Zellzyklus, Mutationen und Biotechnologie
Der Zellzyklus gliedert sich in Interphase mitG1−,S−undG2−Phase und Mitose. In der S-Phase wird die DNA verdoppelt, in der Mitose auf zwei Tochterzellen verteilt. Die Meiose ist speziell für die Geschlechtszellen - sie halbiert den Chromosomensatz und sorgt durch Crossing-over für genetische Vielfalt.
Mutationen können auf verschiedenen Ebenen auftreten: Punktmutationen betreffen einzelne Basen, Chromosomenmutationen ganze Chromosomenabschnitte. Manche sind stumm, andere können Krebs verursachen. Proto-Onkogene und Tumor-Suppressorgene kontrollieren normalerweise das Zellwachstum.
Stammzellen sind echte Alleskönner. Embryonale Stammzellen können sich in jeden Zelltyp entwickeln (pluripotent), adulte Stammzellen sind spezialisierter. In der Gentherapie versucht man, defekte Gene zu reparieren - ethisch aber sehr umstritten.
Wichtig für die Klausur: Unterscheide zwischen somatischer Gentherapie (nur beim Patienten) und Keimbahntherapie (wird vererbt)!