die eigene Tüchtigkeit in all jenen Tätigkeiten zu steigern oder möglichst hoch zuhalten, in denen man einen Gütemaßstab für verbindlich hält und deren Ausführung deshalb gelingen oder misslingen kann." (Heckhausen) 5. Das Handlungsergebnis wird als selbst verursacht empfunden Erfolgsmotiviert & Misserfolgsmotiviert Aspekt Allgemeine Beschreibung Erklärung für Erfolg Erklärung für Misserfolg Auswahl der Aufgabe/ Herausforderung Erfolg vs. Misserfolg Jede Person hat das Bedürfnis, Leistung zu erbringen, also herausfordernde Aufgaben zu bewältigen. -ABER- Es gibt individuelle unterschiede im Verhalten angesichts einer dieser Herausforderung: Fazit Erfolgsmotivierte - Hoffnung auf Erfolg (HE) internal, stabil >> die eigenen Fähigkeiten 1. Die Handlung führt zu einem objektivierbaren Ergebnis external, variabel >> Zufall (Pech) Bedingungen für leistungsmotiviertes Handeln 4. Die Bewertungsmaßstäbe werden als verbindlich angesehen - realistische, aber anspruchsvolle Aufgaben (Erolg = „Mein Verdienst"; Misserfolg = „Pech gehabt!") Hoffnung auf Erfolg (HE) Furcht vor Misserfolg (FM), Misserfolgsmotivierte - Furcht vor Misserfolg (FM) external, variabel >> Zufall (Glück) 2. Das Handlungsergebnis bezieht sich auf einen Gütemabstab - internal, stabil 3. Dem Gütemabstab ist ein Schwierigkeitsmaßstab zugeordnet >> (mangelnde) Fähigkeiten - sehr einfache Aufgaben (Erfolg = „Glück") - sehr schwere Aufgaben (Misserfolg = „zu schlecht") EM suchen Leistungssituationen & leisten besser unter MM meiden Leistungssituationen leisten schlechter Druck. Sie neigen zu Optimismus. unter Druck. Sie neigen zu Angst Pessimismus. Bedingungen für Leistungsmotivation: Die Leistung ist ein wesentliches Merkmal im Sport. Somit kommt auch der Leistungssituation eine zentrale Bedeutung zu. Eine Situation wird von Heckhausen als Leistungssituation beschrieben, sofern folgende fünf Bedingungen erfüllt sind. Eine Leistungssituation liegt dann vor, wenn ein Handlungsergebnis erzielt werden kann, welches objektivierbar ist. Der Anfang sowie das Ende der Handlung ist deutlich zu erkennen. Außerdem liegt eine Handlungssituation vor, wenn das Ergebnis der Handlung sich auf einen Gütemabstab beziehen lässt. Dieser Mabstab dient als Bezugsnorm zur Bewertung von Handlungsergebnissen. Der Gütemabstab unterliegt ebenso einem Schwierigkeitsmaßstab. Das bedeutet, dass sich die erbrachte Leistung ablesen lässt und sich die Leistung als besser oder schlechter einordnen lässt. Eine weitere Voraussetzung ist, dass der Gütemabstab von dem Handelnden als für sich verbindlich betrachtet werden muss. Eine Person, die den Gütemabstab nicht als verbindlich für sich ansieht, wird Handlungsergebnisse nicht als Leistung betrachten und auch nicht mit Freude oder Enttäuschung auf diese reagieren. Abschließend muss das Ergebnis der Handlung als selbst verursacht angesehen werden. Eine Leistung wird nicht als solche akzeptiert, sofern diese nicht beabsichtigt ausgeführt wurde. Leistungsmotivation: Die Leistungsmotivation ergibt sich aus den emotionalen und kognitiven Prozessen, die in der Auseinandersetzung mit der Leistungssituation bzw. dem Leistungsmotiv angeregt werden. Das Leistungsmotiv wird definiert als die überdauernde Bereitschaft, sich mit einer Leistungssituation zielgerichtet auseinanderzusetzen. Das Leistungsmotiv einzelner Personen ist sehr unterschiedlich ausgeprägt. Somit ergeben sich verschiedene Motivationstypen, die auch unterschiedlich mit Erfolg und Misserfolg umgehen und sich ebenso in der ursachenzuschreibung unterscheiden. Zum einen gibt es Personen, die mit Hoffnung auf Erfolg auf eine Leistungssituation reagieren. Dem gegenüber stehen Personen, die mit Furcht vor Misserfolg auf eine Leistungssituation reagieren. Es bestehen unterschiedliche Erklärungsmuster für Erfolg und Misserfolg (siehe Tabelle). Dabei lassen sich internale und externale ursachenbegründungen, sowie zeitlich stabile und variable Begründungen beschreiben. Internale stabile Aspekte beziehen sich dabei auf die eigenen Fähigkeiten, wohingegen internale variable Aspekte sich auf die Anstrengung oder Tagesform beziehen. External stabile Aspekte umschreiben die Aufgabenschwierigkeit, external variable sind zum Beispiel Aspekte wie Zufall oder Glück/Pech. Erfolgsmotivierte erklären sich ihren Erfolg hauptsächlich mit internal, stabilen Faktoren und Misserfolg eher mit externalen und variablen ursachen. Misserfolgsmotivierte erklären sich ihren Misserfolg durch mangelnde Fähigkeiten (internal stabilen Faktoren) und den Erfolg eher durch glückliche Zufälle (external variable Faktoren). Prozessmodell: Im Folgenden wird der Ablauf des leistungsmotivierten Handelns nach Heckhausen dargestellt. Ausgehend von einer Leistungssituation, welche an einem Gütemaßstab angelehnt ist, folgt die prospektive Bewertung des Sportlers. In dieser Phase bewertet der Sportler die bevorstehende Handlung und sucht Begründungen für möglichen Erfolg/Misserfolg. Dieser Teilprozess wird als Kausalattribution beschrieben. Darauf folgt die emotionale Reaktion (Hoffnung auf Erfolg oder Furcht vor Misserfolg). Anschließend wird die eigentliche (sportliche) Handlung ausgeführt. Nach der Handlung analysiert der Sportler in der retrospektiven Bewertung die absolvierte Handlung. Der Sportler setzt sich mit dem Ergebnis (Erfolg oder kein Erfolg) und den Begründungen für das Ergebnis auseinander. Es erfolgt also erneut eine Kausalattribution. In der prospektiven wie auch der retrospektiven Phase wird deutlich, ob der Sportler (eher) erfolgsmotiviert oder (eher) misserfolgsmotiviert ist. Nach der retrospektiven Bewertung schliebt sich die emotionale Reaktion an, nämlich eine Befriedigung oder eine Nicht-Befriedigung nach dem Ergebnis der Handlung. Schlussendlich kann nun eine Affektbilanz gezogen werden. Erfolgsmotivierte Personen weisen grundsätzlich eine positive Affektbilanz auf, wodurch in ihrer Motivation weiter bestärkt werden. Misserfolgsmotivierte Menschen erfahren durch die negative Selbsteinschätzung eher eine verminderung der Motivation. Die Affektbilanz kann sich also positiv wie auch negativ sowohl auf das Leistungsmotiv als auch auf die Bewertung der Umweltbedingungen auswirken. Grundschema zum Ablauf eines Motivationsprozesses Situative Umwelt- bedingung Leistungs- motiv Abwägen und Planen Prospektive Bewertung der Handlungs- folgen. Gütemaßstäbe, prospektive Kausal- attribution, Erfolgswahr- scheinlichkeit Emotionale. Reaktion Hoffnung auf Erfolg, Furcht vor Misserfolg Handeln Handlung Bewerten des Ergebnisses Reflexive Selbst- bewertung Vergleich mit Zielsetzung, retrospektive Kausal- attribution Emotionale Reaktion BF, NBF Motive im Sport Motive im Sport Definition Motive sind aus dem Verhalten und den sprachlichen Äußerungen erschlossene Bereitschaften, sich in situationsüberdauernder (genereller), zeitlich überdauernder (zeitstabiler) und persönlichkeitsspezifischer (individueller) Weise in einer gegebenen Situation so und nicht anders zielgerichtet zu verhalten (Gabler, 2004). →Beweggründe etwas zu tun Klassifizierung von Motiven im Sport (Gabler) Bezogen auf das Sporttreiben selbst Bezogen auf das Ergebnis des Sportreibens Bezogen auf das Sporttreiben als Mittel für weitere Zwecke Ichbezogen -Bewegung Freude an der Bewegungsform -Ästhetische Erfahrungen - Bewegungsempfinden - Körperliche Herausforderung -Spiel - Risiko, Abenteuer, Spannung - Leistung als Selbstbestätigung → Erfolg - Gesundheit, Fitness ·Aussehen Entspannung, Ausgleich Materielle Gewinne Natur Im sozialen Kontext - Soziale Interaktion - Leistung als Präsentation - Leistung als Fremdbestätigung → Soziale Anerkennung -Leistung als Prestige/ Macht - Kontakt, Anschluss. - Kameradschaft -Sozialer Aufstieg - Aggressionen ausleben/abbauen In Anlehnung an Gabler sind Motive allgemein betrachtet Bereitschaften, sich in situationsüberdauernder, zeitlich überdauernder und persönlichkeitsspezifischer Weise in einer gegebenen Situation so und nicht anders zielgerichtet zu verhalten (Gabler, 2004). Motíve können aus dem Verhalten, sowie sprachlichen Äußerungen erschlossen werden. Entscheidend ist dabei, dass jeder Mensch aus anderen Motiven zum Sporttreiben angetrieben wird. Gabler unterscheidet dabei eine Vielzahl von Motiven und nimmt eine klassifizierung dieser vor. Demnach können diese in in ichbezogene Motive und Motive im sozialen Kontext unterteilt werden. Hierdurch kann beschrieben werden, ob sich das Motiv auf die eigene Person bezieht, oder ob es dabei auch andere Personen einschliebt. Gabler nimmt darüber hinaus noch eine weitere Klassifizierung vor, welche die Motive dahingehend kategorisiert, inwieweit sie sich auf das Sporttreiben selbst, auf das Ergebnis des Sporttreibens oder auf das Sporttreiben als Mittel für weitere Zwecke beziehen. Motive, die sich auf das Sporttreiben selbst beziehen und zudem ichbezogen sind, können z. B. die Freude an der Bewegung sein (siehe S. 230-233 -> viele Beispiele). Bei Motiven, die auf das Sporttreiben selbst im sozialen Kontext stehen, steht beispielsweise das Sporttreiben mit Anderen im Vordergrund. Motive, die sich auf das Ergebnis des Sporttreibens beziehen und ichbezogen sind, dienen z.B. der Selbstbestätigung. unter dieser Kategorie im sozialen Kontext, fasst Gabler Motive zusammen, welche sich auf Fremdbestätigung und Anerkennung beziehen. versteht man Sport als Mittel für weitere Zwecke, so steht im ichbezogenen Motiv beispielsweise die eigene Gesundheit und das Aussehen. Im sozialen Kontext liegt das Augenmerk auf der Geselligkeit und dem Kontakt zu anderen Menschen.

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Muskelaufabau · Muskelkontraktion. - Filamentgleittheorie Kontraktionsformen Isometrisch, konzentrisch, exzentrisch - Auswirkungen Krafttraining Intermuskuläre Koordination; Intramuskuläre Koordination; Hypertrophie Definition Kraft - Das Gegenspielerprinzip - Kraftarten Maximalkraft; Schnellkraft; Reaktivkraft; Kraftausdauer - Methoden des Krafttrainings verbesserung der Maximalkraft durch Muskelaufbautraining; verbesserung der Maximalkraft durch IK- Training. 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Durch Training kann man die individuelle Leistungsfähigkeit gesteigert, erweitert und wiedergewonnen werden, außerdem kann ein altersbedingter Leistungsabfall verlangsamt und hinausgeschoben werden. Wettkampf: unter ,,Wettkampf" versteht man die untersuchung sportspezifischer Strukturen der Wettkämpfe. Zudem auch die umsetzung der Leistung im Wettkampf und das Verhalten dabei. Leistung: Psyche volition, Emotion, Motivation etc. I Taktik Sensomotorische Fähigkeiten und taktische Fähigkeiten Sachlich: Ranglisten, Punkte etc. Sozial: Familie, Freunde, andere Menschen (Komponentenmodell) Technik Koordinative Fähigkeiten; Bewegungsfertigkeiten Individuell: Auf die Person selber bezogen; ihre Ziele, Leistungen etc. Schnelligkeit Kraft Beweglichkeit Bezüge zueinander fehlen Größenbezüge fehlen Leistungsvollzug fehlt Sportliche Leistung Kondition Koordination Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit Bewegungsnormative (= energetisch). (=informell, zentrales Nervensystem) Ausdauer ← => bezieht ich auf Teilbereiche sportlicher Leistung + objektive Beschreibung sinnvoll Konditionelle vs. Koordinative Fähigkeiten Komponentenmodell: Rahmenbedingungen Talent, Gesundheit, Konstitution Äubere Bedingungen Wettkampf, Material, Familie, Beruf, Trainer, Trainigsumgebung Wie wird Ausdauer definiert? Ausdauer beschreibt die Widerstandsfähigkeit des organismuses gegen die geistige und körperliche Ermüdung und die schnelle Regenerationsfähigkeit nach der Belastung. was ist die Grundlagenausdauer? sie wird auch als allgemeine Ausdauer bezeichnet und ist eine sportunabhängige Ausdauer. Bei sportlichen Belastungen beansprucht 1/7 bis 1/6 der gesamten Muskulatur. Teilthema Ausdauer Aerobe Ausdauer: Die gewonnene Energie reicht aus um den Sauerstoffbedarf der Verbrennungsprozesse in den Muskeln zu decken. Kurzzeitausdauer/KZA: Belastungen von 45 Sekunden bis 2 Minuten Anaerobe Ausdauer: Die vom Körper durch Atmung zugefügte sauerstoffmenge reicht nicht aus. Der Körper muss auf eine andere Form der Energiebereitstellung, ohne Sauerstoffzufuhr zurückgreifen. Mittelzeitausdauer/MZA: Belastungen von 2 bis 10 Minuten Langzeitausdauer / LZA: Belastungen von 10 Minuten bis mehreren Stunden Formen der Ausdauer Lokale Ausdauer: Hierbei ist weniger als 1/6 der Muskulatur in gebrauch Globale Ausdauer: Hierbei werden mehr als 1/6 der Muskulatur mit einbezogen. Schnelligkeitsausdauer/SA: Hierunter versteht man die wettkampfspezifische Ausdauerfähigkeit bei fast maximaler oder maximaler Geschwindigkeit. Statische Ausdauer: Haltende" Kraftausdauer Bsp. Unterarmstütze Kraftausdauer / KA: Kraftausdauer beschreibt die Ermüdungsfähigkeit des organismuses bei lang andauernden oder sich wiederholenden Kraftleistungen. Dynamische Ausdauer: „überwindende und bremsende Arbeitsweise eines Muskels" Kraftausdauer. Bsp. Liegestütze Teilthema - aerob -> mit Sauerstoff-> niedrige Belastung - anaerob -> ohne Sauerstoff-> hohe Belastung Energiebereitstellung Aerob vs. Anaerob: -Je höher die Intensität, desto weniger Sauerstoff hat man -Je niedriger die Intensität, desto mehr Sauerstoff hat man - Der Sauerstoff kann weitgehend gedeckt werden bei der aeroben Energiegewinnung. Bsp. Wenn man nach der sportlichen Belastung in der Lage ist sich zu unterhalten Sauerstoffdefizit: Die extra aufgenommene Sauertoffmenge, welche mehr entspricht als des Ruhebedarfs Sauerstoffschuld: Energiebereitstellungsprozesse Abatmung der extra aufgenommenen Sauerstoffmenge Anaerob - alaktazid: Ohne Sauerstoff, ohne Laktazid, schnell abrufbar, geringe Ausbeute Anaerob- laktazid: Ohne Sauerstoff mit Laktazid, schnelle abrufbar, geringe Ausbeute -> Zucker wird nicht vollständig zerteilt, Glukose wird gespalten Energie- bereitstel- lung Zeitaus- dauer Musk- ulatur Misch- formen (konditionelle Einflussfaktor en) Belastu ngsfor men (Muskulär) ATP = ADP +P; + Energie L1. chemische Reaktion,Spaltung von ATP" KP + ADP = Kreation + ATP 2. chemische Reaktion,, Resynthese von ATP" - Dauert bis zu 8 Sekunden an Glykogen 3 ATP + Milchsäure L3. chemische Reaktion,Anaerobe Glykose" Dauert bis zu 2 Minuten an Aerob-glykalitisch: Zucker wird zerteilt, um Energie zubekommen -> ATP viel Energie, Vorgänge brauchen länger Aerob-lypolitisch: Lipide werden zerteilt um Energie zubekommen; greift erst ein, wenn Kohlenhydrate aufgebraucht werden/sind; hält länger, große Ausbeute/ mehr Energie Phosphat Kohlenhydrate ↓ Fette Resynthese = Wiederherstellung Herz: vergrößertes Herz → Höheres Gewicht Herzminutenvolumen erhöht sich Mehr Blut wird transportiert Herzfrequenz (HF) nimmt in Ruhe ab Myoglobin (roter Muskelfarbstoff"): Muskelprotein, das O, reversibel bindet, Biologische Anpassungserscheinungen Wie wirkt sich Ausdauertraining auf den Körper aus? Muskeln: Mehr Mitochondrien Mehr Energie Mehr Myoglobin → Muskeln mehr O₂ Weniger O₂ Defizit Leistungsfähigkeit → Enzyme steigt Glykogen Glykogenspeicher wird erweitert Glykogenbestände & Gesamtmuskulatur wird doppelt so hoch Ausdauer Slow - twitch - Fasern (rot) höhere Bindungskraft zum O Kraft Fast - twitch - Fasern (weiß) 6-fach höhere O₂-Bindung als Hämoglobin O₂ Speicher in Muskeln Blut: Lunge: gröberes Lungenvolumen → mehr O₂ niedrige Atemfrequenz in Ruhe beruhigende Wirkung auf das Nervensystem (NS) erhöhte vitalkapazität 1 Glykose +60 +31 ADP + 31 P O Hämoglobin: roter Blutfarbstoff in den roten Blutkörperchen O₂ Transport im Blut +31 ATP L 4. chemische Reaktion,Aaerobe Glykose" L Dauert bis zu 90 Minuten an 1 Mol FFS 130 Mol ATP L5. chemische Reaktion,Aerobe Lypolyse" -Dauert mehrere Stunden an Atemfrequenz FAAL 100% 6 00 Tot volumm Blutgefäbnetz erweitert sich → Kapillaren bilden sich mehr rote Blutkörperchen Stabilisierung des Blutdrucks Zunahme Hämoglobin → mehr Energie viskosität des Blutes nimmt ab. leichtere Pumparbeit + 6 H Vitalkapazitāt Bewegungslehre Bewegungslehre - Lernzettel Koordination: Koordination ist das Zusammenwirken vom zentralen Nervensystem (ZNS) und der Skelettmuskulatur. Infos werden über afferente Nervenfasern übertragen Interpersonal (Inter = zwischen): - Zwischen mehreren Personen Reglung ZNS sinnesorgane/ Muskeln - Bewegungen voneinander abhängig - Sportpartner müssen ihre Bewegungen einander anpassen steuerung Intrapersonal (Intra = innerhalb) - Konflikt in der Person ·aufeinander abgestimmte Bewegungsverhalten unterschiedlicher Körperteile - Orientierung über Wahrnehmung - Hand - Augen - Koordination Infos werden über efferente Nervenfasern übertragen Motorik: Die Motorik beschreibt die Gesamtheit der aktiven, vom Gehirn aus gesteuerten, koordinierten Bewegungen des menschlichen Körpers Grobmotorik: Grobmotorik umfasst die Bewegungsaktionen des Körpers, welche der Gesamtbewegung dienen, z.B. Laufen, Springen, Hüpfen verschieden große Muskelgruppen kommen zum Einsatz Feinmotorik: Feinmotorik umfasst die Bewegungsabläufe der Hand - Fingerkoordination (als auch Fub-, Zehen-, Gesichts-, Augen- und Mundmotorik) Technik - beschreibt eine Sammlung aller technischer Fähigkeiten, die für die jeweilige Sportart benötigt wird - sie ist eine erprobte, zweckmäßige und effektive Bewegungsfolgen zur Lösung einer definierten Aufgabe in Sportsituationen Koordinative Fähigkeiten nach Hirtz (Kínästhetische) Differenzierungsfähigkeit: - hohe Feinabstimmung einzelner Bewegungsphasen und Teilkörperbewegungen L ergibt eine große Bewegungsgenauigkeit und Bewegungsökonomie Muskeln, Bänder und Sehnen liefern kinästhetische Informationen Ballgefühl (Räumliche) Orientierungsfähigkeit: - eine zielangepasste Veränderung der räumlichen (und zeitlichen) Lage und Bewegung des Körpers zu bestimmen - Vielfalt der Positionen anpassen und orientieren L Das Freistellen im Spiel; sich bei Körperrotationen orientieren Reaktionsfähigkeit: schnelle Reaktion auf signale jeglicher Art und schnelle zweckmäßige motorische Aktionen auszuführen Lauf ein signal starten; auf unvorhergesehene Situationen geschickt reagieren Bälle als Torwart abwehren Rhytmetisierungsfähigkeit: - vorgegebenen Rythmus erfassen und diesen motorisch umsetzen, sowie Bewegungsabläufe rhythmisch zu gestalten und den Rhythmus beizubehalten nach Muskeln bewegen, Anlauf rhythmisch gestalten, Langlaugski oder Rollerblaids Gleichgewichtsfähigkeit: - den gesamten Körper im Gleichgewicht (szustand) zuhalten und diesen Zustand auch nach Körperverlagerungen beizubehalten und/oder wiederherzustellen Schwebebalken balancieren; im Handstand stehen; nach einer Rolle vorwärts den Stand halten Kopplungsfähigkeit (Blume) -Teilkörperbewegungen bezüglich eines Hauptzieles / Handlungszieles aufeinander abstimmen (räumlich, zeitlich, dynamisch) Hochsprung umstellungsfähigkeit (Blume): - während der Handlung, das Handlungsprogramm (sprich die Handlung) der veränderten umweltbedingungen anpassen - Koorperationen mit/ in der Mannschaft; Anpassung an den Gegner Das EVA-Prinzip Alle Vorgänge im zentralen Nervensystem erfolgen auf der Basis der Informationsverarbeitung nach dem EVA - Prinzip →E →A →V sinneszellen ingabe erarbeitung im ZNS usgabe Muskel Analysator afferente Nervenbahnen Gehirn efferente Nervenbahnen Muskeln = Ausführung KAR-Modell nach Neumeier Koordinations - Anforderungs-Regler-Modell - Koordinative Anforderungen on Bewegungsaufgaben können einerseits durch Anforderungen an die Informationsanforderungen und andererseits durch bestimmte Druckbedingungen bestimmt und gekennzeichnet wird. - Das KAR-Modell gibt für jede Bewegungsaufgabe die Ausprägung der Informationsanforderungen und Druckbedingungen an. Eine praktische Relevanz des KAR-Strukturmodells liegt in der Möglichkeit zahlreiche Koordinationsübungen zu entwicklen, indem sicher beherrschte Bewegungsabläufe durch veränderung der Druckbedingungen und Informationsanforderungen variiert und erschwert werden unterschiedliche Bewegungsaufgaben unterschiedliche Koordinative Anforderungen Druckbedingungen: - ergeben sich aus der Zielstellung der Bewegungsaufgabe und der zur Bewältigung der jeweiligen Bewegungsaufgabe und der benötigten Bewegungen in verbindung mit den äuberen und inneren Ausführungsbedingungen Präzissionsdruck: - Koordinative Aufgabenstellungen, bei denen es auf höchstmögliche Genauigkeit ankommt Den Ball auf eine Matte werfen/ in eine Kiste Zeitdruck: - Koordinative Anforderungen bei denen es auf eine Zeitminimierung bzw. Geschwindigkeitsmaximierung ankommt in 10 Minuten so viele Punkte wie möglich machen Komplexitätsdruck: - Koordinative Anforderungen bei denen es auf eine genaue und schnelle Bewältigung vieler hintereinander stattfindender oder gleichzeitig stattfindender Anforderungen ankommt Man muss einen Ball fangen und gleichzeitig ein Bein / Fub anheben Informationsanforderungen: situationsdruck: -Anforderungen der Komplexität und variabilität der jeweiligen Situation und umgebung (viele Gegen-/Mitspieler, Bälle, Ziele, Regeln komplex werden) Ball in der Luft oder sitzend fangen Belastungsdruck: - Koordinative Anforderungen bei denen es auf die genaue und schnelle Bewältiguuung von Anforderungen unter psychischen und physischen Belastungsbedingungen Stress / Angst während eines intensiven Parkours, zwischendurch einen Ball fangen an einem Wettbewerb teilnehmen/11-Meter-Schieben -Anforderungen hinsichtlich der Informationsverarbeitung aus verschiedenen Sinnesorganen (Analysatoren), einschließlich der integrativen Sinnesleistung zur Bewältigung von Gleichgewichtsaufgaben -Dieser Teil ist durch die 5 Analysatoren mit der jeweiligen Bewegungsaufgabe verbunden und beschreibt dies Anforderungen ihrer Informationsverarbeitung aus den unterschiedlichen Sinnesorganen Dieser Teil ist afferent; über die sinne aufgenommen vorher Analysatoren: sind dafür da, verschiedene informationen aufzunehmen und diese ans Gehirn weiterzuleiten Optischer Analysator: - Reize werden über das Auge aufgenommen - Auskunft über Eigen- und Fremdbewegungen, als auch die eigene Position und die der anderen im Raum Z.B. die Annahme bewegter Bälle Ermüdung Akustischer Analysator (Innenohr): - verarbeitet akustische signale über den Bewegungsvollzug, der Bewegungsauswirkung oder umweltgeräusche (Netzrollers, aufspringende Bälle) -verbale und rhythmitisierende unterstützung (klatschen) wird aufgenommen Akustische Information zur Einschätzung des erwartenden Balles Taktiler Analysator: - Informationen erlangt man über Rezeptoren in der Haut Form und Oberfläche berührter Gegenstände / Widerstände aus Luft und Wasser Wahrnehmung des Balles beim Prellen (Rotation, Position und Geschwindigkeit) Kínästhetischer Analysator: -bewegungsempfindend -> Rezeptoren in Muskelspindeln, Sehnen und Gelenken - Auskunft über Änderung von Länge, Spannungs- und Gelenkverländerung LTemposünder beim Handball; Hechtbaggern; Angriff (Beine) vestibulärer Anaysator: - Bogengänge im Ohr nehmen die Informationen auf - Orientierung im Raum und Sicherung der Haltung und des Gleichgewichts LAngriffsschlag (volleyball), Landung nach dem Springen -> Auskunft über Position und Orientierung des eigenen Körpers -> Gleichgewicht Zielsetzung des KAR - Modells: Grundfertigkeiten trainieren und intensivieren Life - Kinetik: Gehirnjogging mit Bewegung, welches durch ungewöhnliche und nicht automatisierte übungen zu einer Vernetzung von Gehirnstrukturen (beide Gehrinhälften) führt. linke Gehirnhälfte -> rechte Körperseite; rechte Gehirnhälfte -> linke Körperseite = beide sind mit dem „Corpus Callosum" (dickere Nervenfasern) verbunden; beide Gehirnhälften fungieren überkreuz. Ziele: - Vernetzungen innerhalb des Gehirns verbessern - Informationsverarbeitung und wahrnehmung beschleunigen und verbessern - Handlungsschnelligkeit erhöhen - Erholungsreajtion und Widerstandskraft verbessern Biomechanik Lernzettel - Biomechanik Funktionsphasenmodell nach Göhner: Das Funktionsphasenmodell nach Göhner ist eine weiterentwicklung des Phasenmodells nach Meinel und Schnabel. → Göhner stellt die Funktionalität der (Teil-) Bewegungen weiter in den Vordergrund/ Fokus L Erst werden sichtbare Aktionen und Aktionsmodalitäten beschrieben und anschließend mit einer Funktion verbunden Für jeden Bewegungsabschnitt wird in chronologischer Reihenfolge ein entsprechendes Ziel erläutert => Funktionsphasen Bei den Funktionsphasen unterscheidet man zwischen Hauptfunktions- und Hilfsfunktionsphase, welche man nochmal in drei verschiedene aufteilen kann: Vorberitende Hilfsfunktionsphase: Diese Phase beschreibt das einnehmen spezieller Körperhaltungen und Körperpositionen im Raum, als auch ein herbeiführen bestimmter Bewegungszustände, aus denen weitere Aktionen hervorgehen können. sie bereitet den Sportler auf die Bewegungsausführung vor unterstützende Hilfsfunktionsphase: Diese Phase beinhaltet bestimmte Körperaktionen, welche andere Bewegungsaktionen unterstützen und dient meist zur Einführu in einen Gleichgewichtszustand. Zudem steht die Phase nie alleine, sondern immer in enger verbindung mit der vorbereitenden Hilfsfunktionsphase. Hauptfunktionsphase: Diese ist auf das erreichen des Bewegungsziels ausgerichtet, aber nicht auf andere Funktionen. überleitende Hilfsfunktionsphase: Hier wird der in der Hauptfunktionsphase erreichte Bewegungsablauf entweder in einen stabilen Gleichgewichtszustand oder in eine unmittelbar anschließende Ausführung einer folgende Bewegungsfertigkeit geführt. Funktional abhängig/ Funktional unabhängig: Die Hauptfunktionsphase ist funktional unabhängig, da die Bewegungen alleine stehen können. Die Hilfsfunktionsphasen sind funktional abhängig, da die Bewegungen nicht alleine stehen können und alleine keinen Sinn ergeben. Ordnungsstufen (der Phasen): Ordnung 1 - am wichtigsten und relevantesten für die Hauptfunktionsphase Mit zunehmender und steigender Zahl sinkt die wichtigkeit für die Hauptfunktionsphase unterschied zwischen Hauptfunktionsphase und den Hilfsfunktionsphasen: Der wesentliche unterschied zwischen Hauptfunktions- und Hilfsfunktionsphasen liegt darin, dass sich die Hauptfunktionsphase ausschließlich mit dem erreichen des Bewegungszieles befasst und sich die Hilfsfunktionsphasen mit dem gesamten Bewegungsablauf beschäftigen Mögliche Beschreibung des Funktionsphasenmodells: um Bewegungen zu analysieren gibt es in der Biomechanik verschiedene Modelle, wie beispielsweise das Funktionsphasenmodell nach Göhner, welches eine weiterentwicklung des Phasenmodells nach Meinel und Schnabel ist. Göhner hat die Funktionalität der Bewegungen in den Fokus der Analyse gestellt. Zuerst werden sichtbare Aktionen und Aktionsmodalitäten beschrieben und anschließend mit einer bestimmten Funktion verbunden, es wird also für jeden Bewegungsabschnitt in chronologischer Reihenfolge ein entsprechende Ziel erläutert, aus dieser Aktion entstehen die sogenannten Funktionsphasen. Im Gegensatz zur Phasenanalyse nach Meinel ist die Anzahl. Der Phasen bei der Funktionsanalyse nach Göhner nicht vorgeschrieben. Wie der Name ,,Funktionsanalyse" schon verrät, richtet sich das Augenmerkmal, dabei noch stärker auf die Funktion der einzelnen Teilbewegungen. Göhner unterscheidet dabei zwischen Hauptfunktionsphase, in der die Bewegungsaufgabe wesentlich gelöst und bewältigt wird, und den Hilfsfunktionsphasen, die der Hauptfunktionsphase zuarbeiten und diese (sicher) vorbereiten. Die Hilfsfunktionsphasen kann man nochmal in drei verschiedene (Funktions-) Phasen aufteilen; die vorbeiredende Hillfsfunktionsphase, die unterstützende Hilfsfunktionsphas und die überleitende Hilfsfunktionsphase. Die vorbereitende Hilfsfunktionsphase beschreibt das einnehmen von bestimmten Körperpositionen, welche die nächste Aktion/ Bewegung vorbereiten. Sie steht meist am Anfang einer Bewegung und kann aus mehreren Ordnungen bestehen, wobei Ordnung 1 die meiste Relevanz besitzt und essenzieller für die Hauptfunktionsphase ist als die darauffolgenden Ordnungen. Hier herrscht sozusagen eine Art Hierarchie unter den jeweiligen Ordnungen. Die unterstützende Hilfsfunktionphase beinhaltet Körperaktionen, welche andere Bewegungsaktionen unterstützt und führt meist in einen Gleichgewichtszustand ein. Zudem steht diese Phase niemals allein, sondern immer in enger verbindung mit der vorbereitenden Hilfsfunktionsphase. Diese Hilfsfunktionsphase hat eine unterstützende Auswirkung auf die Hauptfunktionsphase. Die dritte und somit letzte Hilfsfunktionsphase ist die überleitende, welche die Aufgabe hat den Bewegungsablauf der Hauptfunktionsphase (entweder) in einen stabilen Gleichgewichtszustand oder in eine anschließende Bewegung überzuleiten. Biomechanische Prinzipien - Hochmuth: Prinzip des optimalen Beschleunigungsweges: Ein möglichst grober impuls wird erreicht, wenn die Kraft lange, allerdings nicht zulange, einwirkt. Der Beschleunigungsweg soll von der Länge möglichst optimal gestaltet werden. → wie gestalte ich den Beschleunigungsweg in Hinsicht auf die länge? → Der Beschleunigungsweg muss nicht zwingend gradlinig sein, sondern kann auch gekrümmt verlaufen → Typische Beispiele: Anlauf z. B. bei Absprüngen, Aneitbewegungen (Kugelstoben), Drehbewegungen (Diskurswurf), Hochsprung ↓ Maximale Endgeschwindigkeit Je größer, desto besser Prinzip der optimalen Tendenz im Bewegungsverlauf: Je nachdem, ob eine maximale Endgeschwindigkeit oder eine maximale Beschleunigung wichtig ist, sollte entweder zunächst langsam, dann schnell oder sofort maximal beschleunigt werden. hat Auswirkungen auf: → Wie gestalte ich den Beschleunigungsweg in Hinsicht auf die Zeit? → Typische Beispiele: Kugelstoben vs. Fechten, 100-Meter-Sprint vs. Anlauf beim Hochsprung - Maximale Beschleunigung Je schneller die Endgeschwindigkeit erreicht wird, desto besser =>Diese beiden Prinzipien hängen immer zusammen!! Prinzip der Anfangskraft: Ein möglichst grober impuls wird erreicht, indem der eigentlichen Beschleunigung eine Ausholbewegung vorausgeht- → Bewegungen mit Ausholbewegungen = erst in die entgegengesetzt Richtung gehen (Arm- und Beinausholungen -. KEIN Anlauf!! → Typische Beispiele: Sprungwurf im Basketball, vorhand Tennisschlag, Vollspannschuss → Typische Beispiele: Speerwurf, Kugelstoben, Weitsprung, Hochsprung Koordin on von Einzelimpulsen: Ein möglichst grober impuls wird erreicht, wenn alle Teilímpulse zeitlich und räumlich optimal aufeinander abgestimmt sind. ↓sollte man immer zusammen erklären: Prinzip der Impulserhaltung: Der Impuls eines Körpers ändert sich nur, wenn Kräfte von außen wirken. Das Abstoppen von Teilkörpern eines Systems führt zur Impulsübertragung. →> Der Impuls, welcher durch (eine) Teilbewegungen eingeleitet wird und bei flüssiger Bewegungsausführung erhalten bleibt. Typische Beispiele: salto, Ganzkörperbewegungen Hauptsächlich bei Rotationen und Wurfbewegungen → Die Impulserhaltung resultiert aus der Koordination von Einzelimpulsen Prinzip der Gegenwirkung: Bewegungen einzelner Körperteile haben die Bewegungen anderer zur Folge. →>> Typische Beispiele: Joggen, Weitsprung, Schersprung; Hürdenüberwindung Z.B. das hinterherziehen der Beine beim Hürdenlauf und/oder jeder neue Schritt- neuer Impuls, welcher aus Kraft und Energie hervorgeht => was ist am wichtigsten für die Bewegungsaufgabe? => Welche Bewegung ist am wichtigsten? Beschreibung der biomechanischen Prinzipien: In der Biomechanik beschäftigt man sich unteranderem mit den sechs biomechanischen Prinzipien nach dem Biomechaniker Gerhard Hochmuth. Nun stellt sich selbstverständlich direkt am Anfang die Frage, was überhaupt diese sogenannten biomechanischen Prinzipien sind und welche Ziele diese verfolgen. Die biomechanischen Prinzipien fassen sozusagen die beobachtbaren Regelmäßigkeiten im Bewegungsverhalten eines Menschens zusammen. Sie dienen viel mehr dazu, die grundliegenden Bewegungsverhalten, welche sich als vorteilhaft erwiesen haben, zu beschreiben. wie eben schon einmal kurz angeschnitten, hat der Biomechaniker Gerhard Hochmuth in diesem Zuge sechs dieser biomechanischen Prinzipien aufgestellt und beschrieben; das Prinzip der Anfangskraft, das Prinzip der optimalen Tendenz im Beschleunigungsverlauf, das Prinzip der optimalen Beschleunigung, (das Prinzip der zeitlichen und räumlichen Koordination von Teilímpulsen/) das Prinzip der Koordination von Einzelimpulsen, das Prinzip der Gegenwirkung und das der Impulserhaltung. Jedem dieser Prinzipien schreibt man eine gewisse Wichtigkeit zu. Begriffe: Translation: → Fortbewegung → Von (intern) Translation spricht man, wenn bei einer Bewegung alle Punkte des Körpers parallel zueinander verlaufen. Die Bewegungsbahnen können einen gekrümmten Verlauf ebenso aufweisen. Rotation: → Drehbewegungen → Der Begriff,Rotation" beschreibt eine Drehachse, welche innerhalb als auch außerhalb des Körpers liegen kann, welche ihre Lage während der Bewegung nicht verändert. Gesundheit Gesundheit als mehrdimensionaler Zustand nach Becker: Der Gesundheitspsychologe Becker beschreibt Gesundheit als mehrdimensionaler Zustand über körperliche und physische Indikatoren. Auf der Basis der Indikatoren ist der Mensch nicht entweder krank oder Gesund, sondern kann sich auf physischer und psychischer Ebene zwischen den beiden Polen „zurzeit krank“ und „zurzeit gesund“ einstufen lassen. Indikatoren= Lernzettel - Gesundheit Begriffe der Gesundheit: muss. - das subjektive physische und psychische Wohl- und Missbefinden -physische und psychische Leistungsfähigkeit -physiologische und biomechanische Parameter (z.B. Blutdruck, Blutzucker, Cortisol) - Verhaltensmerkmale (z.B. Essen, Schlafen, soziales Rollenverhalten) - Anatomie und Aussehen (z.B. Körperbau, Körpergewicht, Hautfarbe) Gesundheit als dynamischer Zustand nach Richter und Hurrelmann: Die beiden Soziologen Hurrelmann und richter sehen den Begriff der Gesundheit als einen Gleichgewichtszustand zwischen Anforderungen und Bewältigungskompetenzen (Ressourcen) an, welcher immer und in jeder Lebenslage hinterfragt werden Beispiel: Gesundheit als dynamischer zustand wird durch Alltagsanforderungen (Arbeit, Schule, Sport, Familie) und durch sich ändernde Ressourcen (z. B. Fitness, Einkommen, Selbstkonzept) ständig aus dem Gleichgewicht gebracht und muss daher immer wieder neu stabilisiert werden. Merke: Der Begriff der Gesundheit wird in den aktuellen Forschungen mehrperspektivisch und dynamisch unter Einbeziehung einer seelischen (psychischen), sozialen und körperlichen (physischen) Gesundheit betrachtet. Enges Gesundheitsverständnis: Das enge Gesundheitsverständnis beschreibt lediglich das Freisein von Krankheiten. Weites Gesundheitsverständnis: Das weite Gesundheitsverständnis umfasst einen ganzheitlichen zustand des umfassenden körperlichen, sozialen und geistigen Wohlbefindens. Gesundheitsmodelle Jetzt im folgenden werden zwei verschiedene Modelle von Gesundheit vorgestellt, das Risikofaktorenmodell, welches der medizinischen und das salutogenesemodell, welches die sozialwissenschaftlichen Gesundheitsdefinition angehört. Risikofaktorenmodell nach Franke: Das Risikofaktorenmodell betrachtet Gesundheit aus der Perspektive eines kranken Menschens und konzentriert sich dabei auf physische und psychische Risikofaktoren, welche mit Krankheit im Zusammenhang stehen, als auch Schutzfaktoren, welche Krankheiten vermindern sollen. Dieses Modell geht also davon aus, dass es einen spezifischen Zusammenhand zwischen dem vorhandensein gewisser Risikofaktoren und der Entwicklung von Krankheiten besteht. (Gesundheit endet dort wo Krankheit beginnt - Enges Gesundheitsverständnis). Risikofaktoren sind Faktoren, welche statistisch mit bestimmten Erkrankungen in Zusammenhang stehen. Sie erhöhen das Risiko, von einer Erkrankung betroffen zu werden, stehen aber nicht (unbedingt) in einem Kausalzusammenhang. Beispiel: Rauchen kann zu Lungenkrebs führen, aber es besteht dennoch nicht immer in einem direkten Zusammenhang. Risikofaktoren in drei Gruppen nach Graf -konstitutionelle Risikofaktoren = unveränderbar (z.B. Alter und Geschlecht) - externe Risikofaktoren = ergeben sich aus Lebensbedingungen (z. B. Fehlernährung, Rauchen) - interne Risikofaktoren = Zustände, welche schon innere Erkrankungen darstellen (z.B. Bluthochdruck, Diabetes; Herz-Kreislauf- Probleme) Externe Risikofaktoren: Interne Risikofaktoren: -Bewegungsmangel -Adipositas Rauchen Bluthochdruck (Hypertonie) · Diabetes Schutzfaktoren vermindern die Gefahr einer Erkrankung. Salutogenesemodell nach Antonovsky: Fettstoffwechselprobleme Herz-Kreislauf-Probleme Das Salutogenesemodell nach Antonovsky beinhaltet einen Perspektivenwechsel von der Krankheits- zur Gesundheitsdynamik, es betrachtet demnach Prozesse und Faktoren die zur Gesundheit beitragen. Wichtige Bestandteile des Modells sind zum einen, die Heterostase, welche bedeutet, dass Krankheit als eine normale Erscheinung des Lebens angesehen wird und eben nicht als Abweichung von der Normalität. Zum anderen Stressoren, welche sich entweder positiv oder auch negativ auf den Menschen und seinen Körper auswirken können. Dies ist aber abhängig von der Verarbeitung, durch Widerstandsressourcen, welche sich mit der Frage, was bringe ich persönlich mit, beschäftigen, körperlich, as auch vom Elternhaus, finanziell und persönlich individuell. und durch das Kohärenzgefühl, welches das vertrauen in sich und die Welt beschreibt. Es setzt sich aus der verstehbarkeit, wird das Problem vertsanden?, der Handhabbarkeit, wie gehe ich mit dem Problem um, was mache ich mit dem Problem? und der Bedeutsamkeit/ sinnhaftigkeit, welche das Problem als Herausforderung, nicht als Last ansieht, sprich dass man den Sinn hinter der Lösung des Problemes sieht. Ein weiterer wichtiger Bestandteil, ist das HEDE- Kontinuum (Health - Disease - Kontinuum/ Gesundheits- Krankheits- Kontinuum), welches die Gegensätzlichkeit von Krankheit und Gesundheit aufhebt und Gesundheit als dynamischen Zustand. Zusammenfassung: Das Salutogenesemodell betrachtet Krankheit als normale Erscheinung des Lebens und nicht als Abweichung von der Normalität (Heterostatse). Ein ausgeprägtes Kohärenzgefühl führt zusammen mit den Widerstandsressourcen zu einer positiven verarbeitung von Stressoren und damit zur Reduzierung des Spannungszustandes. Es hebt die Betrachtung von Gesundheit und Krankheit auf und veranschaulicht sie stattdessen mit einem Gesundheits- Krankheits-Kontinuum (HEDE). Abbildung: Widerstandsressourcen völlig gesund - Stressoren (- Spannungszustand | | | HEDE Kritik am salutogenesemodell: Keine fundierten Aussagen über ein guten Gesundheitszustand Zusammenhang psychischer und physischer Gesundheit, weit ausgeklammert vernachlässigt Faktoren, die als positive Ressourcen direkt auf die Gesundheit wirken Kritik am Risikofaktorenmodell: Kontinuum Regeln nach Digel (1982): Regeln beruhen auf menschlichen Konventionen und legen zudem fest was erlaubt ist und was nicht. Im sportlichen Wettkampf werden Regeln meist unbewusst befolgt. Außerdem sind Regeln veränderbar. Bei kollektiven verstößen gegen das gerade bestehende Regelwerk, kann es zu neuen Regeln kommen. Im Sport kann zwischen konstitutiven und strategischen Regeln, in Bezug auf Inventar, Personal, Raum, Zeit und Handlung unterschieden werden. Gesundheitsressourcen weitgehend aus der acht gelassen Gesundheit ausschließlich als Abwesenheit von Krankheit (enges Gesundheitsverständnis) Beitrag für ein vertieftes Gesundheitsverständnis begrenzt Konstitutive Regeln: Legen da Regelwerk einer Sportart fest; sind unverzichtbar Regeln, die bestimmte Handlungen im Sport ermöglichen, die eine Sportart ausmachen/ sie konstituieren) Strategische Regeln: sollen beibringen, wie man etwas am besten machen kann Kohärenzgefühl völlig krank + Motivierend viel Spielzeit Schülerorientiert Anpassung des Spiels an Kinder (leistungsschwächere/jüngere Kinder) Zeitaufwendig weniger Technikübungen → Eher für jüngere und leistungsschwächere Kinder gemacht Sportvermittlungsmodelle: Genetisches Lehren und Lernen nach Loíbl: Die Spielvermittlung nach dem Ansatz des genetischen Lernens ist durch eine schülerorientiere Lösungsfindung (genetisch), durch eine fragend entwickelte Forderung der Selbstständigkeit (sokratisch) und zum Fragen angeregte Beispiele (exemplarisch) gekennzeichnet. Taktik - Spiel-Konzept: Im Taktik - Spiel - Konzept ist der Ausgangspunkt eine Spielsituation, zu der die Schüler zunächst selbstständig erarbeiten WAS zur taktischen Lösung erfolgen muss. Anschließend wird überleg WIE die Problemlösung spielnah geübt werden. 1. Spielform (Praxis) 2. Reflexion der eben erprobten Spielform; ,,Probleme"? (Theorie) 3. Fertigkeitsübungen/übungen; WIE muss ich es tun? (Praxis) 4. Spielform (Praxis) + Schülerorientiert verbesserung von Taktik und Technik Spielnahes üben ist möglich Modell ist ein Kreislauf zeitaufwendig (Zielspiel erst. Eher für leistungsstärkere Kurse/Klassen/Kinder Spielidee: Kern des Sportspieles Spielform und Spielidee nach Schaller Spielform: Beinhaltet die Spielidee eines Sportspieles, ist aber dennoch eine abgewandte/ etwas veränderte Form Spielfähigkeit Der Begriff der Spielfähigkeit beschreibt die Fähigkeit ein Spiel zu initiieren, es aufrecht zu erhalten und zum Abschluss zu bringen. Als Voraussetzung gilt die Regeln zu verstehen und diese zu befolgen, als auch die eigentliche Spielidee zu verstehen. → ist eine komplexe Qualifikation aus spielmotorischer, sozialer, kognitiver und emotionaler Kompetenz Im weiten Sinne: „Drumherum" (Regeln einhalten, Mannschaft bilden, etc.) →im engeren sinne: (Technische Fertigkeiten, konditionelle + taktische Fähigkeiten) Spezielle Spielfähigkeiten Für bestimmte Sportarten ↓ Allgemeine Spielfähigkeiten Grundlagen für alle Sportspiele Sportmotorisches Lernen Dreiphasengliederung: > azyklische Bewegungen: Diese werden nach der Endphase nicht nochmal wiederholt, sondern beendet. > Vorbereitungsphase: optimale vorraussetzungen für dei Hauptphase geschaffen > Hauptphase: Ist der Kern der Bewegung unmittelbare Bewältigung der Bewegungsaufgabe > Endphase: Lernzettel - Sportmotorisches Lernen Bewegungsbeschreibung nach Meinel und Schnabel: Gleichgewicht wird wieder hergestellt Zweiphasengliederung: > zyklische Bewegungen: Teilbewegungen werden mehrfach wiederholt > Hauptphase: Ist der Kern der Bewegung unmittelbare Bewältigung der Bewegungsaufgabe > Zwischenphase: Resultat der Phasenverschmelzung von End- und Vorbereitungsphase 2.1 Phasen des motorischen Lernens nach Meinel und Schnabel Grobkoordination: Bewegungsausführung mangelhaft - Bewegung dennoch realisiert - Bewegung erkennbar Feinkoordination: - Verbesserung des Bewegungsablaufes - unter einfacheren Bedingungen Feinstkoordination: - sichere Ausführung, auch im Wettkampf 2.2 vereinfachungsstrategien - Methodische Prinzipien Prinzip der Programmverkürzung - Gesamtbewegung ist zu lang Technik in Abschnitte unterteilen (z.b. Phasen) - Achtung! : bei unbremsbaren Bewegungen bei verschmelzung der Phasen Prinzip der verringerten Programmbreite - Gesamtbewegung ist zu breit Wie werden Fertigkeiten im Sport gelernt? (-> simultane (gleichzeitige) Durchführung von Bewegungen) - Beispiel: Step - Arobic-> Arm und Beinbewegungen -> erst Beinbewegungen und wenn diese „sitzen", dann die Arme dazu nehmen Prinzip der Invariantenunterstüzung -Ausführungshilfen (optisch und akustisch) Prinzip der Parameterveränderung - Problem - Lösung -> zu hohe Geschwindigkeit -> zu hohe Kraftanforderung -> zu hohe Bewegungsdauer -> weniger Gewicht -> Geschwindigkeit rausnehmen -> eine höhere Sprungstelle Sicherheitsvorkehrungen - Schwierigkeitsmilderung bei überforderten Schülern -> Gerätehilfen -> ersetzen der schwierigen Bewegungen durch einfacheren und ähnlichen Bewegungen 2.3) MüR - Methodische üe (ü) bungsreihe Definition: ... ist eine methodisch geordnete übungsabfolge zum erlernen von Bewegungen, ... -> ...bei der ausgehend von einer Bewegungsvorstellung, beim übergang von einer übung zur nächsten, ein Lernfortschritt erwartet werden kann. -> ... Erleichterung wird im Laufe des Lernprozesses zurückgenommen. -> ... Abhängigkeit verschiedener Faktoren (Alter, Anzahl der Personen, Zeit, Vorerfahrung) => So kann der Lernweg angepasst werden Erlernen komplexer motorischer Bewegungen Ganzheitsmethode: - Bewegung wird in ihrer Gesamtstruktur geübt -> für leichtere Bewegungen geeignet (Schlagwurf, Laufen) Teillernmethode: - einzelne Teile der Gesamtbewegung werden isoliert geübt -> geeignet für koordinatív anspruchsvolle Bewegungen Ganz - Teil - Ganz-Methode: - erst die gesamte Bewegung, dann Bewegungsbestandteile üben und anschließend wieder die Bewegung in ihrer Gesamtheit üben -> mittel komplexe Bewegungen z.1 Kugelstoben. Korbleger 1. Prinzip der verminderter Lernhilfe -Zielbewegung, mit zusätzlicher Hilfe, welche nach und nach zurückgenommen werden kann. 2. Prinzip der Aufgliederung in funktionelle Annäherung - Teilbewegungen isoliert geübt, dann zusammengefasst 3. Prinzip der graduellen Annäherung - Grundform, dann schrittweise Strukturveränderung zur Zielbewegung -> Z.B. Speerwurf: Die gesamte Bewegung mit einem Heuler oder einem leichteren Speer üben und dann später erst auf einen regulären / „normalen" Speer umsteigen verkürzung der Programmlänge - Bewegung in Abschnitte/ Phasen unterteilen verringerung der Programmbreite - Gesamtbewegung zu breit -> zu viel gleichzeitig (Durchführung & Bewegung) In der Praxis Prinzip der Invariantenunterstützung - Ausführungshilfe für strukturelle Bewegungsmerkmale -> Rhythmus, Markierung, etc. Nutzen Prinzip der Parameterveränderung - Bewegungsparameter stellen eine überforderung dar -> Diese dann zum Vorteil verändern, dass die Bewegung so erstmal gelingt. z.b. zu hohe Geschwindigkeit -> rausnehmen der Geschwindigkeit -> von Leicht zu schwer -> von Einfach zu Komplex -> von Bekannt zu unbekannt -> von sicher zu risikoreich Teilthema Sicherheitsvorkehrungen - Hilfestellungen geben; Schwierigkeiten mindern; kleinere Gruppen bilden + zusammen ausführen lassen (<- Angst nehmen) setzt um Motive im Sport Definition: Motive sind aus dem Verhalten und sprachlichen Äußerungen erschlossene Bereitschaften, sich in Situationsüberdauernder (genereller), zeitlich überdauernder (zeitstabiler) und persönlichkeitsspezifischer (individueller) weise in einer gegebenen Situation so und nicht anders zielgerichtet zu verhalten. -> Der Grund warum man Sport macht, der Antrieb ->. Langfristig ->. Motivation ein kurzzeitiger Zustand (aktueller Prozess), der zu bestimmten Verhalten führen kann. Klassifizierung nach Gabler: Bezogen auf das Sporttreiben selbst Bezogen auf das Ergebnis des Sporttreibens Bezogen auf das Sporttreiben als Mittel für weitere Zwecke Ich - Bezogen Körperliche Aktivität Leistung als Selbstbestätigung Gesundheit Sozialer Kontext soziale Interaktion Leistung als Fremdbestätigung Geselligkeit, Kontakt zu anderen Krafttraining Muskel ↓ Muskelfaserbündel ↓ Muskelfaser ↓ Myofibrillen Abschnitte der Myofibrillen: Sarkomer Lernzettel-Krafttraining Muskelaufbau In den Z-Scheiben befinden sich Aktín und Myosinfilamente Muskelkontraktion Querbrückentheorie / Filamentgleittheorie Bei der Muskelkontraktion werden Aktinfilamente in die Myosinzwischenräume gezogen beziehungsweise gleiten in diese hinein. Dabei werden die Myosinköpfchen aktiviert und heften sich an die Aktinfilamente. Kontraktionsformen Isometrisch (=statisch haltend) Bei der isometrischen Kontraktionsform treten intramuskuläre Spannungsänderungen auf, ohne dass es zu einer Längenveränderung der Muskeln kommt. Der Muskel wird angespannt ohne seine Länge zu verändern. -> Der Muskel leistet statisch haltende Arbeit; man übt gegen einen Widerstand Kraft aus, dies aber ohne ihn zu überwinden. Konzentrisch (= positiv-dynamisch, überwindend) Bei der konzentrischen Kontraktionsform verändert sich die intramuskuläre Spannung und der Muskel verkürzt sich. Die konzentrische Kontraktion bewirkt die dynamisch - überwindende „Arbeit" des Muskels. -> Muskelverkürzung = konzentrisch -> z.B. Bízeps Curl: von der Streckung nach oben Exzentrisch (= negativ-dynamisch, nachgebend) Bei der exzentrischen Kontraktionsform verändert sich die intramuskuläre Spannung und der Muskel verlängert sich. Die exzentrische Kontraktion bewirkt die dynamisch - nachgebende,Arbeit" des Muskels. -> Z.B. Zug- oder Druckbewegungen in Kampfsportarten -> z.B. Bizeps Curl: von oben in die Streckung Auswirkungen Krafttraining Intermuskuläre Koordination Die intermuskuläre Koordination beschreibt ein besseres Zusammenspiel der Muskeln untereinander und sorgt für effektiveres, präziseres und öknonmischeres Arbeiten der Muskeln. STATT Intramuskuläre Koordination Das Nerv-Muskel- Zusammenspiel eines einzelnen Muskels innerhalb eines gezielten Bewegungsablaufes. -> mehr Muskelfasern werden aktiviert werden durch Z-Scheiben voneinander getrennt 0 Muskelfasern werden schneller angesprochen. => Der Muskel wird stärker aber nicht gröber! 0. O 0 -> Synchronisation: Mehr Muskelfasern werden gleichzeitig angesprochen -> Rekrutierung: Anzahl der Muskelfasern, die angesprochen werden, wird erhöht -> Frequenzierung: Hypertrophie Als Hypertrophie bezeichnet man die vergrößerung des Muskelquerschnitts, diese sorgt gleichzeitig für eine besser Energiebereitstellung. Definition Kraft „Kraft im Sport ist die Fähigkeit des neuromuskulären Systems mit Muskelkontraktionen (mit mehr als 30% des individuellen Kraftmaximums) widerstände zu überwinden (konzentrisch), ihnen entgegenzuwirken (exzentrisch) beziehungsweise sie zu halten (Isometrisch)." -> Großer & Zint Das Gegenspielerprinzip (= Agonist & Antagonist) Jede Bewegung ist das Resultat der Zusammenarbeit mehrerer Muskeln. Ein Muskel kann sich durch eine Bewegung beugen oder strecken, dass bedeutet, für eine Gesamtbewegung sind immer zwei Muskeln verantwortlich, verkürzt sich der Beugemuskel dann wird der Streckmuskel gedehnt und andersherum. Der Hauptbewegungsmuskel (Agonist = Spieler) führt die eigentliche Bewegung aus. Der Antagonist (Gegenspieler) ist für die entgegengesetzte Bewegung verantwortlich, er bremst und dosiert die Arbeit des Agonisten. Kraftarten Maximalkraft Die Maximalkraft ist die höchstmögliche Kraft, die willkürlich gegen einen unüberwindbaren Widerstand erzeugt werden kann, hierbei arbeitet der Muskel kon- und exzentrisch, wie auch isometrisch. -> gilt als Basískraft für ALLE anderen Kraftarten Schnellkraft Die Schnellkraft beschreibt die Fähigkeit, in der zur verfügung stehende Zeit eine möglichst groben impuls zu erzeugen. Die Arbeitsweise der Schnellkraft liegt im konzentrischen Bereich. Reaktivkraft Die Reaktivkraft ist die Fähigkeit, in einem Dehnungs- und Verkürzungszyklus (DVK) einen hohen Kraftstoß zu erzeugen. In sogenannten Reaktivbewegungen, wie beispielsweise Niedersprünge, Absprünge mit Anlauf und schnellen Laufschritten, tritt der Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus auf. Hierbei wird exzentrisch - konzentrisch gearbeitet. Kraftausdauer im allgemeinen und unspezifischen wird die Kraftausdauer als Ermüdungswiderstandsfähigkeit bei statisch als auch bei dynamischen, mit mehr als 30% der Maximalkraft, bezeichnet, welche dazu im anaeroben Stoffwechselbereich liegen. Bei dieser Kraftart wird entweder statisch (isometrisch) oder dynamisch im konzentrischen Bereich gearbeitet. Methoden des Krafttrainings verbesserung der Maximalkraft durch Muskelaufbautraining -> gering bis mittlere Intensität + eine hohe Wiederholungszahlen (Einsteiger) -> mittlere bis hohe Intensität (Fortgeschrittene) Trainingsmethode: Arbeitsweise: Intensität: 70-85% Krafteinsatz (subjektiv): mittel bis hoch Dauer: Bewegungstempo: umfang: Pause: Wirkung: Einsatzgebiet: Trainingsmethode: Arbeitsweise: Intensität: Krafteinsatz (subjektiv): Dauer: Fitnessmethode (intensive Intervallmethode) konzentrisch - exzentrisch verbesserung der Maximalkraft durch IK - Training -> höchste Intensität + weniger Wiederholungen -> nur für Fortgeschrittene Bewegungstempo: umfang: Pause: Wirkung: Einsatzgebiet: 8 bis 10 Wiederholungen langsam bis zügig 3 übungen mit 6 bis 8 Sätzen 2 bis 3 Mín nach serie steigerung der Maximalkraft; Hypertrophie -> Muskelverdickung Fitnesssport; Hypertrophie; Verletzungsprophylaxe und Rehabilitation Wiederholungsmethode konzentrisch - exzentrisch 90-100% maximal 1 bis 5 Wiederholungen zügig bis explosiven Krafteinsatz 3 bis 4 übungen mit 3 bis 5 Sätzen 3 bis 5 min nach Serie Intramuskuläre Koordination, Maximalkraft, Schnellkraft, verringerung des Kraftdefizits, kaum Hypertrophie Wettkampfphasen (Fortgeschrittene), Schnellkraftdisziplinen Doping im Sport Doping im Sport Definition Doping wird als Versuch der körperlichen Leistungssteigerung mit Substanzen oder Methoden, welche laut Liste eines offiziellen (internationalen) Sportverbandes verboten sind. Kriterien der NADA/ WADA: 1. Leistungssteigerung 2. gesundheitsschädigend 3. Verstoß gegen den Geist" des Sportes Fairnessgedanke! Natürlickeitsargument Fairness/Chancengleichheits- argument Soziologische Erklärungsansätze Pro-Doping - Chancengleichheit etc. Risiken beber undruck, Mittel und Wirkungen Dopingmethoden im Leistungssport Aufputschmittel, z.B. Ephedrin: moble pene Muskelaufbauprliparate, z.B. Wachstumshoror: fordem de Pro 1. Gesundheitliche Risiken sind überschaubar und individuell zu verantworten 2. Leistungssteigerung - Attraktivität für Medien, Zuschauer Contra - Doping - keine natürliche Leistung - nicht alle Sportler haben die finanziellen Möglichkeiten dafür unterschiedliche ökonomische Möglichkeiten sozialer Druck 3. Finanzielle und soziale Anreize/ Anerkennung 4. Kontrollen schüren die unkontrollierte Einnahme- kontrollierte Einnahme Blutmanipulation EPO, HESP: die Produktion von H per al maher S Blutdoping onder de Oxyglobia: de dopingverschleiemde Stoffe Freigabe von Doping Probenici: CHUPA Contra 1. Drogenkonsum ist ungesund und die Nebenwirkungen sind gefährlich (= Gesundheitsargument): ungesund, mögliche Nebenwirkungen, überdosen, Substanzen sind körperfremd; Suchtfaktor 2. Sport sollte vorbildhaft ein (= vorbildfunktion): Fans und jüngere Kinder werden gegebenenfalls verführt zu dopen 3. Authentizität der sportlichen Leistung geht verloren (=Natürlichkeitsargument) - die sportliche Leistung jeder Person ist nicht mehr auf den eigenen Körper zurückzuführen, sondern vielmehr auf Geld, Sponsoren etc., welche durch materielle Zuschüsse Doping begünstigen 4. Dopingmittel verzerrt die Chancengleichheit unfair (auch Einfluss von Geld): Verstoß gegen die Normen und Werte des Sports (FairPlay) 5. Risiko erwischt zu werden führt zu Aberkennung der. Preise 6. Akzeptanz der Doping debatte führt zu Problemen im Freizeitsport/Breitensport. 7. Zukunftsblick: Wo hört Doping auf? Genmanipulation Emotionen im Sport Aggressionen Definition: Eine Handlung ist dann als aggressiv zu bezeichnen, wenn eine Person mit Absicht gegen die Regeln und Normen der Sportart verstößt und zudem beabsichtigt einer anderen Person Schaden zuzufügen. Die Schädigung kann in körperlicher oder psychischer Form erfolgen (in Anlehnung an Gabler). wann ist ein Verhalten aggressiv? Einen wichtigen Gradmesser für die unterscheidung von aggressiven und und nicht aggressiven Handlungen bilden das Regelwerk und die verhaltensnormen: „Eine Handlung im Sport kann demnach erst dann als aggressiv bezeichnet werden, wenn die Ziele nicht mehr mit den Normen vereinbar sind, die von den Akteuren als für sie verbindlich angesehen werden. Ein Abweichen von solchen Normen ist nun jedoch nicht stets mit regelwidrigem Verhalten Gleichzusetzen." (Gabler, 2003) Arten der Aggression Normentsprechend (= ich verhalte mich fair) Normabweichend (= ich verhalte mich nicht fair). Implizit (Körperliche Schädigung in Kauf nehmen) Emotionen im Sport - Intention in sportlicher Handlung Explixit (körperliche Schädigung beabsichtigen) L Frust rauslassen L Schädigung Person/Gegenstand Zufällig/ unbeabsichtigt z.B. zufälliges berühren Wurfhand Handball implizit: - körperliche Schädigung in Kauf nehmen - eigenen Vorteil schaffen - evtl. Einschüchtern - Absicht für mein Spiel Arten der Aggression Lunterschiedliche Arten der Aggression: • Verbale A.: abfällige Bemerkungen o.Ä. • symbolische A.: abwertende Gesten • Körperliche A.: Körperteile oder Sportgeräte Regelentsprechend Zufälliges berühren der Wurfhand im Handball Handballwurf auf den Kopf des Torwarts zwecks Einschüchterung Handballwurf auf den Kopf des Torwarts mit dem Ziel einer verletzung Regelentsprechend Normentsprechend ↑ Fairplay: Ja / Nein ↓ Normabweichend Regelabweichend Klammern des Gegenspielers im Handball überhartes & unfaires attackieren des besten gegnerischen Spielers Faustschlag eines gefoulten Spielers gegen den Foulverursacher (Revanchefoul) >> kein aggressives Verhalten >> aggressives Verhalten Ziel: Vorteil >> aggressives Verhalten Ziel: Gegner verletzen beabsichtigt Z.B. Klammern beim Handball (FairPlay-Foul) Explizit: - beabsichtigte körperliche Schädigung - ,,Ich will due andere Person verletzen" -verbale und körperliche Gewalt/ Schädigung des Gegners Aggressionstheorien nient vorapi velevant Trieb- und instinkttheoretischer Ansatz (Konrad Lorenz/Sigmund Freud) - versteht Aggression als angeborenen Trieb des Menschen - „Druck-Kessel-Modell": aggressive Energie staut sich so lange an, bis es zur Schwellenüberschreitung, einem Abreagieren und abschließender Beruhigung kommt brodelt dauerhaft KRITIK: -gegebenenfalls den Sportgedanken (soll kein ventil sein) Frustrations- Aggressions-Theorie (Dollard/Doob) -Frustration führt zu Aggression -jeder Mensch bringt individuelle Frustrationstoleranz mit - wird diese überschritten, reagiert der Mensch aggressiv Motive: - langfristiger Zustand - ,,Motive sind aus dem Verhalten & den sprachlichen Äußerungen erschlossene Bereitschaften, sich in KRITIK: - Frust * Aggression (zurückliegen Fußball) - Aggression auch ohne Frust situationsüberdauernde (genereller), zeitlich überdauernder (zeitstabiler) und persönlichkeitsspezifischer (individueller) Weise in einer gegebenen situation so und nicht anders zielgerichtet zu verhalten" (Gabler, 2004) Lern- und sozialisationstheoretischer Ansatz (Skinner/Bandura & Walters) Das Flow-Phänomen hat positive Auswirkungen auf die Motivation Motív vs. Motivation Lernen am Modell man schaut sich ab wie vorbilder sich verhalten führt Aggression zu Erfolg - abgucken Lernen am Erfolg - komme ich mit aggressivem verhalten weiter und wird dieses Verhalten (z. B. durch den Trainer) bestärkt, wiederholt sich das Verhalten Intrinsische Motivationsprozesse - Das Flow Phänomen (nach Csíkszentmihalyi) Definition „Ein Flow-Erleben ist ein Zustand des vollkommenen Aufgehens in einer Tätigkeit. Es tritt ein, wenn eine Tätigkeit perfekt an eine Person angepasst ist." (Csíkszentmihályi) KRITIK: - Nur weil meine Eltern/ Vorbilder aggressiv handeln, muss ich dies nicht Komponenten des Flow-Erlebens - Woran erkenne ich das jemand im Flow-Zustand ist? 1. optimale Entsprechung von Fähigkeit und Herausforderung -> Gefühl der Kontrolle über das Geschehen -> kein Druck oder Langeweile verspüren 2. Klarheit -> man weiß was zutun ist ohne darüber nachzudenken tun - ausblenden der Anlagebedingungen jedes Menschen 3. Handlung läuft glatt und flüssig -> Bewegung läuft automatisiert ohne Anstrengung (wie Atmung) 4. Zwanglose Konzentration nur auf die Handlung -> alles andere wird ausgeschaltet 5. Verändertes Zeitgefühl 6. Verschmelzung von Selbst und Tätigkeit: Man geht in Tätigkeit auf + Man wird eins mit der Bewegung + Glücksgefühle Motivation: - kurzfristiger Zustand ,,Den Prozess der Motívanregung bezeichnet man mit Motivierung, das Ergebnis dieser Motivierung heißt Motivation." (Gabler, 2004) Bedingungen leistungsmotiviertes Handeln 1. Handlung führt zu einem objektivierbaren Ergebnis (Handlung hat ein Anfang und ein Ende mit einem Ergebnis, z.B, die erzielte Zeit) ↑ 2. Handlungsergebnis bezieht sich auf Gütemabstab (=eine Bezugsnorm, an der ich meine Leistung ablesen kann): z.B. cm, Sekunden, Gramm, gestreckte Fübe beim salto/Höhe etc. 3. Gütemabstab ist Schwierigkeitsmaßstab zugeordnet (Möchte ich mehr Tore schieben, ist dies anstrengender.) 4. Bewertungsmaßstäbe verbindlich wahrnehmen (Wird Spiel nicht als verbindlich aufgefasst, kommt keine Leistungssituation zu Stande-> Wettbewerbgedanke ist wichtig) 5. Handlungsergebnis als selbst verursacht empfunden (zufällige oder manipulierte Leistungen werden nicht als Leistung verstanden) →nur wenn die fünf Bedingungen gegeben sind, lässt sich von Leistungsmotivation sprechen → nicht jedes Bemühen etwas zu schaffen ist auch leistungsmotiviert (Beispiel: Prüfung nur bestehen) → ein Bemühen wird leistungsmotiviert, wenn ich es an einem Gütemaßstab messen kann und will → Frage dich also immer zuerst Folgendes: Ist das Motiv der Person Leistung oder betreibt sie den Sport aus anderen Gründen? Leistungsmotivation nach Heckhausen Definition: "Leistungsmotivation ist das Bestreben, die eigene Tüchtigkeit in all jenen Tätigkeiten zu steigern oder möglichst hoch zuhalten, in denen man einen Gütemaßstab für verbindlich hält und deren Ausführung deshalb gelingen oder misslingen kann." (Heckhausen) 5. Das Handlungsergebnis wird als selbst verursacht empfunden Erfolgsmotiviert & Misserfolgsmotiviert Aspekt Allgemeine Beschreibung Erklärung für Erfolg Erklärung für Misserfolg Auswahl der Aufgabe/ Herausforderung Erfolg vs. Misserfolg Jede Person hat das Bedürfnis, Leistung zu erbringen, also herausfordernde Aufgaben zu bewältigen. -ABER- Es gibt individuelle unterschiede im Verhalten angesichts einer dieser Herausforderung: Fazit Erfolgsmotivierte - Hoffnung auf Erfolg (HE) internal, stabil >> die eigenen Fähigkeiten 1. Die Handlung führt zu einem objektivierbaren Ergebnis external, variabel >> Zufall (Pech) Bedingungen für leistungsmotiviertes Handeln 4. Die Bewertungsmaßstäbe werden als verbindlich angesehen - realistische, aber anspruchsvolle Aufgaben (Erolg = „Mein Verdienst"; Misserfolg = „Pech gehabt!") Hoffnung auf Erfolg (HE) Furcht vor Misserfolg (FM), Misserfolgsmotivierte - Furcht vor Misserfolg (FM) external, variabel >> Zufall (Glück) 2. Das Handlungsergebnis bezieht sich auf einen Gütemabstab - internal, stabil 3. Dem Gütemabstab ist ein Schwierigkeitsmaßstab zugeordnet >> (mangelnde) Fähigkeiten - sehr einfache Aufgaben (Erfolg = „Glück") - sehr schwere Aufgaben (Misserfolg = „zu schlecht") EM suchen Leistungssituationen & leisten besser unter MM meiden Leistungssituationen leisten schlechter Druck. Sie neigen zu Optimismus. unter Druck. Sie neigen zu Angst Pessimismus. Bedingungen für Leistungsmotivation: Die Leistung ist ein wesentliches Merkmal im Sport. Somit kommt auch der Leistungssituation eine zentrale Bedeutung zu. Eine Situation wird von Heckhausen als Leistungssituation beschrieben, sofern folgende fünf Bedingungen erfüllt sind. Eine Leistungssituation liegt dann vor, wenn ein Handlungsergebnis erzielt werden kann, welches objektivierbar ist. Der Anfang sowie das Ende der Handlung ist deutlich zu erkennen. Außerdem liegt eine Handlungssituation vor, wenn das Ergebnis der Handlung sich auf einen Gütemabstab beziehen lässt. Dieser Mabstab dient als Bezugsnorm zur Bewertung von Handlungsergebnissen. Der Gütemabstab unterliegt ebenso einem Schwierigkeitsmaßstab. Das bedeutet, dass sich die erbrachte Leistung ablesen lässt und sich die Leistung als besser oder schlechter einordnen lässt. Eine weitere Voraussetzung ist, dass der Gütemabstab von dem Handelnden als für sich verbindlich betrachtet werden muss. Eine Person, die den Gütemabstab nicht als verbindlich für sich ansieht, wird Handlungsergebnisse nicht als Leistung betrachten und auch nicht mit Freude oder Enttäuschung auf diese reagieren. Abschließend muss das Ergebnis der Handlung als selbst verursacht angesehen werden. Eine Leistung wird nicht als solche akzeptiert, sofern diese nicht beabsichtigt ausgeführt wurde. Leistungsmotivation: Die Leistungsmotivation ergibt sich aus den emotionalen und kognitiven Prozessen, die in der Auseinandersetzung mit der Leistungssituation bzw. dem Leistungsmotiv angeregt werden. Das Leistungsmotiv wird definiert als die überdauernde Bereitschaft, sich mit einer Leistungssituation zielgerichtet auseinanderzusetzen. Das Leistungsmotiv einzelner Personen ist sehr unterschiedlich ausgeprägt. Somit ergeben sich verschiedene Motivationstypen, die auch unterschiedlich mit Erfolg und Misserfolg umgehen und sich ebenso in der ursachenzuschreibung unterscheiden. Zum einen gibt es Personen, die mit Hoffnung auf Erfolg auf eine Leistungssituation reagieren. Dem gegenüber stehen Personen, die mit Furcht vor Misserfolg auf eine Leistungssituation reagieren. Es bestehen unterschiedliche Erklärungsmuster für Erfolg und Misserfolg (siehe Tabelle). Dabei lassen sich internale und externale ursachenbegründungen, sowie zeitlich stabile und variable Begründungen beschreiben. Internale stabile Aspekte beziehen sich dabei auf die eigenen Fähigkeiten, wohingegen internale variable Aspekte sich auf die Anstrengung oder Tagesform beziehen. External stabile Aspekte umschreiben die Aufgabenschwierigkeit, external variable sind zum Beispiel Aspekte wie Zufall oder Glück/Pech. Erfolgsmotivierte erklären sich ihren Erfolg hauptsächlich mit internal, stabilen Faktoren und Misserfolg eher mit externalen und variablen ursachen. Misserfolgsmotivierte erklären sich ihren Misserfolg durch mangelnde Fähigkeiten (internal stabilen Faktoren) und den Erfolg eher durch glückliche Zufälle (external variable Faktoren). Prozessmodell: Im Folgenden wird der Ablauf des leistungsmotivierten Handelns nach Heckhausen dargestellt. Ausgehend von einer Leistungssituation, welche an einem Gütemaßstab angelehnt ist, folgt die prospektive Bewertung des Sportlers. In dieser Phase bewertet der Sportler die bevorstehende Handlung und sucht Begründungen für möglichen Erfolg/Misserfolg. Dieser Teilprozess wird als Kausalattribution beschrieben. Darauf folgt die emotionale Reaktion (Hoffnung auf Erfolg oder Furcht vor Misserfolg). Anschließend wird die eigentliche (sportliche) Handlung ausgeführt. Nach der Handlung analysiert der Sportler in der retrospektiven Bewertung die absolvierte Handlung. Der Sportler setzt sich mit dem Ergebnis (Erfolg oder kein Erfolg) und den Begründungen für das Ergebnis auseinander. Es erfolgt also erneut eine Kausalattribution. In der prospektiven wie auch der retrospektiven Phase wird deutlich, ob der Sportler (eher) erfolgsmotiviert oder (eher) misserfolgsmotiviert ist. Nach der retrospektiven Bewertung schliebt sich die emotionale Reaktion an, nämlich eine Befriedigung oder eine Nicht-Befriedigung nach dem Ergebnis der Handlung. Schlussendlich kann nun eine Affektbilanz gezogen werden. Erfolgsmotivierte Personen weisen grundsätzlich eine positive Affektbilanz auf, wodurch in ihrer Motivation weiter bestärkt werden. Misserfolgsmotivierte Menschen erfahren durch die negative Selbsteinschätzung eher eine verminderung der Motivation. Die Affektbilanz kann sich also positiv wie auch negativ sowohl auf das Leistungsmotiv als auch auf die Bewertung der Umweltbedingungen auswirken. Grundschema zum Ablauf eines Motivationsprozesses Situative Umwelt- bedingung Leistungs- motiv Abwägen und Planen Prospektive Bewertung der Handlungs- folgen. Gütemaßstäbe, prospektive Kausal- attribution, Erfolgswahr- scheinlichkeit Emotionale. Reaktion Hoffnung auf Erfolg, Furcht vor Misserfolg Handeln Handlung Bewerten des Ergebnisses Reflexive Selbst- bewertung Vergleich mit Zielsetzung, retrospektive Kausal- attribution Emotionale Reaktion BF, NBF Motive im Sport Motive im Sport Definition Motive sind aus dem Verhalten und den sprachlichen Äußerungen erschlossene Bereitschaften, sich in situationsüberdauernder (genereller), zeitlich überdauernder (zeitstabiler) und persönlichkeitsspezifischer (individueller) Weise in einer gegebenen Situation so und nicht anders zielgerichtet zu verhalten (Gabler, 2004). →Beweggründe etwas zu tun Klassifizierung von Motiven im Sport (Gabler) Bezogen auf das Sporttreiben selbst Bezogen auf das Ergebnis des Sportreibens Bezogen auf das Sporttreiben als Mittel für weitere Zwecke Ichbezogen -Bewegung Freude an der Bewegungsform -Ästhetische Erfahrungen - Bewegungsempfinden - Körperliche Herausforderung -Spiel - Risiko, Abenteuer, Spannung - Leistung als Selbstbestätigung → Erfolg - Gesundheit, Fitness ·Aussehen Entspannung, Ausgleich Materielle Gewinne Natur Im sozialen Kontext - Soziale Interaktion - Leistung als Präsentation - Leistung als Fremdbestätigung → Soziale Anerkennung -Leistung als Prestige/ Macht - Kontakt, Anschluss. - Kameradschaft -Sozialer Aufstieg - Aggressionen ausleben/abbauen In Anlehnung an Gabler sind Motive allgemein betrachtet Bereitschaften, sich in situationsüberdauernder, zeitlich überdauernder und persönlichkeitsspezifischer Weise in einer gegebenen Situation so und nicht anders zielgerichtet zu verhalten (Gabler, 2004). Motíve können aus dem Verhalten, sowie sprachlichen Äußerungen erschlossen werden. Entscheidend ist dabei, dass jeder Mensch aus anderen Motiven zum Sporttreiben angetrieben wird. Gabler unterscheidet dabei eine Vielzahl von Motiven und nimmt eine klassifizierung dieser vor. Demnach können diese in in ichbezogene Motive und Motive im sozialen Kontext unterteilt werden. Hierdurch kann beschrieben werden, ob sich das Motiv auf die eigene Person bezieht, oder ob es dabei auch andere Personen einschliebt. Gabler nimmt darüber hinaus noch eine weitere Klassifizierung vor, welche die Motive dahingehend kategorisiert, inwieweit sie sich auf das Sporttreiben selbst, auf das Ergebnis des Sporttreibens oder auf das Sporttreiben als Mittel für weitere Zwecke beziehen. Motive, die sich auf das Sporttreiben selbst beziehen und zudem ichbezogen sind, können z. B. die Freude an der Bewegung sein (siehe S. 230-233 -> viele Beispiele). Bei Motiven, die auf das Sporttreiben selbst im sozialen Kontext stehen, steht beispielsweise das Sporttreiben mit Anderen im Vordergrund. Motive, die sich auf das Ergebnis des Sporttreibens beziehen und ichbezogen sind, dienen z.B. der Selbstbestätigung. unter dieser Kategorie im sozialen Kontext, fasst Gabler Motive zusammen, welche sich auf Fremdbestätigung und Anerkennung beziehen. versteht man Sport als Mittel für weitere Zwecke, so steht im ichbezogenen Motiv beispielsweise die eigene Gesundheit und das Aussehen. Im sozialen Kontext liegt das Augenmerk auf der Geselligkeit und dem Kontakt zu anderen Menschen.