Romanik
Die Romanik war die erste große Kunstepoche des Mittelalters und zeigt uns, wie Menschen damals ihre tiefe Religiosität in Stein ausdrückten. Diese Zeit war geprägt von Gottesfurcht und der Kirche als mächtigster Institution - Kunst diente vor allem dazu, das christliche Weltbild zu vermitteln, da die meisten Menschen nicht lesen konnten.
Rundbögen sind das absolute Erkennungszeichen romanischer Bauten - du findest sie an Fenstern, Portalen und in den Innenräumen. Die Kirchen wurden als dreischiffige Basiliken mit kreuzförmigem Grundriss gebaut, wobei das Mittelschiff höher war als die Seitenschiffe. Die äußerst massiven Wände aus Naturstein, Sandstein oder Kalkstein mussten die schweren Tonnen- oder Kreuzgewölbe tragen.
💡 Merktipp: Romanik = Rundbögen + massive Wände. Denk an "römisch" - die Romanik griff viele antike römische Elemente auf!
Typisch sind auch die Pfeiler und Säulen, die die schweren Gewölbe stützen, sowie eine Krypta (Unterkirche) unter dem erhöhten Chorraum. Im Norden Deutschlands findest du als Besonderheit romanische Backsteinbauten statt der üblichen Steinkirchen.








