Die Anfänge der Fotografie
Stell dir vor, 8 Stunden lang stillstehen zu müssen, nur für ein einziges Foto! Genau das mussten Menschen im 16. Jahrhundert. Joseph Nicéphore Niépce schaffte es als erster, ein dauerhaftes Bild festzuhalten – mit einer asphaltbeschichteten Zinnplatte, die 8 Stunden belichtet werden musste.
Die Camera Obscura war der Vorläufer unserer heutigen Kameras. Das Prinzip ist eigentlich simpel: Lichtstrahlen fallen durch ein Loch und erzeugen ein auf dem Kopf stehendes Bild auf einer Mattscheibe. Louis-Jacques-Mandé Daguerre verkürzte 1839 die Belichtungszeit auf wenige Minuten und entwickelte unsichtbare Bilder mit Quecksilberdämpfen.
William Henry Fox Talbot revolutionierte 1835 die Fotografie komplett. Er erfand das Papiernegativ und wird deshalb als Begründer der modernen Fotografie auf Papier gesehen. Seine ersten "Fotogramme" entstanden, indem er einfach Pflanzenblätter auf lichtempfindliches Papier legte.
Fun Fact: Die Standardausrüstung eines Fotografen wog damals 20 kg – heute machst du bessere Fotos mit deinem 200-Gramm-Handy!





