Kunstgeschichte

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Jassi

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• Techniken: Tempera (Farbpulver wird mit Bindemittel gemischt), Enkaustik (Farben werden mit Wachs gemischt) & Fresko (Malerei wird auf frischen Putz aufgetragen) Bemalung von Wänden, Mauern, Holz und Marmor • Malerei als Schmuck • Darstellung von mythischen- und Alltagsszenen • Wiederholung von Motiven → Musterbücher ● skulpturale Darstellung mythologischer Figuren geometrischer Kunststil (bspw. auf Vasen) ● ● Antike 950-1200 • Relief • dekorative Mosaikkunst (auch zur Ausstattung von Tempeln) Romanik • Inhalt: biblische Szenen aus dem neuen und alten Testament, teils weltliche Themen (bspw. Bilder zur Machtveranschaulichung eines Herrschers) Mittelalter • Naturalismus < Symbolismus • Verwendung von Symbolfarben statt Gegenstandsfarben (Gold Überirdische, Himmlische) • flächige Malweise: Verzicht auf Modellierung durch Licht und Schatten Simultanperspektive • reduzierte Mimik, Spruchbänder und Ornamentik • Technik: Buch- und Wandmalerei, Beginn der Tafelmalerei mit Tempera, Teppiche und Stickereien,... Renaissance • 3000 v. Chr - 300 Kunstgeschichte Epochenzeitstzahl 1450-AS00 500-1500 Gotik •Themen: Heiligendarstellungen, zunehmend profane Themen (höfisches Leben, Jahreszeiten,...), erste Portraits • Ästhetik bewegt sich zum Naturalismus • Landschaft ersetzt Goldgrund • Farbmodellierung: Figuren wirken plastischer Mimik und Gestik erkennbar • Technik: Tafel- und Glasmalerei, weniger Wandmalerei 1420-1600 • Anstoß für ein breites Umdenken der Menschen ● Humanismus: Mensch rückt mehr in das Zentrum des Seins und Denkens; Ziel: menschliche Bildung und Verbesserung seiner Fähigkeiten Abwendung vom ,,rückständigen" Mittelalter • wieder aufleben antiker Motive → griechisch- römische Antike als Vorbild christliche Motive Zentralperspektive: revolutionäre Dreidimensionalität → Plastizität und Räumlichkeit • geometrische Figuren in Kompositionen • Kontrapost, ideale Maße und Proportionen Selbstbildnisse, Landschaften, Portraits, Alltagsszenen • filigrane Malweise • Ziel: möglichst wirklichkeitsgetreue Darstellungen und Natürlichkeit des Ausdrucks (Realismus) • Vertreter: Leonardo Da Vinci, Albrecht Dürer, Michelangelo, Botticelli Griechische Antike ARCHITEKTUR • Eroberung Teile...

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Griechenlands durch. Römer →→ römische Provinzen Ausdehnung des Reiches →→→ Weltmacht • Christentum als Staatsreligion ● Tempel mit rechteckiger Basis → Säulen tragen das Dach Romanik • Erinnert an antike römische Architektur: Rundbögen, Pfeiler und Säulen • massive Bauwerke mit dicken Mauern und kleinen Maueröffnungen → düstere Wirkung • Kirchen und Klöster (= wichtigsten Zentren der Kultur), Burgen und Stadtanlagen ● ABRIELIS F Römische Antike • auch runde →gewölbte Decken: Kuppelbauten • mächtige Treppen • Rundbögen → Triumphbögen • Spitzbögen und hohe Fenster aus farbigem Glas ● Gotik • Außenmauern von Strebepfeilern und • Bögen gestützt → dünner • Größere Öffnungen → Lichteinfall • große Höhe durch Kreuzrippengewölbe Schlösser, Burgen, Rathäuser . Abnahme des Einflusses der katholischen Kirche durch Reformation im 16. Jahrhundert • antiker römischer Baustil als Vorbild für kirchliche und weltliche Bauten → ausgewogene, harmonische Gebäude • geometrischer Grundriss Symmetrie, Kreise und Quadrate • antike Säulenordnung und Kuppeln • verputzt, Marmor oder Naturstein Humanismus → Mensch als Maß aller Dinge (Vgl. Antike) Barock • Ziel: Bilder des katholischen Gottesdienstes wieder in das öffentliche Umfeld zu bringen → Kunst sollte, trotz gewisser Autorität der KünstlerInnen, Richtlinien folgen; Förderung von Ehrfurcht und Respekt vor der katholischen Kirche → religiöse Dominanz (Propaganda) • dramatische mythologische Szenen → Inszenierung • Idee des Unendlichen (im Einklang mit Gott): implizierte fließende Bewegung • Hell-Dunkel-Stil: Verwendung starker Hell-Dunkel- Kontraste →→ Tiefenraum (durch Betonung von Licht und Schatten) & dramatische Spannungen üppige weibliche Körper • Realismus: erweckt den Eindruck, in eine Szene zu schauen • Vertreter: Rembrandt, Caravaggio, Peter Paul Rubens Klassizismus • Orientierung an antiken Formen und Motiven • übersichtliche Kompositionen aus klassischen Grundformen (Kreis, Dreieck, Quadrat) • Historienbilder und Portraitmalereien • klare Linien, einfache Formen, strukturierte Gliederung • isolierte Darstellung von Figuren und bühnenhafte Bildarrangements (Vgl. Antike) • Verzicht auf Schmuck und Ornamentik • untergeordnete Bedeutung der Farbe → lediglich Betonung von Stofflichkeit und körperlicher Plastizität kühle Fabharmonien • Konturen→→→ Figuren heben sich vom Bildhintergrund ab Kunstgeschichte Epochenzeitstzahl • Ziel: Widerspiegeln der Schönheit der Natur mithilfe einfacher und harmonischer Formästhetik →→ Harmonie • Vertreter: Jacques Louis David, Francisco de Goya, Claude Joseph Vernet 1590-1720 1770-1840 A MARAT DAVID Romantik • Reaktion auf industrielle Revolution, soziale Veränderungen durch die Französische Revolution und auf die wissenschaftliche Rationalisierung der Natur → Kreation eines eigenen Weltverständnisses entgegengesetzt zur Aufklärung, welche Emotion und Fantasie ablehnte • Individuum mit seinen Gefühlen und Gedanken im Zentrum → Betonung von Emotion (Sentimentalität) und Individualismus → Sinn und Emotion (neben Vernunft) ebenso wichtige Mittel zur Wahrnehmung der Welt • Glorifizierung der Natur und Vergangenheit (Sehnsucht: Mittelalter) • Landschaftsmalerei: Landschaft als Spiegel der Empfindungen; Menschen als Teil der Natur & Erhabenheit der Natur als Unvorhersehbares Ende 18.3h bis spätes 19. Jh. etwa 1760-1850 → idealisierte Darstellung der Natur (blauer Himmel, traumgleiche Wirkung), Verhältnis von Mensch und Natur: überwältigendes Ausmaß der Natur (Darstellung von Naturgewalten) • eng mit Nationalismus verbunden: Wunsch nach Freiheit und Gleichberechtigung → Betonung lokaler Volkskunst und Förderung nationaler Identität und Stolz • Orientalismus: Darstellung Westasiens (,,Mittlerer Osten" - Kolonialmächte) als rückständig und chaotisch, mysteriös und barbarisch; feminine Darstellung des Ostens (maskuline Darstellung arabischer Männer) → Kontrast zum Ideal der westlichen Gesellschaft • inszeniertes und realitätsfernes Licht (golden); meist dunkle Bilder: belichtete Elemente stechen hervor • Farben bis ins Detail verblendet • Vertreter: Eugène Delacroix, Caspar David Friedrich, Victor Hugo, John Constable, John Everett Millais, Turner • Verzierungen von großer Bedeutung: Gemälde bedecken Wände und Decken, Skulpturen schmücken Fassaden, gewölbte Formen und Schnörkel bringen Bewegung in Architektur • prachtvolle Schlossgärten ARCHITEKTUR • Ziel: beeindrucken, Ansprechen von Sinnen und Gefühlen • Fantasie & Illusion > perfekte Schönheit & Proportionen ******* Ende 18. Jahrhundert = Aufklärung: Befreiung der Menschen von der Willkür absolutistischer Herrscher (mit der Vernunft) • Forderung nach Freiheit, Gleichheit & Brüderlichkeit 17 F • Tempelfronten und monumentale Säulen (Vorbild: Antike) • Sehnsucht nach schlichten Formen, strengen Linien und harmonischen Proportionen →→ Klarheit 14441 • stilistische Unterart des Historismus • Rebellion gegen klassizistische Architektur durch Aufgreifen vergangener Epochen nicht mehr nur Kirchen und Schlösser sondern Gebäude für die bürgerliche Öffentlichkeit (z. B. Bibliotheken, Museen, Theater) → Gefühle wecken: nostalgische Sehnsucht nach Vergangenheit → Architektur von Wiederbelebungsstilen geprägt (gotische Wiederbelebung) → Formensprache an idealisiertem Mittelalter orientiert Kirchen, Parlamente, Rathäuser, Universitäten,... KON Neugotik Realismus • Historischer Kontext: mehrere Revolutionen: Reaktion auf Verlangsamung der positiven wirtschaftlichen, sozialen und politischen Veränderungen für normale Bürger → Konsequenz der Industrialisierung Englands und Französischen Revolution (1789) → Adel erlangte mehr Macht (Wiener Kongress 1814/15) → Hinderung des Fortschritts, der vom Volk gewünscht war • politisch motiviert: keine naturgetreue Darstellung sondern ungeschönte Darstellung der Lebensrealität des einfachen Volkes und Bürgertums → Verzicht auf akademische Regeln der bildenden Kunst und des Idealismus der Romantik • Gegenbewegung zur Romantik und zum Klassizismus: Ablehnung romantischer Stilmittel, dennoch ähnliche Motive → Darstellung des Lebens vor der Industrialisierung in beiden Epochen; Romantik = idealisiert, Realismus = ehrliche Darstellung, auch des elenden Lebens einfacher Leute → hoher Grad an Authentizität • Darstellung der Auswirkungen der Industrialisierung, Aspekte des alltäglichen Lebens und Landschaften außerhalb der Stadt Kunstgeschichte Epochenzeitstzahl • dokumentierender Charakter • oft dunkle, erdige Töne Farbigkeit, Licht und Schatten entsprachen der Wirklichkeit • sichtbare Pinselstriche (Vorreiter des Impressionismus und Expressionismus) ● Impressionismus • helle Palette → Buntfarbigkeit, synthetische Farben, lockerer, skizzenhafter Farbauftrag mit sichtbaren, groben Pinselstrichen • Fokus auf sinnlicher Wahrnehmung • rasches, intuitives und (scheinbar) improvisiertes Festhalten eines flüchtigen Augenblicks Beobachtung von Lichteffekten und sich verändernden Farbstimmungen > Bedeutung des Dargestellten Wiedergabe von momentanen Schatten- und Lichteffekten (Momentaufnahmen), Verzicht auf Schwarz • Arbeit im Freien und in Serien 1850-1900 Symbolismus • in der Fotografie: Piktorialismus → experimentelle Farbfotografie und unscharfe Aufnahmen (Bsp.: Heinrich Kühn) • Bindeglied zwischen Impressionismus und Expressionismus • Landschaften, Figurenbilder, Portraits, Stillleben, • alltägliche Szenen: Freizeitbeschäftigung des gehobenen Bürgertums: Vergnügungslokale, Oper, Tänzerinnen,... • Vertreter: Manet, Monet, Degas, Pissarro, Cézanne, Turner • Ziel: Kreation einer eigenen Kunstwelt → nicht die Realität wiedergeben • Verwendung von Symbolen und Metaphern Vermittlung bestimmter Botschaften • Themen: Sünde, Leidenschaft, Tod und Mythen • Werke sollten zum Nachdenken anregen (keine Darstellung von Handlungen oder Zuständen, Motive nicht von der Natur übertragen) → Fantasie- und Traumwelten: Mythisches und Surreales • Verbindung zwischen Erotik und Tod • düstere Farben in kräftigen, reinen Tönen • Vertreter: Gaugin, Bernard, Moreau, Redon 1860-1920 1880-1910 • Sehnsucht nach besseren Zeiten • Imitation vergangener Baustile, umgesetzt mit modernster Bautechnik (Bauboom: keine Zeit, gnen Stil zu entwickeln) ARCHITEKTUR 1840-1900 Historismus • neo-romanische, neo-gotische, neo-renaissance, neo-barocke Elemente → gemischte Baudetails • Architektur der Öffentlichkeit • Materialien: Gusseisen, Eisen, Stahl & künstliche Farbstoffe hinter Retro-Fassaden verbirgt sich Hightech • Dekor, Ornamente 19. Jahrhundert: Zeit des technischen Fortschritts und großer gesellschaftlichen Veränderungen (Reichtum des Bürgertums: eigene Repräsentationsbedürfnisse), Industrialisierung (neue Bauwerke: Fabriken, Bahnhöfe,...) Bevölkerungsexplosion (Bauboom) und Urbanisierung ● Verschlechterung der sozialen Bedingungen, Revolutionen, Kampf um Freiheit und Gleichberechtigung ab 1839 Fotografie The Trent • Beeinflussung der künstlerischen Wahrnehmung: Modellersatz für Architektur, Malerei, Bildhauer und Zeichner → Hilfsmittel • Korrektiv der menschlichen Wahrnehmung bei der Wiedergabe von Licht und Perspektive • Fotografie als Referenz und Gedächtnisstütze in der Malerei 1890-1910 Jugendstil • Idealisierung aber auch realistische Erfassung • Inspiration: Ausschnitte, Kompositionen, Spontanität & Zufall • Wandel des Fokus von reiner Abbildung zu künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten • Vorläufer: ,,Arts and Craft" Bewegung Versuch, Natur, Mensch und Umwelt mit stilistischer Rückbesinnung in Einklang zu bringen • Streben nach Integration ihrer Kunst und Ästhetik im alltäglichen Leben der Menschen → Verbindung von Architektur, Kunsthandwerk und Kunst zu einheitlichem, ästhetischem Gesamtkunstwerk • Gegenbewegung zur Industrialisierung und damit einhergehenden billigeren und massenhaften Fertigung von Produkten der modernen Industrie • Natur als Vorbild und Stilmittel → ästhetische Formsprache abgeleitet von Natur • Dekoration von Flächen → florale Ornamente, dekorative fließende Linien, geometrische Formen • Hauptmotive: Tiere, mythologische Gestalten und Frauendarstellungen → Verkörperung des Ideals von Harmonie und Schönheit (mit Blumen geschmückt) Verwendung wertvoller Materialien sowie elegante Rahmen Abkehr vom Impressionismus und Naturalismus, Wurzeln beider Stilrichtungen in postimpressionistischen Strömungen: Weiterentwicklung impressionistischer Techniken → Pointilismus (bewusste Abkehr der Gestaltungsmittel, wie sie von Monet oder Degas verwendet wurden: Van Gogh, Gaugin) ● ● Fauvismus 1905-1910 • Fauvisten: les fauves → Französische Expressionisten" → nahezu deckungsgleiche gestalterische Mittel und weltanschauliche Hingergründe (Expressionismus) • Beschränkung fast ausschließlich auf Frankreich • Henri Matisse als Mitbegründer ↓ Expressionismus gesellschaftskritische, international ausgerichtete Strömung • expressio (lat.) = Ausdruck → Kunst des gesteigerten Ausdrucks • unmittelbarer Ausdruck innerer Gefühle, keine rein äußerliche Betrachtung von Gefühlen subjektiver Ausdruck im Fokus • Ziel: Betrachtende emotional zu bewegen und innerlich ● Kunstgeschichte Epochenzeitstrahl anzusprechen • Widerspiegeln von Empfindungen und Gefühlen wie Müdigkeit, Trauer, Schmerz, Angst, Freude, Enttäuschung spontane Pinselführung → grobe Formen • Verwendung kräftiger Farben (Keime Gegenstandsfarbigkeit) • keine naturgetreue Darstellung → abstrakte Interpretation der Wirklichkeit Verfremdung bis zur vollständigen Deformation eines Gegenstandes • Reduktion der künstlerischen Mittel: verschwommene Perspektiven Tiefe durch Farbe und Form Vertreter: Munch (Vorläufer), Kandinsky, Matisse, Marc, Kirchner 1905-1925 Kubismus ● Analytischer Kubismus (1907-1912): → Aufgliederung der Seiten eines Objekts Nutzung verschiedener Betrachtungsperspektiven, welche zusammengebracht werden → ->> fragmentierte und abstahierte Wirkung → Farben wurden zurückgenommen → Verzicht auf Farbigkeit zugunsten monochromer (blasse Erdtöne (Picasso und Braque) 1907-1915 Synthetischer Kubismus (ab 1912): Darstellung aller Seiten eines Objekts → neue Collagetechniken: z.B. Kombination aus Elementen aus Zeitschriften mit Malerei und Zeichnung → Realität vs. Illusion ● → starke Rolle der Farbe, dekorativere Formen (Léger, Gris, Delaunay, Duchamp) Farbkubismus/Orphismus: → höherer Abstraktionsgrad →Brechen der Farben → farbenfrohe Prismen • Vertreter: Picasso, Gris, Duchamp, Braques, Delauney, Léger Abstraktion • Sammelbegriff für Kunstrichtungen des 20. Jahrhunderts gegenstandslose Kunst, losgelöst von der Natur → Formen und Farben im Fokus • stufenweise Skala der Abstraktion: naturalistisch → semi-abstrakt → völlig abstrakt Überwindung akademisch perfekter Malweise ● • keine naturgetreue Darstellung geometrische (Albers, Claisse): Bildinhalt strukturiert angeordnet, Fokus auf geometrischen Formen und klar erkennbaren Linien, Aufteilung in einzelne Farbflächen • expressive Abstraktion (Duchamp): Spontanität, zufällige Kombination aus Farben und experimentellen Malweisen ● figurativ und non-figurativ • bekannte Künstler: Kandinsky, Mondrian, Picasso ● A44401 ARCHITEKTUR 1910-1960 ES Klassische Moderne 1. Pfosten- und Pfostenfundamente 2. Dachgarten 3. Flachdach BAUHAUS • Nachkriegszeit: Schaffen von günstigem, praktischem, ästhetischem Wohnraum • ,,form follows function" - Sullivan → Funktion als ausschlaggebendes Merkmal für die Gestaltung; ,,less is more" - van der Rohe → Reduktion auf das Wesentliche Ästhetik und künstlerischer Ausdruck geprägt von Funktionalität 4. Langfenster → max. Lichtintensität 5. Hinauskragen des Fußbodens über Trägerpfosten #14 • Rationalität, Ordnung und Logik • Merkmale: → einfache geometrische Formen & kubische Elemente → Horizontale und Vertikale →→ Gleichgewicht Rechtwinkligkeit → asymmetrische Anordnung von Bauelementen → Verzicht auf repräsentative Details → Ornamentlosigkeit → weißer Putz → Verwendung industriell gefertigter Baustoffe → Transparenz und Lichtfülle → raumhohe Fenster mit großzügigen Glasfronten → Flachdach FÜNF PUNKTE ZU EINER NEUEN ARCHITEKTUR (LE CORBUSIER): • italienische Avantgarde-Kunstbewegung des 20. Jahrhunderts • Ziel: ältere Kunstformen hinter sich lassen und die Schönheit des modernen Lebens demonstrieren • Kunst solle dem tatsächlichen Leben entsprechen und nicht die Vergangenheit widerspiegeln • Schönheitsideale in Geschwindigkeit und Dynamik • Stile vom Post-Impressionismus inspiriert • Licht und Bewegung im Zentrum (Ablehnung traditioneller Motive) • Darstellung des Tempos der Großstadt, des Verkehrs, der Massengesellschaft und Maschinen • Motive: Autos, Züge Flugzeuge • Festhalten von Geschehnissen durch Darstellung von Bewegungsabläufen • Ineinanderfließen von Formen und Linien Futurismus • experimenteller Umgang mit Licht • Simultankontrast, Überflutung von Farben • Verwendung von Techniken aus dem Kubismus und Symbolismus • Faszination: Chronofotografie (Vorläufer der Animation) • Vertreter: Marinetti, Boccioni, Severini, Balla, Dottori A ● R.MUTT 1917 Da und DA whu ● Dadaismus kulturkritische Kunstströmung, entwickelt in den letzten Kriegsjahren Ablehnung der damaligen politischen, moralischen und ästhetischen Werte 1909-1944 Kunstgeschichte Epochenzeitstzahl • Form des Protestes gegen vorherrschende gesellschaftliche und künstlerische Konventionen • Erster Weltkrieg als zentrales Thema, pazifistische Haltung ironische, anarchistische Antikunst ● • Manifestation der Sinnlosigkeit des Krieges alles Neue und Unvertraute als Kunst → Deklaration von Alltagszuständen zu Kunstobjekten • Sinnlosigkeit, Zufall und Improvisation • Provokation > Ästhetik Überspitzung, Satire, Durcheinander • Arbeit entgegen Logik und Vernunft Collagen, Fotomontagen, Ceci n'est pas une pipe 1916-1925 Surrealismus. TOIMET PREVEN Objektmontagen, Ready Made (=Alltags-/ Naturgegenstand, der zum Kunstwerk gemacht wird) • Vertreter: Duchamp, Arp, Janco, Höch, Hennings, Ball Übersinnliches, Psyche, Fantasie, Magie,... Infragestellung des rationalen Weltbildes Ablehnung der traditionell etablierten Kunstauffassung • das Unbewusste, (Alp-)Traum, das Fantastische, Zufall, das Irrationale, 1920-1945 → Schaffen einer revolutionären, freien und neuen Kunst • Darstellung einer Überwirklichkeit • wissenschaftliche und literarische Quellen (Siegmund Freud, Marquis de Sade) • klar gekennzeichnete Hauptmotive, welche nicht zusammen passen → Kontrast → Verfremdung • nicht rational erklärbar unterschiedliche künstlerische Ausdrucksweisen (individuell) • Malerei, Assemblage, Collage, inszenierte Fotografie, Frottage, Décalcomanie,... Vertreter: Breton (Vorreiter), Dali, Miró, Seixas, Magritte, Kahlo, Ernst ● ARCHITEKTUR Postmoderne • Revision der Moderne → Kritik an Übertonung des Funktionalismus und rein rationaler Gestaltung • Forderung nach mehr Symbolkraft und Bezug zu historischem Vorbildern International Style ab etwa 1920 • Architekturströmung der klassischen modernen Architektur • bot nach dem Zweiten Weltkrieg die Möglichkeit, mehrere Stockwerke in einem Gebäude unter Verwendung von in Massenproduktion hergestellten Materialien mit neuen Bautechnologien • inoffizielle Architektur in den USA und Kanada • Dominanz ließ seinen universellen Charme in den 70ern verlieren Collagearchitektur: teils ironischer, spielerisches Umgang mit historischen Bauformen (Zitate) → Architektur der Erinnerung ● • Maschinenästhetik, offene, fließende Innenräume, schlichte Oberflächen • Verwendung von Glas, Stahl und Beton • Transparenz → ehrlicher Ausdruck • Kritik: entblößte Fassaden, fehlende Privatsphäre, Mangel an Individualität • Pioniere: Gropius, Holland, Le Corbusier, van der Rohe, Johnson → Gebrauch von Giebeln, Bögen, Säulen, ... (z. T. Rekonstruktion hist. Gebäude) • Ablehnung des reinen Funktionalismus & Strenge der Moderne → Less is a bore" - Venturi Unterhaltungsfaktor der Öffentlichkeit: Uneinheitlichkeit von Form und Farbe, Ortsbezogenheit • Fassade als Bedeutungsträger ● • Zusammenspiel verschiedener Materialien ● Spiel mit Licht und Schatten, Lichtfülle Hang zur Monumentalität • ästhetische Funktion > praktische Funktion • narrative Architektur, Symbolik • Vertreter: Venturi, Stirling, Jencks, Kahn, Rossi, Portoghesi 7S T • Verzicht auf ganzheitlichen Sinnzusammenhang Dekonstruktivismus NIN 0000000 • keine Rücksichtnahme auf funktionale Erfordernisse • Verschleierung von Funktionen . Auflösung statischer Elemente → Ablehnung des rechten Winkels → unharmonisch, instabil • ,,Form follows fantasy" - Tschumi → phantasievolles Spiel mit Bauelementen Aufeinanderstoßen unterschiedlicher Baumaterialien, Räume, Linienführungen • skulpturale Architektur → Deformation klassischer Geometrie • futuristisch, kubisch, optische Dynamik → komplexe ineinander verschachtelte Körper-Raum-Gefüge • Vertreter: Zaha Hadid, Frank Gery, Libeskind 10000,

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Griechenlands durch. Römer →→ römische Provinzen Ausdehnung des Reiches →→→ Weltmacht • Christentum als Staatsreligion ● Tempel mit rechteckiger Basis → Säulen tragen das Dach Romanik • Erinnert an antike römische Architektur: Rundbögen, Pfeiler und Säulen • massive Bauwerke mit dicken Mauern und kleinen Maueröffnungen → düstere Wirkung • Kirchen und Klöster (= wichtigsten Zentren der Kultur), Burgen und Stadtanlagen ● ABRIELIS F Römische Antike • auch runde →gewölbte Decken: Kuppelbauten • mächtige Treppen • Rundbögen → Triumphbögen • Spitzbögen und hohe Fenster aus farbigem Glas ● Gotik • Außenmauern von Strebepfeilern und • Bögen gestützt → dünner • Größere Öffnungen → Lichteinfall • große Höhe durch Kreuzrippengewölbe Schlösser, Burgen, Rathäuser . Abnahme des Einflusses der katholischen Kirche durch Reformation im 16. Jahrhundert • antiker römischer Baustil als Vorbild für kirchliche und weltliche Bauten → ausgewogene, harmonische Gebäude • geometrischer Grundriss Symmetrie, Kreise und Quadrate • antike Säulenordnung und Kuppeln • verputzt, Marmor oder Naturstein Humanismus → Mensch als Maß aller Dinge (Vgl. Antike) Barock • Ziel: Bilder des katholischen Gottesdienstes wieder in das öffentliche Umfeld zu bringen → Kunst sollte, trotz gewisser Autorität der KünstlerInnen, Richtlinien folgen; Förderung von Ehrfurcht und Respekt vor der katholischen Kirche → religiöse Dominanz (Propaganda) • dramatische mythologische Szenen → Inszenierung • Idee des Unendlichen (im Einklang mit Gott): implizierte fließende Bewegung • Hell-Dunkel-Stil: Verwendung starker Hell-Dunkel- Kontraste →→ Tiefenraum (durch Betonung von Licht und Schatten) & dramatische Spannungen üppige weibliche Körper • Realismus: erweckt den Eindruck, in eine Szene zu schauen • Vertreter: Rembrandt, Caravaggio, Peter Paul Rubens Klassizismus • Orientierung an antiken Formen und Motiven • übersichtliche Kompositionen aus klassischen Grundformen (Kreis, Dreieck, Quadrat) • Historienbilder und Portraitmalereien • klare Linien, einfache Formen, strukturierte Gliederung • isolierte Darstellung von Figuren und bühnenhafte Bildarrangements (Vgl. Antike) • Verzicht auf Schmuck und Ornamentik • untergeordnete Bedeutung der Farbe → lediglich Betonung von Stofflichkeit und körperlicher Plastizität kühle Fabharmonien • Konturen→→→ Figuren heben sich vom Bildhintergrund ab Kunstgeschichte Epochenzeitstzahl • Ziel: Widerspiegeln der Schönheit der Natur mithilfe einfacher und harmonischer Formästhetik →→ Harmonie • Vertreter: Jacques Louis David, Francisco de Goya, Claude Joseph Vernet 1590-1720 1770-1840 A MARAT DAVID Romantik • Reaktion auf industrielle Revolution, soziale Veränderungen durch die Französische Revolution und auf die wissenschaftliche Rationalisierung der Natur → Kreation eines eigenen Weltverständnisses entgegengesetzt zur Aufklärung, welche Emotion und Fantasie ablehnte • Individuum mit seinen Gefühlen und Gedanken im Zentrum → Betonung von Emotion (Sentimentalität) und Individualismus → Sinn und Emotion (neben Vernunft) ebenso wichtige Mittel zur Wahrnehmung der Welt • Glorifizierung der Natur und Vergangenheit (Sehnsucht: Mittelalter) • Landschaftsmalerei: Landschaft als Spiegel der Empfindungen; Menschen als Teil der Natur & Erhabenheit der Natur als Unvorhersehbares Ende 18.3h bis spätes 19. Jh. etwa 1760-1850 → idealisierte Darstellung der Natur (blauer Himmel, traumgleiche Wirkung), Verhältnis von Mensch und Natur: überwältigendes Ausmaß der Natur (Darstellung von Naturgewalten) • eng mit Nationalismus verbunden: Wunsch nach Freiheit und Gleichberechtigung → Betonung lokaler Volkskunst und Förderung nationaler Identität und Stolz • Orientalismus: Darstellung Westasiens (,,Mittlerer Osten" - Kolonialmächte) als rückständig und chaotisch, mysteriös und barbarisch; feminine Darstellung des Ostens (maskuline Darstellung arabischer Männer) → Kontrast zum Ideal der westlichen Gesellschaft • inszeniertes und realitätsfernes Licht (golden); meist dunkle Bilder: belichtete Elemente stechen hervor • Farben bis ins Detail verblendet • Vertreter: Eugène Delacroix, Caspar David Friedrich, Victor Hugo, John Constable, John Everett Millais, Turner • Verzierungen von großer Bedeutung: Gemälde bedecken Wände und Decken, Skulpturen schmücken Fassaden, gewölbte Formen und Schnörkel bringen Bewegung in Architektur • prachtvolle Schlossgärten ARCHITEKTUR • Ziel: beeindrucken, Ansprechen von Sinnen und Gefühlen • Fantasie & Illusion > perfekte Schönheit & Proportionen ******* Ende 18. Jahrhundert = Aufklärung: Befreiung der Menschen von der Willkür absolutistischer Herrscher (mit der Vernunft) • Forderung nach Freiheit, Gleichheit & Brüderlichkeit 17 F • Tempelfronten und monumentale Säulen (Vorbild: Antike) • Sehnsucht nach schlichten Formen, strengen Linien und harmonischen Proportionen →→ Klarheit 14441 • stilistische Unterart des Historismus • Rebellion gegen klassizistische Architektur durch Aufgreifen vergangener Epochen nicht mehr nur Kirchen und Schlösser sondern Gebäude für die bürgerliche Öffentlichkeit (z. B. Bibliotheken, Museen, Theater) → Gefühle wecken: nostalgische Sehnsucht nach Vergangenheit → Architektur von Wiederbelebungsstilen geprägt (gotische Wiederbelebung) → Formensprache an idealisiertem Mittelalter orientiert Kirchen, Parlamente, Rathäuser, Universitäten,... KON Neugotik Realismus • Historischer Kontext: mehrere Revolutionen: Reaktion auf Verlangsamung der positiven wirtschaftlichen, sozialen und politischen Veränderungen für normale Bürger → Konsequenz der Industrialisierung Englands und Französischen Revolution (1789) → Adel erlangte mehr Macht (Wiener Kongress 1814/15) → Hinderung des Fortschritts, der vom Volk gewünscht war • politisch motiviert: keine naturgetreue Darstellung sondern ungeschönte Darstellung der Lebensrealität des einfachen Volkes und Bürgertums → Verzicht auf akademische Regeln der bildenden Kunst und des Idealismus der Romantik • Gegenbewegung zur Romantik und zum Klassizismus: Ablehnung romantischer Stilmittel, dennoch ähnliche Motive → Darstellung des Lebens vor der Industrialisierung in beiden Epochen; Romantik = idealisiert, Realismus = ehrliche Darstellung, auch des elenden Lebens einfacher Leute → hoher Grad an Authentizität • Darstellung der Auswirkungen der Industrialisierung, Aspekte des alltäglichen Lebens und Landschaften außerhalb der Stadt Kunstgeschichte Epochenzeitstzahl • dokumentierender Charakter • oft dunkle, erdige Töne Farbigkeit, Licht und Schatten entsprachen der Wirklichkeit • sichtbare Pinselstriche (Vorreiter des Impressionismus und Expressionismus) ● Impressionismus • helle Palette → Buntfarbigkeit, synthetische Farben, lockerer, skizzenhafter Farbauftrag mit sichtbaren, groben Pinselstrichen • Fokus auf sinnlicher Wahrnehmung • rasches, intuitives und (scheinbar) improvisiertes Festhalten eines flüchtigen Augenblicks Beobachtung von Lichteffekten und sich verändernden Farbstimmungen > Bedeutung des Dargestellten Wiedergabe von momentanen Schatten- und Lichteffekten (Momentaufnahmen), Verzicht auf Schwarz • Arbeit im Freien und in Serien 1850-1900 Symbolismus • in der Fotografie: Piktorialismus → experimentelle Farbfotografie und unscharfe Aufnahmen (Bsp.: Heinrich Kühn) • Bindeglied zwischen Impressionismus und Expressionismus • Landschaften, Figurenbilder, Portraits, Stillleben, • alltägliche Szenen: Freizeitbeschäftigung des gehobenen Bürgertums: Vergnügungslokale, Oper, Tänzerinnen,... • Vertreter: Manet, Monet, Degas, Pissarro, Cézanne, Turner • Ziel: Kreation einer eigenen Kunstwelt → nicht die Realität wiedergeben • Verwendung von Symbolen und Metaphern Vermittlung bestimmter Botschaften • Themen: Sünde, Leidenschaft, Tod und Mythen • Werke sollten zum Nachdenken anregen (keine Darstellung von Handlungen oder Zuständen, Motive nicht von der Natur übertragen) → Fantasie- und Traumwelten: Mythisches und Surreales • Verbindung zwischen Erotik und Tod • düstere Farben in kräftigen, reinen Tönen • Vertreter: Gaugin, Bernard, Moreau, Redon 1860-1920 1880-1910 • Sehnsucht nach besseren Zeiten • Imitation vergangener Baustile, umgesetzt mit modernster Bautechnik (Bauboom: keine Zeit, gnen Stil zu entwickeln) ARCHITEKTUR 1840-1900 Historismus • neo-romanische, neo-gotische, neo-renaissance, neo-barocke Elemente → gemischte Baudetails • Architektur der Öffentlichkeit • Materialien: Gusseisen, Eisen, Stahl & künstliche Farbstoffe hinter Retro-Fassaden verbirgt sich Hightech • Dekor, Ornamente 19. Jahrhundert: Zeit des technischen Fortschritts und großer gesellschaftlichen Veränderungen (Reichtum des Bürgertums: eigene Repräsentationsbedürfnisse), Industrialisierung (neue Bauwerke: Fabriken, Bahnhöfe,...) Bevölkerungsexplosion (Bauboom) und Urbanisierung ● Verschlechterung der sozialen Bedingungen, Revolutionen, Kampf um Freiheit und Gleichberechtigung ab 1839 Fotografie The Trent • Beeinflussung der künstlerischen Wahrnehmung: Modellersatz für Architektur, Malerei, Bildhauer und Zeichner → Hilfsmittel • Korrektiv der menschlichen Wahrnehmung bei der Wiedergabe von Licht und Perspektive • Fotografie als Referenz und Gedächtnisstütze in der Malerei 1890-1910 Jugendstil • Idealisierung aber auch realistische Erfassung • Inspiration: Ausschnitte, Kompositionen, Spontanität & Zufall • Wandel des Fokus von reiner Abbildung zu künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten • Vorläufer: ,,Arts and Craft" Bewegung Versuch, Natur, Mensch und Umwelt mit stilistischer Rückbesinnung in Einklang zu bringen • Streben nach Integration ihrer Kunst und Ästhetik im alltäglichen Leben der Menschen → Verbindung von Architektur, Kunsthandwerk und Kunst zu einheitlichem, ästhetischem Gesamtkunstwerk • Gegenbewegung zur Industrialisierung und damit einhergehenden billigeren und massenhaften Fertigung von Produkten der modernen Industrie • Natur als Vorbild und Stilmittel → ästhetische Formsprache abgeleitet von Natur • Dekoration von Flächen → florale Ornamente, dekorative fließende Linien, geometrische Formen • Hauptmotive: Tiere, mythologische Gestalten und Frauendarstellungen → Verkörperung des Ideals von Harmonie und Schönheit (mit Blumen geschmückt) Verwendung wertvoller Materialien sowie elegante Rahmen Abkehr vom Impressionismus und Naturalismus, Wurzeln beider Stilrichtungen in postimpressionistischen Strömungen: Weiterentwicklung impressionistischer Techniken → Pointilismus (bewusste Abkehr der Gestaltungsmittel, wie sie von Monet oder Degas verwendet wurden: Van Gogh, Gaugin) ● ● Fauvismus 1905-1910 • Fauvisten: les fauves → Französische Expressionisten" → nahezu deckungsgleiche gestalterische Mittel und weltanschauliche Hingergründe (Expressionismus) • Beschränkung fast ausschließlich auf Frankreich • Henri Matisse als Mitbegründer ↓ Expressionismus gesellschaftskritische, international ausgerichtete Strömung • expressio (lat.) = Ausdruck → Kunst des gesteigerten Ausdrucks • unmittelbarer Ausdruck innerer Gefühle, keine rein äußerliche Betrachtung von Gefühlen subjektiver Ausdruck im Fokus • Ziel: Betrachtende emotional zu bewegen und innerlich ● Kunstgeschichte Epochenzeitstrahl anzusprechen • Widerspiegeln von Empfindungen und Gefühlen wie Müdigkeit, Trauer, Schmerz, Angst, Freude, Enttäuschung spontane Pinselführung → grobe Formen • Verwendung kräftiger Farben (Keime Gegenstandsfarbigkeit) • keine naturgetreue Darstellung → abstrakte Interpretation der Wirklichkeit Verfremdung bis zur vollständigen Deformation eines Gegenstandes • Reduktion der künstlerischen Mittel: verschwommene Perspektiven Tiefe durch Farbe und Form Vertreter: Munch (Vorläufer), Kandinsky, Matisse, Marc, Kirchner 1905-1925 Kubismus ● Analytischer Kubismus (1907-1912): → Aufgliederung der Seiten eines Objekts Nutzung verschiedener Betrachtungsperspektiven, welche zusammengebracht werden → ->> fragmentierte und abstahierte Wirkung → Farben wurden zurückgenommen → Verzicht auf Farbigkeit zugunsten monochromer (blasse Erdtöne (Picasso und Braque) 1907-1915 Synthetischer Kubismus (ab 1912): Darstellung aller Seiten eines Objekts → neue Collagetechniken: z.B. Kombination aus Elementen aus Zeitschriften mit Malerei und Zeichnung → Realität vs. Illusion ● → starke Rolle der Farbe, dekorativere Formen (Léger, Gris, Delaunay, Duchamp) Farbkubismus/Orphismus: → höherer Abstraktionsgrad →Brechen der Farben → farbenfrohe Prismen • Vertreter: Picasso, Gris, Duchamp, Braques, Delauney, Léger Abstraktion • Sammelbegriff für Kunstrichtungen des 20. Jahrhunderts gegenstandslose Kunst, losgelöst von der Natur → Formen und Farben im Fokus • stufenweise Skala der Abstraktion: naturalistisch → semi-abstrakt → völlig abstrakt Überwindung akademisch perfekter Malweise ● • keine naturgetreue Darstellung geometrische (Albers, Claisse): Bildinhalt strukturiert angeordnet, Fokus auf geometrischen Formen und klar erkennbaren Linien, Aufteilung in einzelne Farbflächen • expressive Abstraktion (Duchamp): Spontanität, zufällige Kombination aus Farben und experimentellen Malweisen ● figurativ und non-figurativ • bekannte Künstler: Kandinsky, Mondrian, Picasso ● A44401 ARCHITEKTUR 1910-1960 ES Klassische Moderne 1. Pfosten- und Pfostenfundamente 2. Dachgarten 3. Flachdach BAUHAUS • Nachkriegszeit: Schaffen von günstigem, praktischem, ästhetischem Wohnraum • ,,form follows function" - Sullivan → Funktion als ausschlaggebendes Merkmal für die Gestaltung; ,,less is more" - van der Rohe → Reduktion auf das Wesentliche Ästhetik und künstlerischer Ausdruck geprägt von Funktionalität 4. Langfenster → max. Lichtintensität 5. Hinauskragen des Fußbodens über Trägerpfosten #14 • Rationalität, Ordnung und Logik • Merkmale: → einfache geometrische Formen & kubische Elemente → Horizontale und Vertikale →→ Gleichgewicht Rechtwinkligkeit → asymmetrische Anordnung von Bauelementen → Verzicht auf repräsentative Details → Ornamentlosigkeit → weißer Putz → Verwendung industriell gefertigter Baustoffe → Transparenz und Lichtfülle → raumhohe Fenster mit großzügigen Glasfronten → Flachdach FÜNF PUNKTE ZU EINER NEUEN ARCHITEKTUR (LE CORBUSIER): • italienische Avantgarde-Kunstbewegung des 20. Jahrhunderts • Ziel: ältere Kunstformen hinter sich lassen und die Schönheit des modernen Lebens demonstrieren • Kunst solle dem tatsächlichen Leben entsprechen und nicht die Vergangenheit widerspiegeln • Schönheitsideale in Geschwindigkeit und Dynamik • Stile vom Post-Impressionismus inspiriert • Licht und Bewegung im Zentrum (Ablehnung traditioneller Motive) • Darstellung des Tempos der Großstadt, des Verkehrs, der Massengesellschaft und Maschinen • Motive: Autos, Züge Flugzeuge • Festhalten von Geschehnissen durch Darstellung von Bewegungsabläufen • Ineinanderfließen von Formen und Linien Futurismus • experimenteller Umgang mit Licht • Simultankontrast, Überflutung von Farben • Verwendung von Techniken aus dem Kubismus und Symbolismus • Faszination: Chronofotografie (Vorläufer der Animation) • Vertreter: Marinetti, Boccioni, Severini, Balla, Dottori A ● R.MUTT 1917 Da und DA whu ● Dadaismus kulturkritische Kunstströmung, entwickelt in den letzten Kriegsjahren Ablehnung der damaligen politischen, moralischen und ästhetischen Werte 1909-1944 Kunstgeschichte Epochenzeitstzahl • Form des Protestes gegen vorherrschende gesellschaftliche und künstlerische Konventionen • Erster Weltkrieg als zentrales Thema, pazifistische Haltung ironische, anarchistische Antikunst ● • Manifestation der Sinnlosigkeit des Krieges alles Neue und Unvertraute als Kunst → Deklaration von Alltagszuständen zu Kunstobjekten • Sinnlosigkeit, Zufall und Improvisation • Provokation > Ästhetik Überspitzung, Satire, Durcheinander • Arbeit entgegen Logik und Vernunft Collagen, Fotomontagen, Ceci n'est pas une pipe 1916-1925 Surrealismus. TOIMET PREVEN Objektmontagen, Ready Made (=Alltags-/ Naturgegenstand, der zum Kunstwerk gemacht wird) • Vertreter: Duchamp, Arp, Janco, Höch, Hennings, Ball Übersinnliches, Psyche, Fantasie, Magie,... Infragestellung des rationalen Weltbildes Ablehnung der traditionell etablierten Kunstauffassung • das Unbewusste, (Alp-)Traum, das Fantastische, Zufall, das Irrationale, 1920-1945 → Schaffen einer revolutionären, freien und neuen Kunst • Darstellung einer Überwirklichkeit • wissenschaftliche und literarische Quellen (Siegmund Freud, Marquis de Sade) • klar gekennzeichnete Hauptmotive, welche nicht zusammen passen → Kontrast → Verfremdung • nicht rational erklärbar unterschiedliche künstlerische Ausdrucksweisen (individuell) • Malerei, Assemblage, Collage, inszenierte Fotografie, Frottage, Décalcomanie,... Vertreter: Breton (Vorreiter), Dali, Miró, Seixas, Magritte, Kahlo, Ernst ● ARCHITEKTUR Postmoderne • Revision der Moderne → Kritik an Übertonung des Funktionalismus und rein rationaler Gestaltung • Forderung nach mehr Symbolkraft und Bezug zu historischem Vorbildern International Style ab etwa 1920 • Architekturströmung der klassischen modernen Architektur • bot nach dem Zweiten Weltkrieg die Möglichkeit, mehrere Stockwerke in einem Gebäude unter Verwendung von in Massenproduktion hergestellten Materialien mit neuen Bautechnologien • inoffizielle Architektur in den USA und Kanada • Dominanz ließ seinen universellen Charme in den 70ern verlieren Collagearchitektur: teils ironischer, spielerisches Umgang mit historischen Bauformen (Zitate) → Architektur der Erinnerung ● • Maschinenästhetik, offene, fließende Innenräume, schlichte Oberflächen • Verwendung von Glas, Stahl und Beton • Transparenz → ehrlicher Ausdruck • Kritik: entblößte Fassaden, fehlende Privatsphäre, Mangel an Individualität • Pioniere: Gropius, Holland, Le Corbusier, van der Rohe, Johnson → Gebrauch von Giebeln, Bögen, Säulen, ... (z. T. Rekonstruktion hist. Gebäude) • Ablehnung des reinen Funktionalismus & Strenge der Moderne → Less is a bore" - Venturi Unterhaltungsfaktor der Öffentlichkeit: Uneinheitlichkeit von Form und Farbe, Ortsbezogenheit • Fassade als Bedeutungsträger ● • Zusammenspiel verschiedener Materialien ● Spiel mit Licht und Schatten, Lichtfülle Hang zur Monumentalität • ästhetische Funktion > praktische Funktion • narrative Architektur, Symbolik • Vertreter: Venturi, Stirling, Jencks, Kahn, Rossi, Portoghesi 7S T • Verzicht auf ganzheitlichen Sinnzusammenhang Dekonstruktivismus NIN 0000000 • keine Rücksichtnahme auf funktionale Erfordernisse • Verschleierung von Funktionen . Auflösung statischer Elemente → Ablehnung des rechten Winkels → unharmonisch, instabil • ,,Form follows fantasy" - Tschumi → phantasievolles Spiel mit Bauelementen Aufeinanderstoßen unterschiedlicher Baumaterialien, Räume, Linienführungen • skulpturale Architektur → Deformation klassischer Geometrie • futuristisch, kubisch, optische Dynamik → komplexe ineinander verschachtelte Körper-Raum-Gefüge • Vertreter: Zaha Hadid, Frank Gery, Libeskind 10000,